Frage von catmutant, 65

12 w werde von vater geschlagen ,mutter hat kein sorgerecht,wo lande ich?

ich bin 12 ,weiblich und schildere mal mein problem:von 1 ~8 jahre lebte ich bei meiner mutter die mich regelmäßig verprügelt hat usw.sie war auch psychisch nciht mehr auf dem besten stand und hat sehr komische sachen gemacht... und ist jetzt schon so nen monat in der klapse wo sie regelmäßig betreut wird .als ich 8~9 jahre war wurde ihr das sorgerecht entzogen und ich zog zu meinem vater den ich davor nur am wochenende besuchen konnte ,der allerdings findet ne kleine tracht prügel auch nicht schlimm und tut dies regelmäßig,schule etc. gibs keine probleme ,betreibe sport usw. wir waren schon 2 mal bei einer psychologen 1mal ohne ihm 1mal mit ihm ich hab ihr bei einem gespräch unter vier augen erzählt wie ich öfters ne faust in die schulter beckomme usw. die hat meinem vater dann erstma was erzählt ,ihm scheint das egal zu sein weil er erst vorgestern wieder die faust hieb.meine frage : wenn ich meiner psychologin erzähle das ich weiter geschlagen werde ,lande ich im heim ? oder pflegeeltern ? oder bleib ich bei ihm ?

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Antwort
von moonchild1972, 50

Liebe catmutant,

Wahrscheinlich hast Du nie Sicherheit und Liebe erfahren seit Deiner frühesten Kindheit. Du schreibst ja, dass Du schon von klein an von Deiner Mutter geschlagen wurdest. So zu sagen kennst Du nichts anderes als Gewalt, Angst und Tränen, und obwohl es furchtbar schrecklich ist, ist es Dir dennoch vertraut.

Es ist ja schon schrecklich und unzumutbar für einen Erwachsene, aber für ein Kind, dass auf die Hilfe und Unterstützung von den Eltern angewiesen ist und auf deren Schutz, ist das ein absolutes Gefühl von Ausgeliefertsein, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Wenn die Mutter dazu noch psychisch krank war, ist das extrem verunsichernd und beängstigend für ein kleines Mädchen.

Durch das Wegziehen zu Deinem Vater hat sich die Lage auch nicht unbedingt verbessert, Es ist die gleiche Situation und der selbe Schmerz wird durch Deinen Vater  weiter fort gesetzt.

Ich weiß, dass es bedrohlich wirkt, die Vorstellung zu haben, in ein Heim oder zu einer Pflegefamilie zu kommen, da Du nicht weißt, was Dich dort erwartet.

Deswegen vertraue Dich wirklich der Psychologin an und erzähle ihr die komplette Wahrheit, weil sie vielleicht sogar gute Adressen hat für ein gutes Heim, in dem Du gut aufgehoben bist und in guten Händen bist. Oder lasse Dir von ihr vielleicht Adressen geben, welche Dir Heime bzw Pflegefamilien vermitteln.

Ich war damals auch im Heim (1990). Im Diakoniezentrum Heiligensee in Berlin. Es war ein heilpädagogisches Heim und ich habe es dort gut gehabt. Ich hatte oben mein eigenes Zimmer mit Schlüssel. Die Erzieher waren sehr freundlich und haben mir Struktur gegeben. Die anderen Kinder waren in Ordnung und es gab immer ein gemeinsames Frühstück, ein warmes Mittag und ein gemütliches Abendbrot. Wir hatten auch viel miteinander unternommen: Waren verreist und sind tanzen und kegeln gegangen.

Egal, wie Du Dich entscheidest. Ob Pflegefamilie oder Heim: besser ist es allemal als bei Deinem Vater. Die Hass-Liebe die er Dir vermittelt ist keine Liebe, sondern eine Lüge, die Dein Leben zerstört.

Und sie zerstört sie deswegen, da Du später bestimmt auch mal einen Mann und Kinder haben möchtest und Du nicht richtig darauf vorbereitet sein könntest, da Du nicht weißt, wie Du mir Liebe umgehen kannst. Wie auch? Du hast sie nie wirklich erhalten.

Deswegen unternimm jetzt etwas. Und zwar so schnell wie möglich. Nehme die Termine mit der Psychologin weiter wahr. Sie kann Dir bestimmt helfen. Versuche ihr zu vertrauen, auch wenn es Dir schwer fällt, Vertrauen auf zu bauen. Es ist immer wichtig, den richtigen Personen zu vertrauen.

Fakt ist, wenn Du ins Heim oder zu Deiner neuen Familie gehst, wird das zwar eine größere Umstellung sein, aber auch eine Chance und ein Neubeginn - und Du wirst nicht alleine sein. Es sind immer Menschen da. Nicht alle Menschen sind schlecht.

Ich wünsche Dir echt von Herzen nur das Beste.

Antwort
von asdundab, 51

Ist die Prügel so schlimm, dass du danach Schmerzen hast?

Stört es dich auf Dauer?

Du würdest falls es dem Jugendamt zu Ohren kommt, und der Vater trozdem weitermacht, in ein Heim, oder villeicht in eine Übergangspflege kommen.

Kommentar von catmutant ,

ich hab so bissen mit meiner psychologin geredet und die meinte es gibt nciht so richtig nen *heim* ?

Kommentar von Menuett ,

Nein, selbst in einem "Heim" gibt es Wohngruppen.

Kommentar von catmutant ,

mein vater meinte auch das er mich aus der wohnung *werfen* will ,aber das kann er doch nicht ich bin doch erst 12 ?oder kann er ???

Kommentar von Menuett ,

Kann er. Darf er nicht, aber kann er natürlich.

In diesem Fall gehst Du, je nach Tageszeit, direkt zum Jugendamt oder zur Polizei. Die bringen Dich dann für eine Übergangsfrist in eine Notfall-Wohngruppe.

Kommentar von asdundab ,

Nein, er kann dich nicht rauswerfen. Hast du denn keine anderen Verwanden, bei denen du unterkommen könntest.

Kommentar von catmutant ,

nen paar ,die familie mütterlicherseits lebt in köln *ich in hamburg* und von der seite meines vater sind die meisten sehr alt oder haben neulich kinder beckommen :\eigenes zimmer wär mir dann doch lieber,die meisten aus meiner familie können gar nicht verstehen das ich meine lage ändern will,vll hats auch damit zu tun die russisch sind und früher das auch erlebt haben :\

Kommentar von Menuett ,

Tür auf, Kind vor die Tür, Tür zu.

So und dann macht da auch die Polizei nix mehr.

Antwort
von teafferman, 51

Die Frage ist heutzutage nicht mehr so einfach und pauschal zu beantworten. Es gibt viele verschiedene Hilfsmöglichkeiten. Kommt zunächst mal darauf an, ob bei Deinem Vater Mitwirkungsbereitschaft vorhanden ist. 

Ist sie vorhanden, gibt es Familienhilfe, vielleicht noch andere Möglichkeiten. 

Ist sie nicht vorhanden, wird erst überlegt, ob Verwandtschaft da ist, zu der Du ziehen kannst und willst. 

Gibt es Eltern von Freunden, die bereit sind, Dich bei sich aufzunehmen, ist diese Möglichkeit auch vorhanden. 

Mit 12 ist Pflegefamilie wohl vorstellbar. 

Heim ist die letzte Möglichkeit. 

Hier findest Du sehr kompetente Beratung https://www.nummergegenkummer.de/

Antwort
von voayager, 25

Geh mal zum Jugendamt und schildere deine Misere. Dort wird man dich umfassend über die Möglichkeiten aufklären, die sich für Fälle wie deine anbieten. Dazu gehört u.a. auch betreutes Wohnen. Dabei handelt es sich um eine Wohngemeinschaft, die von Sozialpädagogen betreut werden.

Ich denke mal, zuvor sucht erst einmal ein/e Sozialarbeiterin deinen Vater auf und führt mit ihm ein Gespräch. Von diesem und weiteren Hausbesuchen hängt es dann ab, wie es weitergehen soll.


Antwort
von Naturmacht, 30

Das ist ein Fall fürs Jugendamt. Die überprüfen nach Erhalt eines solchen Hinweises zuerst einmal deine Lebenssituation, indem sie jemanden zu dir nach Hause schicken, der für solche Fälle ausgebildet ist. Diese Person erstellt einen detaillierten Bericht.

Danach entscheidet das Jugendamt, wo du landest. Ins Heim kommst du aber wahrscheinlich nicht. Ich hab im Rahmen meiner Ausbildung in der Stadtverwaltung mal da gearbeitet. In den meisten Fällen kann das Amt eine Pflegefamilie für die betroffenen Personen finden. Das Heim ist eigentlich nur als Übergangsmaßnahme gedacht, falls die so schnell keine Pflegefamilie finden können oder so.


Dagegen kann dein Vater auch nichts machen, das Jugendamt sitzt am längeren Hebel.:-)

Antwort
von jessica1305, 57

Kommt drauf an, es kann auch sein das wenn du nicht ins Heim willst du zum nächsten Verwandten geschickt wirst, Oma, Onkel, Tante etc oder auch Freunde.

Wenn dies keine Möglichkeit ist dann kommt das Heim in Betracht weil das dann die schnellste Möglichkeit ist ich denke aber nicht Pflegefamilie du hast auch noch Mitsprache recht. Am wichtigsten ist aber deine Gesundheit deswegen würde ich dir raten so schnell wie möglich das zu regeln weil bei sowas könntest du auch psychische Schäden abbekommen auch wenn es dir jetzt gut geht, aber wenn du dich nicht kümmerst könnest du dauerhaft darunter leiden.

Kommentar von asdundab ,

Du verwechselts wohl eine Pflegefamilie mit einer Adoption.

Antwort
von Menuett, 15

Wenn du willst, kann die Psychologin das JA informieren.

Die überlegen gemeinsam mit Dir, was dann als nächstes passiert.

Es kommt da durchaus darauf an, was Du möchtest.

Das Jugendamt bevorzugt erstmal niedrigschwellige Hilfen.

D.h. eine Familienhelferin käme regelmäßig zu euch und bespricht mit Deinem Vater Deine Erziehung.

Hast Du arge Angst vor ihm, kannst Du auf Deinen Wunsch auch ganz aus der Familie genommen werden.

Möglich wären eine Wohngruppe, Pflegeeltern ist für dein Alter nicht mehr so möglich, Heime gibt es kaum noch.

Kommentar von catmutant ,

wohngruppe ja mit 12 ABER nein ,mit 12 geht dat glaub ich net

Kommentar von Menuett ,

Es gibt sehr viel jüngere Kinder die in Wohngruppen leben. 12 ist da nicht zu jung.

Es gibt auch kaum noch Heime und in ihrem Altern werden Pflegekinder nur noch ungern genommen.

Antwort
von nicohei1992, 10

Hallo erst mal deine Psychologin steht unter Schweigepflicht alles was du ihr gezählst wird schwer vertraulich behandelt. Meine Mutter War früher auch so wie deine bin mit 13 zu meinem Vater. Würde von ihm auch geschlagen bis ich mit 15 den endschluss gefasst habe meine Taschen gepackt habe und zum Jugendamt ging. Habe den gleich gesagt ich möchte nicht in ein Heim mit 100 Kindern. Ich kam in eine wohngruppe mit ca 6 Kindern die Erzieher waren alle sehr net bis ich schließlich mit 16 in einen Betreutes wohnen kam. Da hast du deine eigene Wohnung einmal die Woche oder wenn du willst auch öfters kam mein Erzieher vorbei und schaute nach mir. Muss sagen dies War die Beste endsxheidung die ich Treffen konnte. Mach dir nochmal Gedanken weil schlagen lassen musst du dich nicht. Selbst wenn du was ausgefressen hasst es gibt andere Möglichkeiten dich zu bestrafen. Hoffe du endscheidest dich richtig wünsche dir viel Glück und Kraft du wirst schon das richtige tun. Liebe grüße Nico

Antwort
von hieber, 8

bitte wende dich so schnell wie möglich an das jugendamt. ausserdem gibt es ein kindernothilfetelefon, welches kostenlos ist. du kannst auch kostenlos bei der telefonseelsorge anrufen und deinen fall schildern. dein vater macht sich strafbar wenn er dich schlägt. auch dein lehrer oder schulsozialarbeiter könnte dir helfen. setz auf alle fälle jeden hebel in bewegung. alles gute und viel glück für deine zukunft!

Antwort
von gnarr, 38

deine psychologin sollte eigentlich die sache an das jugendamt weiterleiten. wenn sie dies nicht tut, wende dich mit deinen verletzungen selbst ans jugendamt und die polizei.

wenn das stimmt was du erzählst, dann wird man dich rausholen und in ein heim bringen.

Antwort
von Starjuice, 49

Vorerst in einem Heim. Pflegefamilie kommt danach, wenn überhaupt. Aber egal wo du landest, ich bin mir sicher da wird es besser sein. Echt nicht schön was dein Vater da macht.. Er scheint wohl irgendwelche probleme mit sich selbst zu haben und lässt seine Wut an dich aus, was sehr traurig ist. Du kannst auch zu einer Jugendschutzstelle abzischen. Wenn du der polizei sagst das du verprügelt wirst von ihm.

Ich wünsche dir weiter, das du so stark bleibst und die richtige Entscheidung triffst, aber würde auch wenn du diese Woche die Möglichkeit hast es alles deiner psychologin noch mal schildern.

Kommentar von catmutant ,

ja ,hab heute nen termin

Kommentar von catmutant ,

ich hab irgendwie auch schiss das ich dann meine kinder später auch schlagen werde:\

Kommentar von Starjuice ,

Am besten du machst es ganz anders wenn es mal soweit ist :)

Denk noch nicht daran, bis dahin kannst du viel erreichen, aber wichtig ist erst mal für dich in so einer Situation klarheit zu schaffen.

gut das du heute den termin hast, nimm ihn bitte wahr und vertrau dich deiner Psychologin an. Wie die anderen schrieben, sag ihr die komplette Wahrheit. Dein Vater wird hoffentlich auch noch eine Antiagressionstherapie machen.

Sie wird hoffe ich schon das richtige tun, hauptsache es geht dir besser. Für deine 12 bist du schon auf jeden fall ein starkes Mädchen, das du das alles auf dich nimmst, ehrlich ;)

Nur sprechenden Menschen kann geholfen werden.

Antwort
von orbetalkush, 59

Pflegefamilie, Heim, vielleicht kriegt deine Mutter dann das Sorgerecht, vielleicht zu einem anderen Verwandten.

Kommentar von asdundab ,

Bei der Mutter wird es wohl kaum besser sein.

Kommentar von catmutant ,

meine mutter ist in der *klapse* wird wohl nicht sein das ich zu ihr geh

Kommentar von orbetalkush ,

oooh. Da hab ich die frage wohl nur überflogen ^^ hihi

Kommentar von catmutant ,

ne frage : ich hab darüber noch mit meiner psychologin letztes mal geredet und die meinte es gibt nciht sowas wie ein *heim*

Kommentar von user8787 ,

Ich frage mich warum deine Psychologin hier so lange tatenlos zuschaut, es liegt wohl augenscheinlich eine Kindswohlgefährdung vor. 

Da besteht für medz. Personal Meldepflicht....sehr seltsam. 

Kommentar von Menuett ,

Nix seltsam. Eine Psychologin handelt nicht gegen den Willen der Patientin. Das würde den absoluten Vertrauensbruch bedeuten.

Auch das Jugendamt macht da wennmöglich nichts gegen den Willen des Kindes.

Kommentar von catmutant ,

hmm die hat mir bei meinem letzten termin aber nix gesagt (also ein termin davor hat die gemeint das sie es jugendamt berichtet und mir dann bescheid sagt wat los ist usw... und jetzt ist es so als hätte sie niemals was gesagt oder gewusst,kam nicht dazu sie danach zu fragen weil mein vater mir die ganze zeit dazwischen geredet hat und am ende meinte sie :so die zeit ist jetzt leider auch zu ende und die hat mich garnicht ma fragen lassen.

Antwort
von cocohoney13, 55

Im heim oder bei der Pflege familie

Antwort
von NEONBLAUPINK99, 58

Heim oder Pflegeeltern aber auf keinen Fall bei ihm

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