Hallo!Es ist Folgendes:ich musste aufgrund meiner Agoraphobie (Menschenangst-(habe seit nunmehr 9 Jahren das Haus kaum verlassen),die aus einer Drogensucht resultiert,die ich vor 10 Jahren alleine,ohne Therapie besiegt habe-worauf ich sehr stolz bin,Frührente beantragen.Jetzt fordert die Rentenkasse ein Gutachten bei einem Arzt,der SO weit entfernt ist,daß ich ca.12 Stunden unterwegs wäre (anfahrt,wartezeit,Untersuchung,Weg zurück)-angeblich ist das der nächstgelegene Rentenkassen-arzt und bis zu 200km Anfahrt sind zumutbar!Ich habe panische Angst vor dieser Reise,mein Psychiater sagt,das wäre nicht tragbar für mich.Als Option bliebe eine Taxifahrt,die die Kasse aber nicht im Vorraus übernimmt sondern allenfalls rückwirkend.Kosten:ca.150€-die habe ich nicht,da ich von Sozialhilfe lebe.Erscheine ich NICHT,wird mein Regelsatz seitens des Sozis gestrichen.Die würden jedoch die Taxikosten vorstrecken,wenn die Rentenkasse schriftlich bestätigt daßsie das Geld erstatten.Diese weigert sich,diesbezüglich ein Schreiben aufzusetzen.Was tun?Kennt sich jemand mit sowas aus?Ich habe seit ich von dem Termin weiß,dauerhafte Angstzustände,muß ständig Medikamente nehmen und leide unter Depressionen.Angeblich ist aber niemand zuständig,ich werde hin-und hergeboxt wie ein Pingpong Ball-von einem Amt zum anderen. Habe zum ersten Ma seit 10 Jahren wieder Suchtdruck....:(
12 Stunden unterwegs mit öffentlichen Verkehrsmitteln zumutbar für Menschen mit Agoraphobie?
Antworten (4)
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3Antwort von
NathyleinNathylein
kennst du leut denen du vertraust, die dich fahren können? ansonsten kontaktiere doch mla den rentenarzt oder lasse deinen psychiater mit ihm in verbindung treten, vielleicht lässt sich da was regeln
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tamar345 ..
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1Antwort von
kafrmefrkafrmefr
Könntest Du dich überwinden und Dich vielleicht an das Diakonische Werk (evangelisch) oder den Caritas Verband (katholisch) wenden. Vielleicht auch an deine Kirchengemeinde. Dort könntest Du um finanzielle Unterstützung bitten, das ist aus den Diakoniekassen möglich und wenn die Krankenkasse es hinterher erstattet, kannst Du es ja auch zurückzahlen. Versuche es doch mal so. Vielleicht können Sie dir auch bei der Begleitung oder Betreuung Eures Sohnes helfen.
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IndianwolfIndianwolf °.° Da hab ich noch gar nicht dran gedacht.Das werde ich auf jeden Fall versuchen!Tausend Dank für den Tipp,das ist wirklich DIE Idee. Hoffe mal,das klappt auf die Schnelle. Vielen Dank!!!!
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PeterTheodorPeterTheodor
Streck da nicht die enormen Taxikosten vor, das Geld ist weg. Der Rat von Nathylein ist doch gut.
Alles schon geschehen :( Fahren kann/will mich niemand bei so einer Strecke-außerdem habe ich überhaupt keine sozialen Kontakte. Der Psychiater hat sein Bestes versucht und wurde abgewiesen.Und als Vertrauensperson kommt nur mein Mann in Frage,Begleitperson wird aber nicht übernommen.Außerdem habe ich einen Kleinen Sohn,der an diesem Tag von meinem Mann versorgt werden muß.
Bist du offiziel Angstpatient? Dann würde die krankenkasse das taxi nämlich zahlen müssen, war bei meiner Oma so, allerdings hatte sie eine Psychose, wobei das keinen unterschied machen wird
Ja,bin ich...habe darüber auch mit meiner KK gesprochen. Die sagen,da es eine Angelegenheit mit der Rentenkasse ist,haben sie damit nichts zu tun.Und die RK hat tatsächlich gemeint,Diagnosen von meinen behandelnden Ärzten würden nicht anerkannt,da die VOREINGENOMMEN wären.Werde echt noch wahnsinnig,ich habe alle Optionen ausgeschöpft (das waren nicht wenige)aber ich werde von a nach b und wieder zurück geschickt.
Dann müssen Mann und Sohn eben mit, ab in den Zug, zu dritt wird es doch gehen, gib Dir mal einen Ruck,was sollte bei der Fahrt denn nicht klappen?
weißt du das sehe ich auch so...teilweise zumindest. ich habe seit jahren Höhen-sowie Platzangst - und wohne im 5. Stock mit engem treppenhaus (in solchen ist es frür mich am schlimmsten) und ohne Lift (wos wenigstens schnell vorbei wär) jeden Tag muss ich da min 2 mla durch und es ist die Hölle aber ich sag dir was; mene, sowie deine Angst ist irrational. Das überlebt man. such dir ablemnkung und wenn dich alle schief ansehen weil du die ganze fahrt über die augen zu hast und singst...scheiß egal. du wirst es überleben und du musst dich früher oder später überwinden
Ich weiß das das schwer nachvollziehbar ist..ich habe eine Symptomatik,bei der ich während einer Attacke über Stunden einseitig erblinde,das Sprachvermögen verliere und Lähmungserscheinungen in Armen und Beinen bekomme.Mitunter kommt es vor,daß meine Blase dann den Geist aufgibt (wenn ihr wisst was ich meine :( )und so ein paar andere,krasse Sachen.Bisher konnte das auch nicht behandelt werden. Fahrtkosten für 2 bzw. 3 Personen sind nicht tragbar für uns und mein Sohn ist schulpflichtig. Ich denk mal,wenn man selber nicht in der Situation ist,kann man schwerlich nachvollziehen,welche Hölle selbst so eine Zugfahrt ist. Ich dank euch trotzdem,daß ihr es versucht!
Dann lass doch Mann und Kind mitkommen, da lenkt Dich auch noch etwas ab. Das kann doch helfen. Viel Glück
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