1

11-Jährige Tochter

Frage von Vater64 Vater64

Hallo! Wir haben eine 11-jährige Tochter, die jetzt in die sechste Klasse eines Gymnasiums kommt. Unsere Tochter hat Probleme im Freundeskreis, Anerkennung ihrer Klasse. Sie ist sehr dominant, besserwisserisch, bestimmend, penibel(z.b. wird beim Teilen eines Tisches mit Mitschülern ein Lineal benutzt). Sie ist sehr auf Lob aus, eigene Fehler aber gibt sie nie zu, die Schuld wird bei anderen gesucht. Auf Grund dieser Verhaltensweisen steht sie in der Klasse als Ausenseiterin da. Diese Verhaltensweisen legtsie aber auch in der Familie an den Tag, will alle belehren und über sie bestimmen. Bei Gesprächen im Familienkreis ist sie sehr verständnisvoll, setzt dieses Verständnis aber nicht um. Wir haben den Eindruck, dass sie oft Situationen anderes wahrnimmt als andere.

Was sollen wir tun? Welche Hilfe sollten wir beanspruchen?

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (15)

  • 5
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von guinan guinan

    Versucht erstmal eine städtische Beratungsstelle. Die kostet nichts und da sind auch Psychologen. Außerdem finde ich, die sind gut ausgerüstet auch mal gestalterisch oder spielerisch etwas zu erforschen. Ich war selbst als Jugendliche bei einer und finde die noch immer besser als die Therapieangebote über die Krankenkasse für Erwachsene. Dort werden sie euch auch sagen, was sonst noch in Frage kommt. Auch "teilen" kann man spielerisch mal aushandeln.

  • 4
    Antwort von UlaDieEule UlaDieEule

    Ich bin eigentlich dagegen, hier schon "professionelle" Hilfe in Anspruch zu nehmen. Ich gehe mal davon aus, Ihre Tochter ist ein Einzelkind?! Ich würde immer wieder versuchen mit ihr zu reden. Ihr genau die Situationen erklären, auch wie andere es dann empfinden, wenn sie etwas falsch macht. Ruhig sagen..du siehst ja, was du damit anrichtest, keiner will mehr etwas mit dir zu tun haben. Beschwert sie sich denn, dass andere sie nicht beachten?! Dann eben auch sagen: du hast selber Schuld, jetzt brauchst du dich bei uns auch nicht zu beschweren....Ruhig auch im täglichen Gespräch immer sagen...also was du jetzt zu mir gesagt hast, das tut mir richtig weh, damit hast du mich verletzt, ich mache das doch auch nicht, warum tust du das?! Vielleicht sie auch mal mehr loben, wenn sie was gut gemacht hat...es ist schwer, da Tipps zu geben, aber ich würde sagen...das pendelt sich ein. Bisschen Geduld haben als Vater. LG Ula

  • 3
    Antwort von 1f2in 1f2in

    Seit wann fällt euch das denn auf?

    In der Familie kann sie es ja probieren Euch zu "belehren" , es kommt dann darauf an, was ihr darunter versteht und wie ihr damit umgeht?

    Sie kann auch versuchen über die Familie zu "bestimmen", es kommt darauf an was ihr unter "bestimmen" eigentlich versteht und wie ihr damit umgeht.

    Es kommt darauf an wie eure Gespräche im Familienkreis aussehen und auf was sie erstmal verständnisvoll reagiert, es aber nicht "umsetzen" kann.

    Sind die Gespräche bestimmend und belehrend, statt annehmbar und richtungsweisend für eine 11jährige?

    Wir wissen also erst mal gar nichts aus der Frage zu erlesen.

  • 2
    Antwort von Paula25 Paula25

    Hallo. Es haben schon so viele geantwortet. Ich bin Psychologe. A, sie will Anerkennung und andere befelhen. Mit 11 Jahren ist das noch normal. Die Vorpubertät spielt dabei auch eine Rolle. Aber wenn sie mit niemanden kann, ist das natürlich für eine gesunde Kindheit nicht der richtige Weg. Wenn das nämlich so bleibt, nennt man das Narzissmus. Das ist ein Oberbegriff für Menschen die alles besser wissen, Anerkennungen wollen, sie lassen sich nichts sagen, spielen wenn überhaupt nur mit Kindern die jünger sind, da die gehorchen, sie will die Beste sein. Auch hin der Familie nur der Besserwisser, setzt sich auch gegen erwachsene durch, versucht es zumindest. Und genau erkannt. Sie kann es nicht umsetzen, da es eine schwere Psychose ist. Wird dagegen nichts unternommen, wird sie später im Berufsleben sehr einsam sein, nicht beziehungsfähig und kann mit eigenen Kindenr nichts anfangen,da sie nur auf Karriere aus ist. Und wehe dem einer oder eine ist besser als sie, dann dreht sie ab. Sie reißen sich auch jede Arbeit an sich und kennen Z:B in einer Firma alle Abteilungen und können jeden ersetzen im Wissem.Wahrscheinlich wil sie in der Klasse auch die Beste sein und meint sie wäre schlauer als der Lehrer oder? Ausgang: Burn out. mit Depressionen, was auch Kinder haben können. Zudem neigen sie dann dazu irgendwo Sabotage zu machen.Da skann nun Feuerlegen sein, Autos verschramme u.s.w. Auch wenn sie ein Einzelkind ist du du schon älter, gehe erstmal zur Schule. Aber die Lehrer werden auch keinen Rat wissen, weil sie deine Tochter ahrscheinlich nicht gerne mögen.Dann hast du erstmal Gewissheit darüber, wenn du es nicht schon hast. Ich rate unbedingt zu einer stationären Therapie für mindestens ein halbes Jahr. Denn Narissmus ist eine schwere Psychose die auch gefährlich werden kann. Selbstmord oder anderen gerne weh tun egal wie bleibt nicht aus. Du trägst die Verantwortunf für euer Kind. Und du musst handeln, wenn man sie helfen will. Überlege mal genau nach. Gehe erstmal zu eurem HA und bespreche das, so wie du es uns schreibst. Wenn ihr einen guten HA habt, wird dieser auch gut zuhören und auch handeln. Sie wäre nicht aus der Welt, man kann sie besuchen, das wird alles abgesprochen jeh nach Therapiepla, ob man unter der Woche mal dort hin fahren kann oder nur am WE. In den Ferien kann sie immer nach Hause und auch mal am WE. Aber sie lernt sich zu verändern,und lernt, damit um zu gehen, auch um z setzen, dass sie eben eine Krankheit hat, sodass es garnicht erst zschimm wird. Ich behandel so viele solcher Patinten, die nach einer statioärenen Behandlung zu mir in die Ambulanz kommen. Und da sind auch 9 Jährige dabei die genauso sind wie deine Tochter. Es dauert lange, bis man richtig therapiert ist, Das liegt wieder andem jenigen selbst, wie er/sie mit macht. Besser handeln, als verwöhnen und alles zu lassen. dann hat ihr in 2-3 Jahren ein Monster zu Hause, womit ihr nicht mehr klar kommt. Würde mich freuen wenn du ich noch mal meldest, was der HA oder Psychologe für KInder gesagt hat.Kannst mich auch gerne immer mal wiede frragen. LG:

    Paul

    Kommentar von MerenwenMiriel MerenwenMirielMerenwenMiriel

    Sorry, aber so wie du dich ausdrückst und so wie du das Kind in Schubladen drückst, glaube ich dir nicht, dass du tatsächlich ein studierter Psychologe bist! Ich kenne einige Psychologen und keiner von denen würde solche krassen Ratschläge erteilen und ein solch horrormäßiges Zukunftsbild beschreiben!

    Deine ganze Ausdruckweise und selbst deine Rechtschreibung zeigen, dass du sicher kein Psychologe bist.

  • 2
    Antwort von MerenwenMiriel MerenwenMiriel

    Ich finde es ganz schrecklich, wie ihr über eure Tochter redet. Wenn ihr so auch mit ihr redet, dann wundert es mich nicht, dass sie Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

    Wenn ein Kinder verhaltensauffällig ist, liegt das nie am Kind selbst, sondern daran, wie man mit ihm umgeht. Wie geht ihr denn mit ihren Schwierigkeiten um? Haut ihr ihr auch um die Ohren "Du bist IMMER so besserwisserisch und bestimmend, kein Wunder, dass du keine Freunde hast, IMMER schiebst du anderen die Schuld zu!" ?

    Immer, dauernd, nie sind Worte, die man überhaupt nicht benutzen sollte, wenn man andere kritisiert, schon gar nicht bei einem Kind.

    Warum ist sie so auf Lob aus? Bekommt sie nicht genug? Wenn doch, wie wird gelobt? Mit einem "Das hast du gut gemacht, ABER..." oder gibt es auch einfach mal ein Lob ohne Kritik? Wie wird mit ihren Fehlern umgegangen, wie wird kritisiert? Ich nehme einfahc mal an, so wie du dich oben auch ausdrückst. Man sollte Kinder viel loben, mindestens dreimal mehr als man kritisiert. In deinem Text oben hast du allerdings über 10 Kritikpunkte genannt, aber nur einen positiven Punkt!

    Warum ist sie so penibel? Offenbar hat sie da ein Defizit, dass sie denkt, sie bekomme nicht genug. Meist behandeln Kinder andere so, wie sie sich selbst behandelt fühlen.

    Kinder verhalten sich so, wie sie es gelernt haben. Es muss also nicht das Kind etwas ändern, sondern die Eltern. Das weiß ich nicht nur aus meiner eigenen Erfahrung als angeblich "schwer erziehbares Kind", dessen Eltern die Schuld immer nur beim Kind (also mir) gesucht haben, sondern auch als Mutter von vier Kindern, darunter auch eine 10jährige Tochter mit ADHS-ähnlichem Verhalten.

    Ich rate euch zu einer Erziehungsberatung. Denn wenn man sein Kind ändern möchte, muss man als Elternteil seine Erziehungsmethoden überdenken.

  • 2
    Antwort von Mathias2610 Mathias2610

    Hallo Als erstes, all das können Anzeichen von verschiedenen Auswegen sein die in einer Psychologischen Problematik sein können. Deshalb würde ich da wirklich den Weg zu einer Beratungsstelle oder auch zu einer Kinder und Jugendpsychologin gehen.

    Es könnte eine Art Autismus sein der ihr die Empfindungen der anderen zum Teil verschließt, könnte aber auch eine zum Beispiel durch Hochintellegenz gut gedeckelte Aufmerksamkeitsstörung sein. Andere Dinge wie Erziehungsfehler, Probleme die sie zwar empfindet aber nicht aussprechen kann weil sie nicht die Worte dafür hat oder aber Angst sie zu sagen könnten auch dahinter stecken.

    Übrigens wenn ich von Erziehungsfehlern spreche meine ich nicht unbedingt die Eltern, viel mehr die Herren und Frauen Pädagogen.

    Fachliche Untersuchung ist aber der einzige Weg da die richtige Hilfe zu finden. Anders ausgedrückt zu einer Psychologischen Beratung gehen und entsprechend handeln.

  • 2
    Antwort von bluechicken bluechicken

    hahaha vater64.... :D da kannst du nix machen... komm ja nicht auf die idee mit dem lehrer oder so darüber zu reden damit er mit der ganzen klasse darüber spricht... weiß sie scharf zurecht wenn sie sich arrogant benimmt...!

    sie muss selbst merken dass ihr ihr verhalten keine vorteile verschafft!

  • 2
    Antwort von bottipflanzen bottipflanzen

    Wie wär's mit einer Konsultation beim Schulpsychologen? Irgendwie versucht sie etwas zu "amortisieren", nur leider in die falsche Richtung...

  • 1
    Antwort von Sara2005 Sara2005

    in diesem alter, das ist nun mal so, werden kids etwas "kompliziert". wenn das aber so starke ausmaße hat, könnt ihr einfach mal, ganz relaxt, zu einem psychologen/beratungsstelle gehen. der kleinen erscheint das wahrscheinlich erst mal als absolute schikane, aber auch sie wird das verstehen!

  • 1
    Antwort von Paula25 Paula25

    An Merenwen. Es ist mir völlig egal ob du glaubst, ob ich Psychologe bin oder nicht. Leider möchte ich mich hier nicht outen, sonst könntest du mein Page sehen. Wir sind eben manchesmal etwas hart, wenn ein Vater nicht einsichtig wird. Besser die Wahrheit hier ans Tageslicht zu bringen, als Mitleid zu zeigen.Denn das hilft keinem der Familie. Zudem würden alle meine Kollegen sich so ausdrücken -antworten. Normalerweise darf ich gar nicht im Fragenet sein. Kein weiteren Psychologe oder Arzt wirst du hier antreffen. Ich bin nur hier auf Grund meiner kranken Frau um mich mal aus zu tauschen. Nicht um was zu Erfahren in Punkto Medizin, aber eben um zu sehen wie viele noch Betroffen sind. Da wir forschen. Zudem war ich nicht ungnädigt, sondern ehrlich, in der Hofnung, dass die Eltern nun was unternehmen, damit das Schlimmste vermieden werden kann. Bin auch noch Lehrer.Ob du es glaubst oder nicht, da stehe ich drüber. Nur die guten Psychologen sagen die Wahrheit. Andere therapieren ihre Patienten unnötig lange, um eben zu verdienen. Ich bin aber voll ausgebucht, zudem noch im Schuldienst tätig. Ich habe es nicht nötig, anderen nach der Nase zu reden, so wie es denen gefällt. Wenn du Psychologe währest, wüstest du die Diagnose die eindeutig ist. Da braucht man nicht erst zu untersuchen. So wie der Vater sein Kind ehrlich beschreibt, kann ich sicher sein mit dem was ich glaube richtig liege, denn ich darf hier keine Diagnsoen stellen. Nur Vermutungen anstellen. Und mehr mache ich nicht. Paul

  • 1
    Antwort von Anikya Anikya

    Was Du schreibst, erinnert an meinen Sohn. nach jahrelanger Odyssee wissen wir nun, daß er Autist ist. Schau mal hier und mach den Test, schaden kanns nicht, denn der Übergang von der Normalität zum Autismus ist fließend, es gibts so viele verschiedene Arten davon. http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007/0522/002_autismus.jsp Sollte das Ergebnis auf einen möglichen Autismus hinweisen, gibt es sicher auch in Deiner Nähe eine Autismusambulanz oder Ähnliches. Alles Gute!

  • 1
    Antwort von regenbogen17 regenbogen17

    Ich gehe auch auf ein Gymnasium und hatte früher ungefähr die gleichen Probleme wie Ihre Tochter. Ich hab immer versucht, mich an meine Klassenkameraden anzupassen, aber ich wollte nie so werden wie sie und bin auch eher ein Einzelgänger. Aber auf einem Gymnasium haben viele das Problem, nicht respektiert zu werden, wenn man anders ist. Das habe ich schon oft gehört. Die Klasse teilt sich in Gruppen und ich denke, dass ihre Tochter Freunde findet, mit denen sie gut klar kommt. Sie können sich aber auch an den Klassenlehrer wenden und die Probleme schildern.

  • 1
    Antwort von schmiedebach schmiedebach

    Es gibt so eine Art Vertrauungsstunde, ... Wo ihr Kind Alleine mit Betreuern über die Woche spricht unso... Eine Art ''Kinderpsychatrie''(hört sich komisch an,...)

  • 0
    Antwort von pillpall pillpall

    Das ist sicher ein Problem. ich denke mal ein Psychiater kann da weiter helfen.

    Kommentar von guinan guinanguinan

    Nee sicher nicht. Ein Psychiater ist nämlich ein Arzt, der hauptsächliche Medikamente verschreibt. Psychologe meinst du vielleicht?

    Kommentar von Goodnight GoodnightGoodnight

    Woher kommt eigentlich die irre Meinung, dass Psychiater dauernd Medikamente verschreiben? Nur weil sie Medikamente verschreiben dürfen, müssen sie es noch lange nicht tun.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    ..........müssen tun sie es nicht, aber die haben sie gleich bei der Hand.

    Außerdem suchen die nicht nach Lösungen, sind ganz anders ausgebildet und oft sind Menschen dort fehl am Platz, was unseriöse Psychiater aber leider nicht stört, erst kassieren sie mal ab! Und leiten die Hilfesuchenden nicht dort hin weiter, wo sie viel besser aufgehoben wären!

    Kommentar von MerenwenMiriel MerenwenMirielMerenwenMiriel

    Das ist ein Vorurteil. Ich war wegen meiner Depressionen auch lange in therapeutischer Behandlung, in dieser Zeit habe ich - auch durch stationäre Aufenthalten - ca. 5 Psychiater gehabt und nur selten mal Medikamente ausprobiert. Die wurden mir auch nie aufgedrängt, sondern nur dann verschrieben, wenn ich selbst darum gebeten habe, weil es anders gerade gar nicht mehr ging und es wurde immer darauf geachtet, dass ich sie nicht zu lange nehme.

    Kommentar von 1f2in 1f2in1f2in

    dann kennst Du erfreulicherweise bessere, ich habe auch von unseriösen geschrieben.

    Kommentar von MerenwenMiriel MerenwenMirielMerenwenMiriel

    DH!

  • 0
    Antwort von ImpactofDark ImpactofDark

    Also als erstes ist dein Username Killa:D Ich bin auch einzelgänger und glaub mir , sie wird in der Zukunt weniger Probleme machen , weil sie keine freunde hat , die sie in ürgendeinen mist reinziehen:D

    Kommentar von pillpall pillpallpillpall

    Killa ??

Diese Frage

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.