Nach längerer Verwendung von Nasenspray wird man praktisch immer abhängig davon. Der Nasenspray lässt die Schleimhäute abschwellen und man bekommt besser Luft durch die Nase. ... aber .... nach einigen Anwendungen schwellen die Nasenschleimhäute ohne Nasenspray immer wieder an und man muss Tage bis Wochen Geduld haben, bis sich der Körper wieder einpendelt und die Schleimhäute ihre normale Funktion erreichen.
Der Tipp, überhaupt keinen Nasenspray zu benützen, kommt für deine Schwester zu spät. Aber für den Entzug könntet ihr sorgen und einen HNO-Arzt aufsuchen.
Als erprobtes Hausmittel gegen verstopfte Nasen und geschwollene oder ausgetrocknete Schleimhäute gibt es die normale rohe Zwiebel.
Eine rohe Zwiebel durchschneiden und die Dämpfe der Zwiebel einatmen bis sich die Nasenatmung einstellt. Dann die Zwiebel direkt unter die Nase halten und durch die Nase die ätherischen Öle einziehen bis die Nase frei ist. Nun die Zwiebel in Kopfnähe platzieren, damit die verdampfenden Zwiebelöle über die eingeatmete Luft in kleinen Mengen weiterhin aufgenommen werden.
Das hilft auch bei Kleinkindern und Babys hervorragend gegen verstopfte Nasen. Man soll bei ERkältungen schon frühzeitig eine aufgeschnittene Zwiebel neben das Kopfkissen legen, damit im Schlaf die Nasengänge nicht verstopfen.
Deine Schwester müsste erstmal überhaupt zum Wechseln motiviert werden. Sie und vor allem die Mutter müsste vom Arzt aufgeklärt werden und verstehen, dass ein weiterer Einsatz vom Spray die Gesundheit gefährtet. Man kann zur Zwiebel auch andere Kräutermischungen (Wicks) auf ein Tuch geben und nach Bedarf einatmen. Eine zusätzlicheLuftveränderung von 2 - 3 wochen wäre ideal, z.B. ans Meer oder in die berge in einen Luftkurort.
Wünsche dir viel Erfolg. mary
ich weiß auch nicht was in dieser Familie abgeht! es ist alles so unnormal! alles wird streng steriel gehalten (desinfiziert und so) und wenn einer ein Weh-wehchen hat wird er sofort unters Messer gelegt! (obwohl meist garnicht notwendig!) aber die Polypen werden übersehen?! ich kapiers nicht so ganz.. weiß nicht genau wie ich die Kritik konstruktiev anbrigen kann ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen. sie sind ja schließlich die Ärzte und nicht ich! wie kritisiert man also einen Artz in Gesundheitsfragen?
(ich würd es nichtmal wagen einen Automechaniker zu kritisieren, aber Ärzte haben nochdazu diese Halb-gott-in-weiß Aura wo man sich eh eingeschüchtert fühlt..)
Man kann nie erfolgreich "gegen jemanden ... und kritisieren".
Aber man kann nach dem Vorteil oder Nachteil von Therapien fragen und fragen, ob so das Ziel erreicht wird, ob das Mittel sinnvoll und wirtschaftlich ist, oder nicht doch zuviele Nachteile entstehen .... und fragen, wie man die unerwünschten Nebenwirkungen wegbekommt. Fragen, ob sie selbst solche Sprays benützen, fragen warum KInder von Bauernhöfen und mit KOntakt zu tieren deutlich weniger allergien haben und weniger Erkältungskrankheiten. Fragen, was sie machen würden, wenn sie selbst von so einem Spray abhängig wären .... u.s.w.
Aus dem Römischen gibt es "qui bono" = wem dient es. Somit kann man schon mal aufzeigen, ob es nicht die Pharmafirma mehr dient als den Patienten, wenn sie für ein Leben lang an diesen Spray gekettet werden.
Also viel Glück beim Fragen.... mary
... und fragen, warum ist das so ....Argumente: http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/allergien/article/641543/leben-bauernhof-schuetzt-kind-allergie.html
genau solche Artikel wären sinnvoll für diese Familie. Die Mutter ist Hebame und das ist sogar das Auto ständig desinfiziert damit ja niemand stirbt an Krankheitserregern.. Ich kenne Kinder die haben im Alter von 4 schon aus Schmutzpfützen getrunken wenn sie durst hatten -die wuchsen auf dem Bauernhof aus. Sind die gesündesten Leute die ich kenn. Eine war in meiner Klasse und den aller ersten Fehltag wegen Krankheit hatte sie in der 8. Klasse. alle haben sehr gestaunt.
Den ersten (und ich weiß jetzt nicht mehr ob einzigsten) Fehltag ihrer gesamten Schullaufbahn hatte sie in der 8. Klasse! weil sie als Kleinkind aus Pfützen trank wenn sie durst hatte! Krass oder. Und ein anderes Bauernhof Kind hatte ein 1,0er Abi weil so ziemlich keinen Fehltag in der Schullaufbahn und studiert jetzt sonst wo mit Stipendium (USA, Oxford -weiß nimma). Auch sie trank aus Pfützen und die Bauernhof Tiere waren oftmals in der Küche zu besuch (Schwein steht im Flur und Hühne auf dem Küchentisch als ich mal zu Besuch war.