Frage von Teufelchen6813, 63

1. Trauertag. Die Mama meines Freundes ist bald ein Jahr tot. Wie kann ich am besten den Tag mit ihm verbringen?

Hello,

Mein Freund hat letztes Jahr seine Mama verloren. In 1 Monat ist der erste Todestag und ich mache mir jetzt schon sehr viele Gedanken, wie ich den Tag mit ihm verbringen soll. Ich möchte gern für ihn da sein, das ist für mich selbstverständlich. Aber da ich die Mama leider nicht kennen lernen konnte, kann ich dort leider nicht so mitfühlen wie er. Ich kenne sie nur aus Erzählungen von ihm und guten Freunden. Seinen Papa hat er im Kindesalter verloren. Er hat nur noch seine Schwester+ihren Freund, seine Oma und seinen Cousin. Mit dem Rest der Familie ist er zerstritten. Er möchte an dem Todestag ganz bestimmt zum Friedhof mit seiner Schwester, ihrem Freund und seinem Cousin. Den Teil seiner Familie kenne ich leider nicht so gut. Sie sind alle sehr nett und haben mich gut aufgenommen. Aber ich habe sie halt erst 3 mal gesehen, weil mein Freund und noch nicht so lange zusammen sind. Und besonders viel geredet haben wir auch nicht. Daher meine Frage: Wenn er zum Friedhof geht, soll ich fragen ich mit darf oder sollte das lieber Angelegenheit der Angehörigen sein und ich bin einfach danach für ihn da? Ich hab mir die ganze Nacht den Kopf zerbrochen.
Ich bin froh über jede Hilfreiche Antwort.
Lg

Antwort
von GeneralCroatia, 30

Das ist weniger gutes Szenario für einen Tag.  Wen du die Lust hast kannst du in einer Kirche gehen und beten. Du kannst dich auch niedersetzen und ihr könnt über schöne Erinnerungen an der Verstorbenen reden. Es ist sehr traurig wen man einen verliert der dir sehr viel bedeutet. Wen du willst mach etwas besonderes wen du denkst das das dich traurig machen tut las es sein und mache nichts das dich an den Verlust erinnern. Es ist sehr hart:(

Kommentar von Teufelchen6813 ,

Mein Freund und ich gehören keiner Religion an.

Kommentar von GeneralCroatia ,

Dan wen es nicht zu hart ist könnt ihr gemeinsam sein und an sie denken. Um zu beten braucht man keine Religion. Man beten nicht auf Gott sondern das es dem verstorbenen gut geht wo immer sich seine Seele befindet. Unterstützung 

Antwort
von Mignon2, 24

Ich finde es sehr nett von dir, dir die Gedanken zu machen und deinen Freund unterstützen zu wollen. Halte weiterhin zu ihm. Er hat sicherlich eine schwere Zeit und braucht jemanden, der für ihn da ist. Daumen hoch! :-)

Frage ihn nicht, ob du mitgehen darfst. Das ist zwar gutgemeint, aber das könnte wie "ein Aufdrängen" herüberkommen - vielleicht gerade bei seinen Schwestern. Biete ihm lieber an, dass du mitgehen würdest, wenn er und seine Schwestern es möchten. Es kommt auf die Formulierung an!

Sei nicht böse, wenn er das ablehnt. Die Familie geht in dieser Situation vor und hat nichts damit zu tun, dass er dich nicht mag oder nicht.

Kommentar von Teufelchen6813 ,

Genau das wollte ich Aussagen. Ich möchte mich nicht aufdrängen. Danke, gut raus Gelesen! Ich möchte einfach nur, dass er merkt das ich für ihn da sein möchte. Ja die erste Zeit nach dem Tod so Ca 3 Monate sehr schwer. Aber da waren wir auch nicht zusammen. Nur sehr gut befreundet. Da hab ich aber auch immer versucht da zu sein und ihn auch mal unter Leute zubringen, weil er sich nachdem er sich in die Überstunden auf Arbeit gestürzt hat zu Hause eingeigelt hat. Die beste Methode war dort dann, am Wochenende Viel Zeit miteinander zuverbringen. Ich war auch schon länger in ihn verliebt und so kam das alles. Dann haben wir Pizza bestellt. Millionen Serien und Filme geguckt und irgendwann wurde er wieder so wie man ihn kannte. Klar hat er sich verändert aber das sehen nur Leute die ihn richtig kennen.
Danke für deine Antwort! :)

Kommentar von Mignon2 ,

Sehr gerne und bleib so, wie du bist! :-)

Gib ihm ganz einfach das Gefühl, dass du für ihn da bist. Er soll dann entscheiden, ob und was ihr gemeinsam macht.

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