Frage von GIANAIR, 402

Darf man mit 17 Jahren in den Sex Club?

Ich bin 17 und will mein 1 mal endlich haben 😳kann ich da mit 17ins puff gehen ,ist das erlaunt mit 17?

Expertenantwort
von RFahren, Community-Experte für Sex, 239

Die Antwort ist ein klares NEIN! 

Sex gegen Bezahlung ist in Deutschland zwar erlaubt - dazu müssen allerdings beide Beteiligte mindestens 18 sein.

Leider wirft ja der Volksmund alles, was einen Schimmer des Rotlichts abbekommen hat, in einen Top, was er dann "Bordell" oder "Puff" nennt: Nachtbars, Striplokale, FKK- und Saunaclubs, Laufhäuser, den Straßenstrich, Modellwohnungen und so weiter. Als Anfänger ist man da schnell verwirrt und wird gerne über den Tisch gezogen. So soll man beispielsweise teure Getränke ausgeben um die Gesprächs(!)-Zeit mit den Damen zu erkaufen und so weiter... .

Eine seriöse Prostituierte wird sich allerdings nicht mit Dir erwischen lassen wollen, bzw. ein Bordellbetreiber Dich nicht einlassen, da der Sex gegen Geld mit Minderjährigen verboten und mit Strafe belegt ist und ein Bordell ggf. sogar die Existenz kosten kann.

In der Grauzone des Straßenstrichs oder im einen oder anderen Laufhaus, wo es keine Türsteher gibt, kann man evtl. auch als Minderjähriger Sex kaufen (geht meist ab 20 Euro los). Allerdings ist das Erotikniveau dann meist auf dem Level einer Darmspiegelung - also lass' es besser.

Warte bist Du mindestens 18 bist und wenn Du dann immer noch an Paysex interessiert bist, dann gehe in einen richtigen FKK- oder Saunaclub. Dort kostet es zwar Eintritt (30-80 Euro) aber dafür sind Essen und Getränke enthalten und die halbe Stunde auf dem Zimmer dann 50 Euro. Da kann man um ein vielfaches mehr Spaß haben und kommt dem beliebten "Girlfriend-Sex" schon recht nahe... .

Tröste Dich in der Zwischenzeit mit der Fantasie, bilde Dich weiter (z.B. mit dem informativen Buch "Wir sehen uns im Puff!" - Amazon) oder jage in der freien Wildbahn...

Viel Erfolg - und viel Geduld bis dahin...

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Kommentar von Libertinaer ,

Sex gegen Bezahlung ist in Deutschland zwar erlaubt - dazu müssen allerdings beide Beteiligte mindestens 18 sein.

Das ist falsch!

Strafbar ist, als Erwachsener Minderjährige für Sex zu bezahlen. Strafbar macht sich auch der Zuhälter einer Minderjährigen. Aber ein Minderjähriger darf natürlich seinerseits für Sex bezahlen! Aber hallo! =;-o

Grenze ist "nur" die "normale", also kein Sex von Ü14 mit U14, sowie die "erweiterte", da das Fördern von Sexualität bei U16 nur den Eltern erlaubt ist - und da ist das "Verkuppeln" sogar ausdrücklich ausgeschlossen.

D.h., ein 14-Jähriger kann von seinem Taschengeld/Ferienverdienst durchaus zu einer Prostituierten gehen, aber selbst sein Vater würde sich strafbar machen, wenn er seinem U16-Sohn ausdrücklich Geld dafür gibt.

Ob die Prostituierte in dann aber als Kunden auch annimmt, ist ihre Angelegenheit. Z.B. in der Schweiz sind laut Zeitungsberichten Jugendliche als Kunden jedenfalls nicht gerne gesehen, weil sie gerne in alkoholisierten Gruppen auftauchen (mit all den Begleiterscheinungen) und nicht so zahlungskräftig sind.

 da der Sex gegen Geld mit Minderjährigen verboten und mit Strafe belegt ist und ein Bordell ggf. sogar die Existenz kosten kann.

Wie gesagt: Weder verboten, noch mit Strafe belegt. Und zwar dürfen Dritte die Sexualität von U16 nicht fördern (sofern nicht die Erlaubnis der Eltern vorliegt), das gilt aber NICHT für die DIREKT Beteiligten selbst! Und auch nicht für den Bordellbetreiber, da sich Bordelle halt nicht primär an U16 richten. Sie fördern also auch nicht, selbst falls sich mal ein U16 dorthin verirrt.

Quelle: Handbuch Sexualstrafrecht, Laubenthal

Kommentar von RFahren ,

Danke für die ausführliche Ergänzung.

In der Praxis stellt es sich allerdings trotzdem so dar, dass kein seriöser Club Jungendliche unter 18 einlässt, da sie sich dort laut Jugendschutzgesetz nicht aufhalten dürfen:

Zitat aus einer offiziellen Broschüre zum Thema:

"Halten sich Kinder und Jugendliche an einem Ort auf, an dem ihnen eine Gefahr für das körperliche, geistige und seelische Wohl droht, sind sie von der Polizei oder der nach Landesrecht zuständigen Ord­nungsbehörde aus dieser Gefahrenlage zu bringen. Dabei muss es sich nicht um bereits grundsätzlich problematische Orte handeln (z. B. Bordelle, Drogenumschlagplätze), es kommt auf die konkrete Sachlage an, in der sich ein Kind oder eine Jugendliche oder ein Jugendlicher an einem bestimmten Ort befindet. Eine verlassene Straße kann mitten in der Nacht für orientierungslose Kinder auch ein jugendgefährdender Ort sein.
>>>>Jugendlichen darf der Aufenthalt in Nachtklubs und Nachtbars zu keiner Zeit und auch nicht in Begleitung eines Erwachsenen gestattet werden.<<<<

Zu den Nachtklubs und Nachtbars zählen auch Angebote wie Stripteasebars, Animierbetriebe, Swingerklubs oder Betriebe der Prostitution."

Da viele Bordelle den Behörden ohnehin ein Dorn im (moralisch einwandfreien) Auge sind, riskieren es die Betreiber nicht, dass bei einer Razzia Jugendliche angetroffen werden.

Jugendlichen unter 18 bleiben somit nur die Randbereiche der Prostitution, die ich für eine Entjungferung keinesfalls empfehlen kann - Paragraphenreiterei hin oder her... .

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Kommentar von Libertinaer ,

da sie sich dort laut Jugendschutzgesetz nicht aufhalten dürfen:

Laut welchem Paragraphen des JuSchG?

Zitat aus einer offiziellen Broschüre zum Thema:

Ach, ich will nicht sagen, dass das vollkommen verkehrt ist(!), aber ich habe schon ziemlichen Unsinn in "offiziellen Broschüren" lesen dürfen (üblicherweise je katholischer/konservativer die Gegend, des größer der Unsinn >8->).

Davon abgesehen: Was die Praxis angeht, so gebe ich dir ohnehin Recht (s. auch meine Antwort). Aber inwieweit das gesetzlich zwingend ist, ist eine andere Frage.

Und: Es ist ggf. auch ein Unterschied, ob es sich um einen Betrieb mit Eingangskontrolle handelt (was bei "klassischen" Bordellen möglicherweise der Fall ist - weiß nicht, war ich noch nie), oder eben nicht. Es gibt ja auch die "modernen Bordelle", so genannte "Eros Center", wo Prostituierte selbstständig ihrer Tätigkeit nachgehen (also ohne klassischen, "verantwortlichen" "Bordellbetreiber"). Auf diese Art von Brodellen bezog sich konkret wohl auch mein Beispiel aus dem "Handbuch Sexualstrafrecht".

Davon abgesehen: Polizisten mögen bei einer Razzia ja einen Jugendlichen rausschmeißen - und ggf. sogar zu seinen Eltern bringen. Polizisten sind eigentlich auch bekannt dafür, Dinge zu tun, die nicht unbedingt zwingend sind (und sie kennen sich auch wirklich schlecht mit Recht aus - deswegen sind es ja auch nur Polizisten ;-)).

Die Frage ist aber nicht, ob ein Jugendlicher vom Betreiber (oder einer Prostituierten ;-)) nicht "reingelassen" wird (ist ja auch deren Sache) und/oder bei einer Razzia rausgeschmissen wird, sondern ob das rechtliche Konsequenzen für die Prostituierte oder ihren jungen Kunden hätte. Und da sieht es dann doch, s. eben auch "Handbuch Sexualstrafrecht", keineswegs sooo eindeutig aus, wie insbesondere manche Behörden es vielleicht gerne weismachen wollen. ;-)

PS: Und, wie gesagt: In der Schweiz mit seinem durchaus vergleichbaren Rechten und vergleichbarer Kultur ist es z.B. definitiv möglich und wohl auch nicht unüblich.

PPS: Und nein, "empfehlen" kann ich es auch nicht. Weder für Jugendliche noch sonst. Als libertinaerer Mensch stehe ich auf dem (erfüllbaren) Standpunkt, dass guter Sex nichts kosten darf. ;-))

Kommentar von RFahren ,

Orte an denen Prostitution ausgeübt wird, gehören laut gängiger Definition (unabhängig vom Grad des Kircheneinflusses) üblicherweise zu den "Jugendgefährdenden Orten" laut §8:


§ 8 Jugendgefährdende Orte

Hält sich ein Kind oder eine jugendliche Person an einem Ort auf, an dem ihm oder ihr eine unmittelbare Gefahr für das körperliche, geistige oder seelische Wohl droht, so hat die zuständige Behörde oder Stelle die zur Abwendung der Gefahr erforderlichen Maßnahmen zu treffen. Wenn nötig, hat sie das Kind oder die jugendliche Person1. zum Verlassen des Ortes anzuhalten,2. der erziehungsberechtigten Person im Sinne des § 7 Abs. 1 Nr. 6 des Achten Buches Sozialgesetzbuch zuzuführen oder, wenn keine erziehungsberechtigte Person erreichbar ist, in die Obhut des Jugendamtes zu bringen.
In schwierigen Fällen hat die zuständige Behörde oder Stelle das Jugendamt über den jugendgefährdenden Ort zu unterrichten.


Ich will aber nicht weiter Paragraphen reiten, denn mein Fachgebiet ist nicht die Theorie, sondern die Praxis.

Und: Es ist ggf. auch ein Unterschied, ob es sich um einen Betrieb mit Eingangskontrolle handelt (was bei "klassischen" Bordellen möglicherweise der Fall ist - weiß nicht, war ich noch nie), oder eben nicht. Es gibt ja auch die "modernen Bordelle", so genannte "Eros Center", wo Prostituierte selbstständig ihrer Tätigkeit nachgehen (also ohne klassischen, "verantwortlichen" "Bordellbetreiber"). Auf diese Art von Brodellen bezog sich konkret wohl auch mein Beispiel aus dem "Handbuch Sexualstrafrecht".

Die "Eros Center" sind nicht wirklich "moderne Bordelle", sondern eigentlich ein Auslaufmodell der Erotikbranche. Gerade diese sogenannten "Eros Center" (was nur Begriffskosmetik für "Laufhäuser" ist) verfügen in der Regel über KEINE Einlasskontrolle, und sind meist zurecht für schlechten, hektischen, oberflächlichen Service an der Grenze zum Betrug berüchtigt. Dass die Dienstleisterinnen dort auf Tagesbasis ein Zimmer mieten und die Betreiber (die "Vermieter") nicht an den Umsätzen der selbständig arbeitenden Damen beteiligt sind, macht den Service nicht besser... .

Die modernste Form der (im amtsdeutsch) "bordellähnlichen Betriebe" sind die erwähnten FKK- und Saunaclubs. Dort gibt es einen Empfang, wo man (im Zweifelsfall mit Altersnachweis ab 18) eincheckt und seinen Eintritt entrichtet. So werden Minderjährige zwangsläufig aussortiert und kein Club-Betreiber riskiert es, dass bei einer Kontrolle Minderjährige angetroffen werden! Den einzelnen Damen wird nix passieren, wenn man sie mit einem minderjährigen  Gast im Zimmer antrifft, da ja der Empfang die Verantwortung für die Alterskontrolle trägt und ein Mann, der sich im Club ja nur in Bademantel oder Handtuch kleidet auch keinen Perso mehr einstecken hat ;-).

Auch in den Clubs sind die Damen selbständige Unternehmerinnen, die - ganz wie die männlichen Gäste - täglich ihren Eintritt bezahlen. Das Service-Niveau kommt in den Clubs den feuchten Träumen der meisten Männer allerdings schon sehr viel näher und übertrifft es sogar häufig... .

Nicht-selbständige Prostituierte gibt es in der Praxis praktisch gar nicht - wenn auch in den meisten Geschäftsmodellen das Weisungsverbot bezüglich Art und Preis der Dienstleistung großzügig interpretiert wird und durch "die Damen haben sich untereinander auf bestimmte Preise verständigt" ersetzt wird... . Daher sind innerhalb eines (Lauf-)Hauses bzw. Clubs die Preise meist identisch.

Ich kann ja gerne mal eine Führung mit Dir machen - dabei lernst Du sicher eine Menge - Du kannst dann gerne auch ein paar Gesetzestexte mitbringen ;-)

Seid nett aufeinander!

R. Fahren

Antwort
von daCypher, 219

Musst noch ein Jahr warten und kannst dich dann gedanklich schonmal drauf einstellen, dass das der teuerste und schlechteste Sex deines Lebens wird. Viel Spaß

Antwort
von Wuestenamazone, 164

Nein ab 18. Ich würde das auch nicht machen. Es kann sein, dass du voll den Ekel bekommst.

Antwort
von RefaUlm, 146

Musst zum einen warten bis du 18 bist und zum anderen für Zahlen...

Woran liegt's denn das du so niemanden findest? 😓

Antwort
von Dovahkiin11, 136

Nein, aber unabhängig vom biologischen Alter scheinst du psychologisch auch noch nicht die 18 erreicht zu haben. Bei Sex geht es doch nicht nur um haben oder nicht haben...

Antwort
von Libertinaer, 110

Ja, ist erlaubt (für Details s. meinen Kommentar zu RFahren). Aber ob man dich als Kunde akzeptiert, ist eine andere Frage.

Aber: Versuch macht kluch! ;-)

Andererseits: Ich hatte nicht, und das finde ich auch gut. Vielleicht kämst Du an eine liebevolle Prostituierte, für die es eine "Ehrensache" ist, dich darin "einzuweisen". Vielleicht gerätst Du aber auch an ein Miststück, das dich nur ausnehmen will.

Wenn Du es versuchen möchtest: Ist halt DEINE Entscheidung (und ich lgaube kaum, dass jemand nach deinem Ausweis fragen wird).

Falls ja, kannst Du ja anschließend berichten, wie es war. Mir selbst fehlt halt diese Erfahrung ...

Antwort
von WhoozzleBoo, 129

Nein, ist nicht erlaubt, erst ab 18. Und ich rate dir auch dringend ab, dein erstes Mal im Puff zu haben.

Antwort
von Annelein69, 133

Nein,erst ab 18 kommst du da rein.Aber auch wenn du 18 bist, überleg dir ob das dein erstes Mal sein soll.

Antwort
von MrsTateLangdon, 117

Erst mit 18..

Antwort
von suezesmaedchen, 90

Nein musst noch warten bis du 18 bist

Antwort
von ririririri, 77

Komm einfach zu mir :3

Kommentar von GIANAIR ,

Ok wann und wo

Kommentar von ririririri ,

xD

Antwort
von Ellen9, 96

Ab 18!

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