siltopian7 am 21.02.2009 um 23:35 Uhr
ist es nicht absurd das es in einem reichen europäischen staat wie deutschland überhaupt 1 euro jobs gibt? was bringen diese jobs denn für vorteile? einen lohn kann man dies gewiss nicht nennen...... kann es sein das der staat mit so etwas absurdes die arbeitslosen nur ausnützen will? fühlen sich diese leute nicht ausgenutzt?
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Akzeptabel? Nein, denn
die 1€-Jobs kosten den Seuerzahler mehr, als wie wenn der ALG2-Empfänger zuhause bleibt! Der "Arbeitgeber" bekommt vom Jobcenter/Arge pro 1€-Jobber zwischen 400,- und 500,-€, wovon aber nur 160,-€ an den 1€-Jobber bezahlt werden.
es werden immer mehr reguläre Arbeitnehmer gekündigt, um ihn dann später als 1€-Jobber an seinem alten Arbeitsplatz wieder einzusetzen!

ich denke, sie geben ihnen damit die chance, wieder in die arbeitswelt hineinzufinden und somit auch einen besseren job zu finden
Schnuffduff am 22. Februar 2009 00:40 Ich kenne bis heute noch keinen 1€ Jobber der übernommen wurde... LOL...spätestens nach einem halben Jahr sind sie wieder in der Statistik.
1 € jobs kann man ja zusätzlich zu h4 machen, das heißt man verdient sich noch etwas dazu.
für viele deine möglichkeit ein wenig am arbeitsleben teil zu nehmen

so darfst du das nicht sehen,musst auch den harz 4 regelsatz und sonstige leistungen in die rechnung einbeziehen
1hoss43 am 21. Februar 2009 23:46 Falsch! Denn die 1€-Jobs kosten den Steuerzahler mehr, als wie wenn der ALG2-Empfänger zuhause bleibt! Der "Arbeitgeber" bekommt vom Jobcenter/Arge pro 1€-Jobber zwischen 400,- und 500,-€, wovon aber nur 160,-€ an den 1€-Jobber bezahlt werden.
Richtig. Und von ihren Auftraggebern kriegen die Maßnahmeträger mit Sicherheit auch Gelder für die geleistete Arbeit. Kein Wunder,daß diese Parasiten-Firmen wie Unkraut aus dem Boden sprießen.

Das ist für viele eine Chance wieder in einen Job zu kommen
Es. beschönigt die arbeitslosen Statistik
Niklaus am 21. Februar 2009 23:40 tut sie nicht
das ist deine Meinung
Schnuffduff am 22. Februar 2009 00:41 tut sie doch!!

1€ jobs find ich persönlich schlimm...ist doch ausbeuterei
Niklaus am 21. Februar 2009 23:39 Blödsinn
birgonia am 21. Februar 2009 23:40 Warum? Der Staat zahlt doch Hartz 4.
wfwbinder am 21. Februar 2009 23:43 Bedenke das die leute ja schon ein paar hundert Euro bekommen. die 1,50 pro Stunde sind ja nur für den zusätzlichen Aufwand.

1 Euro-Jobs sind kein Lohn. Es ist eine Gegenleistung dafür ,dass man vom Staat ohne Gegenleistung Geld bekommt nämlich Hartz IV. Das darf ein 1-Euro-Jobber zu seinem Hartz IV-Geld zusätzlich haben.
Diese Möglichkeit gab es schon immer im deutschen Gesetz, wurde aber von den übersozialen Regierungen nie ausgenutzt.
Crack am 21. Februar 2009 23:54 Und warum sorgt der Staat dann nicht dafür das die Arbeit die ein 1-€-Jobber macht auch so bezahlt wird das er ohne Hartz IV vernünftig davon leben kann? Und das dauerhaft und nicht nur befristet...
Niklaus am 21. Februar 2009 23:56 Weil wir in einer Demokratie leben und eine grundgetzliche Tarifautonomie haben.
1hoss43 am 21. Februar 2009 23:57 Weil der 1€-Job nur und ausschließlich dazu dient, die Arbeitslosenzahlen runter zu rechnen und so die Statistik zu frisieren! Denn, wer mehr als 15 Stunden wöchentlich beschäftigt ist, gilt nicht als arbeitslos!!
Niklaus am 22. Februar 2009 00:04 Okay, aber warum sollte jemand, der Sozialhilfe aus Steuergeldern vom Staat bekommt nicht eine Gegenleistung erbringen.
1hoss43 am 22. Februar 2009 00:06 Das steht auf einem anderen Blatt, aber Tatsache ist: Die 1€-Jobs kosten den Steuerzahler mehr, als wie wenn der ALG2-Empfänger zuhause bleibt! Der "Arbeitgeber" bekommt vom Jobcenter/Arge pro 1€-Jobber zwischen 400,- und 500,-€, wovon aber nur 160,-€ an den 1€-Jobber bezahlt werden.
Richtig solange dadurch keine regulären Arbeitsplätze gefährdet werden.
Tun sie aber. Früher hatte beispielsweise jedes Kuhkaff 1-2 Gemeindearbeiter. Die wurden "pünktlich" zur Einführung der 1€-Jobs gefeuert und durch 1€-Kräfte ersetzt.
Crack: DH

Die Arbeitsloseb bekommen Geld als Unterhalt vom Staat. Aus der Sozialkasse, es ist keine Versicherungsleistung.
Das heißt alle die, die arbeiten geben einen Teil ihres Geldes und unterhalten die, die keine Arbeit ahben.
Das ist OK so, wir sind ein Sozialstaat.
Aber es ist zumutbar, das die dann etwas Arbeit leisten.
Und es sind ja keine 1 Euro, sondern 1. 1,50 Euro und es zusätzlich, denn so um die 318-351 Euro plus miete bekommt der betreffende ja schon.

Dann sollen doch die Politiker mal ein Jahr mit so einem Geld auskommen. Dann wird es bestimmt menschenwürdiger!

Wenn ich richtig informiert bin, bekommen die doch das Geld für den 1 Euro-Job zusätzlich zu Hartz4, oder?
Ich könnte mir vorstellen, dass manch einer froh ist, überhaupt arbeiten zu dürfen. Immerhin könnte das auch ein Sprungbrett zurück in den Beruf bedeuten.
Und nur zu Hause rumsitzen und die Finger an Bewerbungen wund schreiben ist nicht jedermanns/frau Sache.
1hoss43 am 21. Februar 2009 23:54 Keine Sorge, die 1€-Jobber dürfen sich trotzdem die Finger an Bewerbungen wund schreiben! Die müssen sich ja trotzdem Bewerben!
donnerunddoria am 22. Februar 2009 00:12 Danke Dir, Hoss, Du kennst Dich da besser aus!
Schönen Sonntag :o)
1hoss43 am 22. Februar 2009 00:17 Ja, das sind Erfahrungen, auf die ich gerne verzichten könnte, aber ich kann meine Leute ja nicht im Stich lassen. Obwohl ich manchmal so frustriert bin, daß ich meine ehrenamtliche Tätigkeit hinwerfen könnte. Manchmal komme ich mir vor, als würde ich gegen Windmühlen kämpfen!
Dir auch einen schönen Sonntag!
Manch einer ist mit Sicherheit froh über den 1 € Job, vor allem der Arbeitgeber!
Du bist richtig informiert. Allerdings ist der 1€ als Mehraufwandtsentschädigung vorgesehen. Damit soll der Empfänger z.B. Arbeitskleidung und die Kosten zur Fahrt zum Arbeitsort löhnen. Im schlimmsten Fall zahlt man sogar noch drauf. Offiziell muss der 1€-Job den eigenen Vorraussetzungen entsprechen und die Wiedereingliederung unterstützen. Wenn aber beispielsweise eine Bürokauffrau irgendwo im Straßengraben Rasen mäht,dann entspricht das weder ihren Vorraussetzungen,noch unterstützt sie das bei der Wiedereingliederung. Und daß daraus ein richtiger Job entsteht,ist wohl ein frommer Wunsch unserer Politclowns aus Berlin.Praktisch kommt das so oft vor wie Neuschnee im Juli.
Wenn ich den Regelsatz rechne plus die bezahlte Wohnung plus die 1€ pro Stunde und durch die tatsächlich geleistete Arbeitszeit teile, komme ich auf einen Stundensatz, auf den so mancher "richtige" Arbeitnehmer neidisch wäre.

ich finde es nicht gut, wenn jemand einen euro bekommt und ein anderer für den gleichen job um ein mehrfaches.
birgonia am 21. Februar 2009 23:41 Es duerfen nur solche Jobs als 1 Euro Jobs vermittelt werden, fuer die niemand anderes Lohn bekommt. Gemeinnuetzige Arbeiten.
bitmap am 21. Februar 2009 23:44 ''Es duerfen nur solche Jobs als 1 Euro Jobs vermittelt werden, fuer die niemand anderes Lohn bekommt.''
Theoretisch. Die Realität sieht aber anders aus.
wfwbinder am 21. Februar 2009 23:42 Bedenke das die leute ja schon ein paar hundert Euro bekommen. die 1,50 pro Stunde sind ja nur für den zusätzlichen Aufwand.

Es ist eine Massnahme mit vielen Vorteilen: Menschen, die arbeiten WOLLEN, koennen etwas Sinnvolles machen.
Die Gemeinschaft profitiert davon.
Es ist auch ein Druckmittel, um Faulenzer etwas auf Trab zu bringen.
(Soweit die Theorie.)
In der Praxis geht es leider manchmal daneben.
Ich habe jedoch kein Mitleid mit denen, die sich druecken wollen und ein wichtig klingende Ausrede erfinden.
Vernichtet aber auch reguläre Arbeitsplätze.
ist schon total krank diese Idee aber ich kanns ja nicht entscheiden/ändern. Leider...

ne der staat will arbeitsplätze schaffen, damit die leute nicht die ganze zeit auffem sofa sitzen und zivilisiert bleiben
siltopian7 am 21. Februar 2009 23:38 ja schon aber die löhne sind doch einfach nur lächerlich..... in einem land wie rumänien ukraine usw wäre das normal aber sicher nicht in deutschland......
Niklaus am 21. Februar 2009 23:41 es ist kein Lohn sondern eine Ersatzleistung für staatlich Unterstützung.
bitmap am 21. Februar 2009 23:45 Nö, es ist eine Aufwandsentschädigung.
birgonia am 21. Februar 2009 23:41 Es ist doch Hartz 4 PLUS 1 Euro pro Stunde...
SadOne am 21. Februar 2009 23:41 @siltopian7, stimmt!
wfwbinder am 21. Februar 2009 23:42 Bedenke das die leute ja schon ein paar hundert Euro bekommen. die 1,50 pro Stunde sind ja nur für den zusätzlichen Aufwand.

ich glaub schon,das sie sich ausgenutzt fühlen.aber sie sind aus der arbeitslosenstatistik raus.und wieder haben viele leute arbeit...........
Niklaus am 21. Februar 2009 23:40 Das ist falsch.
KerstinLisa am 21. Februar 2009 23:52 wieso?
bitmap am 21. Februar 2009 23:54 Weil 1-€-Jobs keine Arbeitsverhältnisse sind.
KerstinLisa am 22. Februar 2009 00:05 zählen aber in der statistik.meine bekannte betrifft es.

"ist es nicht absurd das es in einem reichen europäischen staat wie deutschland überhaupt 1 euro jobs gibt?"
Absurd? Eine Schweinerei ... man muss von seiner Arbeit leben können. Nicht "überleben". Und anständig für Mühen entlohnt werden. Und reich sind nur die oberen 10000 glaube ich. Der Rest bekommt davon nicht viel mit.
Wäre es für Dich nicht interessanter, wenn Du Dich um die sozialen Probleme der Schweiz kümmerst?
>was bringen diese jobs denn für vorteile?
Dem Teilnehmer ? Im Optimalfall den 1€/h als Zusatzeinkommen.Da der aber als Aufwandsentschädigung gedacht ist (z.B. für Arbeitskleidung und Fahrtkosten), kann es im schlimmsten Fall sein,daß man drauf zahlt.
>kann es sein das der staat mit so etwas absurdes die arbeitslosen nur ausnützen will?
Offiziell sollen diese Jobs dazu dienen,die Arbeitslosen bei der Wiedereingliederung ins Arbeitsleben zu unterstützen und ihnen eventuell zu einer Festeinstellung beim Maßnahmeträger zu verhelfen. Aber mal ehrlich...wen nehmen die wohl lieber:einen 1€-Jobber,für den sie noch 500€ im Monat kassieren oder einen Angestellten,für den sie das 3fache ausgeben müssen ? Will sagen:Würde man die Namen derer,die durch einen 1€-Job eine Festanstellung gefunden haben,auf ein Blatt Papier schreiben, würde man sicher nichtmal die Vorderseite vollkriegen....
>fühlen sich diese leute nicht ausgenutzt?
Die meisten tun das.
Der letzte Punkt ist dann NICHT wie gesetzlich vorgeschrieben. Ganz klar nicht so vorgesehen!
Natürlich ist es so nicht richtig, aber trotzdem wird es so gemacht!
Ausserdem: Was die wenigsten Wissen ist, daß der 1€-Job nur und ausschließlich dazu dient, die Arbeitslosenzahlen runter zu rechnen und so die Statistik zu frisieren! Denn, wer mehr als 15 Stunden wöchentlich beschäftigt ist, gilt nicht als arbeitslos!!
Als wirklich arbeitslos (und somit in die Statistik hineinzählend) gelten nur die,die wirklich keinerlei andere Beschäftigung haben. Minijobber, 1€-Jobber,Umschüler oder Leute in sonstigen Maßnahmen zählen nicht als arbeitslos. Aufstocker natürlich auch nicht. In Wirklichkeit haben wir 7-9 Mio Arbeitslose...durch diese Zahlenspielereien zählen aber nur 3,5 Mio in die Statistik. Dummerweise berechnen die Politiker aber die Kosten nur nach diesen offiziellen Zahlen. Bedeutet praktisch: 3,5 Mio Arbeitslose werden für Kosten verantwortlich gemacht,die eigentlich 7-9 Mio Leute verursachen. Kein Wunder,daß es ständig heißt, die bösen bösen Arbeitslosen (und insbesonders die ALG2-Empfänger) würden zuviel kosten.