Frage von ramon1a, 72

Wie kann man gegen Blockierung baulicher Veränderungen vorgehen?

1 Eigentümer blockiert bauliche Veränderung (Erhöhung Betonmauer um 30 cm) in WEG (10 Einheiten). Es geht um Hochwasserschutz.

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Antwort
von Miramar1234, 72

Wenn es nicht zu klären ist,mit Mehrheit in der Eigentümerversammlung,der eine also eigene Rechte haben sollte,dann könnte man die Zustimmung erkaufen.Man könnte versuchen über eine Behörde Hilfe zu bekommen,man kann durchaus auch eine Auflage erbitten,wenn durch eine bauliche Veränderung eine Gefahrenquelle wie Hochwasser beseitigt werden kann,und Menschen und Sachwerte nicht latent gefährdet sind.Im Erfolgsfall würde sich der eine dann gg.die Behörde wenden müssen.Hier würde ich mal die unterere Wasserbehörde ansprechen.Auch das Wasser-und Schiffahrtsamt ansprechen kann kein Fehler sein.Ansonsten ist es wieder einmal Beschäftigungstherapie) und Erhalt von Arbeitsplätzen von Juristen,gelle? LG

Antwort
von schleudermaxe, 67

... die gesetzlichen Vorgaben sind doch ganz einfach und der Verwalter wird es doch wohl wissen!

Kommentar von schleudermaxe ,

... siehe ggf.:

Sonstige bauliche Veränderungen, die weder eine modernisierende Instandsetzung noch eine modernisierende bauliche Veränderung sind, bedürfen gemäß § 22 Absatz 1 WEG grundsätzlich der Zustimmung aller Wohnungseigentümer. Nur ausnahmsweise ist die Zustimmung derjenigen Wohnungseigentümer entbehrlich, deren Rechte durch die Maßnahme nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt werden. Demzufolge muss auch ein Beschluss über sonstige bauliche Veränderungen nicht immer einstimmig gefasst werden. Vielmehr müssen einem solchen Beschluss nur diejenigen Wohnungseigentümer zustimmen, denen durch die bauliche Maßnahme ein Nachteil erwächst, der über das bei einem geordneten Zusammenleben unvermeidliche und damit zu duldende Maß hinausgeht. Wurde ein Beschluss über eine bauliche Veränderung nicht mit der erforderliche Mehrheit gefasst oder haben dem Beschluss nicht alle beeinträchtigten Wohnungseigentümer zugestimmt, ist der Beschluss nicht nichtig, sondern nur innerhalb der Monatsfrist des § 46 Absatz 1 Satz 2 WEG anfechtbar. Unterbleibt eine Anfechtung, ist der gefasste Beschluss nach Ablauf der Anfechtungsfrist trotz Fehlens der erforderlichen Mehrheit bestandskräftig und damit für alle, auch für nachteilig betroffene Wohnungseigentümer verbindlich.

Kommentar von Miramar1234 ,

Was nichts hilft,der eine argumentiert,meine Rechte sind verletzt,freier Ausblick und ! Besonnung durch die Mauer verhindert oder vermindert und schon brauchste den Juristen.Ich habe genau das geraten,was möglich erscheint und eine Lösung sein kann.Versuch macht kluch.Auflage durch eine Behörde,die man durchaus erbitten kann.

Antwort
von Mignon1, 55

Die Vorgehensweise müßte sich aus euren Verträgen ergeben. Wenn beispielsweise ein Eigentümer nach den Verträgen das Recht hat, Baumaßnahmen zu blockieren, könnt ihr nichts machen.

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