Ozeander am 06.11.2009 um 18:36 Uhr
Ich als Oma meines fast einjährigen Enkels möchte gern wissen, ob man die fettere Milch nach der Umstellung von Milupa u. Co. geben sollte oder nicht.
Auf jeden Fall die mit 3,5% und wenn möglich, Frischmilch. Die ist leider sehr schwer zu bekommen, in den Regalen steht überall fast nur noch die sogenannte ESL-Milch, zu erkennen an dem Zusatz "länger frisch". Dies ist keine frische Milch mehr, sie ist fast so tot wie H-Milch, also aufpassen, Verbrauchertäuschung!
Die Kommentare der Milchgegner zeigen etwas fundumentales auf: Milch beeinflusst die Entwicklung des Gehirns...
Ernährungsphysiologisch gesehen macht Milch mit 1.5% mehr Sinn. Denn der Mensch braucht im Verhältnis mehr Eiweiss als Fett. In der Urzeit war der höhere Fettanteil gerechtfertigt, aber in der modernen Gesellschaft braucht es nicht so viel.
Aber unter uns gesagt: ich habe Vollmilch viel lieber - schmeckt einfach besser.
Zum Thema Vitamine: Vitamine sind sehr lichtempfindlich. Vier Tage alte Pasteurisierte Milch hat weniger Vitamine als H-Milch. Ganz frische Milch muss aus gesundheitlichen Gründen eh aufgekocht werden, was dann viel mehr Vitamine vernichtet als das UHT-Verfahren.
Da kann ich dir nur zustimmen! Die Milchdebatte geht mir auch auf die Nerven! Schließlich leben wir in einem Breitengrad, wo seit zigtausend Generationen Milchprodukte gegessen und vertragen werden. Natürlich kommt es auch hier auf die Menge an. Wie alles kann man auch den Milchkonsum übertreiben. Allerdings wird heute wieder die 3,5 % Milch für Kleinkinder empfohlen, da sie eher dem Fettgehalt der Muttermilch entspricht.
ja klar nur 90 % der Menschheit vertraegt keine Kuhmilch deshalb ist sie so gesund lol.

Für Kinder sollte man die fettreichere Milch nehmen, da soweit ich weiß die Aufnahme vieler Vitamine und Mineralien an Fette gekoppelt ist und Kinder ja im Normalfall schon eher weniger essen und auch weniger Fette. Daher ist die Zufuhr über die Milch wichtig.
Quatsch, Kuhmilch enthaelt nach der Homogenisierung, Pasteurisierung und Entfettung fast keine Vitamine und Mineralien mehr nur Antibiotika- und Hormonueberreste
Annemaus85 am 6. November 2009 20:43 Es geht nicht um Vitamine und Mineralien aus der Milch, sondern um die aus anderen Nahrungsmitteln.
Annemaus85 am 6. November 2009 20:51 Abgesehen davon gehen nur etwa zwischen 10-20% der Vitamine verloren, Calcium sollte immer noch vorhanden sein...
aha und wie erklaerst du dir denn die vielen Osteoporose-Faelle bei uns trotz dem hohen Milchkonsum??
Nur ein Saeugling trinkt Milch und auch nur Muttermilch und keine Kuhmilch. Ein Kalb saugt ja auch nicht an den Bruesten einer Frau lol
Es geht hier um ein Kleinkind und nicht um einen Säugling. Es häufen sich in den letzten Jahren in den Kinderarztpraxen leider immer mehr mangelernährte Kinder mit rachitischen Beschwerden, weil ihre Eltern dem Irrsinn der Milchhysterie auf den Leim gehen und ihre Kinder milchlos ernähren. Es ist wahr, daß man Milch nicht als Getränk, sondern als Nahrungsmittel betrachten soll, aber als solches ist es unersetzbar.
Quatsch, das stimmt ja ueberhaupt nicht, es gibt viele gesunde vegane Kinder, was du da siehst oder andere da sehen sind vegane Kinder, die nicht ausgewogen ernaehrt werden.Fast alle Asiaten vertragen keine Kuhmilch, wie erklaerst du dir denn, dass diese Kinder nicht alle unter Mangelernaehrung und Rachitis leiden.Sorry informier dich mal besser bevor du hier was schreibst, danke

kann man so nicht sagen, ich habe mal die mal die gekauft und wo sie größer wurden und ich mehr milch brauchte die h-milch 1,5 davor die frischmilch

meine tochter ist 4 jahre alt und trinkt noch jeden morgen ihre babymilch von beba, die ist einfach besser als das zeug was es in den tetrapacks gibt. alternative dazu wäre für mich nur frische milch vom bauern, aber die bekommt ja in der stadt nur sehr schwer. meine tochter isst auch sehr viel obst, aber ich denke auch ihre babymilch jeden morgen ist mit verantwortlich dafür, dass sie nie krank ist. wir als erwachsene bekommen von der milch im tetrapack immer starke blähungen, deshalb verzichten wir darauf und decken unseren calciumbedarf durch käse, fisch und fleisch. eine milchunverträglichkeit hat keiner in unserer familie, aber wir bekommen wirklich alle diese blähungen, also irgendwas kann mit der milch nicht stimmen, deshalb gibts die auch nicht für meine tochter.
Annemaus85 am 7. November 2009 13:59 Wenn ihr davon irgendwelche Blähungen bekommt, dann scheint ihr wohl doch ein Problem mit der Verdauung der Milch zu haben, daher kann man also auch von einer Milchunverträglichkeit sprechen, da sich diese ja nicht immer gleich äußert. Von daher ist es sicher sinnvoll die auch nicht eurer Tochter zu geben, da sie vermutlich entsprechend reagieren würde. Ich vertrage große Mengen Milch immer gut, weder Blähungen, noch sonstiges.
sternchenausdd am 7. November 2009 14:28 die blähungen haben wir nur bei der normalen tetrapackmilch aus dem laden, irgendwas stimmt da nicht, bzw. gehen bei der herstellung wahrscheinlich kulturen kaputt, die die milch sonst bekömmlicher machen. im urlaub haben wir die milch frisch vom bauern getrunken, die haben wir einwandfrei vertragen. wir fahren auch 1 mal pro monat zum bauern und holen uns extra frische milch und natürlich noch andere sachen.
Milchwerbung ist Verbrauchertaeuschung!
H-Milch ist nicht "tot". Ja, durch die verschiedenen Verfahren gehen teilweise eine Menge Vitamine drauf, aber Calcium ist auch wichtig für den Körper und das ist nun mal nicht in so extrem vielen Lebensmitteln enthalten...
stimmt auch wieder nicht, ihr glaubt alles was euch die Milchwerbung verspricht :)
http://www.veganismus.com/reina/Interessantes/wirkstoffe.html