Frage von Carbonvater,

... zu dünnes Blut! Gefährlich?

Ich habe seit kurzem massives Nasenbluten das ohne erkennbaren Grund passiert. Natürlich bin ich daraufhin zum Arzt weil es immer wieder auftrat. Diagnose (zitat): zu dünnes Blut, gefährlich!

Auf meine Frage woher das kommen könnte und was dagegen getan werden könnte kam die unzureichende Antwort (Gedächtnisprotokoll": ...keine Erklärung woher das kommt. Erstmal kein Autofahren und abwarten trotz ständigem, massivem Nasenbluten. Wir warten mal 2 Wochen, machen dann noch ein Blutbild und sehen dann weiter..."

 

Meine Frage: woher kann das kommen und wo sind die Gefahren? Kann ich gegen das massive Nasenbluten (ca. 2 x täglich für ca. 40-60 Minuten) etwas unternehmen da mir danach jedesmal sehr schwindelig ist und mir meine Beine nicht mehr wirklich "gehorchen" bis der Arzt eine endgültige Diagnose hat?

Hilfreichste Antwort von cuckoo,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Aussage deines Arztes kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. WORAUF will er denn 2 Wochen lang warten? Ob sich sein Job dann von selber erledigt hat? Zumal er selber von "gefährlich" redet.

Die Häufigkeit und die Dauer des Nasenblutens ist nun wirklich nicht "normal", also muss die Ursache gefunden werden. Ich würde auf jeden Fall einen zweiten Arzt um seine Meinung fragen!

Mir hat man (als Marcumarpatient, also mit absichtlich herabgesetzter Gerinnungsfähigkeit des Blutes) schon vor Jahren eingeschärft, bei starkem Nasenbluten unverzüglich den Arzt aufzusuchen (Gefahr von Gehirnblutungen), insofern scheint mir das Vorgehen deines Doc's ziemlich fragwürdig.

Antwort von Birgitwunder,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Wahrscheinlich hast Du da zu wenig Thrombocyten. Die Ursache dafür kann Dir wirklich nur der Arzt nennen. Entgegenwirken kann man da mit viel Vitamin K  ( in grünem Salat, Spinat Erdbeere oder als Tropfen, K-VIT, in der Apotheke).

Antwort von angy2001,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein geh zu einem anderen Arzt und warte nicht die 14 Tage ab. Das ist doch keine Lösung, die er dir da anbietet. Oder geh zum Heilpraktiker, das würde ich hier noch eher empfehlen. gute Besserung. Kopf hoch, wird schon wieder.

Antwort von DrDralle,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ist der Gerinnungsfaktor zu schwach, empfehle ich Sauerkraut zu essen und Alkohol zu meiden.

 

  • Ist der Auslöser der Blutgerinnungsstörung ein Medikament, muss dieses meist abgesetzt werden.
  • Fehlen Blutplättchen, können sie durch ein Blutplättchenkonzentrat gezielt verabreicht werden. Bei sehr starken Blutungen sind manchmal Transfusionen großer Mengen von Blutplättchen nötig.
  • Ist übermäßiger Alkoholkonsum der Auslöser der Krankheit, darf nicht mehr so viel getrunken werden. Es ist jedenfalls ratsam, dass sich Personen mit einem Alkoholproblem oder ihre Angehörigen möglichst früh an eine geeignete Beratungsstelle oder einen Arzt wenden, um über ein weiteres Vorgehen zu sprechen.
  • Beim Von-Willebrand-Jürgens-Syndrom etwa wird ein Konzentrat aus Gerinnungsfaktoren und des Von-Willebrand-Faktors verabreicht, Bluterkranke bekommen ein Plasmakonzentrat mit dem ihnen fehlenden Gerinnungsfaktor. Manchmal bekämpft das Immunsystem die Proteine in der Injektion; in diesem Fall müssen die Antikörper im Blut medikamentös verringert werden. Faktor VIII und Faktor IX werden werden mittels Gentechnik (rekombinant) hergestellt.
  • Steckt eine Fehlreaktion des Immunsystems hinter dem Blutplättchenmangel, wird die Immunreaktion manchmal mit Kortison oder anderen Immunsuppressiva unterdrückt. Die Länge der Therapie hängt vom Ausmaß des Blutplättchenmangels ab. Manchmal sind auch andere Mittel zur Unterdrückung des Immunsystems notwendig. Bei Menschen mit lebensbedrohlichen Blutungen werden in diesen Fällen hochdosierte Immunglobuline oder Rh-Antikörper (bei Menschen mit Rhesusfaktor positiv) in die Venen injiziert. Wenn Medikamente nicht mehr helfen, kann in Extremfällen die Milz operativ entfernt werden.
  • Bei Verbrauchskoagulopathie müssen zuerst die Ursachen für die übermäßige Gerinnung innerhalb der Blutgefäße gefunden und behoben werden (schwerer Blutverlust, Geburt, Infektionskrankheit, Krebs). Die Gerinnungsstörung verschwindet normalerweise, wenn die Ursache beseitigt wurde.
Kommentar von julemicats,

Tolle Aufstellung, aber leider wird er davon auch nicht schlauer (Quellenangabe wäre auch angebracht).

Wenn er bzw. der Arzt wüsste, woran es liegt, kann je nach Möglichkeit auch die Ursache behandelt werden. Leider ist die Ursache aber nicht wirklich bekannt. Bei "zu dünnem Blut" handelt es sich meistens um Gerinnungsstörungen. Hier sollte man aber zunächst mal feststellen, ob es sich nicht doch um eine vorübergehende Störung handelt.

 

Antwort von Solni4ko,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

So etwas hatte ich ebenfalls ne Zeit lang...mein Arzt hatte mir eine ähnliche Diagnose geschildert wie bei dir. Meine Diagnose nach einer Zeit...ist zu hoher Blutdruck. Lass mal deinen Blutdruck untersuchen morgens oder wann du auch immer Nasen bluten kriegst. Ansonsten ein kalt/nasses Tuch auf denn Nacken legen.

 

Sollte phasen weise auftretten wenn das nicht weg gehe sollte...würde ich mal denn arzt wechseln bevor du verblutest oder so...

Viel glück bei der behebung deines problems

Antwort von Kristall08,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nicht warten, auf gar keinen Fall. Auch wenn es nicht lebensbedrohlich ist, sondern nur eine vorübergehende und behandelbare Störung der Blutgerinnung (?) finde ich die Begleitsymptome doch sehr unerfreulich und bedenklich. Jeden Tag eine Stunde Nasenbluten? Das finde ich schrecklich.

Hol Dir unbedingt eine zweite Meinung.

Antwort von amrita1,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich stimme angy2001 zu, möglicherweise gehen durch den Blutverlust Deine Eisenwerte runter. Guck, dass Du jemanden mit einer Zusatzausbildung in TCM oder anderem alternativen Bereich findest.

Antwort von BuddyOverstreet,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich hatte vor wenigen Wochen eine ähnliche Situation mit einem Kunden. Einmal notfallmäßig versorgt in der Uni-Klinik, dann zwei Tage später beim HNO-Arzt in der Nachbarschaft.

Unabhängig von der Suche nach der Ursache, solltest Du beim HNO-Arzt die blutende Stelle veröden oder verätzen lassen. Dadurchwird eine Wiederholung immer unwahrscheinlicher.

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