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weshalb Kondenswasser am Fenster???

Frage von maditaaa maditaaa

Hallo, wir sind im Sommer in eine neue Wohnung gezogen, die vor ca. 2 Jahren neue Fenster bekommen hat. Seit es draussen kälter ist, fällt uns auf, dass in fast jedem Zimmer sich am Fenster Kondenswasser bildet. Woher kommt das? Wir lüften regelmäßig, heizen aber nicht alle Räume bzw. nur abends oder morgens wie z.B. das Schlafzimmer. Nun hat sich an der Wand in der Ecke im Schlafzimmer sogar schon Schimmel gebildet. Was sollen wir tun? Ich kann doch bei minus Graden nicht ständig lüften, oder??

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Antworten (17)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Gianna6 Gianna6

    Hermetisch schließende, also nahezu völlig abdichtende Fenster mögen wohl den Energiespar-Aposteln etwas Gutes sein, sind aber baudiagnostisch betrachtet eher nicht vorteilhaft. Deshalb werden hierfür (mit deren Einsatz) auch stets Bestimmungen zum richtigen Lüften der Räume mitgegeben. Sie sollten nämlich möglichst aller zwei Stunden ordentlich quergelüftet werden (also im Durchzugverfahren), damit sich der gesamte Raumluftgehalt dabei erneuert. Bleibt die Luft aber im Raum unbewegt stehen und geht eben kein Lüftchen durch den Raum, wie früher noch bei den icht gänzlich vabdichtenden oder meinetwegen auch undichten Fenstern und Türen, so maukt die Luft eben vor sich hin wie in einem Teich, der keine Bewegung und keinen ordentlichen Sauerstoffdurchsatz mehr hat.

    Die absehbare Folge ist regelmäßig, daß sich Kondensat aus der Raumluftfeuchte irgendwo sammelt, am günstigsten eben an kühlen Flächen wie Fenstern oder schlecht isolierten Wand- oder Geschoßdeckenflächen. Es beginnt mit einem - gelegentlich sogar nicht wahrnehmbaren - Fleck, der dann sozusagen zum Biotop für Schimmelbildung wird, Sporenbildung bewirkt und schlußendlich hochgefährlich für die Gesundheit innewohnender Lebewesen wird. Über die Atmung nehmen die nämlich die mirkrostaubfeinen Partikel vom Abrieb an Sporen dieses Biotops in ihre Lungen auf. Dort haben sie's dann richtig "gemütlich", nisten sich ein, beginnen zu wuchern und ... wie's dann regelmäßig weitergeht, muß ich hier nicht ausführen. Die Schulmedizin freut sich über neue Geschäftszugänge und alles floriert!!!

    Was ihr tun könnt und solltet, ist: für ausreichende regelmäßige (wenngleich nicht zweistündliche) Belüftung sorgen und vor allem dafür, daß die Raumluft orentlich zirkuliert, also auch bis in die Ecken alle (Wandungs-)Flächen in den Wohnräumen mit erreicht (erwärmt). Es gibt da einen Ventilator namens VORNADO aus U.S.-Produktion, der ist von besonderer Bauweise, entwickelt eine außerordentliche Ventilation, mit der sich nicht nur im Sommer die Raumluft gut bewegen läßt, sondern auch größere Raumluftmengen wirkungsvoll bewegt werden. Damit spart's übrigens auch Wärme-Energie, wenn man z.B. ei ganzes Haus mit mehreren Ebenen gleichmäßig mit Warmluft von unten bis oben durchsetzen will.

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    Antwort von schleudermaxe schleudermaxe

    Also, die Feuchte an den Scheiben spricht eindeutig für falsches Heizen und Lüften. Die Literatur ist voll davon. Wie die Spiegel im Bad nach dem Duschen etc. beschlagen, sind eben auch die Scheiben (und die Wände und die Möbel) von der zu hohen Luftfeuchte naß. Alles eigentlich logisch und einfach.

    Hier hilft nur 2-3 Mal täglich 15 Minuten Lüften (keine Kippstellung!) und durchgängiges Heizen. Bedenke: Es ist deutlich blliger trockene und kalte Luft aufzuheizen als feuchte und nasse Wände nebst entsprechend nasser Luft. Wie soll bitte in wenigen Minuten Heizzeit denn die Bude (mit Schrank und Klamotten) sonst warm werden.

    Viel Glück.

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    Antwort von Yorgos Yorgos

    Alle Räume heizen, lüften, heizen, lüften.

    Zum lüften Heizung aus, alle Fenster auf und ordentlich querlüften. 4-5 min. bei kalten Aussentemperaturen reichen.

    Denn nur warme Luft kann Feuchtigkeit aufnehmen und per Stoß-/Querlüftung abgeführt werden.

    Wer mag, kann im Schafzimmer nach dem letzten Lüften (vor dem Schlafengehen) die Heizung ruhig etwas niedriger einstellen. Eine Raumtemperatur von 17-18°C reicht.

    Näheres hier: www.umweltdaten.de/publikationen/fpdf-l/2227.pdf

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    Antwort von Mietnormade Mietnormade

    Du musst halt die Raumtemperatur erhöhen und regelmäßiger lüften. Mal ebend morgens warm machen reicht nicht.

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    Antwort von wernilein wernilein

    Heizen und Lüften ist das A und O ,bei dieser Jahreszeit.Ich habe ein Einfamilienhaus und Lüfte und heize,es gibt keine Spur von Kondenswasser.

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    Antwort von jospe jospe
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    Antwort von BenderB BenderB

    Das ist normal. In einem Wohnraum sollten ja auch mehr als 50% Luftfeuchte sein. Da kann es an kalten Fensterscheiben zur Kondensation kommen. (Siehe Physik) Einfach abwischen und mal Stoßlüften, gegebenenfalls die Luftfeuchte senken auf 45-55% im Wohnzimmer und etwas mehr im Schlafzimmer.

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    Antwort von faband faband

    die fenster sind eine kaeltebruecke...

    dh. die scheiben sind das kaelteste im raum...

    feuchtigkeit setzt sich immer am kaeltesten punkt ab...

    also... entweder ihr heizt mehr, oder ihr lueftet oefter..

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    Antwort von beneBot beneBot

    Einfach Stoßlüften... da durch den Herd, den Ofen und durch dich Hitze entsteht die sich so am Fenster abzeichnet.

    Kommentar von syncopcgda syncopcgdasyncopcgda

    Wie bitte?

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    Antwort von Elisabeth1990 Elisabeth1990

    Das problem ist mehr das wir auch nach dem lüften noch angeschlagen sind egal wie lang ich auf lasse und eigendlich ist egal welche Jahreszeit es ist.

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    Antwort von Elisabeth1990 Elisabeth1990

    Frage wir wohnen in einem der Ältersten Häuser in unserem Wohnort. Darin sind doppel scheiben Fenster eingebaut. Als wir eingezogen sind war uns klar das es nicht mehr die dichtersten. Aber es komsiche ist es im Winter so gewesen das es wenn es drausen Kalt ist und drinnen Warm läuft im innenraum das Fenster an ( wir haben bereit abdichtungsband in die Fenster geklept). Was können wir dagegen tun auf unsere Anfrage beim Vermieter meinte er wir sollten einfach Abdichtungsband rein kleben. Das bringt aber gar nichts eine der scheiben ist sogar schon gerissen dadurch. Außerdem durch die nässe an schwarz zu werde. Lg

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    Antwort von Padri Padri

    Kondenswasser kommt aus der Innenraumluft durch Atmen, Kochen, Waschen, Duschen, Wäsche trocknen, Tiere, Pflanzen etc. Diese Feuchtigkeit wird im Winter an den kältesten Stellen im Raum, und das sind die Fenster, sichtbar. Das bedeutet: Es muss sofort gelüftet werden. Auch bei Minusgraden. Faustregel ist 2 x täglich stoßlüften, also Fenster weit auf. Keine Kipplüftung! Im Moment ist die Luft außen sehr trocken und wir können so gut die Räume austrocknen. Faustregel Nr. 2: Je kälter es draußen ist, desto kürzer muss man lüften. Bei den momentanen Temperaturen reichen 3 Minuten und dann Fenster wieder schließen. Unser Geldbeutel freut sich auch, genau wie unsere Gesundheit. Denn: Verbrauchte Luft erwärmt sich langsamer als frische Luft. Folge: Die Räume werden für uns nicht mehr richtig warm, wenn wir nicht lüften. Außerdem ist Sauerstoffzufuhr wesentlich für unsere Gesundheit, wie auch das Abtransportieren von Bakterien aus dem Raum. Wenn Sie bereits Schimmel in einer Ecke haben, dann haben Sie nicht ausreichend gelüftet und auch nicht ausreichend geheizt. Versuchen Sie gleichmäßig die Räume zu beheizen. Bei Abwesenheit reicht Stellung 1 oder 2. Das ständige An- und Ausschalten der Heizung verbraucht mehr Energie als die Räume auf Grundwärme zu halten. Ist es eine Mietwohnung, so müssen Sie bei Schimmel den Vermieter informieren. Bitte aber in diesem Fall nicht den Schaden auf das Haus schieben!

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    Antwort von DerHans DerHans

    In der kältesten Ecke befindet sich der Taupunkt, dort kondensiert die Luftfeuchtigkeit, wenn sie dann nicht durch Lüften wieder trocknet, kann sich ein Schimmelpilz einnisten. Diese sind allgegenwärtig und "suchen" nur nach einem geeigneten Nährboden.

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    Antwort von Raimund1 Raimund1

    Die Außenluft ist im Winter oft zu feucht um noch Feuchtigkeit aus dem Zimmer aufzunehmen.

    Trotzdem muss - gerade bei neuen und sehr dicht schließenden Fenstern regelmäßig und mahrmals am Tag stoß-gelüftet werden.

    Wenn aber die Temperatur im Zimmer zu niedrig ist, dann schlägt sich die feuchte Luft als Kondenswasser zuerst an den Fenstern nieder, weil die auf der anderen Seite kalt sind. Und bis das Wasser vedunstet, dauert es bei niedrigen Temperaturen ewig.

    Das gleich passiert mit Schimmel. Oft ist es die Außenwnad, es kann aber auch an Stellen, die wenig belüftet sind ( z.B. Ecken ) Schimmel entstehen.

    Das einzige was da hilft, ist wirklich die Heizung ordentlich aufdrehen.

    Kommentar von Padri PadriPadri

    Im Winter ist die Außenluft eher trocken und Lüftung ist im Moment sehr effektiv. Bei der Kälte reichen ca. 3 min um einen Raum mit Frischluft zu versorgen und die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Feucht ist die Außenluft in der Übergangszeit bei Regen, bei schwülwarmen Temperaturen im Sommer (Gewitter).

    Kommentar von Yorgos YorgosYorgos

    Dem kann ich mich nur anschliessen!

    Kommentar von Padri PadriPadri

    Danke!

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    Antwort von Piddimaus Piddimaus

    Kunstofffenster dichten die Wohnung sehr ab! Es kann keine Feuchtigkeit nach draußen! Man sieht so etwas besonders in der Küche...Schlafzimmer... Im Winter deswegen etwas mehr die Wohnung heizen...und natürlich stoßweise belüften!

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    Antwort von LPGuitarist LPGuitarist

    das kondenz wasser kommt daher, wenn du schläfst, hast du ja die fenster nicht offen, und die ausgeatmete luft ist feucht, diese sammelt sich immer and klaten objekten(hier z.B fenster) man sollte drei mal am tag lüften, jeweils 15min (hab ich fernsehr gesehen)danach kann man wieder die heizung anmachen aber nicht die heizung während des lüftens an haben, da wird dann nur energie verschwendet. bei uns klappt, wir haben keinen schimmel ;)

    Kommentar von Padri PadriPadri

    Im Moment bei Minusgraden reichen ca. 4 Minuten zum Lüften.

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