Warum gibt es keine Männerquote für Alleinerziehende in Deutschland?

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Das Ergebnis besteht aus 10 Abstimmungen

Bin GEGEN eine Männerquote, weil ... 70%
Enthaltung, weil ... 20%
Bin FÜR eine Männerquote, weil ... 10%

12 Antworten

Enthaltung, weil ...

Ich finde jede Quotenregelung zu Geschlechtern ist schlecht. Egal ob Mann oder Frau. Ich finde die Frauenquote auch totalen Schwachsinn. Das ist in jedem Fall diskriminierend. Auch eine Männerquote wäre diskriminierend. Egal in welchem Bereich.

Wieso versucht eigentlich jeder immer ein Gesetz heraus zu bringen, bei DIngen wo jeder das Recht und die Möglichkeiten hat selbst dafür zu kämpfen. Das klingt ja so wie "Papaa Staaaatt... Ich will das und das und will nix dafür tun...".

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Enthaltung, weil ...

Ganz so einfach funktioniert das nicht.
Zuförderst steht das Kindeswohl, das u.a. die Familiengerichte beachten müssen.
Ein Aspekt dabei ist, wo sich der Lebenmittelpunkt des Kindes sich gebildet hat, z.B. Kitaplatz.
In Praxis sind es mehrheitlich die Mütter, in ihrer sozialen Funktion, die eine tiefere Bindung zum Kind entwickelt haben, während der Schwangerschaft, während der Stillzeit.
Das führt regelmäßig dazu, dass die Mütter die 24-Stundenbetreuung des Kindes darstellen können.

Naturgemäß bringt das die Väter, juristisch ins Hintertreffen, da sie beruflich bedingt eine 24-Stundenbetreuung nicht darstellen können.

Vielfach nutzt auch eine Teilzeit nichts, regelmäßig abzulesen an den Zahlen arbeitslose alleinerziehende Mütter.

In der gerichtlichen Praxis muss die Mutter schon das Kind vernachlässigen, das Kindeswohl mißachten, bevor ein Familiengericht dazu neigt, das Aufenthaltsbestimmungsrecht dem Vater zuzusprechen.
Die Familiengerichte beurteilen die Umstände nicht nach Tageslaune oder so aus dem luftleeren Raum heraus, sondern an historischen Fällen der Rechtsprechnung.
Das führt meist dazu, dass Frauen eine Art "Heiligenschein" vermeintlich besitzen und als solches für sich reklamieren.

Mit einer gesetzlichen Väterquote kann dem nicht abgeholfen, oder das grundsätzlche Kindeswohl geschützt werden.
Das muss in jedem Einzelfall der gerichtlichen Einschätzung überlassen bleiben.
Hierbei nutzen auch keine romantischen Regeleungen der Wirtschaft etwas.
Durchsetzbar, die Rechte des Kindes betreffend sind ausschließlich Urteile und Anordnungen der Familiengerichte.
Die ach so sozialen Arbeitgeber sind regelmäßig nicht Partei in den rechtlichen Auseinandersetzungen vor den Familiengerichten und werden auch nicht vor den Gerichten gehört.
Dabei sollte es auch bleiben.

Im Grundgesetz ist verankert: "Die Familie steht unter dem besonderen Schutz des Staates".
Das ist keine Schutzpflicht für die Unternehmen.
Kann es nicht sein und darf auch nicht sein.

Väter haben andere Möglichkeiten ihre Interessen wahrzunehmen, so u.a. das s.g. Wechselmodell, in Ausübung des gemeinsamen Sorgerechtes.

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Kommentar von Kingfrosch
02.02.2017, 10:15



In Praxis sind es mehrheitlich die Mütter, in ihrer sozialen
Funktion, die eine tiefere Bindung zum Kind entwickelt haben, während
der Schwangerschaft, während der Stillzeit.
Das führt regelmäßig dazu, dass die Mütter die 24-Stundenbetreuung des Kindes darstellen können.






Naturgemäß bringt das die Väter, juristisch ins Hintertreffen, da sie
beruflich bedingt eine 24-Stundenbetreuung nicht darstellen können.


Und genau deshalb sollte es die Quote geben, damit die Männer nicht natur oder durch alte Rollenbilder ins hintertreffen gedrängt werden. Wie gesagt, wenn das Kindeswohl bei der Mutter nicht besser wäre als vom Vater. Also bei gleichwertigkeit halt vorrang für Väter bis 40% pro Stadt



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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Hier geht es um das Wohl von Kindern und nicht um irgendeine Quote. Was für einen Sinn sollte es haben, wenn ein Kind nur zum Vater kommt, um eine Quote zu erfüllen, obwohl die Mutter die bessere Lösung wäre. 

Es läuft sicher immer noch einiges schief bei Trennungen und immer mehr Männer sind auch in der Lage, sich gut um ihre Kinder zu kümmern. Aber trotzdem ist es immer noch so, dass meist die Mutter die Hauptbezugsperson des Kindes ist und dies dann nach der Trennung auch bleiben sollte.

Wenn ich mir die Paare mit Kindern in meinem Umkreis anschaue, meist sind beide berufstätig, dann ist es doch so, dass überall die Mutter die Hauptbetreuung übernehmen, wenn es Termine (Arzt, Schule) geht, wenn es um Hausaufgaben geht, wenn es um Chauffeurdienste (Freunde, Sachen besorgen) geht, ebenso wenn es um persönliche Gespräche geht. Und das sollte dann für das Kind bei einer Trennung nicht abbrechen, denn dann nimmt es Schaden. 

Fuer viele Väter ist es auch immer noch einfach zu viel, ständig mit dem Kind klar zu kommen, sie wollen ihre Freizeit, ihren Sport, ihre Freunde und ihre Ruhe und das gibt es mit Kind nur selten. Und wenn dann noch eine neue Freundin hinzukommt, wird es noch mal schwerer. Habe z.B. einen Bekannten, der sieht sein Kind jede Woche regelmäßig und kümmert sich, aber wenn er morgens früh arbeiten muss, dann ist ihm das zu stressig, das Kind am Tag zuvor bespaßen zu müssen. Und einen Tag am WE will er mit der Freundin alleine haben ohne Kind. So jemand kann man das Kind nicht dauernd aufdrücken, das wird nichts. Würden viele zwar machen, um sich vor Unterhalt zu drücken, aber gut für das Kind wäre es nicht. 

Jeder Fall ist individuell und muss auch so betrachtet werden und eben nicht mit Blick auf irgendeine Quote. 

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Kommentar von Kingfrosch
02.12.2016, 11:18

Hier geht es um das Wohl von Kindern und nicht um irgendeine Quote.
Was für einen Sinn sollte es haben, wenn ein Kind nur zum Vater kommt,
um eine Quote zu erfüllen, obwohl die Mutter die bessere Lösung wäre. 

Hier geht es um das Wohl von Kindern und nicht um irgendeine Quote.
Was für einen Sinn sollte es haben, wenn ein Kind nur zum Vater kommt,
um eine Quote zu erfüllen, obwohl die Mutter die bessere Lösung wäre. 

Wenn die Mutter die bessere Lösung wäre, kommt die Quote doch garnicht zum tragen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Es läuft sicher immer noch einiges schief bei Trennungen und immer
mehr Männer sind auch in der Lage, sich gut um ihre Kinder zu kümmern.
Aber trotzdem ist es immer noch so, dass meist die Mutter die
Hauptbezugsperson des Kindes ist und dies dann nach der Trennung auch
bleiben sollte.

Es läuft sicher immer noch einiges schief bei Trennungen und immer
mehr Männer sind auch in der Lage, sich gut um ihre Kinder zu kümmern.
Aber trotzdem ist es immer noch so, dass meist die Mutter die
Hauptbezugsperson des Kindes ist und dies dann nach der Trennung auch
bleiben sollte.

Es läuft sicher immer noch einiges schief bei Trennungen und immer
mehr Männer sind auch in der Lage, sich gut um ihre Kinder zu kümmern.
Aber trotzdem ist es immer noch so, dass meist die Mutter die
Hauptbezugsperson des Kindes ist und dies dann nach der Trennung auch
bleiben sollte.

Es läuft sicher immer noch einiges schief bei Trennungen und immer
mehr Männer sind auch in der Lage, sich gut um ihre Kinder zu kümmern.
Aber trotzdem ist es immer noch so, dass meist die Mutter die
Hauptbezugsperson des Kindes ist und dies dann nach der Trennung auch
bleiben sollte.

Die Männerquote würde dafür sorgen, das Männer bei einer so gewachsenen Struktur das die Mutter die Bezugsperson ist, die chance haben eine eine Bezugsperson zu werden. Es würde Männer auch motivieren ihren Job zu kündigen oder zu reduzieren, wenn sie damit überhaupt nur eine chance hätten gegen diese gewachsene Struktur und Rollenverteilung anzukommen!!!!!!!!!!!!!!!!

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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Das Sorgerecht ist eine höchstpersönliche Entscheidung eines freien Individuums für oder gegen die damit verbundene Übernahme von Verantwortung.

In einer freien Gesellschaft hat der Staat keinerlei Recht, jemanden zur Übernahme dieser Verantwortung zu zwingen. Da wären wir ganz schnell bei einer totalitären Gesellschaft.


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Kommentar von Kingfrosch
30.11.2016, 19:00

Wo liest du da Zwang raus? - Derzeit beklagen Frauen das sie das ja müssten!!!

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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Eine Geschlechterquote für das Sorgerecht ist grober Unfug und steht dem Kindeswohl diametral entgegen.

Ein Kind braucht beide Eltern. Wer das leugnet, hat keine Ahnung oder ist völlig verantwortungslos - oder beides. Das einzig sinnvolle Modell ist das Wechselmodell. Es sollte verpflichtend eingeführt werden.

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Kommentar von Menuett
30.11.2016, 15:54

Fürs Wechselmodell braucht es zwei Eltern, die gut miteinander kommunizieren können.

Das ist bei Expartnern meist nicht oder erst nach Jahren der Fall.

Dem willst Du nicht wirklich ein Kind ausliefern.

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eine solche quote ist blödsinn. es geht nicht darum, dass genauso viel männer wie frauen gut kinder gut versorgen kann, sondern wer dies im einzelfall tut. wenn familie meyer sich trennt und der vater sich durchsetzt, dann bleibt das kind bei ihm. dabei ist egal wie alt das kind ist. wichtig ist das erein betreuungskonzept hat und das soziale und gewohnte umfeld erhält. wenn frau meyer das besser kann, dann behält sie das kind.

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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Als Mann steht man über so einen Schwachsinn wie Geschlechterquoten.

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Kommentar von Kingfrosch
30.11.2016, 17:42

Man kann auch sagen, Männer machen Politik / Gesetze, mal abgesehen von Ausnahmen wie Merkel und Co-

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Kommentar von atzef
30.11.2016, 18:14

"Stehen über" ist ein intransitives Verb und muss daher im Dativ benutzt werden. Scheinbar stehen "Männer?" auch über ihrer Muttersprache...? :-)

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Ich kann mich nicht entscheiden ob das ernst gemeint ist.

Würdest du vielleicht mal selber kurz nachdenken? Oder erklären wo dein Problem liegt zu verstehen dass das hier:

und demnach ein Voraug des Sorgerechts ausgesprochen werden, sofern keine härtefälle vorliegen. 

unvorstellbare Willkür wäre und auch nicht unbedingt etwas mit dem Thema Alleinerziehende zu tun hat (Hallo? Es gibt andere Gründe warum es Alleinerziehende Mütter und Väter gibt und was ist denn ein "Vorrang des Sorgerechts" und wie soll man damit sozusagen "Alleinerziehende" erschaffen.... Aaaaaargh?

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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Weil die Männer die Kinder meist gar nicht haben wollen.

Ca. 30 Prozent aller Väter kümmern sich regelmäßig und gerne ums Kind, weiter 30 Prozent kümmern sich gelegentlich, wenn es ihnen gerade passt, die nächsten dreißig Prozent lassen sich bei ihren Kinder gar nicht blicken.

Ca. 2-5 Prozent der Väter dürfen die Kinder nicht sehen, weil ihre Exen blöde Zicken sind.

Die meisten Mütter haben schon ein Riesenproblem damit, dass sie die Väter nicht mal dazu bewegen können, mit den Kindern mal in den Zoo oder auf (total preiswert) auf den Spielplatz zu gehen.

Du glaubst doch nicht im Ernst, dass die sich den ganzen Tag kümmern wollen...

Mal abgesehen davon - es sollte danach gehen, wohin das Kind will. Und das will in der Regel zur Mutter.

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Kommentar von Kingfrosch
30.11.2016, 15:54

Du verstehst die Quotenregelung nicht! Es geht darum wenn zwei sich Streiten das in Deutschland für ein Ausgleich gesorgt wird. Derzeit wird ausschließlich das Kindeswohl bei Frauen gesehen.

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Kommentar von Hegemon
30.11.2016, 16:01

"Ca. 2-5 Prozent der Väter dürfen die Kinder nicht sehen, weil ihre Exen blöde Zicken sind."

Ist die Prozentangabe belastbar? Gibt es dafür seriöse Quellen? Ich kann mir nicht vorstellen, daß es so wenig sind - sowohl bei ersterem als auch bei zweitem.

Hinzu kommt übrigens das Eltern-Kind-Entfremdungs-Syndrom, was ich in meinem Umfeld sehr häufig beobachtet habe.

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Kommentar von JesterFun
30.11.2016, 17:21

Ich habe nen Freund der nach der Scheidung im seinen Sohn gekämpft hat. Und der Sohn wollte auch zu ihm. Und jetzt wohnen Beide glücklich zusammen.

Zudem ist es NICHT so das Frauen das mittlerweile mehr wollen, sich den ganzen Tag um das Kind kümmern. Es ist sogar so, dass viele Damen mehr auf Karierre aus sind. Wenn ich da an manche Geschichte höre, wird mir durchaus übel.

Es ist immer schlecht wenn ein Elternteil fehlt. Die Annahme das Mütter das besser könnten ist totaler Schwachsinn.

Und es ist auch so, dass heute immer noch oft der Mutter das Kind zugesprochen wird, auch wenn der Wunsch des Kindes ein Anderer ist. Ja, ich spreche aus eigener Erfahrung.

Aber ne Quotenregelung - wie schon gesagt - finde ich in jedem Fall Mist. Egal in welche Richtung das geht.

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Kommentar von soissesPDF
30.11.2016, 18:31

" Mal abgesehen davon - es sollte danach gehen, wohin das Kind will. Und das will in der Regel zur Mutter."
Das gehört zu es war einmal..." schlichte Grimms Märchen.
Dieser Zopf gehört abgeschnitten.

Seit etwa 2 Jahren gibt es das s.g. Wechselmodell, damit Mütter wie Väter eine gleichwertige Kindbeziehung entwickeln können.
Einzig die Familiengerichte haben noch keine ausreichende Erfahrung, in der kürze der Zeit, mit diesem Wechselmodell.

Soweit es den erwähnten Zopf angeht, sowohl meine beiden Kinder wollten zu mir, ihrem Vater, ebenso meine Enkelin.

Juritisch zentral ist, dass die Eltern die Erwachsenen sind und sich gefälligst so zu verhalten haben, auch die Mütter.
Mehrheitlich sind es jedoch die Mütter, die einer einvernehmlichen Regelung im Wege stehen.
Es ist daher zuerst eine Aufgabe der Gesellschaft sich dahingehend zu entwickeln, dass dem Kindeswohl Vorrang eingeräumt wird, jeweils vor den eigenen Befindlichkeiten und Emotionen.

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Bin FÜR eine Männerquote, weil ...

Weil Männer in vielen Belangen diskriminiert werden.

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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Weil es in erster Linie um das Wohl des Kindes geht, und nicht um das Recht des Vaters auf Gleichbehandlung. 

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Kommentar von Kingfrosch
30.11.2016, 20:05

Das wird doch durch eine Quote nicht verletzt. Wie kommt Ihr alle da drauf?

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Bin GEGEN eine Männerquote, weil ...

Jeder einzelne Fall zum Wohle des Kindes entschieden werden muss.

Darüber hianus, haben sehr viele Männer kein Interesse daran allein ein Kind großzuziehen.

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Kommentar von Kingfrosch
30.11.2016, 15:48

Quote heißt kein Zwang, nur Vorang. Härtefälle ausgeschlossen, ist doch klar.

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