Eheehnliche Lebensgemeinschaft mit Kind. Wie werden die Kosten gerecht verteilt. ?

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4 Antworten

Das ganze hat im Grunde zwei Dimensionen.

1. Eine Emotionale Ebene

2. Eine Sachliche Ebene

Erstmal müsst ihr euch um die emotionale Ebene kümmern und zwar soweit, dass ihr beide offen seid für den jeweils anderen.
Die Frage ist: Was genau ist los? Fühlt sich dein Partner ungerecht behandelt? Fühlt er sich "ausgebeutet"? Hat er das Gefühl, er gibt mehr, als er bekommt? Hat es einen bestimmten Grund, warum das Thema jetzt aufkommt? Auch du klingst etwas frustriert.

Meistens kommt dieses Thema auf, wenn der andere nicht sieht oder weiß, was der andere tut.

Vielleicht ist dann der Zugang über die Sachebene möglich. Ihr könntet eure Einnahmen und Ausgaben auflisten und dann würde auch dein Partner sehen, dass du kein Geld zur Seite schaffst, denn grob müsstet ihr ja hinkriegen aufzuschlüsseln, wo euer Geld bleibt.

Dann dürfte das Thema klarer sein. Aber wie schon vorhin geschrieben, ihr müsst erstmal schauen, warum dieses Thema jetzt so hochgekommen ist. Vielleicht hat er auch das Gefühl, dass sein Einsatz bzw. auch sein Gehalt, was er mitbringt, nicht gewürdigt wird.

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Ich würde es so machen: wenn du beide Autos gekauft hast, verkaufe eins davon und behalte das Geld. Er hat genug Geld, sich ein eigenes Auto zu kaufen. Da das Haus bezahlt ist, ist das ja dein Vorteil nicht seiner. Was kostet so ein Haus bei euch in der Ecke an Kaltmiete? Da müsste er dir die Hälfte geben und die Hälfte der Nebenkosten zahlen. Für die Tochter muss er dir nichts geben, das muss der Vater der Tochter machen. Essen/ Trinken usw tragt ihr je zur Hälfte. Den Rest den jeder hat ist das Taschengeld.

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Dein Partner weiß nicht wohin sein Geld verschwindet. Er hat wahrscheinlich keine Ahnung was die Bewirtschaftung eines Hauses kostet. Ich würde ihm haarklein aufzeigen was mit seinem Geld passiert ist.

Habt ihr denn nur ein Konto? Zu dem nur du Zugang hast? Dann würde ich zuerst die Konten trennen. Dann wird halt jede Rechnung geteilt. Besprecht das unbedingt gemeinsam. Er zahlt dir Miete und Wirtschaftsgeld, die Kosten der Tochter werden geteilt. Ein Auto verkaufst du, soll er sich selbst eins kaufen und unterhalten. Nicht vergessen, für die gemeinsame Tochter sollte auch ein Groschen angespart werden. Sie braucht ein eigenes Sparkonto.

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Sei mir nicht böse, aber wenn es in einer Partnerschaft so los geht, ist sie kurz vorm Ende.

Dein Partner wird nicht ergebnisoffen mit dir diskutieren. Er hat sich sein Konzept zurecht gelegt und egal was du sagst, er wird daran festhalten.

Offensichtlich fühlt er sich zu kurz gekommen, egal ob das sachlich richtig ist oder nicht.

Versuch nicht sachlich zu argumentieren, es geht um Gefühle.

Die einzige Chance sehe ich in einer Paarberatung. Ihr braucht eine Mediation von einem unbeteiligten Dritten.

Alles Gute

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