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" Containern" Müllcontainer-Ernährung legal ?

Frage von AnneMasb AnneMasb

Hallo, gestern war ein Bericht im Fernsehen zu sehen, wo ein Mann nur Lebensmittel aus Müllcontainern eines Ladens geholt hat. Ein freier Einkauf, weil er ohne Geld lebt. Auch wenn es schön ist, dass es noch Menschen gibt, die völlig frei und ohne Geld leben möchten, ist es nicht Diebstahl sich das einfach zu nehmen ? Die Sachen liegen im Ladeneigenen Müllcontainer, der doch nur für die Müllabfuhr bestimmt ist. Außerdem liegen sie wohl auch deswegen im Müll, weil die eigenen Laden-Angestellten sich selbst nicht frei bedienen sollen. Weil er sein Kind auch mit dieser Nahrung aus der Tonne versorgt,ist die 2. Frage, ist das nicht körperverletzung ?

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Antworten (12)

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    Antwort von Phoenix52 Phoenix52

    Legal ist das sicher nicht. Aber wo kein Kläger ist, ist auch kein Richter.

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    Antwort von newcomer2012 newcomer2012

    Legal ist es nicht, aber gut ist es auf jeden Fall!

  • 3
    Antwort von kernstel kernstel

    Ich finde es gut wie sich an so einer Sache die Gemüter hochkochen. Sollte in unserer Gesellschaft nicht ein bisschen mehr Toleranz gelten.Warum gibt es so viel Lebensmittel Müll? Das sind wir ,weil man unbedingt frische Wahre Täglich haben will,dann kommt es zum Überschuss. Jetzt gibt es Menschen, die nicht auf kosten vom Staat leben wollen, Harz 4 oder andere Soziale Gelder.Ist es dann nicht unsere Pflicht den ÜBERSCHUSS an Lebesmittel frei zugeben, ehe sie im Müll landen. Warum die Gehässigkeit anderen den letzten Stolz nicht zu gönnen. Was ist das für eine Gesellschaft ,die lieber,wegschmeisen,als Hungernten zu Helfen,ohne etwas zu Bezahlen. Nicht der Hungernte soll Angeklagt werden sondern die Eggoisten die Armen das nicht gönnen. Warum gibt es denn Arme Menschen,weil die Gier der Wohlhabenten immer grösser wird. Das musst einmal Gesagt werden. Was seid Ihr für Christen....

    Kommentar von AnneMasb AnneMasbAnneMasb

    In der Frage geht es um Recht und nicht um Neid. Ich gebe gerne mal Menschen Nahrung, die kein Geld mehr dafür haben. Hier ist aber der große Unterschied, dass es arme Menschen, z.b. Obdachlose gibt , die wirklich in Not sind und gerne freie Nahrung nehmen können. Aber wer alternativ wie auch immer lebt und meint die Gesellschaft sollte ihm verpflichtet sein, der sollte sich auch den gesellschaftlichen Regelen anpassen. Und nicht nur Vorteile für sich rausziehen. Angestellte, die entsorgte Nahrungsmittel aus dem Müll fischen würden, bekämen erhebliche Probleme. Nur mal so ganz christlich angemerkt.

  • 3
    Antwort von urmel1981 urmel1981

    Nein, es ist definitiv keine Körperverletzung, sondern Ernährung. Die Ware ist meist nicht verdorben, sondern ledoglich abgeschrieben und darf nicht mehr verkauft werden. Verschenkt werden darf sie nicht mehr. Läden, die das ganze an die tafeln geben schreiben diese nicht ab, sondern geben dies als Spende an, die abgesetzt werden kann. In dem Sinne ist es Diebstahl.

    Für den handel ist es so, wenn sie diese Ware verschenken, kommt ja keiner mehr auf die Idee drinnen für geld zu kaufen. Du darfst nicht vergessen, dass die Läden die Waren auch bezahlt haben.

  • 3
    Antwort von moepeinszwo moepeinszwo

    Juristisch ist das Diebstahl. Häufig sind die Produkte in einem Top-Zustand. Eine Körperverletzung in irgendeiner Weise kann ich da nicht sehen. Da ist es eher körperverletzend wenn er seine Kinder mit Cola u. Zeugs vor der Glotze hängen ließe.

    Für viele der Leute die "Containern" gehen ist das auch eine Art von Protest gegen die wahnwitzigen Mengen an Nahrungsmitteln die jeden Tag verworfen werden.

    Für mich wäre es nichts.

    Und juristisch haben die Leute wohl wenig zu befürchten, es entsteht kein nachweisbarer Schaden. Der Ansatz "sonst hätten Sie es ja gekauft" ist nicht nachzuweisen...

  • 3
    Antwort von tipsie69 tipsie69

    Der Mann macht sich schon wegen Hausfriedensbruch strafbar, da diese Container auf dem Eigentum der Händler stehen. Die in den Containern entsorgte Ware muss nicht schlecht sein oder für den Verzehr nicht mehr geeignet - Joghurt z.B. wird nach MHD weggeworfen, ist deshalb aber nicht ungenießbar, er darf halt einfach nicht mehr verkauft werden. Das gilt für alle Arten von Lebensmitteln mit MHD. Bei Obst und Gemüse wäre ich da vorsichtiger, denn wenn diese Ware schon im Container liegt - meistens ja lose, dann könne ealle Bakterien die in dem Ding rumschwirren sofort und ihne großen Akt sich darauf niederlassen, sich ernähren und vermehren. Eigentlich muss bei uns niemand hungern. In der BRD sind die LEbensmittelpreise dermassen niedrig, durch die Massenhaltung von Tieren mal als Beispiel. Außerdem kann der Mann aus dem Bericht auch Sozialleistungen beantragen wenn er denn keine anderen Einkünfte hat. Aber wer sich des nächtens auf macht und Container durchsucht, der könnte doch auch z.B. am Tag Arbeiten gehen und mal salopp gesagt am besten bei der Müllabfuhr.

    Kommentar von Holgocop Holgocop

    Natürlich muss man in Deutschland nciht hungern, genauso wie niemand obdachlos bleiben muss, der diesen Weg nihct aus freien Stücken wählt. Es kann aber auch eine Einstellung gegenüber der teilweise sinnlosen Verschwendung von Lebensmitteln sein, die einen dazu bringt Essen aus Müllcontainern mit zu nehmen.

    Gerade Milchprodukte oder Backwaren sind in der Regel noch gut verzehrbar. Manch ein Käsefreund wird bezeugen, dass einige Sorten erst richtig nach Ablauf des Verfallsdatums an Qualität/ Reife gewinnen. Zudem ist es gerade bei fetthaltigen Produkten (eben Käse) so, dass, selbst wenn sich Schimmel gebildet hat, dieser abgekratzt werden kann und nicht schädlich ist (im Gegensatz zu Brot etwa, wo das Myzel des Pielzes sich meist schon komlett durch das Nahrungsmittel gewuchert hat, bevor es auf der Oberfläche zu sehen ist.

    Ich kenne einige Studenten für Lebensmitteltechnologie, die sich regelmäßig an den Müllcontainern von Lebensmittelketten wie Rewe bedient haben. Und wenn jemad weiß ob es gesund oder nicht ist, dann ja wohl die.

    Das Problem ist aber nunmal, dass es sich um das Eigentum einer anderen Person handelt. Und der Container auch auf dem Grund dieser Person steht.

    In der regel werden aber meist die Lebensmittel die nciht mehr verkauft werden auch an Institutionen wie "Die Arche" oder so weitergegeben.

    Kommentar von tipsie69 tipsie69tipsie69

    Der hohe Wegwerfanteil an Lebensmitteln kommt aber doch auch durch die MAssen die Produziert werden, für kleines Geld auf den Markt geworfen werden und dann halt in dem Müll wandern.

    Bei uns wird das anders gehandhabt. Ich kaufe nur bei Direktvermarktern mein Fleisch und die Eier - habe sogar 3 eigene Hühner beim Bauern stehen, heißt wenn die mal nicht mehr legen kommen die in die Suppe. Bei Milch und Milchprodukten bin ich leider auf eine Molkerei die 60 Kilometer entfernt ist angewiesen - da fahre ich halt 1mal im Monat hin. Brot kommt vom Bäcker im Dorf. Obst und Gemüse haben wir teilweise im Garten. Die Möhren waren zwar eben noch leicht angefroren aber sind halt doch leckerer als die aus dem Markt. Wasser kommt aus der Leitung. Alles andere kaufe ich eher bewust ein, obwohl es mich auch schon mal in den ALdi verschlägt.

    Kommentar von urmel1981 urmel1981urmel1981

    tipsie69, das ist forbildlich und schön, doch so viel Platz und zeit haben nicht alle Menschen.

    Die Läden schreiben die Ware ab, das machen sie, um zu verbuchen, wie viel nicht verkauft wurde, um dann eben weniger zu bestellen. Ein gut gehender Laden versuch so wenig Ware wie möglich abzuschreiben um seine Umsätze so hoch wie möglich zu halten

    Kommentar von tipsie69 tipsie69tipsie69

    Toll, daß weiß ich auch. Aber warum hört man immer wieder nicht soviel Zeit? Ich benötige nicht mehr Zeit für den Einkauf wie meine Kolleginnen. Der einzige Mehrbedarf war der Kühlschrank für die Milchprodukte. Teurer kaufe ich im Gesamten auch nicht ein, da die Molkereiprodukte mit dem Preis wie im Supermarkt liegt. Fleisch und Wurst sind im Schnitt genauso teuer wie beim Fleischer im Nachbarort, nur weiß da nicht woher der sein Fleisch bekommt, da er nicht mehr selber schlachtet. Für Brot und Brötchen zahle ich auch den Durchschnitt und kann nochdazu hinlaufen.

  • 3
    Antwort von Andrejewitsch Andrejewitsch

    Es handelt sich um eine zweckbestimmte "Entsorgung", keine "Eigentumsaufgabe". Deshalb: Diebstahl, der mit 10 bis 30 Tagessätzen bestraft wird.

    Kommentar von BraunerBaer123 BraunerBaer123BraunerBaer123

    Noch nie ist jemand verurteilt worden wegen Diebstahl, der aus einem Müll-Container die Lebensmittel herausgenommen hat.

  • 2
    Antwort von Januarfeuer Januarfeuer

    Ich habe das nicht gesehen. ich bin der Meinung, man sollte nicht immer über andere Menschen urteilen. Jeder sieht heute in einem anderen Menschen, der nicht so ist wie er selbst, einen Bösewicht. Aber ist nicht in uns selbst auch sehr oft ein Bösewicht? Wir verstecken das nur, wir lassen das Böse in uns nicht heraus. Weil wir, schon durch unsere Erziehung, voller Hemmungen, voller Scham, voller Verurteilung sind anderen Menschen gegenüber. Mein Gott, was wäre wohl, wenn es die Medien nicht geben würde. Die Medien, ob Fernsehen, Zeitung etc. leben davon. Diese Industriezweige leben davon, den Menschen Angst, Furcht, Haß, Verurteilung, Niedertracht einzupflanzen. Stellt euch doch mal vor, in den Nachrichten würden nur gute Storys kommen wie: A hat sich mit B vertragen. Familie XY hat sich wieder lieb. Das würde doch keine Sau interessieren. Die Menschen sind doch schon fast gierig auf Nachrichten von Vergewaltigung, Mord, Brandschatzen. Und wenn man gar nichts mehr weiß zu schreiben in den Blättern, kommt mal wieder eine Story von einem Kind, das die Mutter hat verhungern lassen. Das will doch alles die Menschheit sehen und lesen, sie lechzen ja fast danach. Zurück zum Anfang. Weshalb lässt man so ein armes Würstchen nicht einfach machen. Dieser Mann tut keiner Seele etwas zu leid. In meinen Augen nimmt er sich nur, was andere wegwerfen. Das er irgendwo psychisch krank ist, will keiner wahrhaben. Der Staat kann auch keinen Obdachlosen zwingen, ein normales Leben zu leben, wenn der das nicht will. Auch in dem Fall kann der Staat nicht vorschreiben, mit was er sich oder seine Familie ernährt, wenn es der Familie ansonsten gut geht. Dieser Mensch ist ein ganz armer Mensch, nur es wird von den Medien ausgeschlachtet und wir alle machen dabei noch mit, fühlen uns bestätigt, toll das wir nicht so sind, nicht wahr? Jedoch - und das ist keinem verboten, kann er sich auch aus der Tonne versorgen. Das was die Leute aufregt, ist nur ihr eigener Neid, Haß, Frust, der hier zutage tritt. Das geht doch nicht, dass ein anderer paar Kröten auf diese Weise spart. Jedoch alles, was uns selbst an anderen aufstößt betrifft uns selbst. Denn: was dich trifft, betrifft dich. Die Leute sollen nicht nur im Außen, sondern erst mal bei sich selbst im inneren aufräumen. Da gibt es bei uns allen noch sehr viel zu tun.

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    Antwort von jockl jockl

    Sorry, aber ich verstehe den Sinn der Frage nicht, zumal der juristische Aspekt bereits hinreichend geklärt ist.

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    Antwort von Noxpolaris Noxpolaris

    Ein Schmarotzer, der auf Kosten Anderer sein hochmoralisches Selbstlob aufbaut

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Schwachsinn. Das sind in erster Linie Leute, die es nicht fassen köönnen wieviel tadellose Ware weggeschmissen wird. Schonmal drüber nachgedacht, dass du für das weggeschmissene mitbezahlst?

    Kommentar von Noxpolaris NoxpolarisNoxpolaris

    Genau- damit sich andere kostenlos bedienen können. Arbeitsteilung

    Kommentar von Paschulke82 Paschulke82Paschulke82

    Leider ist es nur ein minimaler Teil, der durch containern gerettet wird. Ausserdem werden die Mülltonnen meist gut weggesperrt.

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    Antwort von MaxMillionMusic MaxMillionMusic

    Also man hat gesehen das die Leute gut davon leben (=

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    Antwort von Wutklumpen Wutklumpen

    Müll ist öffentliches "Gut". Mit dem Einwerfen von Waren in die von der Stadt gestellten Müllcontainer geht der Eigentümer des Gutes verloren, dh jeder kann sich daran bedienen, wenn er möchte.

    Kommentar von urmel1981 urmel1981urmel1981

    Das stimmt nicht. Der Abfall gehört dem Entsorger. Einer Firma, die Geld dafür bekommt, dass der Müll abtransportiert wird. Außerdem wird mancher Müll weiterverwendet. Dies zu bestimmen, ob es sinn macht oder nicht, obliegt lediglich dem der es in der Tonne auf seinem Gelände wirft und dem, dem die Tonne gehört

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