Frage von musicfaen 16.07.2011

§ 172 StGB Doppelehe --> wie ist das wenn...?

  • Antwort von FroggyK 16.07.2011
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    Im Strafrecht ist der Vorsatz zwingendes Tatbestandsmerkmal (§ 15 StGB) der Verwirklichung einer Straftat. Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Vorsatz_%28Deutschland%29

  • Antwort von ratzenlady 16.07.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Vom angenommenen Antrag ist man noch nicht verheiratet. Spätestens, wenn B & C beim Standesamt das Aufgebot bestellen, fliegt die Tatsache auf, dass B schon mit A verheiratet ist.

  • Antwort von MimiJura 16.07.2011

    Also StrafR liegt mir persönlich zwar nicht so, aber er macht sich gemäß § 172 StGB erst strafbar, wenn er eine zweite EHE eingeht, also nicht wenn er eine Verlobung schließt.

    Wenn er beim Standesamt aber einen falschen Namen angibt, ist das dann eine Ordnungswidrigkeit gemäß § 111 Absatz 2 OWiG und wenn er mit einer Vermögensvorteilsabsicht handelt, z.B. wenn C reich ist, dann könnte man vielleicht Betrug anstreben.

  • Antwort von MarieTigger 16.07.2011

    C ist ja nicht doppelt verheiratet. Dann ist C einem Heiratsschwindler aufgesessen und tja, weiter weiß ich nicht, was dann passiert. Aber C konnte es nicht wissen und hat außerdem keine Straftat begangen.

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