Frage von Angrodo, 51

§ 142 | GBG eine Frage dazu?

Wirkung der Anfechtung

(1) Wird ein anfechtbares Rechtsgeschäft angefochten, so ist es als von Anfang an nichtig anzusehen.

Was heißt denn der Satz? Ich verstehe ihn irgendwie nicht.

,,Wird ein anfechtbares Rechtsgeschäft angefochten'' und ,, ist es von Anfang an nichtig anzusehen'' Ich verstehe die Sinnhafte Verknüfung nicht.

Kann es mir jemand erklären und genau dazu ein Beispiel geben?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Ronox, 24

§ 142 BGB spricht nur die Rechtsfolge einer Anfechtung aus. Was eine Anfechtung ist und wie diese durchgeführt wird, regeln die vorangegangenen Paragrafen.

Kommentar von Angrodo ,

Kannst du sie erklären?

Kommentar von Ronox ,

Wenn z.B. ein Kaufvertrag (genauer: eine abgegebene Willenserklärung, die zum Abschluss des Vertrags geführt hat) erfolgreich angefochten wird, dann gilt er als von Anfang an (justistisch: ex tunc) nichtig. Man tut also so, als ob es ihn nie gegeben hat. Daneben gibt es noch die Unwirksamkeit ex nunc, also für die Zukunft bzw. ab dem Zeitpunkt der wirksamen Anfechtung. Das ist ein wichtiger Unterschied, da damit auch die Wirkungen, die der Vertrag bis zum Zeitpunkt der Anfechtung entfaltet hat "obsolet" werden.

Kommentar von Angrodo ,

Danke!

Antwort
von Simon790, 28

Du meinst wohl 142 BGB ?

Kommentar von Angrodo ,

Ja habe mich verschrieben

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