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- Außenseiter sein -

Frage von Shivy Shivy

Ist, bzw fühlt sich einer von euch als Außenseiter?

Wie geht es euch dabei? Und wie geht ihr damit um? Würdet ihr lieber zur Gruppe gehören, oder seid ihr gerne Einzelgänger? Wie seid ihr zum Einzelgänger geworden? Gerne noch Antworten auf Punkte, die ich nicht genannt habe, wer mag auch als PN.

LG, Shivy

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Antworten (1-30 von 39)

  • 18
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Exactly Exactly

    Manchmal, ja. Aber nur weil ich mich bewusst von der Mehrheit abgrenze. Entweder sind sie mir zu primitiv, oberflächlich oder zu dumm. Ich langweile mich mit vielen Menschen zu tote, und habe gar nicht so das große Bedürfnis mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

    Wie wird man zum Außenseiter. Grob gesagt, gibt es die, die schon immer Außenseiter waren oder die, die aufgrund ihrer persönlichen Entwicklung lieber diesen Weg wählen.

    Da ich mich selbst ausgrenze, geht es mir dementsprechend gut. Auch wenn ich mir manchmal denke "Ach, werf deine persönlichen Ansichten über Bord, vergiss deine Prinzipien und Moralvorstellungen und gebe dich der dumpfen Masse hin" Sehr selten schaffe ich das, aber dann auch nur für ein paar Minuten..

    Mir tun nur die Menschen leid, die aufgrund oberflächlicher total banaler Dinge gemobbt und zum Außenseiter auserkoren werden. . . Wo wir wieder beim Thema dumpfe, primitive Masse wären...

    Super Thema übrigens!

    Kommentar von antischlau antischlauantischlau

    find ich auch! :)

    Kommentar von Bigcitylife93 Bigcitylife93

    gute antwort! auch meine meinung. die heutige gesellschaft ist leider sehr oberflächlich geworden weshalb ich dich verstehen kann

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    Danke für die ausführliche Antwort! Ich stimme dir total zu, vor allem teile ich deine Ansichten, was bei mir dann zum gleichen Ergebnis geführt hat. Aber fühlst du dich dann nicht auch manchmal einsam? Und wenn dich jemand aus dieser oberflächlichen Gruppe fragen würde, wieso du ihre Gegenwart meidest, was würdest du dann antworten??

    Kommentar von Exactly ExactlyExactly

    Natürlich ist es "komisch" wenn man nicht zu dieser Masse dazugehört. Wenn ich da an meine Vergangenheit denke, ich war jahrelang Klassensprecherin und und und.. das ist natürlich ein krasser Wandel. Aber einsam? Nur weil man nicht zu irgendeiner Gruppe dazugehört, heißt es doch nicht, dass man nicht 2-3 Menschen hat, mit denen man auf einer Wellenlänge ist.

    Außerdem handelt man so aus eigenem Ermessen, wie in diesem Fall, und ist sich der Folgen die daraus resultieren ja stets bewusst.

    Ich glaube es gibt keinen Grund weshalb ich nicht ehrlich sein sollte. Also würde ich genau das sagen, was Sache ist. Egal ob ich dann als arrogante und naive Zicke abgestempelt werden würde. Wer schenkt schon der Kritik einer dumpfen oberflächlichen primitven Masse Beachtung :)

    Kommentar von Gegengift GegengiftGegengift

    Deckt sich überhaupt nicht mit meinen Erfahrungen:

    Das was du ansprichst bezeichne ich als Bewusstheit oder Unbewusstheit des Menschen oder der Masse. Sicher sind viele unbewusster als man selbst womöglich.

    Doch ist Bewusstsein nur ein kleiner Teil des Menschen. Der Mensch besteht aus bedeutend mehr. Deshalb alle abzulehnen, halte ich für Humbug. Bzw. steckt womöglich ein tiefgreifenderer psychologischer Grund dahinter.

    Eins ist jedefalls ganz sicher. So eine Haltung ist letztendlich von Intoleranz und Arroganz geprägt.

    Desweiteren kann ich auch nicht verstehen, wie man zu so einer negativen Haltung kommt. Wenn man schon meint den größeren Durchblick zu haben, so müsste man es doch eigentlich automatisch als eine Freude und als seine Aufgabe in dieser Welt betrachten, die "Anderen" an der eigenen Erafahrung und an dem eigenen Wissen teil haben zu lassen.

    So wie du das machst, ist das eine höchst destruktive Art. Und das ist so schlau nun auch wieder nicht.

    Kommentar von Exactly ExactlyExactly

    Ich habe nie behauptet, dass ich den größten Durchblick habe. Ich habe lediglich meine Sicht der Dinge geschildet, sowie meine persönliche Vorgehensweise.

    Aufgrund meiner Einstellung sollte es allerdings auf der Hand liegen, dass ich mir erst ein Urteil über die besagten Menschen bilde, nachdem ich mit Ihnen ein paar Wörter gewechselt habe. Und darin liegt der Punkt, danach kann ich sehr wohl entscheiden ob ich längeren Kontakt mit dieser Gruppen bzw diesen Menschen haben will, oder eben nicht. Und das hat meiner Meinung nach ganz und gar nichts mit Intoleranz oder Arroganz zu tun.

    Oder würdest du dich in eine Gruppen "hineinbegeben" der du absolut nichts abgewinnen kannst? Ich denke kaum.

    Kommentar von Maxmueller83 Maxmueller83Maxmueller83

    völlig meine meinung...ich bin wahrscheinlich auch eher der aussenseiter, weil ich mich nicht den ganzen tag mit den (ganau so wie du beschrieben hast) primitiven menschen, die mich leider umgeben, rumschlagen will. Stattdessen verzieh ich mich lieber in eine ecke und widme mich themen die mich zum nachdenken bringen, anstatt mit zwanzig anderen den dicken von nebenan zu mobben; oder irgendwelche scheiße zu lawern, von der ich eh keine ahnung hab.

    Kommentar von Maxmueller83 Maxmueller83Maxmueller83

    völlig meine meinung...ich bin wahrscheinlich auch eher der aussenseiter, weil ich mich nicht den ganzen tag mit den (ganau so wie du beschrieben hast) primitiven menschen, die mich leider umgeben, rumschlagen will. Stattdessen verzieh ich mich lieber in eine ecke und widme mich themen die mich zum nachdenken bringen, anstatt mit zwanzig anderen den dicken von nebenan zu mobben; oder irgendwelche scheiße zu lawern, von der ich eh keine ahnung hab.

  • 31
    RatgeberHelden Antwort von katwal katwal

    Man kann Einzelgänger bzw. Individualist sein (viele Dinge allein machen!), gleichzeitig aber auch ein Mensch, der Geselligkeit mag und sich in einer Gruppe wohlfühlen kann.

    Allerdings sind Außenseiter anders einzuschätzen:

    Es gibt Einzelgänger, die sich zu Außenseitern entwickeln und sich in einer Gruppe überhaupt nicht wohl fühlen.

    Das kann daran liegen, dass sie sich in eine Gruppe nicht einordnen können bzw. immer unangenehm "aus der Reihe tanzen" bzw. anecken. Dadurch erfahren sie von den Gruppenmitgliedern keine Sympathie, sondern Ablehnung und Kritik. Letztgenanntes mag der Grund sein, weshalb manche Menschen zu Außenseitern werden und Gruppen ablehnen.

    Kommentar von MSATCEDH200 MSATCEDH200MSATCEDH200

    Man spricht immer über Individualismus, aber wenn ich um mich schaue diktiert die Masse/Gruppe wie man sein muss. Und die "richtigen" Individualisten werden zu Aussenseitern.

    Klar der Mensch ist ein "Rudeltier" und es ist nicht schön einsam zu sein, aber wieso darf man nicht "aus der Reihe tanzen"? Wieso verlangt die Masse, dass wir gehorsam sind und nicht anders sein dürfen (auch vielleicht für einige auf unangenehme Weise)?

    Kommentar von katwal katwalkatwal

    "Aus der Reihe tanzen" geht i. d. R. nicht, wenn man sich einer Gruppe anschließt.

    Hier ein abstraktes und gleichzeitig praktisches Beispiel:

    Eine Gruppe wandert eine bestimmte Strecke, die der Wanderführer vorgibt, zunächst geradeaus, dann links und dann wieder links.

    Sogleich will ein Gruppenmitglied rechts abbiegen, ein anderes links abbiegen, ein anderes während dessen einen Strauß Blumen pflücken, ein anderes sich gemütlich auf eine am Wegrand stehe Bank setzen etc.

    Fazit: Die Wanderung kann dann gar nicht stattfinden, wenn jeder macht, was er will, also "aus der Reihe tanzt".

    Wenn man sich einer Gruppe anschließt, nimmt man zunächst die Vorteile einer Gruppe entgegen, also überhaupt etwas zu unternehmen, sich nicht um die Organisation kümmern zu müssen, mit Menschen ins Gespräch zu kommen, Neuigkeiten zu erfahren etc. --- Allerdings muss man auch die Gegenseite, dass man nicht so individuell sein kann, als wäre man allein, in Kauf nehmen und sich anpassen, besser formuliert "einordnen", können.

    Kommentar von MSATCEDH200 MSATCEDH200MSATCEDH200

    Gutes und anschauliches Beispiel :)

    Und da stimme ich dir zu: wenn man in Gemeinschaft lebt gibt es Regeln zu beachten und bis zu einem gewissen Masse sind Regeln auch gerechtfertigt. Totale Anarchie wäre genauso ungesund. Und man kann nicht ständig gegen den Strom schwimmen und muss auch mal auf Menschen zu gehen und sich anpassen (auch hier bis zu einem gewissen Masse).

    Aber ich finde, dass viele zu Aussenseitern werden wegen oberflächlichen Dingen. Einfaches Beispiel: weil man nicht ständig über Oberflächlichkeiten wie Styling, Party machen, Karriere etc. reden mag oder gar nicht mit reden kann. Es ist schon erschreckend wie oberflächlich die Gesellschaft geworden ist und einen auf Pseudo-Happy Clappy und Pseudo-Gemeinschaft macht. Weil schlussendlich verfolgt jeder seine eigenen Interessen (was nicht nur schlecht ist) und wenn es einen Schritt weiter gehen soll wird es für solche "Gemeinschaften" brenzlig und unangenehm, weil man sich dann evtl. auch mit sich selber beschäftigen müsste oder mit "Problemen oder Wahrheiten" konforntiert wird.

    Vielleicht sollte man auch mal als "Gruppe" auf Aussenseiter und anders denkende Menschen zugehen und mal die Zeit nehmen solche Menschen kennen zu lernen und eine Chance geben. Schlussendlich hat man ja immer noch die Wahl, mit welchen Menschen man enger verkehren will oder nicht.

    Kommentar von Gegengift GegengiftGegengift

    Nein. Es gibt zahlreiche Beispiele für das funktionierende Zusammenleben von Individualisten.

    Die Frage ist nämlich, wie die Gruppe aufgebaut ist. Hat jeder die gleiche Stimme? Und besonders wichtig: Welche Ziele werden verfolgt und decken sich diese mit den einelnen Personen?

    Dann steht dem Individualismus in der Gruppe nichts im Wege. Auch ohne Wanderführer und Ähnliches.

  • 13
    Antwort von powerfraqu6464 powerfraqu6464

    Es weckt so mehr unangenehme Erinnerungen als mir dann doch lieb ist. Dennoch komme ich an Deiner Frage nicht vorbei und habe lange darüber nachgedacht. Ich war als Kind ein Einzelgänger und ein degradierter Aussenseiter. Wir hatten wenig Geld, ich habe die Kleider meiner Schwestern aufgetragen und war somit die "Arme" mit der sich niemand wirklich befassen wollte. Ich habe aus unserem Garten vor der Kaufhalle Blumen aus unserem Garten verkauft, damit etwas mehr Geld in die Kasse fließt und meine damaligen Mitschüler hänselten. Ich habe damals sehr gelitten und wollte alles besser machen. Hab ich auch geschafft und zurückblickend weiß ich aber, dass die Zeit damals eine andere war. Ich habe mich einfach geklemmt, gelernt, gebüffelt um etwas aus mir zu machen-auch das ist mir aus meiner Sicht gelungen. Nun bin ich seit der Geburt meiner Kinder bestrebt, diese zu selbstbewußten/eigenständigen jungen Persönlichkeiten zu erziehen und vermittle ihnen Werte, sodass sie nicht unbedingt Ellbogen brauchen, um zu bestehen da draußen. Das habe ich teilweise gechaftt und an meinem Jüngsten arbeite ich noch. Er ist vom Wesen ähnlich wie ich, also hat er es nicht wirklich leicht. Ich bin auch ein resoluter Gegener von Vorurteilen und gerade diese sind so oft Schuld, dass Menschen ins Abseits geraten. Ich höre mir Meinung Anderer über Andere schon mal an, bilde mir aber mein eigenes Urteil und ich habe eine relativ gute Menschenkenntnis. Wenn ich zurückschaue habe ich eines gelernt, dass ich als Einzelgänger der ich war und teilweise noch bin, sehr gern gegen den Strom schwimme und die Welt um mich herum dadurch ein wenig bunter und besser mache. Abschließend möchte ich jedoch erwähnen, dass ich als Einzelgänger durchaus eine Party bereichern kann. Mein Freundeskreis wird auch künftig nicht auf mich verzichten wollen. Solange es halt geht bin ich ein Kämpfer ein Einzelkämpfer^^.

    Kommentar von maier01 maier01maier01

    Dein Text (besser gesagt deine Geschichte) ging mir unter die Haut.....

    Kommentar von KatzeNini KatzeNiniKatzeNini

    ^^so kann aus negativen Erfahrungen auch etwas Positives erwachsen...Respekt !

  • 10
    Antwort von blunt blunt

    Hallo :D!

    Ich fühle mich als "Freak" = totale Außenseiterin großartig! :D

    Und gehe damit sehr entspannt um. Ich muss keine lästige Aufgaben für andere übernehmen, sowas wie: Baby-Sitten für die Freundin,auf dem Opa des Nachbarn aufpassen, Geld oder meine Sachen für den "Kumpel" ausleihen zu müssen, die ich nie wieder, bzw kaputt wiederkriege. Werde mit keinen Trennungs- oder Liebes- , und "Freundschaft gekündigt "-Geschichten, Erziehungs- oder Geldproblemen, sowie Klagen über Teen-Kinder daheim gelangweilt. Auch niemand kommt mit den berühmeten Fotos mit: Seinem Haus, Sein Auto, oder Seine Frau bei mir an :D!

    Muss mich mit niemandem in einem Kafee o. Ä. wie auf einem Präsentierteller der Eitelkeiten sinnlos hinsetzen, damit mich andere anglotzen, sich mit mir vergleichen, und über mich nach meinem Äußeren urteilen können.

    Stattdessen sind so ziemlich alle nett zu mir, wenn sie mich kurz treffen, denn ich mache mich rar, so gut ich kann, und nerve sie nicht. Irgendwie versuchen mich immer die Anderen mit lustigen, entspannten Geschichten zu unterhalten-anstatt, daß es umgekehrt wäre, und das spart einem jede Menge Energie. (Sie bemühen sich dabei um zu Mir durchzudringen, und nicht umgekehrt)

    Ich war schon immer eine Einzelgängerin. Mich haben vom Anfang an (Sach)Bücher,Biographien, klassische Musik,meine "Quetschkommode", Pflanzen und Tiere, Chemie und Naturwissenschaften, der Aufbau des menschlichen körpers und Krankheiten interessiert. Anstatt mich mit Barbie, Dieter Bohlen, C.C.Catch,Mode- und Stylingtipss,"Freundinnen", Jungs, Dr-Sommer Team, Disco,Lästereien u.s.w. zu befassen habe ich lieber gelesen,interessante Wissenschafts-Artikel gesammelt diese geordnet und im Keller mit Pflanzen und Substanzen rumexperimentiert. (Seit meinem Termit Versuch auf Eis mit 14! ist da eine super Belüftung in der Wand! :D Mit schwarzem Rahmen drumrum!)

    Ich hatte bei sowas niemals Gesellschaft gehabt, habe mich ziemlich schell dadran gewöhnt, und legte dann keinen Wert mehr drauf. (Wer hat schon ernsthaft Bock über Bücher, Formeln und Substanzen zu sprechen, oder im dunklen engen Keller Sachen in die Luft zu jagen, bzw. dicken stinkigen Qualm entstehen zu lassen? Oder Zieharmonika zu spielen - es sei denn, man ist ein Bayer oder Ostfriese vom Lande ;)!)

    Ins Kino gehe ich dagegen heute noch sehr gern :D. Allein.

    Ich habe alles, was ich brauche,kann meine Zeit sinnvoll nutzen, und mir geht es gut :D!

    Gruß: Isa`

    Kommentar von Wapiti64 Wapiti64Wapiti64

    Huch! Du mußt meine Zwillingsschwester sein...

    Kommentar von Flyaway FlyawayFlyaway

    Eure Antworten bestätigen nur meine Theorie: Nicht wenige sind "Außenseiter / Einzelgänger". Dennoch gilt der Einzelgänger als seltene Spezies, dabei merkt man nur nicht wie viele es wirklich sind, da Einzelgänger eben unerkannt bleiben: Niemand gibt damit an, Einzelgänger üben normale Berufe aus und niemand bemerkt wie viele eben nicht weggehen (logischerweise), sondern lieber die Zeit mit sich selbst verbringen.

    "ich hatte bei sowas niemals Gesellschaft gehabt" = das ist auch mein Ansatz, waurm ich heute so bin wie ich bin. Als Einzelkind aufgewachsen mit berufstätigen Eltern, aber immensen Wissenshunger und Phantasie, habe ich weder wirklich Gesellschaft gehabt, noch gebraucht. Ich habe gelernt mich selber zu beschäftigen. Und bis heute ist das geblieben und ich tue es mit Freude.

    Habt ihr eigentlich eine Beziehung? Und wenn ja, wie funktioniert das?

    Kommentar von blunt bluntblunt

    Hi!

    Es sit sehr nett von Dir, aber ich hoffe es für Dich, daß es nicht so ist! ;)

    Oder willst Du auch so enden ?

    http://www.youtube.com/watch?v=BhKlBH2_dVY&feature=related

    :D

    Gruß: Isa`

  • 10
    Antwort von Flyaway Flyaway

    Ja ich denke ich bin ein Außenseiter bzw. Einzelgänger. Das hat sich von Jahr zu Jahr verstärkt. Es gab eine Zeit wo ich mir Vorwürfe gemacht habe, mir Einsamkeit eingeredet habe und dagegen angekämpft habe. Ich zwang mich praktisch dazu mich mit anderen zu treffen, weil ich Angst hatte, völlig zu vereinsamen. Ich fühlte mich nicht normal.

    Seit ich es für mich akzeptiert habe, dass ich so bin wie ich bin, geht es mir viel besser. Und es gibt so viele Menschen, die sich alleine wohler fühlen als mit anderen zusammen. Die lieber ganz wenige enge Kontakte haben. Aber weißt du, warum man immer glaubt, nicht normal zu sein? Weil es kaum jemand zugibt! In der Gesellschaft sind Freunde einfach ein Statussymbol und noch dazu eines das einem viele soziale Fähigkeiten zuschreibt, die heutzutage unverzichtbar sind. Einzelgängertum ist verpönt. Wenn ich zugebe kaum Freunde zu haben, werde ich mitleidsvoll angesehen. Wenn ich dann auch noch sage ich bin glücklich, werde ich für verrückt gehalten. Also binde ich es niemanden auf die Nase. Mich muss keiner verstehen.

    Ich bin gerne allein. Aber ich bin nicht einsam. Ich habe meine Familie und ich habe einen stark sozialen Beruf. Nach Feierabend habe ich genug von Menschen um mich herum. Ich genieße jede Stunde, die ich für mich habe und habe keinerlei Langeweile dabei. Im Gegenteil. Ich gehe Beschäftigungen nach, die in einer Gruppe nicht möglich sind. Ich habe auch nicht das Gefühl irgendetwas zu verpassen.

    Ich bin wie ich bin und das ist gut so. Und so lange ich mit dem jetzigen Zustand glücklich bin, wird es auch so bleiben. Wenn das Alleinsein in Einsamkeit umschlagen sollte, kann ich jederzeit wieder "raus" gehen und mir einen Freundeskreis aufbauen.

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    Ich kann deine Einstellung total nachvollziehen, aber was ist mit der Liebe? Wie geht dein Partner damit um, dass du lieber deine Ruhe hast und falls du keinen hast, wie willst du so jemandem näher kommen?

    Kommentar von Flyaway FlyawayFlyaway

    Das ist eine gute Frage und eine, die auch ich mir selber oft stelle. Ich hatte schon Beziehungen gehabt, aber mich oft eingeengt gefühlt. Der Partner an meiner Seite muss mir meinen Freiraum lassen, einen solchen zu finden, ist schwer. Dieser muss wohl auch ein Einzelgänger sein, damit das überhaupt funktioniert.

    Momentan bin ich glücklicher Single. Klar vermisse ich vieles, aber nicht so sehr, als das ich den jetzigen Umstand dafür eintauschen möchte.

    Noch bin ich jung und ich komme noch nicht in das Dilemma der tickenden Uhr hinsichtlich eigene Kinder und feste Partnerschaft. Auf der einen Seite wünsche ich mir ein eigenes Kind. Auf der anderen Seite weiß ich nicht wie ich das mit mir selbst vereinbaren soll. Dabei geht es gar nicht mal nur um das Kind selbst (auch wenn ich dadurch nur noch für das Kind da sein werde) sondern mehr dieses ganze Familienleben mit Mann etc. Ich hoffe ich ändere meine Einstellung noch und dieses Drängen nach Ruhe und Allein sein lässt wieder nach. Wenn nicht, werde ich mir dann Gedanken machen, wenn es so weit ist. Vor 30 möchte ich eh keine KInder haben. Es bleiben also noch einige Jahre Zeit...;-) und bis dahin genieße ich es einfach wie es ist.

    Kommentar von ladytinamaus ladytinamausladytinamaus

    @Flyaway: Ich bin erstaunt, wie weitgehend auch ich mich mit Deiner Beschreibung und Einstellung identifizieren kann. Du hast es treffend in Worte gefasst.

    Das mit den Beziehungen ist so eine Sache für sich. Ich bin viel zu lange dem Irrglauben auf den Leim gegangen, meine eigene Introvertiertheit (die ich inzwischen als weitgehend positiv empfinde) mit einem besonders extrovertierten Männchen kompensieren zu müssen. Völliger Nonsens - es konnte nicht gut gehen! Nun bin ich schon 1 1/2 Jahre mit einem sehr lieben Menschen liiert, der ebenso tickt, wie ich. Teilweise decken sich unsere Interessen und teilweise gehen sie in völlig andere Richtungen. Aber - mal abgesehen von meinen beiden Jungs - ist er der erste Mann an meiner Seite, der die (für mich so nötige) Akzeptanz für Freiräume mitbringt.

    Im Übrigen lassen sich Kinder mit der eigenen Individualität gut vereinbaren, da man von ihnene nahezu bedingungslos geliebt wird und sie einen doch auch nicht anders kennen. Für sie ist es das Normalste der Welt, dass man so ist, wie man ist. Und manchmal beschleicht mich das Gefühl, dass meine Jungs sogar stolz darauf sind, dass ihre Mum nicht mit der Masse mitschwimmt.

    Kommentar von Flyaway FlyawayFlyaway

    @ ladytinamaus: Danke für deinen Kommentar. Es ist schön zu lesen, dass es gar nicht so unmöglich ist eines Tages den passenden Partner zu finden und vor allem, dass eigene Kinder sich damit vereinbaren lassen. Ich glaube Kinder sind sowieso ein Thema für sich. Können eigene Kinder einen wirklich einengen wie ein Partner das könnte? Irgendwie glaube ich das nicht, es ist ja noch einmal eine völlig andere Gefühlsebene... eine ganz andere Bindung, die gar nicht negativ sein kann. :-)

    Von extrovertierten Männern bin ich auch längst weg. Das bringt auch mir nichts. Wenn ich suchen würde, dann eher nach jemanden der sich mir ähnelt, der mich versteht warum ich so denke. Und der den Wunsch nach Freiraum nicht persönlich nimmt.

    Kommentar von ladytinamaus ladytinamausladytinamaus

    Genau das ist es - man braucht Menschen um sich, die den Wunsch nach Freiraum nicht persönlich nehmen. Deshalb sind auch meine paar Freundinnen und Freunde so.

    Und eigene Kinder engen einen zwar zeitlich ein, aber ihnen gibt man diese Zeit meistens gerne. Ansonsten sind sie eher das Gegenteil - eine Bereicherung! Meine beiden sind z.B. meine besten Kritiker, sie bekommen meine "Werke" immer als erste zu Gesicht und dürfen/müssen offen ihre Meinung sagen. Aber sie kennen mich nunmal auch am besten... ;-)

  • 8
    Antwort von burgerfreak burgerfreak

    Joa, ich würde mich schon als Außenseiter bezeichnen. Wies dazu gekommen ist, naja, kann dadran liegen dass ich ziemlich oft in neue klassen gekommen bin, für das letzte Schuljahr sogar an ein komplett neue Schule, und ichs generell eher schwer hab neue Freunde zu finden, da ich eher der stille, schüchterne und zurückhaltende Typ bin, der eben nunmal nicht einfach so auf andere Leute zugeht, sondern einfach nur still vor sich hinlebt so nach dem Motto 'naja, wollen wir halt mal schauen was der Tag heute so bringt'. Klar, ich würde schon gerne zu ner Gruppe gehören, mehr Freunde haben, damit man abends auch mal mit freunden weggeht und nicht stundenlang for Facebook oder sonst was hockt, aber naja, was will man machen, ich hab, ums mal so auszudrücken, einfach nicht den mum (gehabt) auf andere zuzugehen und mal ein gespräch anzufangen. Das wiederum mag auch dadran liegen, dass ich mich eher weniger mit dem durchschnitt, dem 'normalen' identifiziere, und deshalb einfach nciht weiß, was für Themen andere bevorzugen, bzw. manchmal einfach nicht mitreden kann, weil ich mich einfach manchmal nicht für das gleiche interessiere wie andere :/

    Abschließend würde ich sagen, das Leben als einzelgänger ist nicht gerade eine bereicherung, habe in meiner 2. Klasse das 'andere Leben' (mit freunden innerhalb der Klasse) kennengelernt, und würde ohne zu zögern das einzelgängerleben gegen dieses Leben tauschen.

    PS: weiß nicht wieso, aber hat irgendwie gut getan mal nen etwas längeren Text züber sich selber zu schreiben :D

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    das freut mich, dass es dir danach jetzt besser geht :)

    gerade den punkt mit dem "nicht mitreden können" kenne ich nur allzugut..

    Kommentar von corrie68 corrie68

    ich denke, wenn du eine Möglichkeit hast, kannst Du in einem Verein oder so Dein Hobby machen - z.B. fotografieren, malen, Sport machen.... Dort könntest Du die Gleichgesinnten finden, mit denen Du über Deinem Hobby reden könntest und vieleicht auch abends ausgehen...

  • 7
    Antwort von Gartenphilo Gartenphilo

    Hey!
    Ich manchmal auch ganz schön ein Alien unter Menschen. Bei mir ist das wohl auf das Asperger Syndrom zurückzuführen.
    Oftmals sind gerade die Aussenseiter die interessanteren und kreativeren Menschen!

  • 7
    Antwort von Bigcitylife93 Bigcitylife93

    wenn du jetzt einer bist mach dir nichts draus. leb dein leben wie du es willst. streng dich in der schule an und mach was aus dir. mach was dir spaß macht und sein du selbst. meine meinung: der sinn des lebens ist, deinem leben einen sinn zu geben.

    auf liebe, freunde etc brauchst du nicht zu warten dass kommt alles von selbst. hab ich auch nich geglaubt aber ich weis es jetzt ;) mfg

    Kommentar von Elyos ElyosElyos

    wenn du jetzt einer

    wohl eher eine

    und die Schule hat sie schon hinter sich.

    Kommentar von Bigcitylife93 Bigcitylife93

    beschwer dich net ich wollt ja nur helfen :D

    Kommentar von DannielOcean DannielOceanDannielOcean

    manche die hier fragen stellen, sind kurz vor der rente oder schon rentner, was sollen die mit dem satz "streng dich an in der schule" anfangen?

    Kommentar von Elyos ElyosElyos

    Das stimmt. Es gitb auch viele Renter die ein Leben in Einsamkeit leben.

    Kommentar von kuechentiger kuechentigerkuechentiger

    "Alleinsein wollen" ist nicht gleichzusetzen mit Einsamkeit! Echte Einzelgänger sind nicht einsam, ihnen fehlt normalerweise die Gesellschaft nicht. Noch nichtmal eine Partnerschaft.

    Kommentar von Bigcitylife93 Bigcitylife93

    ok ist jetzt in ordnung ich wollte echt nur helfen und hab was schönes geschrieben :) gute nacht an alle und viel spaß noch auf diesem wundervollen forum

  • 6
    Antwort von KatzeNini KatzeNini

    Obwohl ich mich harmonisch eingefügt fühle, hat es in meinem Leben auch schon Situationen gegeben in denen ich mich als Außenseiter gefühlt habe.

    Der Begriff Außenseiter ist wohl deswegen häufiger negativ besetzt als positiv , weil er auf Menschen angewandt wird die (aus verschiedenen Gründen) unfreiwillig an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden...

    Das fühlt sich meist nicht gut an, denn die meisten Menschen sind gern Teil einer Gemeinschaft. Es ist doch nur natürlich das wir es angenehm empfinden, gemocht und anerkannt zu werden!

    Je nach Ausprägung der Persönlichkeit/Selbstbewußtsein spielt die Gruppenzugehörigkeit dann eine wichtige Rolle ( inkl.Gefahr dem Gruppenzwang zu erliegen) oder eine untergeordnete Rolle (eigene Wertvorstellungen/Moral bleiben vorrangig) ....

    Deshalb kann der Begriff  "Außenseiter" schon mal ein Markenzeichen 
    sein, das einer Auszeichnung  gleichkommt :)
    
  • 5
    Antwort von Immchen Immchen

    Bin ich - gerne. Heute!

    Zunächst hatte ich in sehr jungen Jahren das Vertrauen in Menschen gänzlich verloren (durch schlimme Gewalterfahrungen in ganz jungen Jahren, dann mit Pause als junge Erwachsene), mit Ausnahme von Kindern, die in meinen Augen noch unverdorben, offen, ehrlich durchs Leben gehen. Daher wurde ich denn auch Kinderkrankenschwester. Neben Kindern liebte ich Tiere; die Natur allgemein und hatte eine beste Freundin. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Dazwischen liegen viele Jahre. Da habe ich denn gemerkt, dass es da doch auch noch ein paar Menschen im durchaus Erwachsenenalter gibt, die ganz okay sind, aber vorsichtig blieb ich immer. War auch verheiratet, habe eine "Ziehtochter" (Tochter des Ex-Lebensgefährten) und daher sogar einen Enkel. Enttäuschungen und Irrungen gab und gibt es immer und so gibt es heute weiter oben genannten Kreis und zu der einen bestern Freundin noch ein paar Freunde ( fällt mir schwer - aber es gibt sie). Alle sind für Einzelgänger wie ich auch - mit ihrer eigenen Geschichte - und alle ein wenig sperrig und somit in vielen Bereichen auch Außenseiter, aber bewusst gewählt. Wir mögen uns mit unseren Macken und können so gut einander tolerieren. Jeder gibt jedem auch den Freiraum, engt nicht ein, nur so kann ich andere Menschen "ertragen". Sehr viele halte ich extrem auf Abstand, meine eigenen vier Wände betreten nur ganz wenige, kann man an zwei Händen abzählen. Es ist zum einen Selbstschutz, weil ich nie wieder gewisse Dinge erleben möchte, aber auch weil ich ein großes Bedürfnis habe für mich alleine zu sein, weil ich mich der Schnelllebigkeit heute verweigere. Werde ich wegen dieser Einstellung ausgegrenzt, macht mir das gar nichts, mache ich ja selber.

    Manchmal bin ich heute noch immer mal ein wenig enttäuscht, wenn ich merke,dass es aufgrund meines Aussehens (bin sehr dick - fühle mich aber ohne meinen Schutzpanzer nicht wohl) passiert oder wegen meiner Behinderungen - vor allem Laufen - aufgrund eines frühen Unfalls und späteren Überfalls. Meistens steh ich drüber, an manchen Tagen verletzt mich das. Das hält mich aber nicht ab, auch unter Leute zu gehen: Sportverein, Theaterverein, guten Kontakt zu Arbeitskollegen... Aber eben nur bis zu bestimmten Grenzen, die ich deutlich mache und eben nicht so oft. Muss mich nicht jeden Tag mit irgendwem treffen. Radel gerne alleine durch Feld und Wald, sitze auf dem Balkon und schaukle oder beobachte einfach mein Fellknäuel beim Spiel. Wenn ich mal nur was quatsche, geh ich im Sommer in den Garten und habe da die Nachbarn oder im Winter trifft man sich eben zum Tratsch im Treppenhaus, lach oder ner Tasse Kaffee. Andere finden das schon fast vereinsamt, ich finde es für mich genau richtig und fühle mich wohl. Da denke ich hat so "undsonstso" recht, alles eine Sache des Blickwinkels. Früher wollte ich immer was Besonderes sein, nicht einfach im Strom mit schwimmen, heute bin ich was Besonderes, wenn auch für viele halt besonders schräg, lach. Mir geht es gut so. Manchmal kokettiere ich sogar damit.

    Summt alleine das Immchen

    Kommentar von KatzeNini KatzeNiniKatzeNini

    meine Hochachtung^^ trotz allem was du erlebt hast, hört es sich so an als wenn du dir deine Lebensfreude bewahrt hast - sehr symphatisch!

  • 4
    Antwort von Jey109 Jey109

    Ich glaube ich bin so eine Art Einzelgänger. Ich habe die Schule gewechselt, vor ein paar Monaten und habe mich dann dann immer weiter zurückgezogen. Ich würde eigentlich gerne zu einer Gruppe gehören aber wenn ich mal mit so einem dreierpaar aus meiner Klasse hingehe, fühle ich mich immer ausgeschlossen und sage nichts. Nicht das ich nichts sagen will, es kommt einfach nichts heraus, mir fällt nichts ein. Ich habe zwar eine Freundin aus meiner alten Schule, aber ich habe das Gefühl... sie glaubt nicht wirklich an mich. Ich meine manchmal, sie klaut mein Selbstvertrauen. Noch eine Freundin, aus meiner jetztigen Klasse, ich mag sie, verteidige sie, aber sie macht und tut nichts. Wahrscheinlich bin ich alleine glücklicher, obwohl ich das nicht bin. Alleine fühle ich mich einsam, völlig ausgeschlossen. Ich bin ein Sinnloses Kind. Ich weiß auch selber nicht wer ich bin. Bin ich durchgedreht, lustig, traurig, alleine, blöd, dumm,glücklich...? ich weiß es alles nicht. Mich macht nur MUSIK glücklich. Egal welche sie ist gut. Jetzt im Moment hör ich Musik. Am liebsten ist mir der sender baden fm, wo 80er dabei sind. lol. Aber jetzt bin ich ganz vom Thema abgekommen. Ich bin Einzelgänger, obwohl ich das nicht will. Wirklich nicht. Ich träume sehr oft von der der großen, großen Liebe die mir meine hoffnung und mein selbstvertrauen wieder gibt. ein eigenes kind hätte ich auch sehr gern... So, habe ich genug geschrieben? Ich hoffe es ist hilfreich, hoffe ich. liebe Grüße, Jey109

    PS: Vielleicht liegt es auch daran, das meine eltern getrennt sind.....

    Es tut sehr gut so etwas mal rauszulassen, mir ist ein kleiner teil vom stein vom herzen gefallen. ich würde gerne noch mehr schreiben, aber was... ich habe das wichtigste gesagt. liebe grüße

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    danke für die antwort :) du kannst mich auch gerne adden, falls du noch was schreiben willst, ich stell mich gern als redepartner zur verfügung ;) liebste grüße zurück

  • 4
    Antwort von siller siller

    Ich dachte immer, ich wäre ein Außenseiter. Aber erst als ich mich am ganzen Körper hab tätowieren lassen, bin ich erst zum Außenseiter geworden. Ich habe danach 3 Sorten Menschen kennen gelernt: die, die sich von dir abwenden, sobald du dich selbst veränderst. Da sieht man erstmal mit wem man es zu tun hat! Die anderen, die sich von dir abwenden, die dich nicht kennen und dich nur äußerlich beurteilen. Und die Dritten die dich nur fasziniernd finden und kennen lernen wollen, weil du ein Spinner bist und anders als die anderen aussiehst. Alles drei nervt. Ein Außenseiter zu sein, ist eine harte Aufgabe. Man muß schon voll hinter seiner eigenen Einstellung stehen und sich selbst immer wieder ermutigen. Denn andere tun das nicht für einen, wenn man ein Außenseiter ist.

    Kommentar von Salviadivina SalviadivinaSalviadivina

    Was ist mit den Freunden, die dich schon "vorher" kannten + mochten und denen tätowiert oder nicht tätowiert völlig wurscht ist??

  • 3
    Antwort von ladytinamaus ladytinamaus

    Ganz ehrlich - ich mag die Begriffe Aussenseiter oder Einzelgänger überhaupt nicht. Die sind in den Köpfen der Meisten so schrecklich negativ behaftet.

    Ich selbst sehe mich als Individualisten. Anders als die Meisten halt, und das nicht nur äußerlich. Obwohl ich dahinter den Grundstein vermute. Zur Erklärung: Ich bin schon immer aufgefallen, obwohl ich es früher nicht wollte...groß, schön, rothaarig - mehr brauch ich wohl nicht zu sagen. Dazu kommt ein rebellisches und sehr kreatives Wesen, welches schon immer die Pioniere der Geschichte und Kunst bewundert hat. Auch die waren Individualisten. Und was wäre die Menschheit ohne sie?!

    Jedenfalls, irgendwann habe ich gelernt, mich so zu lieben, wie ich bin. Es ist schön, nicht mit dem Strom zu schwimmen. Es macht Spaß, Dinge zu können, die andere nicht können. Klar ruft das Neider auf den Plan - aber auch ebensoviele Bewunderer (die dann dummerweise gar nicht verstehen, dass man sie nicht braucht ;-)).

    Ich habe (für meinen Geschmack) genügend Menschen um mich, die mich gern haben und akzeptieren - meine Familie und eine Hand voll Freunde. Mehr hab ich nie gehabt und nie gebraucht. Aber kurioserweise könnte ich ohne meine Nähmaschine, ohne meine Farben und Pinsel und ohne meine Musik nicht leben... Ich würde daran ersticken, wenn ich meine Ideen nicht umsetzen und rauslassen könnte... Oder wenn ich nur von Menschen umgeben wäre, die dafür kein Verständnis haben.

    Kommentar von KatzeNini KatzeNiniKatzeNini

    Du bist halt früher schon durch dein Aussehen aufgefallen das nicht dem Durchschnitt entsprach....später durch deine Begabungen - das ist es was ich meine es kommt auf den Blickwinkel an,

    • anders oder besonders

    zu sein kann in den Augen der Anderen ein Makel, aber genausogut auch ein beneidenswerter Charakterzug oder eine Gabe sein.

    Manchmal dauert es ein bisschen, bis man für sich selbst akzeptiert das man anders ist - doch wenn man sich selbst annehmen kann wie man ist und zu innerer Harmonie gefunden hat , ist das ein große Bereicherung ....

    Kommentar von ladytinamaus ladytinamausladytinamaus

    Genau so ist es. Und erst dann findet man auch das nötige Selbstbewusstsein, welches man braucht, um sich mit dem Anders-Sein arrangieren zu können.

    Wie gesagt, früher war ich sehr unglücklich mit mir selbst, heute bin ich umso glücklicher...

    Kommentar von KatzeNini KatzeNiniKatzeNini

    DH!

  • 2
    Antwort von Franky08 Franky08

    Ich bin ein Außenseiter sowie Einzelgänger, da ich gerne gegen den Strom schwimme, und nicht mit dem Strom toter Fische ;P

    Kommentar von KONFUZlUS KONFUZlUSKONFUZlUS

    ;DD warte ich komme....^^

  • 2
    Antwort von Piratin2000 Piratin2000

    Ich bin gern Einzelgänger, auch wenn es manchmal schon komisch ist. Z. B.wenn es in der Klasse laut ist, es ist dann so als ob ein unsichtbarer Mantel um mich wäre, der mich vor alledem schützt, ich sitze dann ganz still da. Die Anderen sind einfach gesellschaftlicher als ich.

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    das kenn ich. aber ehrlichgesagt ist mir das viel zu primitiv, wie die bei mir manchmal in der klasse rumschreien und sich toll finden :)

  • 2
    Antwort von Gegengift Gegengift

    Die meisten Menschen fühlen sich irgendwie als Aussenseiter. Viele meinen auch Individualisten zu sein.

    Das liegt einfach daran, dass es meist irgendeine Diskrepanz zw. dem Individuum und dem Kollektiv gibt.

    Viele steigern sich da auch rein, weil sie meinen, dass sie nicht genung sind. Oder sie bilden sich ein, dass die Reaktionen Anderer durch z.B. ihr Äußeres kommt. Dabei kommen die Reaktionen meist aus der eigenen Einstellung heraus.

    Kommentar von Gegengift GegengiftGegengift

    Also ich meinte: Die Reaktionen beruhen viel mehr auf der eigenen inneren Einstellung und Erwartung. Und nicht auf irgendeiner Gegebenheit (Aussehen, Haltung, Sprache, Manieren, Geruch, Mode etc.)..

    Auch wenn sich das viele einbilden und das als Grund und Beweis sehen, dass die Menschen oberflächlich sind. Die machen sich selbst etwas vor.

  • 1
    Antwort von safariexplorer safariexplorer

    Die Leute die als 'cool' bezeichnet werden sind meistens eingebildete, primitive leute die nur gemocht werden wenn sie die schwächeren so überrumpeln und fertig machen. sie brauchen nur dieses gefühl der aufmerksamkeit, das sie geniessen und deshalb sind manche beliebt und manche aussenseiter

  • 1
    Antwort von ShoxXx ShoxXx

    Sorry aber ich war noch nie n außenseiter bin auch keiner aber ich hoffe bald wirds keine außenseiter geben außer die aussenseiter bei youtube

  • 1
    Antwort von Fantasiewelt Fantasiewelt

    Also ich bin seid bald einem Jahr eine Außenseiterin. Ich habe mich damals mit meiner besten Freundin gestritten (da sie mich ausgenutzt hatte, wegen meiner nettigkeit [haben andere gesagt, ich wollts erst nicht glauben]) und dann waren aufeinmal alle gegen mich. Seitdem werde ich immer ignoriert bzw. blöd angemacht. Ich möchte nicht wirklich zu einer Gruppe in meiner Schule gehören.

    1. Weil sie mich ja eh nicht mögen

    2. Würde ich keinen sinn darin sehen, mit jemanden befreundet zu sein, der mich beleidigt (hat/tut)

    Seitdem bin ich eigentlich Einzelgängerin, hab nur noch meine Meeri's und Familie (aber die sind auch nicht wirklich immer da) und wenn dann würden die wollen, dass ich meinen stil ändere (ich sehe aus wie 12 obwohl ist bald 15 bin^^).

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    hast du schonmal mit deinen eltern/ lehrern über die klassensituation gesprochen? möglicherweise kannst du ja die klasse/ schule wechseln? LG :)

    Kommentar von Fantasiewelt FantasieweltFantasiewelt

    Klasse kann ich nicht wechseln, weil ich Evangelisch bin o.O

    Und Schule gibts nur eine in der nähe (andere realschule und auf haupt will ich nicht, weil das noch schlimmer ist und gym kann ich nicht) und die nehmen mich zurzeit nicht an :(

    Kommentar von Franky08 Franky08Franky08

    eine Scheiß-Freundin hattest du !! Ich hoffe für dich, das du auch gute Menschen kennen lernst. Lieber 2-3 richtige Freunde, als 1000 falsche Freunde !! Lass dich nicht runter mache ;)

  • 1
    Antwort von Undsonstso Undsonstso

    ich glaube, dass der begriff "aussenseiter" sehr negativ behaftet ist, da er charakterisieren soll, dass ein bestimmter mensch nicht zu einer gruppe dazugehört.... durch was auch immer, sei es durch äüsserlichkeiten oder durch seine art o.ä.

    es kommt halt drauf an, wo man steht, ob man sich die jacke anzieht, ein aussenseiter zu sein....

    und in manchen fällen ist es auch ganz gut so, dass man nicht dazugehört.... , dass man nicht mit dem strom schwimmt...., dass man sich von der grauen masse abhebt.

    wie gesagt... es ist eine sache des blickwinkels.

  • 1
    Antwort von JoBran JoBran

    Ich denke, dass das Aussenseiter sein auch seine Vorteile hat. Man ist nicht im Radar von Schlägertypen. Aber auch das beliebt sein ist schön, da man viele Freunde hat, obwohl die Hälfte von ihnen eigentlich falsch ist. Ich bin mit meinem Platz in der Klasse eigentlich ganz zu frieden. Ich verstehe mich mit jedem, niemand hasst mich und ich kann auch mit den Aussenseitern spaßen.

  • 1
    Antwort von petarnewyork petarnewyork

    Mein Bruder war aussenseiter! Jetzt ist er stinkreich in seiner jugend hat er nur sprachen gelernt und Classic gehoert und jeder sagte er waere ein loser! aber jetzt faehrt er paarcoolen schlitten und hat keine sorgen mehr ! gruss

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    finde ich gut, dass er seine zeit sinnvoll genutzt hat und sich nciht hat unterbuttern lassen! :) gruß zurück

  • 0
    Antwort von Edding99 Edding99

    Also wenn du Einzelgänger bist, solltest du als jener sicher auftreten. Hab dein eigenen Style, und lass dir von niemand rein reden. Und wenn du blöd angemacht wirst weil du allein bist, dann sag einfach stolz: Ich bin wenigstens kein Mitläufer und hab meine eigene Meinung;)

  • 0
    Antwort von ohshit ohshit

    Ich würde mich jzt auch als Aussenseiter bezeichnen und es nicht wirklich schön. <ich hatte auch einmal mehr Freunde, dann hatte sich jeder verändert. vielleicht hängt es an meinem sehr stillen Character oder so aber ich fühlte mich einfach unwohl und zog mich zurück..

    tipp für alle aussenseiter: sucht euch einen anderen aussenseiter als freund.

  • 0
    Antwort von Maxmueller83 Maxmueller83

    Ich freue mich, dass es so vielen Menschen ähnlich geht wie mir...Ich finde aussenseiter sein aber eigentlich nicht schlimm-natürlich wäre man gern ein bisschen mehr eingebunden, öffentlich. Ich finde es nur jeden Tag aufs neue traurig, wenn man in die schule kommt, die eine wird wieder von primitiven arschlöchern gemobbt-die anderen versauen sich das Leben mit Alkohol, Zigaretten und Drogen weil sie es Cool finden und der Rest mobbt dich (bei mir heisst es immer "das Bleichgesicht in Person") weil sie sich vielleicht bedroht fühlen. Und viele kommen mit meiner Art nicht klar...Ich zeige es eben wenn ich etwas kann, und das wird IMMER als egoistisch interpretiert. Aber im Endeffekt ist es mir ziemlich egal, was der Rest über mich denkt, weil wenn ich mich anschaue, dann sehe ich nur vorteile-und wenn in meinen augen primitive menschen etwas negatives zu mir sagen, sind es meistens sachen die sie selber gerne hätten oder sie wollen ihr selbstwert-gefühl steigern mit sachen die SIE besser können.

    Aber nicht jeder Mensch ist perfekt-auch nicht ich!

  • 0
    Antwort von user890 user890

    Schei**e = 1 Million Fliegen können sich nicht irren

  • 0
    Antwort von lucyxxxxful lucyxxxxful

    tolle frage :) ich bin eher ein mensch der aufmerksamkeit braucht und der mitleid mit aussenseitern hat! dabei hab ich mich nie gefragt ob sie das stört!

  • 0
    Antwort von TheHuzeo TheHuzeo

    Ich fühle mich schnell geistig unterfordert. In meiner Schule habe ich ausschließlich Zweckfreunde, damit ich nicht alleine rumstehen muss. Litt die letzten 1,5 Jahre unter Depressionen und landete währenddessen auf der Hauptschule. Ich lege privat aber überhaupt gar keinen Wert auf sie. Wirken viel zu naiv auf mich.

    Kommentar von Maxmueller83 Maxmueller83Maxmueller83

    geht mir fast genauso...kann dich voll verstehen

  • 0
    Antwort von KONFUZlUS KONFUZlUS

    ausseiter ist nicht schön manchen menschen sind es aber gewohnt.

  • 0
    Antwort von sneuker sneuker

    Wenn die "Frage" nicht den Richtlinien entspricht, warum wird sie dann nicht gelöscht?

    Kommentar von Shivy ShivyShivy

    weil es hier um eine frage nach erfahrungen geht

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