Zwänge - neue und gute Antworten

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    Depressionen - Zwangsstörung?
    Antwort von sleep1ess sleep1ess

    Ich denke im allgemeinen nicht. Jemand mit Waschzwang muss nicht depressiv sein. Da spielen andere Faktoren mit rein, die stärker sind. Aus welchen Gründen hat jemand einen Waschzwang? Hat er Angst vor Keimen/Bakterien/Viren? Oder wäscht er seine Schuld ab? Letzteres Motiv löst wahrscheinlich eher eine Depression aus. Man sollte auch die Persönlichkeit und die Umgebung der Person beachten. Kann es sein, dass eine Depression so gefördert wird?

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    zwangserkrankung magie und aberglaube
    Hilfreichste Antwort von Nasdaq14 Nasdaq14

    Entgegen meinen sonstigen Kommentaren zu Zwangserkrankungen , fasse ich mich relativ kurz, denn du kennst ja schon das Ganze zur Genüge und deine Therapeuten werden Dir das Krankheitsbild hinreichend erläutert haben ( hoffe ich mal - sicher ist das nicht).

    Ich nehme an, Du hast auch schon eine kognitive Verhaltenstherapie mit Expositionen gemacht - falls nicht wäre das die beste Möglichkeit.

    Du kannst auch einmal auf die Seite der deutschen Gesellschaft für Zwangserkrankungen ( DGZ )

    http://www.zwaenge.de

    gehen

    Dort gibt es Tipps, ein Forum, wo Du merken wirst, daß Du bei weitem nicht der einzigste bist und vor allen Dingen, das du nicht verrückt bist, sowie einen Chat ( so ab 21:00 Uhr sind einige da ).

    Im übrigen habe ich die Symptome, die Du aufzählst seit mehr als 20 Jahren - mal mehr mal weniger.

    Es ist eine Zwangsstörung und die Ausprägung die Du hast, nennt man " mythisches Denken ".

    Was man dagegen machen kann, kommt halt auch darauf an, was Du schon versucht hast oder Dir angeboten wurde.

    Das Spektrum ist sehr breit und es sollte bei extremer Anspannung auch eine vorübergehende medikamentöse Lösung geben, zumindest für die 3 Wochen bis zur Kur, die Du aber mit dem Arzt besprechen mußt.

    Ich könnte mir auch vorstellen, das allein schon der Gedanke an die Therapie gewisse Unsicherheiten auslöst und damit Futter für die Zwänge ist.

    Du kannst mir gerne eine Privatnachricht schicken - also als Kompliment oder Freundschaftsangebot - bin gerne bereit Dir, soweit ich knn versuchen , weiterzuhelfen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nasdaq

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    zwangserkrankung magie und aberglaube
    Antwort von Mima1975 Mima1975

    Du scheinst innerlich sehr aufgewühlt zu sein. Gegen innere Unruhe helfen zB "Rescue-Tropfen" -die gibt´s in der Apotheke.

    http://barbara-kunick-wuensche.suite101.de/bachblueten-wirkung-und-einsatzgebiet...

    Das ist zwar nicht direkt gegen Deine Zwangsstörungen, aber ich persönlich finde diese "Notfall-Tropfen" sehr hilfreich.

    Kannst Du nicht vllt versuchen, Deine negativen "Fähigkeiten" in positive umzuwandeln? Dass Du Dir nicht zB sagst, dass etwas Schlimmes passiert, sondern etwas Schönes. Das wäre natürlich ein schwieriger Prozess, doch vllt schaffst Du es?! Ich drücke Dir auf alle Fälle die Daumen, dass Du die Zeit gut überstehst und immer öfter positiv denken kannst!!!!!!!!

    LG Mima

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    zwangserkrankung magie und aberglaube
    Antwort von chemieprofi01 chemieprofi01

    Hast Du jmd. der/die mit Dir beten könnte? Wenn Du Dich in die Arme einer Gemeinschaft geben könntest, die Dir da helfen könnte. Ein Versuch kann Dir ja nicht schaden.

    Meine Mutter, die in einer Freikirche Mitglied ist, behauptet Magie und Aberglaube wären teuflische Kräfte, die die Menschen beeinflussen. - Alles Gute für Dich -

    Kommentar von Nepomuckline NepomucklineNepomuckline

    Ich würde von dem gemeinsamen Beten Abstand nehmen. Such lieber Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe - da ist die Gefahr, dass eine Sekte dahintersteckt, nicht so groß.

    Kommentar von chemieprofi01 chemieprofi01chemieprofi01

    Nun ja, eine Selbsthilfegruppe ist ja auch nicht schlecht als zusätzliche Hilfe. Aber leider haben die schulmedizinischen Methoden bei der Fragestellerin (noch) nicht geholfen.

    Wichtig ist halt ein Kreis in dem man sich geborgen fühlt und sich fallenlassen kann. Ich selbst bin keiner Religion zugehörig, aber es ist medizinisch erwiesen, dass Leute die an Gott glauben, auch seelisch gesünder sind. Ob Sekte oder nicht, kann man erkunden, z.B. beim Sektenbeauftragten der Kirche.

    Kommentar von hopeless1987 hopeless1987

    nein ich hab niemanden zum beten.ich glaube sowieso nicht an gott! trotzdem danke für deine antwort

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    habe Waschzwänge trotz Therapien nichts hat genützt
    Antwort von LCmen LCmen

    Hallo, ich hatte eine lange Zeit auch einen Waschzwang der dadurch kam das ich oft an den Händen geschwitzt habe und irgendwann dachte das ich das ganze mit ständigem Hände waschen bekämpfen kann deshalb habe ich mir in der Schule und auch Zuhause alle 15-20 Minuten die Hände gewaschen und das ganze ist irgendwann von einer Gewohnheit zu einem Zwang geworden. Ich habe das ganze selber lange nicht bemerkt und gerettet haben mich eigentlich meine Mitschüler und meine Eltern. Meine Mitschüler indem sie mich darauf aufmerksam gemacht haben das mein Verhalten nicht mehr normal ist und meine Eltern die mir geholfen haben das zu bekämpfen. Und heute habe ich diesen Zwang überstanden.

    In deinem Falle würde ich die Hilfe eines Arztes bzw. Psychaters in Anspruch nehmen.

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    habe Waschzwänge trotz Therapien nichts hat genützt
    Antwort von jsocah jsocah

    Versuch es doch mal als schlechte Angewohnheit anzusehen, sag dir z.B. ab meinen Geburtstag werde ich mich Beherrschen und versuchen nicht alles direkt zu Waschen, ich werde mich daran gewöhnen.

    Ich hatte auch mal sowas ähnliches, wenn ich was auf der einen Seite gemacht hab musste ich es auch auf der anderen Seite machen, auch wenn ich mich gestoßen habe, habe ich mich extra noch auf der anderen Seite gestoßen es war auch schon ein zwang, an meinem 11Geburtstag hab ich mir dann gesagt: >>Jetzt reicht es!<< Und hab dann einfach damit aufgehört, es war am Anfang hart, aber ich hab es geschafft. Merkwürdig das meine Eltern das nie mitbekommen haben, oder nichts dazu gesagt haben.

    Viel Glück, versuch das mit Willenskraft du schaffst das!!!

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    habe Waschzwänge trotz Therapien nichts hat genützt
    Antwort von Uschi2011 Uschi2011

    Waren Deine Therapien ambulant? Vielleicht hilft ein mehrwöchiger Reha-Aufenthalt.

    Kommentar von Melissa25 Melissa25

    nein Reha

    Kommentar von Uschi2011 Uschi2011Uschi2011

    Oh-je. Die Reha hat Dir nicht geholfen. Das ist sehr schade. Vor allem, wenn Du unter Deinen Zwängen leidest! Du solltest Dich noch einmal in ärztlicher Behandlung begeben und sofort eine ambulante Therapie beantragen und ggf. noch einmal eine Reha. Viel Erfolg!

    Kommentar von Melissa25 Melissa25

    habe echt keine lust mehr habe so viele Therapien hinter mir Obwohl ich es selber wollte..Es ist ja sehr schwierig bei mir weil ich es seit meinem 13 ten lebensjahr habe Mittlerweile bin ich 30..es hat sich nie verbesserungen gezeigt..Es ist einfach schrecklich meine Familie leidet auch durch mich weil ich halt so bin..Es ist schon soweit das ich die Wohnung nicht mehr verlassen möchte

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    habe Waschzwänge trotz Therapien nichts hat genützt
    Antwort von rosalinde1 rosalinde1

    nochmal zum arzt

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    habe Waschzwänge trotz Therapien nichts hat genützt
    Antwort von iRoko iRoko

    Das kenne ich ein Bisschen, du musst dich einfach mal einen Tag schmutzig machen, so im Park Fangen oder Fussball spiel und sich richtig drekig machen! Denk einfach daran wenn den anderen nichts passiert kann mir auch nichts passieren!

    Kommentar von Melissa25 Melissa25

    bei mir geht es nicht um passieren also Krank werden durch Bakterien ..sonder der Ekel was ich habe dann

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    Menschen mit Tics und Zwängen
    Antwort von siller siller

    Tics entstehen durch stark erhöhte Stresssituationen oder Nervosität, auch Angst, das bedeutet auch, dass man Tic-Patienten niemals auf ihre Tics ansprechen sollte, das verstärkt die Problematik eher nur noch, und die Leute wissen gar nicht mehr wohin mit sich und wie verhalten, weil sie ja nicht aus ihrem Körper fliehen können und es nicht ändern können. Fazit: sie werden noch nervöser und gestresster.

    Die Leute wissen selbst, dass sie ein unangehmes Problem haben, das ihnen selbst lästig ist, und damit auffallen! Bei Tic-Patienten sowas also tunlichst vermeiden, sondern ganz normal verhalten.

    Wenn die Leute beschäftigt sind, ist das Problem normal ganz schnell gelöst für eine zeitlang. Regelmäßige Meditation, Ruhe, Wellness, Umgehung jeglicher Art von Stress ist das beste Mittel. Auch Schimpfen und Streitsituationen sollte man vermeiden.

    Ich habe festgestellt, das Leute, die zuhören oder zugucken müssen und sich stark konzentrieren/nachdenken/überlegen müssen, plötzlich in Tics ausbrechen, während Tic-Patienten, die selbst agieren dürfen und sich mit was interessantem beschäftigen können, und den Kopf abschalten können, plötzlich keine Tics mehr haben.

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