Leih dir aus der Bücherei ein einfaches Buch "Zeichnen lernen" oder sowas.
Da siehst du dann, dass das Gesicht zunächst aus einfachen geometrischen Formen aufgebaut ist und man mit wenigen, leicht zu merkenden Proportionen ein ausgewogenes Gesicht hinbekommt. Mit diesem Grundgerüst zeichnet es sich viel einfacher.
Wusstest du z.B. dass das Augenpaar in der vertikalen Mitte der gesamten Kopferscheinung liegt? Die meisten zeichnen die Augen ins obere Viertel des Kopfes und wundern sich, dass es blöd aussieht.
Ggf. auch ein Buch über anatomisches Zeichnen ausleihen - aber die professionellen Vorlagen schrecken einen womöglich ab.
Bücher haben den Vorteil, dass du sie dir in Ruhe mit deinem eigenem Tempo anlesen und -schauen kannst. Und du musst nicht vor dem PC sitzen.
Aber ganz wichtig ist beim Üben:
Mit JEDEM einzelnen Bild wirst du ein kleines Stückchen besser und routinierter. Das merke ich noch nach 35 Jahren des Experimentierens.
Du hast nicht die Geduld, ein vermeintlich schlechtes Bild zu Ende zu zeichnen und möchtest es aus Frust in die Ecke werfen?
Nur zu! Allein der Versuch, das Bild zu zeichnen, hat dich ein Stückchen weiter gebracht. Wirf die Bilder so oft du willst vom Tisch. Wenn man keine Lust zum Zeichnen hat, hat es in dem Moment auch keinen Sinn.
Aber vergiss nicht, immer und immer wieder anzufangen.
Jeder einzelne Bleistiftstrich bringt dich dauerhaft ein Schrittchen weiter...
sry... leider kein Mac ;)