Weimar - neue und gute Antworten

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    Frage zu Weimarer Republik
    Antwort von Bruno47 Bruno47

    Durch die Novemberrevolution 1918 wurde der alte Reichstag aus der Kaiserzeit gegenstandslos. Der aus 6 Personen bestehende Rat der Volksbeauftragten übernahm die höchste Regierungsgewalt und beanspruchte zugleich die Befugnis zum Erlass von Gesetzen. Siehe Aufruf des Rates der Volksbeauftragten vom 12.11.1918, Reichsgesetzblatt 1918 Seiten 243/244: "Die aus der Revolution hervorgegangene Regierung . . . verkündet schon jetzt mit Gesetzeskraft folgendes: ...".

    Die am 19.1.1919 gewählte Nationalversammlung war eine verfassunggebende Versammlung, sollte also eine Verfassung für die Republik entwerfen und beschließen. Gleichzeitig wurde sie damit beauftragt, bis zur Wahl eines regulären Reichstages der Republik als Parlament zu dienen, vgl. Gesetz über die vorläufige Reichsgewalt vom 10.2.1919: "Die verfassunggebende deutsche Nationalversammlung hat die Aufgabe, die künftige Reichsverfassung sowie auch sonstige dringende Reichsgesetze zu beschließen."

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    Frage zu Weimarer Republik
    Antwort von stonedog stonedog

    Nachdem der Kaiser abgedankt hatte, wurde der Reichstag nicht aufgelöst, aber er stammte ja noch aus dem Kaiserreich und hatte damit keine echte Legitimation mehr. Er wurde meines Wissens nach auch nie offizielll aufgelöst, sondern hat einfach aufgehört zu existieren.

    Die provisorische Regierung (Rat der Volksbeauftragten) hat beschlossen, eine neue Verfassung ausarbeiten zu lassen, und so eine Versammlung, die das macht, nennt man Nationalversammlung. Die hat die Weimarer Verfassung ausgearbeitet.

    Die ersten Wahlen in der neuen Verfassung fanden 1920 statt, und bis dahin hat die Nationalversammlung die Funktionen des Reichstags übernommen. Danach hat sie sich aufgelöst.

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    Frage zu Weimarer Republik
    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Ob der Reichstag aufgelöst wurde?

    Puh! Das ist so formalistisch gedacht, da bin ich noch drauf gekommen! Ich käme einfach nicht dazu, zu denken, dass so ein Formalismus von Bedeutung ist.

    Aber zu dem Unterschied: der Reichstag ist dadurch zum Reichstag geworden, dass die Verfassung ihn dazu - und auch seinen Namen - bestimmt.

    Eine Nationalversammlung ist eine Versammlung, die VOR der Verfassung da ist, denn die beschliesst sie. Das ist eine Tradition, die sich seit der Französischen Revolution so eingebürgert hat. Da hat sich so eine Assemblée Nationale nämlich "selbst ernannt": aus allen Abgeordneten der Ständeversammlung, die Frankreich demokratisieren wollten.

    Natürlich fungiert die insofofern als Parlament, als sie gleich Beschlüsse für den Staat - den sie aber erst schafft - fällt.

    Dahinter steht ein grds. Legitimationsproblem: wenn ein demokratischer Staat nur ein demokratischer sein kann, wenn alle seine Beschlüsse vom Volk oder seinen Vertretern gefasst werden können, dann muss ja auch bereits seine Verfassung so beschlossen worden sein, richtig? Der Reichstag war aber ein Organ der Verfassung (sowohl nach der alten von 1871 als auch nach der neuen, die 1919 beschlossen wurde).

    Die alte 1871er Verfassung konnte ja nicht mehr zur Grundlage genommen werden, nachdem sogar das Staatsoberhaupt verschwunden war. Er konnte also noch gar nicht bestehen, um irgendwas zu beschliessen.

    Die NV findet also schon in einem gewissermassen etwas rechtsfreien Raum statt und wer sie einladen darf, nach welchem Recht gewählt wird usw. usf. regelt eben noch keine Verfassung, sondern das beschliessen erst mal einfach die, die sich in der revolutionären Politik durchsetzen können; mit welchen Mitteln auch immer!

    Das ist eben Revolution!

    Die NV kann erst dann sich auflösen und übergeben, wenn nach der von ihr beschlossenen Verfassung das Parlament besteht. Sonst wäre nach ihr keine Volksvertretung da und es könnte ja keine Demokratie sein.

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    Macht der Organisation Consul / Schwarzen Reichsmacht
    Hilfreichste Antwort von PeVau PeVau

    Die Organisation Consul bestand vorwiegend aus ehemaligen Offizieren der ehemaligen Marinebrigade Erhardt. Das waren Angehörige der alten Eliten, die noch bestens vernetzt waren und sich auf viele Unterstützer und Sympathisanten stützen konnte, die immer noch Einfluss in Staat, Gesellschaft und Militär hatten.

    Nach den Morden an Erzberger und Rathenau, sowie den Attentaten auf Scheidemann und Harden wurde die Organisation Consul mit dem Republikschutzgesetz 1922 verboten.

    Als Neudeutscher Bund bestand sie im Geheimen weiter. Gemeinsam mit der zweiten Tarnorganisation der ehemaligen Marinebrigade Erhardt, dem Bund Wiking, ermöglichte sie, dass Erhardt im November 1923 im Auftrag der bayrischen Regierung eine 4000 Mann starke "Notpolizei" zum Marsch auf Berlin aufstellte.

    Im Oktober 1924 begann ein Prozess gegen Angehörige der O. C., aber nicht wegen der politischen Morde, sondern wegen Geheimbündelei. es wurde unter Ausschluss der Öffentlichkeit verhandelt und die Angeklagten wurden auch nicht in Haft genommen, da nach Auskunft des damaligen Reichsjustizministers, Josef Frenken, die Aussicht bestünde, dass dem eingereichten Gnadengesuch statt gegeben würde.

    Ein Teil der Offiziere fand Unterschlupf beim militärischen Geheimdienst, so z. B. Wilhelm Canaris oder der erste Leiter des MAD der BRD, Friedrich Wilhelm Heinz.

    Aus all dem kannst du sehen, dass die antidemokratischen alten Eliten des Kaiserreiches in der Weimarer Republik immer noch in Amt und Würden waren und versteckt bis offen mit der terroristischen, militaristischen und faschistischen O.C. sympathisierten bzw. kooperierten.

    Die Rolle der O.C. beim Aufbau von HitIers SA ist ein weiterführendes Thema.

    Kommentar von PeVau PeVauPeVau

    Danke für den Stern!

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    Macht der Organisation Consul / Schwarzen Reichsmacht
    Antwort von Jolinar Jolinar

    Das sind 3 Fagen, hier die Antworten nacheinander:

    "Weshalb hatte die Organisation Consul eine solche große Macht?"

    Durch ihre weit verzweigte, aber straff organisierte und kontrollierte Struktur, die absolute Geheimhaltung und dadurch ständige Ausweitung des Einfluß-/Machtbereichs ermöglichte

    "Und wie kann es sein, dass sie sich aufgrund des Mordes an Erzberger auflöste, jedoch danach noch Morde von ihr durchgeführt wurden?"

    Die Öffentlichkeit erfuhr von der Existenz der Organisation Consul erst nach dem Anschlag auf den früheren Reichsfinanzminister Matthias Erzberger Die unmittelbaren Attentäter konnten sich dem polizeilichen Zugriff durch Flucht nach Ungarn entziehen. Den Strafverfolgungsbehörden fiel umfangreiches Belastungsmaterial in die Hände. Dadurch wurde die reichsweite Ausdehnung und interne Organisationsstruktur des mit chiffrierten Anweisungen und Kurieren arbeitenden Geheimbundes offen gelegt. Zudem gelang durch schnellen Zugriff die Verhaftung eines Teils des Münchner Leitungsstabes, so dass die Organisation Consul ungeachtet der diskreten Unterstützung, die sie durch die Polizeibehörden und einflussreiche Politiker in Bayern wie Georg Heim (BVP, 1865-1938) genoss, für ausgehoben und zerschlagen gelten konnte.

    Tatsächlich aber reorganisierte sich die Organisation Consul im Untergrund erstaunlich rasch. Gleichzeitig bereitete die Offenburger Staatsanwaltschaft die Anklageerhebung gegen den militärischen Leiter der Organisation Consul, Manfred von Killinger (1886-1944), und andere Mitglieder der Münchner Zentrale wegen Mordes und Geheimbündelei vor. Als legale Nachfolgeorganisation wurde in München ein Neudeutscher Bund gegründet. Dieser sollte Ehrhardts Bemühen um die Infiltration anderer paramilitärischer Gruppierungen der deutschen Rechten und ihre Sammlung unter seiner Führung vorantreiben und stützte sich insbesondere auf den Verband national gesinnter Soldaten. Als öffentliches Sprachrohr der erneuerten Organisation Consul diente eine eigens gegründete Zeitschrift Wiking. Gleichzeitig wurde ein innenpolitischer "Nachrichtendienst" aufgebaut, der sich als geheimer Ersatz der von den Alliierten verbotenen Abwehr ansah und sich erfolgreich um Verbindungen zur Reichswehr bemühte. Parallel dazu erneuerte die Organisation Consul auch ihren terroristischen Flügel, um sowohl für den Fall eines außenpolitischen Konflikts ("Plan A") als auch für den einer innenpolitischen Krise ("Plan B") zur Machtübernahme gerüstet zu sein. Ein Rechtsputsch konnte nur Erfolgsaussicht haben, wenn es gelang, die Reichswehr auf die eigene Seite zu ziehen. Ehrhardts Pläne sahen vor, den geplanten Umsturz nicht aus eigener Kraft zu initiieren, sondern eine Situation zu schaffen, in der die Reichsregierung aus außen- oder innenpolitischer Bedrängnis heraus selbst um den Beistand der Ehrhardt-Truppen nachsuchen würde. Die Organisation Consul hoffte als Freikorps im Untergrund auf einen neuerlichen polnischen Aufstand im entmilitarisierten Abstimmungsgebiet Oberschlesiens, um ihn erst stellvertretend für die Reichswehr niederzuschlagen und dann mit dieser auf Berlin zu marschieren.

    Als Geheimbund verfolgte die Organisation im Inneren zugleich eine "Provokationsstrategie", welche die Auslösung eines Aufstandes von links vorsah. Dessen erfolgreiche Bekämpfung im Dienst der Reichsregierung wollte sie sodann zum Sturz derselben und dem der Republik nutzen. Zu diesem Zweck bereitete die Organisation Consul für den Sommer 1922 eine Reihe von Mordanschlägen vor, die von mobilen Terrorkommandos im nord- und ostdeutschen Raum verübt wurden.

    "Dauerten die Ermittlungen so lange?"

    Die juristische Behandlung des "Organisation Consul"-Komplexes fand erst 1924 statt. Sie stand sichtlich im Zeichen einer Justiz, welche die Stabilisierung der Republik nicht dadurch konterkarieren wollte, dass sie die außenpolitisch kompromittierende Verstrickung staatlicher Behörden in die illegale Aufrüstung der "Schwarzen Reichswehr" offen legte. Die angeklagten Organisation-Consul-Mitglieder profitierten von einem nationalen Schweigekonsens, der ihre "vaterländischen Motive" mit rechtsbeugenden Freisprüchen honorierte. So wurde über die Zeit der Weimarer Republik hinaus verhindert, dass die tragende Rolle des Ehrhardtschen Geheimbundes in der Zeit der deutschen Gegenrevolution von 1920 bis 1923 zur Kenntnis der zeitgenössischen Öffentlichkeit gelangte.

    Quelle und weitergehende Infos: Historisches Lexikon Bayerns

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Hilfreichste Antwort von osmond osmond

    Hi, größere Sporttasche oder mittlerer Trolly genügt. Aber auch nicht weniger. Du brauchst Waschzeug inkl. Zähneputz und Handtuch, Unterwäsche, Nachtzeug, 2. Hemd, 2. Hose, Strümpfe, Plastiksandalen, zusätzlich 1 Paar Turnschuhe. Dann was persönliches (Radio/MP3 Spieler, Buch, ein Spiel?). Flasche Prosecco. Schönes Wetter + Gruß Osmond

    Kommentar von Knuffelchien KnuffelchienKnuffelchien

    danke :)

    Kommentar von osmond osmondosmond

    Danke für den Stern, lgO

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von silence46 silence46

    Hallo, wie wäre denn der Mittelweg - eine geräumige und gut zu tragende Reise/oder Sporttasche? Habe damit selber gute Erfahrungen gemacht wenn ich auch nicht sicher war. Diese größeren Reisetaschen haben ja außer einem Griff auch meist einen längeren Gurt damit man die Tasche auch über der Schulter tragen kann wenns sein muss oder man noch was zu tragen hat. LG

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von yulunga yulunga

    Ich halte einen Koffer für sehr übertrieben. Mir würde gerade mal ein Rucksack reichen. Darin enthalten zum Wechseln: 1 Slip, 1x Socken, 1 Hose oder Rock, 1 Shirt oder Pulli. Dann noch Hygieneartikel und Schmuck.

    Kommt natürlich immer darauf an, was Du machen willst. Wenn noch Party auf dem Plan steht, dann benötigst Du noch ein zusätzliches Outfit. Das passt aber auch noch in den Ruck-Sack.

    Musst Du selbst Handtücher und Bettwäsche mitnehmen? Dann pack einen kleinen Hand-Zieh-Koffer, damit dein Outfit nicht so sehr gequetscht wird.

    Geld und Ausweiß sind das Wichtigste!!!! Paß gut drauf auf!!!

    Ich wünsch dir viel Spaß!!!!

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von doris52 doris52

    eine Tasche mit Reißverschluß

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von hasan069 hasan069

    koffer wäre zu übertrieben. Nimm am besten Tasche mit. hast dann auch leichter

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von MissLala8 MissLala8

    also es kommt halt drauf an: bist du jmd. der viele wechsel klamotten braucht und schuhe? oder reichen dir für die 2 tage 2 oberteile und ein paar schuhe und ein paar hosen? dann nehm die tasche. ich hoffe sehr, ich konnt helfen . LG .

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von tmobile1946 tmobile1946

    Eine Tasche reicht voll und ganz, oder willst Du Dich 3mal am Tag umziehen......?

    Kommentar von Knuffelchien KnuffelchienKnuffelchien

    ne haha ;D

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von Peddi333 Peddi333

    Ich habe letztens auch nur eine kleine Reise gemacht uznd nur einen Rucksack. Das reicht auch...eine Hose(kannst du schon anziehen) und noch zwei oberteile( 1 anziehen 1 mitnehmen) dann noch unterwäsche und deo, bürste und was du sonst noch brauchst... Fazit: Rucksack/ Tasche reicht Ich hoffe ich konnte helfen : )

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von Josielie Josielie

    Ich würd mal sagen, da reicht auch nur eine Tasche.

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von Ally25 Ally25

    Hatten wir auch sowas..alle hatten ne tasche mit ;)

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von XxLollixX XxLollixX

    wenn es nur um EINE übernachtung geht würd ich ne tasche nehmen

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von robers946 robers946

    ne tasche reicht völlig aus, für eine übernachtung

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    2-Tage-Ausflug - Koffer oder Tasche ?
    Antwort von Kaputtnik Kaputtnik

    Na da reicht wohl `ne Tasche.

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