Wachhund - neue und gute Antworten

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von YarlungTsangpo YarlungTsangpo

    Wer etwas wertvolles zu bewachen hat sollte sich eine Alarmanlage anschaffen.

    Alles andere wird von den Versicherern nicht anerkannt.

    Du siehst es gibt keine Wachhunde. Ebenso gibt es keine Kampfhunde oder was du darunter glaubst verstehen zu müssen.

    Ein Hund ist ein Hund, ein Hund !!!

    Wenn dein Kollege beim Wachdienst ist und einen Diensthund braucht, dann handelt es sich um einen Diensthund der zusammen mit dem Kollegen Streife läuft. Der Mensch ist dann nicht so allein bei seiner Arbeit und muss keine Angst vor Überraschungen haben oder vor Einsamkeit beim Nachtdienst...

    Es gibt "Gefahrhunde" welche durch eine Ausbildung, welche Misshandlungen enthält, dazu neigen auch zu beißen. Solche Hunde werden generell - wenn sie einmal aufgefallen sind - als Gefahrhunde bezeichnet.

    Das hat aber mit deren Geburt nichts zu tun.

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von ugaugamann ugaugamann

    Der Rottweiler ist offiziell seinem Ursprung nach ein Hund zum treiben von wehrhaften Schlachtvieh ( Rinder & Schweine ) tatsächlich wurden diese Hunde zu dieser Zeit aber auch über den Kampf selektiert weil diese Art der Auswahl von Zuchttieren vor etwa 200 Jahren nichts ungewöhnliches war. Der Amerikanische Bulldog z.B wurde auch über den Kampf selektiert sein ursprünglicher Name war ,, Pitbulldog ,, diese Bezeichnung wurde abgelegt um diese Hunde besser vermarkten zu können.

    Der Rottweiler von heute ist ein Dienst & Ausstellungshund genauso wie der deutsche Schäferhund und hat deshalb auch nahezu die selben Erbkrankheiten. Bedingt durch eine Zuchtauswahl gemäß Härte am Mann findet man bei Diensthundrassen oft eine Veranlagung zur Aggression gegenüber Menschen und / oder starkes Territorialverhalten, diese Hunde eignen sich als Wachhunde stellen aber auch eine latente Gefahr dar...

    Der Amerikanische Pitbullterier ist der Hund den ich als echten Kampfhund bezeichnen würde, er wird auch heute noch rund um den Globus für diesen Zweck ( Hundekampf ) selektiert. Diese Hunde sind allerdings als Wachhunde eher ungeeignet weil ihnen überwiegend eine auffallende Menschenfreundlichkeit eigen ist. Diese Hunde waren nie Polizei oder Armeehunde, es fand niemals eine diesbezügliche Selektion statt, diese Hunde ihrer Selektionsform nur von Wert wenn sie in der Pit wie in der Vorbereitung leicht zu lenken & selbst unter Druck Menschenfreundlich waren / sind.

    Amerikanische & Russische Pitbullzüchter halten sich meistens extra Wachhunde ( Rottweiler , Kaukasen , Schäferhunde ) damit ihnen ihre Pitbulls nicht entwendet werden....

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Mit Verlaub: Die Geschichte mit den Diensthunderassen glaub ich nicht :))

    Bei meinem Schäferhunden konnten wildfremde Menschen über den Zaun in den Garten klettern, haben die Hunde dort gestreichelt... Jeder Hund spiegelt die Umgänglichkeit seines Menschen.

    Durch eine Zucht auf "Diensthundebeutetriebeigenschaften" wie heute üblich leidet das Wesen, die Triebigkeit auf das Erhaschen von Beute wird niedriger. Nachdem auch Pitbull & Co auf Diensthundebeuteeigenschaften trainert werden ist da keinerlei Unterschied!!

    In den USA kannst du den American Bulldog, oder den Pitbull - wie bei uns den DSH oder Rottweiler, oder Malinois als - Diensthund aller Behörden finden.

    Die Geschichte mit extra Wachhunden für Amerikanische oder Russische "Pitbullzüchter" die dann Herdenschutzhunde, Treibhunde oder Schäferhunde als Wachhunde für deren Bulls halten... na ja - da glaub ich nicht so recht dran...

    Kommentar von ugaugamann ugaugamannugaugamann

    Bei meinem Schäferhunden konnten wildfremde Menschen über den Zaun in den Garten klettern, haben die Hunde dort gestreichelt... Jeder Hund spiegelt die Umgänglichkeit seines Menschen.

    Was ich schrieb bezog sich auf die Selektion der angesprochenen Hunderassen die letzten 300- 350 Jahre betreffend, wenn seit 20 oder 30 Jahren auch Cocker Spaniel oder Pitbulls in Amerika als Diensthunde eingesetzt werden hat dies rein garnichts mit meiner Aussage zu tun.

    Hunderassen spiegeln ihre Selektionsart wieder deshalb wird z.B kein Jäger auf die Idee kommen mit einem Schäferhund angeschweißtes Wild nachzusuchen, dafür gibt es uralte Schweißhund - Linien. Niemand wird mit einem besonders schnellen Dobermann gegen Greyhounds antreten genauso wie Pudel nicht zum Einsatz gegen Dachs, Marder & co . kommen...

    Selbstverständlich spiegelt ein Hund zum Großteil seinen Halter wieder ganz einfach weil er ihm gefallen will, trotzdem können auch die 5 Rottweiler eines lieben Halters Menschen töten, unabhängig davon wie der Halter ist bleibt der Hund ein mehr oder weniger territorial eingestelltes Raubtier.

    Dein Schäferhund ist lieb und vielleicht gibt es auch mal einen wasserscheuen Retriever, aber aufgrund dieser Einzelfälle auf eine gesamte Rasse zu schließen wäre falsch.

    Schäferhunde sind Hunde die seit etwa 65 Jahren weltweit im Militär und bei der Polizei zum Einsatz kommen , diesbezüglich wurde auch selektiert und deshalb verwundert es nicht das der Schäferhund weltweit alle Beißstatistiken anführt.

    Abgesehen davon ist für dich selbst natürlich wichtig was du glaubst und was nicht, für mich wiederum ist es unwichtig, ich ergoogle nicht was ich schreibe, ich schreibe gemäß dessen was ich weiß & erlebt habe....

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Danke für deine "Aufklärung" über Schäferhunde und Treibhunde (Rottweiler) welche seit ca. 1915 dann als "Diensthunderassen" bezeichnet & gezüchtet wurden.

    Hast du das Buch von Rittmeister v. Stephanitz dann auch gelesen? Solche Hunde auch - nicht nur ein Einzelexemplar - gehalten, für vielerlei Prüfungen und Tauglichkeitspruefungen (Körung) ausgebildet und gezüchtet?

    Dann weißt du ja sicher, dass der Dt. Schäferhund eine Kreation aus verschiedenen Hütehundtypen und Hirtehundtypen ist? Sicher weißt du auch, dass der Rottweiler einmal ein "Metzgerhund" war, welcher Vieh getrieben hat und die schweren Wagen dieser Zunft ziehen können musste...

    Dass der Schäferhund "Beiß - Statistiken" anführt hat etwas mit seiner Häufigkeit und der übertriebenen Ausbildung zu Beutefangverhalten zu tun. Dasselbe gilt fuer den Rottweiler und andere "Diensthunderassen" welche gar keinen Dienst in der Mehrzahl mehr machen - aber von "Jedermann" trainiert werden duerfen...

    Ein "verantwortungsbewusster" und damit zu Hunden "lieber" und fähiger Mensch hat keine 5 Rottweiler. Jeder Hund ist so gut geprägt und sozialisiert auf den Umgang mit allem in der Umwelt wie es dessen Mensch und davor dessen Zuechter dem Hund erlaubt.

    Die Logik mit einem Schaeferhund keine Schweißfährte von angeschossenem Wild nachzusuchen ist ... Der DSH ist dazu, wenn entsprechend trainiert ebenso fähig. Es geht bei weidwundem Wild darum es so schnell wie möglich zu finden und zu erloesen. Da nimmt man den Hund welcher am schnellsten zur Verfügung und geeignet ist. Lediglich haben die meissten Jaeger eben Jagdhunde...

    Sicher weißt du die Historie der Entstehung der "Bull-Rassen" Der Einsatzzweck am Rind, dem Bullen war dem des Rottweilers zu Beginn nicht unähnlich. Weshalb also diese "Rasseunterschiede" ?

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Noch nachgetragen: Besonders lustig fand ich ...

    Die Selektion der angesprochenen Hunderassen die letzten 300 - 350 Jahre betreffend

    Ein besonders gutes, allumfassendes Nachschlagewerk mit der Historie von allen (!) Hundesrassen ist:

    Enzyklopädie der Hunderassen Autor: Dr. Hans Raeber

    Die Lektüre möchte ich Dir empfehlen.

    Kommentar von ugaugamann ugaugamannugaugamann

    Ich empfehle dir das Buch ,, The world of fighting dogs ,, von Dr. Carl Semencic

    ....außerdem das Buch ,,The World of the American Pit Bull Terrier,, von Richard F. Stratton

    Du scheinst den Zusammenhang zwischen Selektion & Rassenentstehung nicht zu verstehen. Der Rottweiler wurde vor etwa 125- 150 Jahren zuletzt über den Kampf selektiert der Pitbullterrier bis zum heutigen Tag, daraus ergeben sich aktuell die Unterschiede. Das der heutige deutsche Schäferhund erst um die Jahrhundertwende entstand ist mir bewußt, der ursprüngliche Arbeitsschäferhund ( der Ursprung ) ist hingegen Jahrhunderte alt.

    Ein "verantwortungsbewusster" und damit zu Hunden "lieber" und fähiger Mensch hat keine 5 Rottweiler.

    Sagt wer? Darf so ein Mensch nur 3 Rottweiler haben? Egal wie gut ein Halter ist, Hunde sind keine Legosteine, jeder Hund hat Eigenpotenzial.

    ....der übertriebenen Ausbildung zu Beutefangverhalten zu tun. Dasselbe gilt fuer den Rottweiler und andere "Diensthunderassen" welche gar keinen Dienst in der Mehrzahl mehr machen - aber von "Jedermann" trainiert werden duerfen...

    Richtig, zusätzlich sind aber genau diese Hunde auch gemäß einer gewissen ,, Gebrauchsfähigkeit ,, selektiert worden, Hunde die besonders unnachgiebig & hart am Mann arbeiteten wurden gerne zur Zucht genommen, somit ferfestigte sich auch genetisch eine Art Mannschärfe...

    Wenn du dir mal die Mühe machst deinen Beitrag nochmal zu lesen wird dir auffallen das nahezu alles was du ergooglet hast schon in meinem ersten Beitrag hier Erwähnung fand zzgl. Informationen die schlecht zu ergoogeln sind bzw. ein wenig Eigenwissen erfordern.

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von shark1940 shark1940

    Es gibt keine Kampfhunde. Leider werden aber Listenhunde so genannt. Listenhunde und das sind Hunde, die angeblich gefährlicher sind als andere. Diese Liste ist jedoch in jedem Bundesland anders. Warum ist nun eine bestimmte Rasse in einem Bundesland gefährllich und in einem anderem Bundesland nicht? Weil es unsinnig ist. Es gibt keine gefährlichen Rassen - es liegt an den Haltern.

    Wie auch immer. Der Rotti steht nicht in jedem Bundesland auf der Liste. Also je nachdem wo Du wohnst, ist er vielleicht gar nicht auf der Liste. Sollte er auf der Liste stehen, darf dieser dennoch gehalten werden. Es gibt dann nur entsprechende Auflagen, die aber auch unterschiedlich nach Land und Gemeinde sind und ob er als Kategorie 1 oder 2 genannt wird.

    Wenn Dein Bekannter die entsprechenden Auflagen erfüllt, dann kann er den Hund halten und kann auch jegliche Ausbildungen mit ihm machen.

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von spieli spieli

    Kampfhund? Also meinst du einen Yorkshire Terrier? das ist eine Rasse die rein allein zum Kämpfen gegen Ratten gezüchtet wurde. Der Rottweiler ist kein Kampfhund. Und beim Rottweiler kommt es jetzt wieder drauf an, in welchem Bundesland dein Freund wohnt. http://de.wikipedia.org/wiki/Rasseliste Der Rottweiler steht in einigen Bundesländer auf der Liste, siehe Link. Und wenn er im Sicherheitsdienst ist, sollte er sich mal bei seinem Arbeitgeber Sachkundig machen, meist werden die Kosten zum Teil übernommen. LG spieli

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von manteltiger manteltiger

    Kann mich der Antwort von Laura nur anschließen. Aber so viel ich weiß, gibt es hier schon versch. Urteile (vor der Zeit der sog. Kampfhunde). Wenn etwas passieren sollte (was ja keiner hofft), kann Vorsatz unterstellt werden. Aber dein Kollege wird ja in dieser Materie kein "Neuling" sein und somit wissen, was er tut. Wenn er dies nicht wissen sollte und es geht schief, soll er auch die Verantwortung tragen! LG manteltiger

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von Jana0105 Jana0105

    Ich weiß nicht, wie es mit der Gesetzgebung in Deutschland ist, aber ich möchte dich hinweisen, dass es keine "Kampfhunde" als solches gibt.

    Kommentar von gkyFFM gkyFFMgkyFFM

    In Gesetzen / Verordnungen gibt es den Begriff "Kampfhund" sogar mit Definition.

    Gerade gefunden: Baden-Württembergische "Polizeiverordnung des Innenministeriums und des Ministeriums Ländlicher Raum über das Halten gefährlicher Hunde".

    Dort heißt es im § 1:

    "(1) Kampfhunde im Sinne dieser Verordnung sind Hunde, bei denen aufgrund rassespezifischer Merkmale, durch Zucht oder im Einzelfall wegen ihrer Haltung oder Ausbildung von einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren auszugehen ist.

    (2) Die Eigenschaft als Kampfhund wird aufgrund rassespezifischer Merkmale bei Hunden der folgenden Rassen und Gruppen sowie deren Kreuzungen untereinander oder mit anderen Hunden vermutet, solange nicht der zuständigen Behörde für den einzelnen Hund nachgewiesen wird, dass dieser keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweist: [ ... ]"

    Quelle: http://www.innenministerium.baden-wuerttemberg.de/fm7/1227/text_kampfhunde_verordnung1__1_.pdf

    Kommentar von Mogli84 Mogli84

    da steht es schwarz auf weiss:keiner dieser leute die dieses gesetz abgesegnet haben,hat jemals in seinem leben einen sogenannten"kampfhund"(wiederliches wort)zu gesicht bekommen,sonst hätten sie es nicht unterstüzt!...ausser sie wären falsch...und das sind unsere politiker bestimmt nicht!!

    immer wenn ich dieses wort höre weiss ich,welche "lektüre" da morgends bei solchen affen gelesen wird!

    Kommentar von Jana0105 Jana0105Jana0105

    DH, Mogli84! :-)

    Kommentar von Jana0105 Jana0105Jana0105

    im Einzelfall wegen ihrer Haltung oder Ausbildung von einer gesteigerten Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren auszugehen ist.

    Müsste dann nicht jeder Wachhund ein sogenannter "Kampfhund" sein?

    Wenn man sich ansieht, wie viele Schäferhunde (welche nicht zu diesen sogenannten Kampfhunden - kurz SoKa - gehören) aggressive Verhaltensweisen gegenüber Tier und Mensch an den Tag legen, dann müssten sie doch auch zu der Gruppe gehören. Oder etwa nicht? Man muss sich nur mal Statistiken anschauen und man kann sehen, dass es deutlich mehr Beissunfälle mit Schäferhunden gibt als mit sonstigen SoKa's.

    Kommentar von Mogli84 Mogli84

    und "eigentlich"sind sie auch nur in den gegenden gefährliche kampfhunde wo es diese gesetze gibt,heisst ab der grenze sinds dann wieder ganz "normale" hunde...auf solche menschen komm ich echt nit klar...ich hab noch keinen hundetrainer,veterinär oder tiearzt getroffen,der dieses gesetz gerechtfertigt sieht...aber unsere politiker haben da bestimmt etwas mehr ahnung:D

    Kommentar von gkyFFM gkyFFMgkyFFM

    In Bayern wird der Begriff ebenfalls verwendet:

    Zitat: "Bei den folgenden Rassen von Hunden wird die Eigenschaft als Kampfhunde vermutet [...]"

    Quelle: http://www.hundehaftpflicht-info.de/bayern.htm

    Da scheint es ein eindeutiges Nord-Süd-Gefälle zu geben. Man hat es doch bei jeder Wahl in der Hand, wo man sein Kreuzchen macht.

    Kommentar von shark1940 shark1940shark1940

    "Eigenschaft als Kampfhund" - seit wann ist das eine Eigenschaft? Vor allem kämpfen die ja alle nicht. Die einzigsten Hunde, die man eigentlich Kampfhunde nennen könnte, sind die, die bei Bullen.- und Hundekämpfen eingesetzt werden. Und auch da ist es keine Eigenschaft sondern angelernt durch Schläge etc.

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Jaja, manchmal fragt man sich: Wovon träumen Beamte und Politiker Nachts??? ;-)

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    Kampfhund als Wachhund?
    Antwort von Laura3495 Laura3495

    Ein Kampfhund ist kein Wachhund und anders herum. Beides sind "Berufsbezeichnungen" für Hunde. Deine Frage ist also völlig unsinnig formuliert. Es ist so, als würdest du fragen, ob man einen Bäcker als Postboten ausbilden kann oder so.

    Was du meinst, sind Listenhunde - also Rassen, die aus einem mir unerfindlichen Grund auf der Liste stehen und nur unter bestimmten Bedingungen gehalten werden dürfen. Wenn dein Bekannter diese Auflagen erfüllt, darf er den Hund halten und ihn selbstverständlich so ausbilden, wie er will. Sollte der Hund jedoch darunter leiden, kann man den Tierschutz einschalten; gibt es irgendeinen Vorfall mit menschlichen oder tierischen Verletzten, kann Anzeige erstattet werden. Aber nur weil ein Rottweiler ein imposantes Erscheinungsbild hat, heißt das noch lange nicht, dass dein Bekannter diese Rasse nicht halten darf, nur weil eventuell Leute mit Hundeangst vorbeigehen könnten. Rotties können wundervolle Tiere sein - meine Nachbarn hatten bisher schon zwei, beide sanft wie ein Lamm und bei jedem Pfiff oder Befehl absolut gehorsam. Die haben keiner Fliege was zuleide getan und für die hätte ich meine Hand ins Feuer gelegt!

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