Wer etwas wertvolles zu bewachen hat sollte sich eine Alarmanlage anschaffen.
Alles andere wird von den Versicherern nicht anerkannt.
Du siehst es gibt keine Wachhunde. Ebenso gibt es keine Kampfhunde oder was du darunter glaubst verstehen zu müssen.
Ein Hund ist ein Hund, ein Hund !!!
Wenn dein Kollege beim Wachdienst ist und einen Diensthund braucht, dann handelt es sich um einen Diensthund der zusammen mit dem Kollegen Streife läuft. Der Mensch ist dann nicht so allein bei seiner Arbeit und muss keine Angst vor Überraschungen haben oder vor Einsamkeit beim Nachtdienst...
Es gibt "Gefahrhunde" welche durch eine Ausbildung, welche Misshandlungen enthält, dazu neigen auch zu beißen. Solche Hunde werden generell - wenn sie einmal aufgefallen sind - als Gefahrhunde bezeichnet.
Das hat aber mit deren Geburt nichts zu tun.
Mit Verlaub: Die Geschichte mit den Diensthunderassen glaub ich nicht :))
Bei meinem Schäferhunden konnten wildfremde Menschen über den Zaun in den Garten klettern, haben die Hunde dort gestreichelt... Jeder Hund spiegelt die Umgänglichkeit seines Menschen.
Durch eine Zucht auf "Diensthundebeutetriebeigenschaften" wie heute üblich leidet das Wesen, die Triebigkeit auf das Erhaschen von Beute wird niedriger. Nachdem auch Pitbull & Co auf Diensthundebeuteeigenschaften trainert werden ist da keinerlei Unterschied!!
In den USA kannst du den American Bulldog, oder den Pitbull - wie bei uns den DSH oder Rottweiler, oder Malinois als - Diensthund aller Behörden finden.
Die Geschichte mit extra Wachhunden für Amerikanische oder Russische "Pitbullzüchter" die dann Herdenschutzhunde, Treibhunde oder Schäferhunde als Wachhunde für deren Bulls halten... na ja - da glaub ich nicht so recht dran...
Bei meinem Schäferhunden konnten wildfremde Menschen über den Zaun in den Garten klettern, haben die Hunde dort gestreichelt... Jeder Hund spiegelt die Umgänglichkeit seines Menschen.
Was ich schrieb bezog sich auf die Selektion der angesprochenen Hunderassen die letzten 300- 350 Jahre betreffend, wenn seit 20 oder 30 Jahren auch Cocker Spaniel oder Pitbulls in Amerika als Diensthunde eingesetzt werden hat dies rein garnichts mit meiner Aussage zu tun.
Hunderassen spiegeln ihre Selektionsart wieder deshalb wird z.B kein Jäger auf die Idee kommen mit einem Schäferhund angeschweißtes Wild nachzusuchen, dafür gibt es uralte Schweißhund - Linien. Niemand wird mit einem besonders schnellen Dobermann gegen Greyhounds antreten genauso wie Pudel nicht zum Einsatz gegen Dachs, Marder & co . kommen...
Selbstverständlich spiegelt ein Hund zum Großteil seinen Halter wieder ganz einfach weil er ihm gefallen will, trotzdem können auch die 5 Rottweiler eines lieben Halters Menschen töten, unabhängig davon wie der Halter ist bleibt der Hund ein mehr oder weniger territorial eingestelltes Raubtier.
Dein Schäferhund ist lieb und vielleicht gibt es auch mal einen wasserscheuen Retriever, aber aufgrund dieser Einzelfälle auf eine gesamte Rasse zu schließen wäre falsch.
Schäferhunde sind Hunde die seit etwa 65 Jahren weltweit im Militär und bei der Polizei zum Einsatz kommen , diesbezüglich wurde auch selektiert und deshalb verwundert es nicht das der Schäferhund weltweit alle Beißstatistiken anführt.
Abgesehen davon ist für dich selbst natürlich wichtig was du glaubst und was nicht, für mich wiederum ist es unwichtig, ich ergoogle nicht was ich schreibe, ich schreibe gemäß dessen was ich weiß & erlebt habe....
Danke für deine "Aufklärung" über Schäferhunde und Treibhunde (Rottweiler) welche seit ca. 1915 dann als "Diensthunderassen" bezeichnet & gezüchtet wurden.
Hast du das Buch von Rittmeister v. Stephanitz dann auch gelesen? Solche Hunde auch - nicht nur ein Einzelexemplar - gehalten, für vielerlei Prüfungen und Tauglichkeitspruefungen (Körung) ausgebildet und gezüchtet?
Dann weißt du ja sicher, dass der Dt. Schäferhund eine Kreation aus verschiedenen Hütehundtypen und Hirtehundtypen ist? Sicher weißt du auch, dass der Rottweiler einmal ein "Metzgerhund" war, welcher Vieh getrieben hat und die schweren Wagen dieser Zunft ziehen können musste...
Dass der Schäferhund "Beiß - Statistiken" anführt hat etwas mit seiner Häufigkeit und der übertriebenen Ausbildung zu Beutefangverhalten zu tun. Dasselbe gilt fuer den Rottweiler und andere "Diensthunderassen" welche gar keinen Dienst in der Mehrzahl mehr machen - aber von "Jedermann" trainiert werden duerfen...
Ein "verantwortungsbewusster" und damit zu Hunden "lieber" und fähiger Mensch hat keine 5 Rottweiler. Jeder Hund ist so gut geprägt und sozialisiert auf den Umgang mit allem in der Umwelt wie es dessen Mensch und davor dessen Zuechter dem Hund erlaubt.
Die Logik mit einem Schaeferhund keine Schweißfährte von angeschossenem Wild nachzusuchen ist ... Der DSH ist dazu, wenn entsprechend trainiert ebenso fähig. Es geht bei weidwundem Wild darum es so schnell wie möglich zu finden und zu erloesen. Da nimmt man den Hund welcher am schnellsten zur Verfügung und geeignet ist. Lediglich haben die meissten Jaeger eben Jagdhunde...
Sicher weißt du die Historie der Entstehung der "Bull-Rassen" Der Einsatzzweck am Rind, dem Bullen war dem des Rottweilers zu Beginn nicht unähnlich. Weshalb also diese "Rasseunterschiede" ?
Noch nachgetragen: Besonders lustig fand ich ...
Ein besonders gutes, allumfassendes Nachschlagewerk mit der Historie von allen (!) Hundesrassen ist:
Enzyklopädie der Hunderassen Autor: Dr. Hans Raeber
Die Lektüre möchte ich Dir empfehlen.
Ich empfehle dir das Buch ,, The world of fighting dogs ,, von Dr. Carl Semencic
....außerdem das Buch ,,The World of the American Pit Bull Terrier,, von Richard F. Stratton
Du scheinst den Zusammenhang zwischen Selektion & Rassenentstehung nicht zu verstehen. Der Rottweiler wurde vor etwa 125- 150 Jahren zuletzt über den Kampf selektiert der Pitbullterrier bis zum heutigen Tag, daraus ergeben sich aktuell die Unterschiede. Das der heutige deutsche Schäferhund erst um die Jahrhundertwende entstand ist mir bewußt, der ursprüngliche Arbeitsschäferhund ( der Ursprung ) ist hingegen Jahrhunderte alt.
Ein "verantwortungsbewusster" und damit zu Hunden "lieber" und fähiger Mensch hat keine 5 Rottweiler.
Sagt wer? Darf so ein Mensch nur 3 Rottweiler haben? Egal wie gut ein Halter ist, Hunde sind keine Legosteine, jeder Hund hat Eigenpotenzial.
....der übertriebenen Ausbildung zu Beutefangverhalten zu tun. Dasselbe gilt fuer den Rottweiler und andere "Diensthunderassen" welche gar keinen Dienst in der Mehrzahl mehr machen - aber von "Jedermann" trainiert werden duerfen...
Richtig, zusätzlich sind aber genau diese Hunde auch gemäß einer gewissen ,, Gebrauchsfähigkeit ,, selektiert worden, Hunde die besonders unnachgiebig & hart am Mann arbeiteten wurden gerne zur Zucht genommen, somit ferfestigte sich auch genetisch eine Art Mannschärfe...
Wenn du dir mal die Mühe machst deinen Beitrag nochmal zu lesen wird dir auffallen das nahezu alles was du ergooglet hast schon in meinem ersten Beitrag hier Erwähnung fand zzgl. Informationen die schlecht zu ergoogeln sind bzw. ein wenig Eigenwissen erfordern.