Wir reden hier von Arbeitsspeicher = RAM, also Deine 12 GB. Wenn Du irgendein Programm startest, benoetigt es X MB Speicher, wenn Du dieses Programm beendest, wird dieser Speicher wieder frei. VirtualBox verhaelt sich wie ein Anwendungsprogramm, es benoetigt selbst ein bisschen Arbeitsspeicher und das Gastbetrieebssystem natuerlich auch. Beendest Du das Ganze, wird dieser Speicher wieder frei. So viel zur Theorie.
Win7 braucht mindestens 1 GB, besser 2GB fuer sich selbst, VirtualBox vielleicht 200 MB (ich weiss es nicht, ist geschaetzt), und den Bedarf fuers Gastbetriebssystem legst Du selbst fest. Fuer openSUSE benoetigst Du sinnvoll 1 GB, fuer Deine Anforderungen wuerde das schon reichen. Beendest Du openSUSE und VirtualBox, ist der Arbeitsspeicher wieder frei.
Der Vollstaendigkeit halber sei noch erwaehnt, dass der beanspruchte Platz auf der Festplatte natuerlich weiterhin belegt ist. Wenn Du fuer openSUSE eine virtuelle Festplatte von 10 GB fest anlegst, wird eine Datei in dieser Groesse angelegt. Wenn Du wenig Platz auf Deiner Festplatte hast, waehlst Du die Default-Einstellung von VirtualBox, die diesen Platz dynamisch verwaltet, aber etwas langsamer in der Nutzung ist.
Noch ein Tipp zum Kennenlernen: 1. VMWare ist deutlich besser als VirtualBox und das gibt's zum Testen auch kostenlos. 2. Du kannst ja mehrere Gastbetriebssysteme unter VB oder VMWare einrichten, also verschiedene Linux-Versionen und/oder verschiedene Windows-Versionen und/oder ganz andere, z.B. Solaris. Die Grenze ist da, wo Deine Festplatte voll wird. 3. Du kannst bei Deinem Arbeitsspeicher auch gleich mehrere Betriebssysteme gleichzeitig laufen lassen - das ist dann wirklich spannend.
Viel Spass damit!
oder einer virtuellen maschine
Auch die ist nicht sicher, insbesondere, wenn es eine LAN- oder Internetverbindung gibt.