Hallo, ich muss Fridi recht geben: Reich werden die Wenigsten mit Schreiben. Selbst mehr schlecht als recht davon (ausschließlich) leben können nicht Viele.
Mein Partner ist laut Definition ein Bestsellerautor und schreibt seit vielen Jahrzehnten, ich bin freie Lektorin und, schreibe selbst (bekomme auch Honorare dafür) aber wir sind weit entfernt von dem, was man reich nennt ;-) (Und trotzdem würden wir das Schreiben nie gegen einen anderen Beruf tauschen wollen!)
Schreiben beginnt erst dann, Geld einzubringen, wenn man viel und lange schreibt. Das berühmte Kleinvieh, das den Mist macht also. Oder Neuauflagen von bereits erschienenen eigenen Werken, vielleicht auch Honorare, wenn ein Roman oder eine Kurzgeschichte in fremde Sprachen übersetzt wird und dadurch Honorare anfallen. Das alles ist Geld, was so vor sich hinkleckert. Fleißige Schreiber sind da im Vorteil.
Was aber gar nicht geht, das ist der eine einzige, alles in den Schatten stellende Bestseller, der für alle Ewigkeit für Ruhm und Reichtum sorgt. Denkste Puppe, nach spätestens einem Jahr kräht kein Hahn mehr danach, wenn nichts Neues nachkommt!
Und trotzdem: Was für ein tolles ist das, wenn man im Schreiben tägliche seine Welt neu erschaffen kann! Und wie wunderbar, wenn andere daran teilhaben wollen, man also gern gelesen wird.
Schreib weiter. Gib nicht auf!
Viel Erfolg!
Nein, natürlich nicht. Er war doch kein Nationalheld