Es ist eine bekannte Tatsache, dass der IQ der Menschen in Industrieländern dramatisch sinkt. Hohe Sozialstandards und soziale Gerechtigkeit machen das Überleben auch für die schwächsten Mitglieder einer solchen Gesellschaft relativ einfach. Es ist das ungeschriebene Gesetz der Evolution, dass eine solche Gesellschaft zunehmend die Fähigkeit verliert, sich selbst zu erhalten. Vergleichen wir uns einmal mit der deutschen Nachkriegsgesellschaft, die auf den Trümmern ihrer Städte, ohne nennenswerten Arbeitsmarkt und ohne nennenswerte Sozialtransfers innerhalb eines Jahrzehnts ein Wirtschaftswunder geschaffen hat. Das wäre heute nicht mehr möglich.
In der Praxis erleben wir den IQ-Verlust durch den Kollaps unserer Wirtschafts- und Sozialsysteme. Darüber hinaus kommt man dem Verlust auch durch "menschlichere" und "gerechtere" Schulsysteme entgegen.
Natürlich verliert eine Gesellschaft dadurch auch die Fähigkeit, bestimmte gesellschaftliche Themen noch intellektuell zu diskutieren. Die Menschen neigen zunehmend zu emotionalen Reaktionen und verlieren sich zunehmend in Beschimpfungen. Das äußert sich zum Beispiel in der Politik, in der zunehmend mit den Emotionen und weniger mit dem Intellekt der Menschen gearbeitet wird.
Die Wut der Menschen wird zum Beispiel auf einen "unerwünschten" Bahnhofsumbau konzentriert, während die gleichen Politiker riesigen Euro-Rettungspaketen ohne lange Diskussion und Volksbeteiligung zustimmen. Wer die Nachteile einer populistischen Familienpolitik diskutiert, wird sofort mit der Nazi-Keule erschlagen. Die Gesellschaft wird nur noch in Arme und "böse" Reiche unterteilt. Eine Einstellung die zum Beispiel aus China unter Mao Zedong ein hungerndes Drittweltland gemacht hat. Warum dort heute mit den neuen Milliardären auch die Armut zunehmend verschwindet, ist der Masse unserer Bevölkerung nicht mehr erklärbar.
Die Welt geht durch den IQ-Verlust nicht unter, sondern es verschieben sich nur die Kräfteverhältnisse für einige Jahrzehnte oder Jahrhunderte. Nach dem Kollaps unserer Gesellschaft werden die Menschen wieder intelligenter und in ein bis zwei Jahrhunderten ist Europa wieder zurück. Dann werden unsere Nachkommen auch gesellschaftliche Themen wieder intellektuell diskutieren können.