ob der Umstieg von Öl auf Gas lohnt, das hängt eigentlich von den Gegebenheiten ab. liegt ein Gasanschluss im Haus? wie alt ist die vorhandene Ölanlage, und wie alt sind die Tanks?
Fakt ist, dass sich eine Solaranlage auch problemlos mit einer vorhandenen Ölheizung kombiniren lässt. förderungen für den Umstieg auf Gas gibt es keine mehr. lediglich wenn du auf pellets oder festbrennstoff umsteigen würdest. aber auch hier tut sich wieder was. durch den holzboom sind einerseits die preise explodiert, andererseits werden nun auch wieder stimmen laut, die wegen der feinstaubemmision den Betrieb von Holzkesseln, vor allem feststoffkessel einschränken oder gar verbeiten wollen.
fakt ist, dass derzeit das Gas noch leicht teuerer ist als öl. dennoch würden sich die betriebskosten die waage halten, weil Gasgeräte effektiver sind. es gibt zwar mittlerweile auch ölbrennwertgeräte die sind aber in der anschaffung deutlich teurer als die Gasgeräte, etwa 4.000 bis 5.000 € aufpreis... wenn dann noch die tanks neu müssen, lohnt sich der Umstieg aufs Gas.
förderungen sind für eine solaranlage nur dann zu erwarten, wenn nicht nur die warmwasserbereitung sondern auch die unterstützung der Heizungsanlage eingebaut wird.
ach noch was: wenn so wie so ein speicher vorhanden ist, dann kannst du auch multivalent fahren. also gas, festholz und solar... z.b. dabei muss der festtoffkessel nicht einmal direkt im keller stehen., ein schöner kaminofen mit wassertaschen im wohnzimmer kann seine energie an den warmwasserspeicher im keller abgeben...
lg, anna
Der Link funktioniert nicht, deshalb hier nochmal:
http://static.epexspot.com/document/18697/2012-05-03_EPEX_Volumes_April_2012.pdf
Aufschlussreich zur Frage auch noch dieser Link:
http://www.badische-zeitung.de/kommentare-1/die-energiewende-ist-nicht-in-gefahr--59099618.html
Sie sollten sich auch mal die Kommentare zu dem Artikel von der badischen Zeitung anschauen.