Ich habe auch Deine weiteren Kommentare gelesen. Du überlegst gut und logisch. Allerdings: Beobachte einmal eine gewöhnliche Explosion auf der Erde. Diese geschieht ebenfalls in Bruchteilen von Sekunden, dennoch können wir sie sehen. Nennen wir es einmal das Nachleuchten, das wir sehen können.
Was wir also bei einer Supernova sehen können sind die Momente kurz vor der Explosion, die Explosion und das - nennen wir es - Nachglühen oder Nachleuchten, bevor es zum nächsten Schritt kommt.
ich versteh es nicht, gerade weil das licht eine konstante geschwindigkeit hat. nur weil das licht eine längere distanz zurücklegen muss, muss es hier nicht länger leuchten. das beispiel mit dem motorrad funktioniert nur, weil das motorrad deutlich langsamer als das licht ist und konstant licht abgibt. wenn der stern explodiert und das kurz passiert, wie in manchen dokus und auch auf wikipedia beschrieben, dann ist der lichtimpuls also auch kurz. die hülle eines sehr massereichen sterns kurz vor der explosion stürzt innerhalb einer sekunde zusammen und dann machts bumm. wenn man jetzt annimmt, dass der knall so gewaltig ist, dass die sopernova 10 sekunden lang enorm viel licht abgibt, dann ist ein strahl von 10 sekunden länge unterwegs zur erde...und der kann ja kaum länger werden, weile kein teil dieses strahls langsamer wird. wenn der strahl uns als erreicht, dauert er 10 sekunden. wenn die supernova also einen monat leuchtet, muss auch die lichtabgabe durchgängig einen monat gedauert haben....und das erscheint mir für eine "schnelle" explosion doch relativ lang, egal wie groß der stern ist. also entweder leuchtet die supernova schon vor der explosion enorm hell....und wenns bumm macht ist dunkel (wie in einer antwort beschrieben)....oder er explodiert eben einen monat lang. was gegen die erste variante spricht ist, dass der strahlungsdruck der fusion von der enormen gravitation aufgehalten wird....also im grunde auch keine helligkeit aus dem kern entkommt.
eine Supernova ist eine einzige Explosion