Der Film Die Brücke ist ein deutscher Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus dem Jahre 1959. Er basiert auf dem im Jahr zuvor erschienenen gleichnamigen autobiografischen Roman von Gregor Dorfmeister (veröffentlicht unter dem Pseudonym Manfred Gregor), der nach eigener Aussage mit diesem Roman seine persönlichen Kriegserlebnisse verarbeitet und veröffentlicht hat.
So weit Wikipedia mal hier einkopiert. Ich bin ja schon etwas älter. Ich erinnere, dass in meiner Kindheit dieser Film zum Pflichtprogramm bei uns zuhause gehörte aber auch als Gesprächsstoff in der Schule. Ich erinnere, dass im Westen unseres heutigen Landes öffentlich darüber diskutiert wurde ob es sich um einen tatsächlich autobiografischen Roman handeln könne der verfilmt wurde. Es stellt sich ja die Frage, ob tatsächlich Kinder verheizt wurden. Es wurden Kinder verheizt. Es wurde ihnen das Gehirn von klein auf gewaschen. Sie wurden zu Kindersoldaten gemacht.
Nein. Es ist nicht einfach ein Antikriegsfilm. Es ist die Auseinandersetzung mit dem National-sozial-lismus aus einem bestimmten Blickwinkel heraus. Es ist so zugegangen. Wie wir heute auch von anderen Überlebenden wissen die dann irgendwann in die Lage kamen über all das zu reden.
Es wäre relativ einfach aufeinander einzudreschen, sich gegenseitig umzubringen. Unsere Vorfahren machen das ja nachweislich seit 2.000 Jahren durchschnittlich alle 50 Jahre. Krieg hat sich aber verändert. Früher droschen Männer auf klar abgegrenztem Feld aufeinander ein. Lange Zeit war das so. Hier ist die Zivilbevölkerung mit involviert. Kinder werden eingesetzt obwohl bekannt ist dass es ihr Leben kosten wird ohne jeden Nutzen. Die geistige Verirrung, die Hörigkeit werden dargestellt. Das Ergebnis jahrelanger Demagogik in seinem gesamten Irrsinn.
Schau mal beim Spiegel im Archiv. Es gibt da ja das Schüler-Archiv, es gibt die Zeitmaschine. Ich müsste mich sehr irren wenn es nicht mindestens einen Artikel zum Film dort gibt.