Grob gesagt:
Beim Dotieren bringst du Fremdatome in das Wirtsgitter von Halbleitern ein, um die Leitfähigkeit zu erhöhen bzw. gezielt zu beeinflussen.
Du hast zum Beispiel Silicium. Das besteht aus einer Gitterstruktur, in der jedes Atom vier Valenzelektronen hat, die sich jeweils mit einem Valenzelektron eines Nachbarn zusammentun.
Bringst du da nun ein Element der 5. Hauptgruppe des Periodensystems ein, dann hat das an der Stelle ein Elektron zu viel, dort ist dann also ein Elektron übrig. Das ist dann n-dotiert (negativ) und heißt "Donator" (von donare - geben), weil es ein Elektron mehr abgeben kann bzw. ein Elektron mehr hat, dass bei Stromfluss fließen kann.
Bringst du stattdessen ein Element der 3. Hauptgruppe in das Gitter ein, dann bleibt eine Stelle unbesetzt, weil diese Elemente ein Valenzelektron weniger haben. Dort ist also ein "Loch", da fehlt ein Elektron. Das ist dann p-Dotierung (positiv, weil ein Elektron, also eine negative Ladung weniger) und das Element ist dann der "Akzeptor" (acceptare oder so: annehmen). Das kann an dieser Stelle also ein Elektron aufnehmen, das dann nebenan wieder fehlt und so weiter. So können die Elektronen weiterwandern bzw. die Löcher auch. Nur wandern die Löcher nicht aktiv, sondern werden eben gefüllt und dann ist daneben ein Loch. Der Löcherstrom ist also dem Elektronenstrom entgegengesetzt.
An besten machst du dir das an einem Bild klar, wenn du es noch nicht ganz verstanden hast. Ich hab mal ein gutes angehängt. Das schwarze ist das Silicium-Gitter (Si, 4. Hauptgruppe, das blaue Phosphor (P, 5. Hauptgruppe) und das rote Bor (B, 3. Hauptgruppe).
Beachte aber, dass man da nicht unendlich viele Fremdatome einbringen kann. Das sind nur ganz wenige in dem Gitter. Mehr "passt" dann irgendwann nicht mehr, weil das Gitter ja dadurch auch verzerrt wird. Je nach Dotierung kann man die Leitfähigkeit dann beeinflussen. Das geht ebenso auch mit anderen Elementen, nicht nur mit Silizium. Aber Silizium wird in der Elektronik und zB bei Solarzellen sehr oft eingesetzt und ist deshalb das Standardbeispiel. ^^
Außerdem kannst du die beiden Schichten (p-dotierte und n-dotierte) dann auch zusammenbringen und hast dann einen pn-Übergang und so weiter, das lernt ihr wahrscheinlich noch. Damit werden jede Menge Halbleiter-Bauelemente wie Dioden, Transistoren, Operationsverstärker und son Kram ermöglicht. Und dadurch wiederum Anwendungen wie zB Sensoren oder LEDs. Halbleiterlaser gibt es auch.
Naja, Homophobie ist wie Schraubendreher oder Schraubenzieher, es war immer der Schraubenzieher und jeder weiß was gemeint ist, auch wenn die korrekte Bezeichnung Schraubendreher ist.
Also "Ablehnung gegenüber Homosexualität" = Homophobie. Es ist klar das die wenigsten Menschen in der Gegenwart von homosexuellen Kontrollverluste oder Lähmungen haben.
Aber das eine Ablehnung gegenüber Homosexualität völlig natürlich ist wage ich zu bezweifeln, ich denke das ist eine rein anerzogene Eigenschaft.
Phobie bezeichnet eine neurotische Angststörung, also wird der Ablehnende damit als krank diffamiert, obwohl der Homosexuelle die pathologischen Verhaltensweisen zeigt - Umkehrung der realen natürlichen Verhältnisse -> Ideologie.
Was erwachsene Leute freiwillig im gegenseitigen Einverständis miteinander im Schlafzimmer treiben, ist deren private Sache, da sollte sich der Staat soweit irgend möglich raushalten.
Aber niemand hat ein Recht darauf, dass diese Dinge in der breiten Öffentlichkeit allg. Anklang finden müssen, schon gar nicht hat er ein Recht darauf, Leute die bestimmte Praktiken ablehnen öffentlich zu diffamieren.
Und da ist mittlerweile was Homosexualität angeht, eine Grenze erreicht, die die Toleranz von immer mehr Leuten sehr stark strapaziert. Die Folge davon wird in nicht allzulanger Zeit sein, dass das Pendel zurückschlägt und dann ist das Gejammer wieder groß, am lautesten bei denen die genau zu dieser Entwicklung beigetragen haben.