Hier kommen mehrere Dinge zusammen
1) Eine Schielstellung kommt durch einen verkürzten Augenmuskel zustande und muss operativ korrigiert werden.
2) Wenn Du von Kindheit an geschielt hast, hattest Du immer Doppelbilder die das Gehirn nicht zusammenbekommen hat.
Das Gehirn "schaltet" dann ein Auge ab. Insofern ist es richtig, dass du schon als Kind operiert oder korrigiert hättest werden müssen (Ein Auge wird wechselseitig abgeklebt, das hast du evtl schon mal gesehen. Nennt sich okklusionsfolie)
Ich würde mal in eine vernünftige Augenklinik gehen, die werden dir, meiner Ansicht nach, zu einer Operation raten. Ob du von 70% auf 100% kommst wage ich zu bezweifeln.
Frag mal Menschen denen du begegnest, die eine extreme Schielstellung haben. Die sehen meist nur noch monokular (einäugig)
Nur: mach was!!!!
Und ab wann gilt der Eingriff als "kosmetisch" ?
wenn er keine deutliche Verbesserung der Sehleistung bringt bzw nicht vor Folgeschäden bewahrt. In meinem Fall ermöglichen die Korrekturen teilweise räumliches Sehen, zumindest bei enormer Konzentration, wodurch die Krankenkasse die Kosten übernommen hat.
Frag am besten deinen behandelnden Augenarzt