Schaltet man einen Kontakt mit angeschlossener Last, entsteht ein Schaltfunken. Der ist sehr heiß und schmilzt die Oberfläche an.
Ist der Funken zu heftig, schweißt der die Kontakte zusammen, man spricht hier von einem "klebenden Kontakt". Der Kontakt kann nicht mehr öffnen und bleibt ab jetzt permanent geschlossen, die angeschlossene Last läuft immer weiter.
Um so was zu verhindern benutzt man dann doppelt unterbrechende Kontakte (mehr als doppelt ist unüblich). Hier sind zwei kontakte in Reihe geschaltet die nicht ganz gleichzeitig schalten. Meistens ist da einfach eine Kontaktzunge in der Mitte als "puffer".
Zuerst schaltet ein kontakt, der Stromkreis ist noch nicht geschlossen, es kann keinen Schaltfunken geben! Kurz darauf schaltet der zweite Kontakt der dann einen Schaltfunken haben kann. Klebt der zweite, kann der erste aber immer noch öffnen! Das bedeutet das das Schütz auch mit einem klebenden Kontakt immer noch wieder abschalten kann. Solange man nicht wieder einschaltet und den ersten kontakt ruiniert lässt sich der Stromkreis sicher unterbrechen.
In Aufzügen und Bahnanlagen kommen Schütze mit doppelt unterbrechenden Kontakt mit Zwangsführung zum Einsatz.
Zwangsführung bedeutet, dass das Schütz nur dann umschaltet wenn es in Ordnung ist. Der Schließer wird nur dann geschlossen wenn der Öffner einwandfrei geöffnet hat und umgekehrt. Das verhindert zudem, dass im Übergang nicht beides gleichzeitig geschaltet sein kann, also Schließer und Öffner im Umschaltmoment beide geschlossen sein können.
Aber das sorgt gleichzeitig noch für eine andere Sicherheit. Klebt einer der Schließer kontakte des doppelt unterbrechenden Schützes mit Zwangsführung wird es den Öffner nicht mehr schließen beim abschalten. Der Aufzug oder die Signalanlage der Bahn stellt fest, dass das Schütz nicht mehr einwandfrei abgeschaltet hat und die Anlage geht auf Störung um Unfälle zu verhindern. Dazu wird dann meistens noch ein der ganzen Anlage vorgeschaltetes Sicherheitsschütz was Leistungslos eingeschaltet wurde und die ganze zeit ohne zu schalten an bleibt aus geschaltet und das macht die ganze Anlage Stromlos.
Dass ein Transistor 3 Anschlüsse hat war mir klar. Hatte die auch mit a, b und c gekennzeichnet.
War unterdessen aber schon bei Conrad um die Teile zu kaufen. Als ich ihm das erklärte fing er mit einem Microprozessor an, den ich programmieren müsste. Nach meiner Erklärung, dass ich doch nur Licht an- und ausstellen möchte drückte er mir ein Relais in die Hand.
Gleich dazu malte er mir einen Schaltkreis - Super Laden!
Leider hab ich die Hälfte von seinem Schaltkreis schon vergessen, bzw. weiß nichtmehr was das bedeuten soll. Die Funktionsweise ist mir ja bewusst, aber ich glaub ich muss nochmal Google fragen wie das nun genau gemeint ist... ^^
Danke für deine Hilfe =)