Die klassische Antwort für einen Angestellten ist:
starte mit Riester, weil beste steuerliche Komponenten im Alter (30% kann ohne Steuer entnommen werden, weil vererbbar, weil für Immobilienkauf einsetzbar, weil ohne große Kosten ein Anbieterwechsel möglich ist.
danach nutze Direktversicherung, weil vererbbar, gute steuerliche Absetzbarkeit (100%) aber bedenke: Du kommst während der Laufzeit nicht dran.
und dann nutze Rürup, weil steuerlich nicht komplett absetzbar aber immerhin, weil Du Dein Risiko selber wählen kannst und damit bessere Renditen erzielen kannst aber bedenke: nicht vererbbar und Du kommst während der Laufzeit nicht heran.
In Deiner konkreten Situation würde ich den Rürupvertrag beitragsfrei stellen und mir gleichzeitig die Möglichkeit der Wiederauflebung von der Gesellschaft bestätigen lassen.
Und dann mit meiner empfohlenen Reihenfolge beginnen.
Im übrigen würde ich nie einen Rürupvertrag als normaler ratierlicher Versicherungsvertrag empfehlen - ich halte das für Provisionsschneiderei. Rürop schliesst man als Einmalbeiträge ab. Wenn das Geschäft gut läuft zahlt man irgendwas zwischen 5000 und 20.000 Euro im Dezember als Einmalsumme ein und hat dann die Wahl was man im nächsten Jahr tut. Andere Vertragsart, andere Summe, keine Einzahlung oder was auch immer. Und bei einem Beginn in 2010 würde ich keine weiteren Euro einzahlen - schliesslich wird die Provision auf 5 Jahre verteilt also hast Du Lehrgeld nur für 1 1/2 Jahre gezahlt.
Hallo, ich mache jede Wette, das mit dem vollem ausnutzen der förderfähigen Verträge die Kundin weniger Geld(Rente) im Alter hat, als wenn sie die gesamten Eigenbeiträge in einen privaten Vertrag gezahlt hätte. Bei der Zusammensetzung führt eine 100% Besteuerung zu weniger Geld. Der Staat holt sich die Förderungen im Alter zurück!
Gruß constein
Einverstanden - wetten wir. Ich bin jetzt im Pfingsturlaub aber direkt danach machen wir einfach mal ein Rechnenmodell.
Denk Dir einfach schon mal einen Mustermenschen aus.