Hallo avenidat,
ich kann verstehen, dass es Deinem Onkel mulmig wird, wenn es bestenfalls noch 12 Jahre bis zum regulären Renteneintritt sind (ausgehend von 55 Jahren und wenn die Gesundheit mitspielt) und das Rentenkonto einem Schauder über den Rücken jagt. Ob sich das Riestern für Deinen Onkel noch lohnt, ist wirklich sehr fraglich. Die Einzahlungen müssen m.E. schon in Richtung des maximal geförderten Eigenbeitrags von 1946,00€ pro Jahr (162,17€ mtl., Maximalbetrag 2.100€ abzgl. 154€ Grundzulage) gehen, damit dabei überhaupt eine halbwegs vernünftige Summe für eine spätere Rente zusammenkommt. Aufgrund des geringen Zeitpolsters, das Deinem Onkel für die Altersvorsorge noch zur Verfügung steht, sollte er folgende Leitlinien beachten: Beitrag so hoch wie es geht, Vertragskosten so gering wie möglich, garantierte Netto-Verzinsung von mind. 2% p.a. über die gesamte Laufzeit. Aufgrund meiner Erfahrungswerte scheiden Riester-Versicherungen und ungeförderte Rentenversicherungen aufgrund der hohen Anfangskosten aus. Fondssparpläne (bei Riesterförderung gibts ein garantiertes Mindestguthaben i.H. der gesamten Beiträge plus staatliche Förderung) beinhalten Schwankungsrisiken, die heute niemand vorausahnen kann. Wenn Dein Onkel risikofreudig ist und nach dem Motto Jetzt oder nie handeln möchte, kann ein Fondssparplan das Richtige für ihn sein und eine Chance auf mehr Gewinne bieten als ein risikoarmes Produkt. Wenn er auf Nummer Sicher gehen will, würde ich mir an seiner Stelle einen gut verzinsten Banksparplan (ohne Riesterförderung) suchen (Vergleiche gibts im Internet oder sicher auch bei den Verbraucherzentralen) ohne Abschluss- und Verwaltungskosten und soviel einzahlen, wie geht. Ansonsten geht am besten zu dem Finanzberater Eures Vertrauens (nicht nur bei der Bank, aber auch nicht nur bei Versicherungsmaklern) und holt Euch Angebote zum Vergleichen ein. Viel Erfolg bei Suche!!!
mir gehts darum es dass bei jedem der so einen Brief bekommt darauf steht!