Die Mode der Renaissance war vornehmlich vom Spanischen Stil beeinflusst, heisst: bei den Männern üppige Ärmel mit Schlitz, Faltenschoss bis zum Knie.
Bei der Dame wird das Mieder vom Rock getrennt getragen, Hauben werden die "grosse Mode", Halskrausen sind beliebt. Der Reifrock war ein "muss" der oberen Gesellschaft. Die Kleidung war sehr bunt, Borten an Ausschnitt und Saum kamen auf.
http://www.fashionhistory.ch/modeeinstundjetzt/renaissance.htm
Im Barock wurden - durch die Weiterentwicklung der Webkunst - die Stoffe geradezu luxuriös. Sowohl Gold- und Silberfäden wurden mit Seide verarbeitet, die Brokate der Damenkleider hatten ungeahntes Gewicht. Die Halskrausen wurden durch tiefe Ausschnitte ersetzt, die Taille hatte schlank zu erscheinen, der Reifrock wurde durch Polster ersetzt, das Dekollete wurde betont, Colliers und Goldketten verstärkten den "erotischen Eindruck". Das Haar wurde mit einem Netz bedeckt, das auch gerne mit Gold- oder Silberfäden gewirkt war.
Früher als die Damenmode löste sich die der Herren vom "Spanischen Stil" der Renaissance. Die Krägen wurden immer grösser, die Spitzen immer reicher, auch bei den Damen kamen nun gerne Jacken und Jäckchen auf. Der elegante Herr trug anliegendes Beinkleid, das bis zum Knie reichte, Seidenstrümpfe und Schuhe mit Absätzen. Zu Casanovas Zeiten war es en vogue, dass der Absatz rot eingefärbt wurde. Und in dieser Zeit, im Hochbarock, orientierte sich die Mode an Ludwig XIV. - sie wurde geradezu übertrieben - und der Reifrock kam wieder - und blieb bis ins 19. Jahrhundert, die Perücken der Damen brauchten "Basisgerüste", da sie bis zu einem halben Meter hoch waren !!
Bei Bauern und einfachem Volk - blieb die Mode gleich, meist grau und braun, Leinen und kratzig...
fashionhistory.ch/modeeinstundjetzt/barock.htm
ich hoffe, das hilft dir ein wenig!
jaaaa tausend dank! :)) endlich hab ichs kapiert :))
gerne doch! Wir habn das vor einem halben Jahr auch durchgemacht.