Sex vor der ehe gilt bei den Zj als Hurerei und ist deshalb verboten.
Das habe ich auf Ihrer CD gefunden:
*** g 10/09 Ehe auf Probe — ja oder nein? ***
„Niemand [soll] unerlaubte sexuelle Beziehungen eingehen“
Dennoch fragt sich der eine oder andere vielleicht: Warum nicht erst zusammenleben? Wäre eine Ehe auf Probe vor dem endgültigen Jawort nicht sogar ein Beweis dafür, dass man die Ehe als etwas Heiliges ansieht?
Die Bibel macht da eine klare Aussage. Paulus schrieb: „Niemand [soll] unerlaubte sexuelle Beziehungen eingehen“ (1. Thessalonicher 4:3, Hoffnung für alle). Mit „unerlaubten sexuellen Beziehungen“ sind alle sexuellen Beziehungen außerhalb der Ehe gemeint. Dazu würden also auch sexuelle Aktivitäten von Paaren gehören, die ohne Trauschein zusammenleben — wobei es keine Rolle spielt, ob sie vorhaben zu heiraten oder nicht. Gemäß der Bibel wäre die Ehe auf Probe somit verkehrt, selbst wenn eine spätere Heirat beabsichtigt ist.
Ist die biblische Haltung heute überholt? Manche sehen das so. Schließlich wird es in vielen Ländern als ganz normal angesehen, wenn ein Mann und eine Frau zusammenleben, ob sie nun heiraten wollen oder nicht. Aber wie sieht die Realität aus? Haben Paare, die erst einmal zusammenleben, das Erfolgsgeheimnis glücklicher Familien entdeckt? Sind sie glücklicher als Paare, die heiraten? Wird Treue bei Paaren, die erst zusammengelebt haben, in der Ehe später größer geschrieben? Studien belegen das Gegenteil: Es treten sogar vermehrt Eheprobleme auf, die letztendlich zu einer Scheidung führen.
Manche Experten halten dagegen, diese Studien seien gefärbt. Eine Psychologin schreibt: „Personen, die gleich heiraten, gehören von vornherein zu einer ganz anderen Kategorie als Personen, die sich dafür entscheiden, erst [zusammenzuleben].“ Der wesentliche Punkt sei nicht das Zusammenleben, sondern die Frage, „was es einem bedeutet, verheiratet zu sein“.
Selbst wenn das stimmt, würde dadurch lediglich unterstrichen, wie wichtig es ist, Gottes Ansicht über die Ehe zu übernehmen. In der Bibel heißt es: „Die Ehe sei ehrbar unter allen“ (Hebräer 13:4). Wenn sich ein Mann und eine Frau feierlich versprechen, „e i n Fleisch“ zu sein und zu bleiben, und dann die Ehe in Ehren halten, entsteht eine feste Bindung, die nicht so schnell zerreißen kann (Prediger 4:12).
Um noch einmal auf das Beispiel vom Anfang zurückzukommen: Natürlich ist es nur vernünftig, ein Kleidungsstück vor dem Kauf anzuprobieren. Die Parallele zur Ehe besteht allerdings nicht darin, dass man vorher zusammenlebt. Sie besteht vielmehr darin, dass man sich im Vorfeld genügend Zeit nimmt und den Menschen, den man heiraten möchte, gut kennenlernt. Dieser wichtige Punkt wird nur allzu oft übersehen; dabei liegt genau darin eins der Erfolgsgeheimnisse glücklicher Familien.
[Fußnote]
Die Bibel lässt eine Scheidung mit anschließender Wiederheirat zu, wenn einer der Partner außereheliche sexuelle Beziehungen hat (Matthäus 19:9).
FRAGEN ZUM NACHDENKEN
▪ Warum soll nach der Bibel sexuelle Intimität auf die Ehe beschränkt bleiben? (Psalm 84:11; 1. Korinther 6:18).
▪ Worauf sollte man bei einem eventuellen Partner Wert legen? (Ruth 1:16, 17; Sprüche 31:10-31).
[Kasten auf Seite 29]
MAN VERSÜNDIGT SICH „AN SEINEM EIGENEN KÖRPER“
In der Bibel steht: „Bei keiner Sünde versündigt . . . sich [ein Mensch] so unmittelbar an seinem eigenen Körper wie bei sexueller Unmoral“ (1. Korinther 6:18, Neue Genfer Übersetzung). Dass in den vergangenen Jahren Millionen an Aids oder anderen sexuell übertragbaren Krankheiten gestorben sind, bestätigt diese Aussage nur. Wie darüber hinaus aus Studien hervorgeht, kommen Depressionen und Selbstmordversuche unter sexuell aktiven Jugendlichen im Verhältnis überdurchschnittlich oft vor. Sex mit wechselnden Partnern führt außerdem zu ungewollten Schwangerschaften, und mitunter ist dann die Versuchung groß, das Ungeborene abzutreiben. Das Fazit: Der Moralkodex der Bibel ist durchaus nicht überholt.
ja und danach kann er am besten noch seine sexualität, hobbys und andere dinge unterdrücken - dann wird er ganz bestimmt eine normale psyche entwickeln