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Jeden Tag ein bißchen näher von Yalom / Ginny Elkin. Ein Therapeut und eine Patientin schreiben nach jeder Therapiesitzung ihre Eindrücke auf - sehr lesenswert. Yoram Yovell - der Feind in meinem Zimmer -> aus Therapeutensicht.
Hi Marlies - Du fragst nach Therapieerfahrungen und nicht nach Entspannungsverfahren oder Kuranträgen, insoweit sind einige Antworten, die du erhalten hast vermutlich nicht sonderlich hilfreich gewesen...? Die entscheidende Frage ist die, ob du Symptom oder Ursachen angehen willst! Die Unfähigkeit sich zu entspannen, sich in Lebenssituationen zu verstricken, mit denen man an seine Leistungsgrenzen kommt, kann durchaus ein wichtiges Zeichen für eine therapeutische Indikation sein! Therapie bedeutet aber vor allem auch die Bereitschaft, mit Unterstützung eines Dritten, aktiv mitzuarbeiten. Klingt jetzt schon wieder nach Arbeit, gemeint ist tatsächlich ein Arbeitsbündnis, das aber freilich bewirken soll, dass du deine Zukunft anders bewältigen u/o gestalten kannst. Solltest du dich für eine Therapie entscheiden, so musst du, wie bereits oben erwähnt, jedoch für dich klären, ob du eine Kurzzeittherapie (z.B. Verhaltenstherapie) willst, die eher an der Symptomatik arbeitet und dir dabei hilft andere Strategien für dein Leben zu entwickeltn. Oder ob du ein ernsthaftes Interesse daran hast, deinen Urgründen nachzuspüren, das kann nur eine tiefenpsychologische Therapie. Letztere kann als persönlichkeitsverändernd wirken, (i.d. Regel freilich positiv.. g) die Symptome können sich kurzzeitig sogar verschlechtern, aber die Resultate, die sich längerfristig zeigen, sind dann aber auch fundiert und bewirken eine Entbehrlichkeit der Problematik eher als Nebeneffekt. Wünsche dir einen guten Weg für deine Zukunft! Juno
Hallo Stefka, sehr gute Bücher, die Therapiegeschehen anhand realer Geschichten in gut lesbarer Weise darstellen sind:
"Die Liebe und ihr Henker" von Irvin Yalom "Einsame Freiheit" von Wolfgang Schmidbauer "Stundenbuch" von Tilmann Moser
Ivin Yalom, ein hervorragender amerikanischer Autor und Psychoanalytiker hat neben diverser Fachliteratur auch tolle Roman wie "Die rote Couch" oder "Und Nietzsche weinte" (letzteres schon etwas anspruchsvoller) geschrieben. Ein gut lesbarer Roman von ihm, der das mögliche Geschehen in Therapiegruppen zum Inhalt hat lautet: "Die Schopenhauer-Kur"
Lebensnah und verständlich sind ansonsten eigentlich alle Bücher von Wolfgang Schmidbauer.
Mit diesen genannten Büchern bist du jedenfalls gut am "Puls der Zeit" und ist Spannung garantiert - vorausgesetzt, du suchst nicht simple Ja-Nein-Lebensanleitungen, die finden sich dort nicht und wer vorgibt solche Antworten zu haben ist entweder nicht seriös oder hat vom Leben nichts verstanden.
Ansonsten schließe ich mich den vorgenannten Tipps "... Rosengarten..." und "Schattenmund" an, sind halt schon bisserl älter...
Viel Vergnügen auf deinem Erkundungsgang wünscht dir Juno

der grosse Bagarozy -gibt es auch als Film ich kenne aber nur das Buch LG und viel Spass beim Lesen
"Eine echt verrückte Story" von Ned Vizzini. habe es geschenkt bekommen und gerade angefangen zu lesen.... ich glaube es könnte passen. hab schon viel geschmunzelt.

'Schattenmund' von Marie Cardinal - Geschichte einer Psychoanalyse; ist genauso gut wie der 'Rosengarten' und 'Dibs'.

Auf jeden Fall dieses: http://www.amazon.de/gp/product/3499227762?ie=UTF8&tag=internetsuonl-21&...

"Vater unser in der Hölle" von Ulla Fröhlich. Es geht hauptsächlich um eine Frau mit MPS, die Beziehung zwischen ihr und der Therapeutin ist auch ein wichtiges Thema.