Anhand der ersten Antwort sieht man, dass die Menschen nicht lesen können. Ich bin mir sicher, dass "Schildkröte" sich, bezüglich der schulmedizinischen Ursachen bereits auf die Suche gemacht hatte. Gleichzeitig bricht hier eine Diskussion aus, welche ebenfalls nicht zur Debatte stand. Die Frage war nicht, ob es einen Zusammenhang zwischen Psyche, Spiritualität und Erkrankung gibt. Sondern "welchen" Zusammenhang es gibt.
Obwohl ich nichts über diese Person weiß stelle ich einfach mal in den Raum, dass sie ein massives Abgrenzungsproblem hat. Sie erlebt sich oft als hilflos, der Außenwelt gegen über. Entweder muss sie sich gegen "das Außen" massiv zur Wehr setzen oder, wie es meist der Fall ist, zieht sie ihre Grenze nicht dort, wo es für ihre Seele richtig und wichtig wäre. Sie schluckt Grenzüberschreitungen herunter oder ihre geäußerten Grenzen werden nicht ernst genommen und überhört. Diese Ignoranz staut sich in ihrem Inneren als Wut, Hilflosigkeit. Zugrunde liegt meist eine "narzistisch gestörte Mutter" ( seltener Vater ) welche die wirklichen Bedürfnisse des Kindes nicht befriedigt hat und zu welcher keine vernünftige Abnabelung statt gefunden hat sowie keine Grenze gezogen worden ist oder bei welcher die Grenze nicht ernst genommen wurde. Häufig sind es auch Mütter, welche immer besser wussten, was gut oder schlecht für das Kind ist, wie es bei der "Übermutter" der Fall ist. Unter dem Schleier der "Liebe" geht es der Mutter aber in erster Linie um ihr eigenes Wohl. Es handelt sich dabei um verdeckte Egozentrik, welche es so schwer macht, die Erkrankung damit in Verbindung bringen und dazu führt, dass man sehr lange im Dunkeln tappt.
Die Haut dient dazu, Unterdrückung sichtbar zu machen. Die Haut entzündet, juckt, bildet Knoten und Blasen oder Schuppen. Dadurch ist der Betroffene nicht mehr in der Lage "weg zu schauen". Sie reagiert aber erst, wenn der Mensch nicht mehr in der Lage ist, das Erlebte zu schlucken. Hauterkrankung liegt immer eine Störung der gesunden Darmfunktion zugrunde. Dieser steht für die Verdauung. Das Erlebte kann nicht mehr verdaut werden. Man ist nicht mehr in der Lage zu schlucken. Kommt dann noch eine ungesunde, unausgewogene Ernährung hinzu ist der Gau vorprogrammiert.
Schaut man sich Kinder mit Neurodermitis an und analysiert man dessen Mutter, kristallisiert sich in fast allen Fällen das vorgenannte heraus. Kinder werden über die Nabelschnur von dem verschlackten Blut der Mutter ernährt. Erkrankt das Kind an Neurodermitis spiegelt es den Zustand der Mutter wieder. Dies hat als Ursache das noch nicht ausgebildete Immunsystem des Kindes. Aus diesem Grunde sollte man nie den Satz der Homöopathie vergessen "kommt eine Mutter mit Kind in die Praxis, behandle erst die Mutter". Es kommt erst zur wirklichen Heilung von Hauterkrankungen wenn alle Ebenen betrachtet werden. Reagiert die Haut ist dies ein Zeichen, dass das innere Problem nach außen gedrückt wird. Cortison ist ein Unterdrückungsmittel, das heißt, ich drücke das Problem wieder nach innen. Wird dieses Mittel abgesetzt kommt es meist zu einem wiederaufflammen der Symptome. Sicherlich ist es häufig wichtig zu diesem Medikament zu greifen, da der Leidensdruck oft nicht auszuhalten ist, aber solange nicht gleichzeitig die Abgrenzung zum Umfeld ausgebaut und ohne Schuldgefühle hergestellt wird, kommt es meist nie zu einer wirklichen Heilung und nach Absetzen des Mittels kommt es zum Rückfall.
Schau ich mir den Nicknamen der hier Fragenden Person an, sagt auch dies einiges aus. "Schildkröte" smile Diese lebt in einem dicken Panzer, kann den Kopf und die Beine einziehen um unerreichbar für ihre Feinde zu sein. Wie passend...
Danke für eure Antworten :-)
Ich habe heute mit der Post eine Nachricht von der Roseneck Klinik in Prien am Chiemsee bekommen, dass sie meine Anmeldung (hab ich online gemacht) bekommen haben und noch noch brauchen: - eine Krankenhauseinweisung - einen ausführlichen Arztbericht - eine Zusage von der Krankenkasse
und dann stand noch drin, dass sie lange Wartezeiten haben.
Ich freue mich zwar, dass die sich so schnell gemeldet haben, aber es ist eine Akutklinik (also ich habe mich für den Akutbereich beworben) und trotzdem die langen Wartezeiten? Im Internet hab ich gelesen dass manche trotz Akutklinik über ein Jahr warten mussten..... Selbst ein halbes Jahr wäre zu viel für mich, denn ich brauche sofort Hilfe, ich halte das nicht mehr aus.
Ich denke wirklich, ich sollte in die psychosomatische Ambulanz in einem Krankenhaus gehen und mich dort vorstellen. Ich denke schon, naja ich hoffe es zumindest, dass die sehen wie schlecht es mir geht und mich dann stationär aufnehmen.
Wenn nicht, muss ich halt doch noch warten bis ich zusammenbreche.
Hat jemand Erfahrungen mit der Klinik München rechts der Isar? Oder der klinik in Freising?