Pferdehaltung - neue und gute Antworten

  • 2
    Hilfe! Mein Pferd gibt seine Hinterhufe nicht!
    Antwort von Selfmadequeen Selfmadequeen

    Also, ich habe jetzt die Vermutungen der anderen gelesen, da sind sehr gute Ideen bei..., die Information über die fehlende Ausbildung erklärt das Problem aber komplett!

    Sie meint es nicht böse und aus ihrer Sicht gehst du ihr an ihren Hinterbeinen einfach auf den Keks...

    Halte eine Hand auf ihrem Hinterhandmuskel, am besten auf den, der für den Tritt verantwortlich ist, grins!

    Dann quengelst du vorsichtig an einem Bein, macht sie erste Anstalten, das Bein zu heben, hälst du dich zurück, du gehst weg und läßt dem Pferd eine kleine Pause...

    Damit belohnst du es, ohne es füttern zu müssen!

    Dann gehst du wieder auf das Pferd zu und zwar auf den Widerrist, da kraulst du das Pferd und zwar so lange, bis es den Kopf nur ein klein wenig senkt, das ist ein Zeichen von Muskelentspannung, denn entspannte Pferde lernen besser!!!

    Wandere ganz zwanglos mit deiner Hand zur Hinterhand und quengel ein wenig, bis sie den Huf leicht hebt...

    Und es geht von vorne los!

    Kannst du diese Strategie in den ganzen Umgang mit dem Tier einbinden, bekommst du ein lernwilliges und umgängliches Pferd!

    Achte auf dein Timing, reflektiere dein Verhalten und fordere dem Pferd entsprechend immer ein bisschen mehr...

    Das ist die Basis für faires Pferdetraining!

    Kommentar von Selfmadequeen SelfmadequeenSelfmadequeen

    Ach die Hand hälst du auf dem Muskel, um frühzeitig zu spühren, ob sie treten will....

    Dann kannst du das nämlich so früh erkennen, daß die Stute glaubt, du würdest ihre Gedanken lesen..., das beeindruckt Pferde wesentlich nachhaltiger als jede Tracht Prügel!

    Und wenn du erkennst, daß sie sich für einen Tritt bereit macht, dann verschiebst du die Hinterhand, du läßt sie vor dir weichen, das alte wer bewegt wenn Spielchen!

    Pferde, die auf der Weide ausweichen, sind rangniedriger..., also kannst du sie dir mit ganz sanften Methoden "unterwerfen", wirklich einfach nur dadurch, daß sie dir weichen muß...

    Das wäre aus meiner Sicht eine "Bestrafung" für den Versuch zu treten!

    Kommentar von reiterhexe reiterhexereiterhexe

    sehr schöne Antwort - ich wünschte ich hätt an paar Sätze davon selbst gedacht :-)

  • 0
    Hilfe! Mein Pferd gibt seine Hinterhufe nicht!
    RatgeberHelden Antwort von reiterhexe reiterhexe

    Mit sechs Jahren setze ich das Gleichgewicht zum Hufegeben bereits vorraus....

    Übe doch mal mit Gerte, antippen bis der Huf nach oben geht - loben... mit Lekkerli ist das schnell gelernt. das kann man dann zugleich mit dem Wort "Huf" verknüpfen und dann klappts ganz schnell von alleine ohne Kraftaufwand

    Einfach mal mit Bodenarbeit und Zirkuslektionen beschäftigen :-) davon kann man ziemlich viel übernehmen.

    Ansonsten: Kreuzdarmbeingelenk überprüft??

    Kommentar von Selfmadequeen SelfmadequeenSelfmadequeen

    Auf Kreuzdarmbein habe ich auch getippt...allerdings ist die Stute wahrscheinlich wirklich so untrainiert, daß ihr die Balance fehlt!

  • 0
    Hilfe! Mein Pferd gibt seine Hinterhufe nicht!
    Antwort von funkelfee203 funkelfee203

    Wie steht es denn um ihr Gleichgewicht?

    Ich bin mal ein 5 Jähriges Pony geritten. Die wurde mit 4 etwa eingeritten, kam auf die Wiese und dann kam ich ;-) bei ihr war es am Anfang auch problematisch. Da hilft nur üben üben üben.

    Wenn sie tritt, strafen. Wenn sie es anhebt direkt loben (aber NUR wenn sie dabei nicht tritt o.ä.!) und das immer wieder üben.

    Beim anheben hat mir geholfen entweder mit dem Daumen in die Fesselbeuge zu drücken, oder mit dem Hufkratzer "anzuklopfen", da zuckte das Bein ruck zuck hoch. Das, in Kombination mit einem deutlich ausgesprochenem "Huf!", hat es mir innerhalb von 2 Wochen möglich gemacht alle Hufe problemlos auszukratzen.

    Am Anfang nicht zu hoch heben. Ruhig ein paar cm über dem Boden lassen. Dann fällt es dem Pferd leichter.

  • 4
    Hilfe! Mein Pferd gibt seine Hinterhufe nicht!
    RatgeberHelden Antwort von Plattschnacker Plattschnacker

    Ganz einfach zu kurieren... - einfach jeden Tag 5 x machen, den Huf erst einmal nur kurz anheben und loben.

    Wenn sie tritt, dann mußt Du das Tier bestrafen - kein Pferd darf nach einem Menschen treten!

    Allerdings frage ich mich, ob man das Tier für den Schmied sediert hat?

    Wieso kaufst Du ein Pferd dessen Vorgeschichte Du nicht kennst? Sonderangebot??

    Kommentar von heyimherenow heyimherenow

    sie wurde von meinem reitlehrer gezüchtet und steht seit ihrer geburt bei uns im stall. ich kenne sie also schon sechs jahre lang und ich kann mit ziemlicher sicherheit sagen, dass sie nicht schlecht behandelt wurde oder ähnliches. mit anderen worten, ich kenne ihre vorgeschichte sehr wohl. sie wurde einfach überhaupt nicht beschäftigt sondern stand nur in der box bzw. auf der koppel rum...

    Kommentar von Plattschnacker PlattschnackerPlattschnacker

    Hust - das Tier gehörte dem RL und der hat das Tier ohne Anreiten usw. herumstehen lassen?

    Nun, dann wird der sich davon nichts versprochen haben - gewöhnlich wollen solche Leute nämlich Geld mit ihren Pferden verdienen.

    Eine wirkliche Qualifikation kann ich bei einem solche sog. RL nicht feststellen!

    Und? Hast Du heute denn schon mit dem TIer geübt?? Oder hast Du Dich nicht getraut? Zwinker.

    Kommentar von imago imagoimago

    Wenn sie tritt, dann mußt Du das Tier bestrafen - kein Pferd darf nach einem Menschen treten!

    Im Prinzip würde ich dir zustimmen, aber da ich selbst schon so ein Pferd im Pflege hatte, welchem ich das Hufe geben beibringen musste, kann ich das diesmal nicht.

    Ihr Problem war nicht die Unterordnung, sondern die Balance! Sie war auch erst 6jährig. Wir mussten sehr viel mehr trainieren als nur Hufe heben, bis sie nicht mehr ausgetreten hat. Und bei einem Schwarzwälder Fuchs kannst du dir ja vorstellen, wie gefährlich das sein kann. Wir haben es durch ein Rundumprogramm hinbekommen, nicht allein nur über das Hufeheben. Ihr Problem war vor allem die HInterhand.

    Und ich würde sagen, ein Pferd, dass nur um Gleichgewicht ringt, sollte man nicht bestrafen, sondern das Fehlverhalten ignorieren und stattdessen Alternativen anbieten, damit es belohnt werden kann. Wenn ich meine Erfahrungen nicht selbst gesammelt hätte, würde ich dir zustimmen, aber in diesem Punkt kann ich das leider nicht.

    Kommentar von Selfmadequeen SelfmadequeenSelfmadequeen

    Super Ergänzung!

    Kommentar von reiterhexe reiterhexereiterhexe

    grübbel

    Ein Pferd das nicht im Gleichgewicht ist, wird keine Zeit zum Austreten verschwenden sondern versuchen sofort das Bein wieder hin zu stellen um nicht umzufallen.

    Ein Tritt nach dem Menschen setzt ein gewisses Standvermögen vorraus, meint ihr nicht???

    Plattschnacker hat das schon recht gut geschrieben, denn ein Pferd das offensichtlich nur rumgestanden hat (wieso bloß??) könnte auch einfach zu garstig gewesen sein. Da kümmert man sich dann noch weniger und verkauft es schnell.... Umsonst würde doch kein RL ein Pferd ungearbeitet billig verkaufen.

    Setzen wir doch mal vorraus, dass ein Pferdebesi unterscheiden kann ob es ein gezielter Kick oder ein wegziehen ist.

    Kommentar von Plattschnacker PlattschnackerPlattschnacker

    Ihr Problem war nicht die Unterordnung, sondern die Balance! Sie war auch erst 6jährig.

    Sorry, das ist totaler Schwachsinn - Pferde haben von Geburt an ihre Balance und können sehr wohl auf 3 Beinen stehen, ohne umzufallen.

    Ich habe 'mal einen rohen 3jährigen für die Körung vorbereiten müssen (Fesseln ausscheren) - der hat trotz 2er aufgenommener Beine - abgestützt auf einem Vorderbein also! - mit dem freien Hinterbein ausgeschlagen! Soviel zum Thema Balance.

    Balanceprobleme haben junge Pferde beim Anreiten mit dem ungewohnten, sich leicht bewegenden Reitergewicht.

    Ich stelle mir gerade wieder einmal vor, daß die Pferde längst ausgestorben wären, würden Eure Balanceproblem Tatsache sein.

    Huch Löwe, ich kann gar nicht flüchten..., habe die Balance erst in 8 Jahren - komm bitte erst dann wieder. Hust + zwinker.

    Lustig ist auch, daß Eure 6jährigen nicht einmal einen Huf geben können, während andere da schon M-Dressuren gehen.

    Fakt ist, daß es an Eurem mangelnden Mumm liegt, diesbezügliches Fehlverhalten zu korrigieren aus Angst einen Tritt zu bekommen - es sind nämlich komischerweise (obwohl das Pferd dort am meisten Tragkraft hat) immer die Hinterhufe, bei denen es hapert. Wovon das wohl kommt? Zwinker.

  • 0
    Hilfe! Mein Pferd gibt seine Hinterhufe nicht!
    Antwort von schnuffelmausi schnuffelmausi

    hallo das problem hatte ich auch mal. um den huf hochzu bekommen drück mal ins fesselgelenk das tut dem pferd NICHT weh und es hebt den huf hoch :) ist der huf erstmal oben kannst du sein bein auf dein knie legen. pass aber auf das du( wenn du dann fertig bist) deinen fuß rechtzeitig wieder wegziehst damit er/sie dich nicht tritt. bis jetzt hat das bei allen pferde funktioniert die ich geritten bin :) versuch mal mit leckerlies: bei jedem fortschritt loben. aber nur am ende ein leckerlie geben damit es sich nicht überfüttert. hat auch ganz gut funktioniert

    hoffe konnte helfen lg und viel glück :)

  • 0
    Hilfe! Mein Pferd gibt seine Hinterhufe nicht!
    Antwort von momi10 momi10

    hi, hm du weißt ja nicht was vorher mit ihr gemacht worden ist denn vlt hat sie schlechte Erfahrung mit den Hinterhufen. Mein Wallach aht das auch gemacht hat mich sogar 2 mal mit seiner Hinterhufe getroffen, aber sonst war er auch total lieb und verschmust. Jetzt macht er das nicht mehr und bis dahin heißt es üben üben üben! Vorallem man darf keine Angst zeigen, was nartürlich das schwirigste ist! Aber ansonsten musst du dir jeden Tag zeit zum Üben nehmen, am Anfang musst du halt noch so lange an ihr rum zuppel und rumm drücken bis sie ihren Huf hochhebt und sobald er oben ist sofort wieder runter lassen und viel loben, das jeden Tag und dann müsste es schon bald besser werden, zu mindestens war es bei meinem Wallach so! Hoffe ich konnte dir helfen! lg

  • 0
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von Lukas2511 Lukas2511

    also mein pony ist vorne beschlagen und wir bezahlen 70€ aber mit neuen eisen

  • 0
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von Lakotas Lakotas

    Hallo, bei uns kostet ein voller Beschlag mit neuen Eisen 90 eur, mit alten Eisen 65 eur. Nur Ausschneiden bei den Ponys 20 eur. So ca. alle 8 Wochen. lg.

  • 1
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Hilfreichste Antwort von TalithaAnn TalithaAnn

    Meine Stute ist komplett beschlagen und ich zahl pro Besuch des Schmiedes zwischen 70 und 120€. Das kommt darauf an, ob er eh schon in der Gegend ist (er hat einen recht langen Anfahrtsweg) und ob z.B. Winter ist, da müssen dann ja noch Grips rein (übrigens bekommt meine Stute jedesmal neue Eisen). Da sie ein sehr langsames aber konstantes Hufwachstum hat, brauch ich den Schmied nur alle 8 Wochen (kann auch mal sein, dass er nach 7 Wochen kommt, aber früher als 7 Wochen eigentlich nur, wenn sie sich die Eisen abtritt, was bis jetzt erst 1x vorgekommen ist). Ich hab meine Stute aber nur beschlagen, da sie ohne Eisen echt nicht laufen kann (Hufabrieb ist echt zu stark und sie hat auf unebenem Boden bzw Schotter was in unserer Gegend häufig vorkommt, Schmerzen), ansonsten hätte ich sie nicht beschlagen, da die meisten Pferde eigentlich keine Eisen benötigen und es eigentlich ohne auch gesünder ist.

  • 1
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von Tinkergirl Tinkergirl

    Meiner geht Barfuß, wird allerdings jetzt dann eventuell vorne auf Eisen umgestellt. Hufschmied kommt alle 6-8 Wochen zum Ausschneiden, hängt damit zusammen das meiner top Hufe hat ;) Kostet tut es 35€.

    Kommentar von Wolpertinger WolpertingerWolpertinger

    Wenn der Top Hufe hat, wieso soll der dann Eisen bekommen?

    Das versteh ich nicht.

    Informiere dich mal, was Eisen für eine Auswirkung auf die Hufe und auf das Skelett deines Pferdes haben und lass lieber mal einen Huf-Orthopäden der Difa kommen.

    Kommentar von Tinkergirl TinkergirlTinkergirl

    Weil die Böden bei uns total schlecht werden und er anfängt fühlig zu werden.

    Wir haben einen Hufortho, der kommt nächste Woche wieder vorbei. Allerdings nur 4 mal im Jahr.

  • 0
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von knuddeel knuddeel

    Hey,

    ich zahle ca. 75€ alle 6 Wochen, wenn es früher sein muss, dann halt früher. Sie hat nur vorne Eisen.

    Lg Knuddeel

  • 0
    Pferd mit Eisen zu Barfußgänger?
    Antwort von knuddeel knuddeel

    Hey,

    klar geht das, Pferde sind ja eigentlich Barhufer. Wenn die Bodenbeschaffenheit es zulässt, dürfte es keine Probleme geben. In den ersten 2 Tagen kann das Pferd vielleicht noch nicht klar laufen, aber du musst neue Schuhe ja auch immer erst "einlaufen"

    Lg Knuddeel ☺

  • 1
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    RatgeberHelden Antwort von Baroque Baroque

    Meine Pferde sind zum Glück endlich bei einer guten Huforthopädin gelandet, nachdem ich mit Schmieden leider meine Fehler gemacht habe, die ich heute nicht mehr rückgängig machen kann - wie eben so vieles im Leben. Dafür kann ich durch konsequente gute Barhufbearbeitung die Hufgesundheit wohl wieder herstellen lassen - wir haben röntgen lassen und es sind noch keine Arthrosen drinnen, weil die erheblichen Stellungsmängel zum Glück bisher nur die Hornkapsel betreffen.

    Die kommt alle 4 Wochen, wenn sie nach 2 Wochen etwas machen kann, um ihn schneller gesund zu bekommen, schaut sie da, aber es kostet mich dann nichts. Bei den regulären Terminen nach 4 Wochen zahle ich je Pferd 40 Euro.

    Nach meinen Erfahrungen und dem, was ich heute über Hufe weiß und an gravierenden Problemen so im Stall laufen sehe, gibt es bei mir nur noch Barhuf nach DIfHO, keinesfalls mehr etwas anderes.

  • 0
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von EmmiLou96 EmmiLou96

    Bei meinem Schmied bezahle ich fürs Ausschneiden immer 20 Euro. Für Beschlag vorne bezahle ich 50 Euro ;). Da es bei uns sowieso nicht erlaubt ist (außer aus Gesundheitlichen Gründen) sein Pferd auf allen 4 Hufen beschlagen zu lassen, weiß ich nicht genau, was es kostet Eisen unter alle 4 Hufe machen zu lassen. Mein Pferd ist momentan vorne beschlagen.

    Lg EmmiLou

  • 4
    Pferd mit Eisen zu Barfußgänger?
    Hilfreichste Antwort von Baroque Baroque

    Das Pferd hat mit ziemlicher Sicherheit durch die Eisen gesundheitliche Probleme bekommen, denn einer der Nachteile des Beschlags (die man eben für den Abriebschutz in Kauf nimmt) ist, dass die Hufe eine lange nach vorne geschobene Zehe bilden und die Trachten verkümmern. Dadurch wird der Huf quasi flacher und das Hufbein folgt dieser Entwicklung, d.h. es gibt einen Knick zwischen der Achse des Fesselbeins und der des Hufbeins. Auf Dauer führt diese Knick zu Arthrosen und Beschwerden der tiefen Beugesehne.

    Es ist heute so üblich, Pferde zu beschlagen, obwohl diese den Beschlag gar nicht brauchen. Der wurde mal erfunden, weil man nicht genug Pferde hatte, um oft genug Pferde zu tauschen, wenn eine Postkutsche oder ein Bote oder das Militär durch das ganze Land unterwegs war und somit mussten die sehr, sehr viel unter Last laufen, was eben mehr Abrieb brachte, als die Hufe wachsen konnten. Heute hätte man sowohl das Wissen, wie man einen Huf bearbeiten muss, sodass das Wachstum besser ist als auch Tierschutzregeln, die verhindern, dass ein Pferd 14 bis 16 Stunden am Tag arbeiten muss, sodass heute kein Pferd mehr Beschlag haben müsste. Allerdings haben das Wissen um den guten Barhuf nicht die Schmiede, Hufpfleger und Huftechniker. Die bearbeiten einen Barhuf so als wäre er beschlagen und müssen aus der Not heraus, dass ihre Bearbeitung nicht immer funktioniert, häufig zu Beschlag greifen.

    Wenn ein guter Huforthopäde (www.difho.de) die Umstellung auf Barhuf vornimmt, kann er durch wieder erreichen einer guten Hufstellung die Gefahren dieser Veränderung bannen. Macht es ein Beschlagsexperte, so wird er den Huf so bearbeiten, dass es mit ziemlicher Sicherheit daneben geht (beobachte ich bei ca. 75% der von Schmieden, Hufpflegern und Huftechnikern bearbeiteten Barhufe), während die DIfHO-Pferde alle langfristig gesund und konstant barhuf laufen. Je nachdem, wie sehr der Huforthopäde den Huf bearbeiten muss, um ihn vor Arthrosen und anderen Hufkrankheiten zu bewahren, wie die Hufsubstanz ist etc. kann man anfangs, wenn das Pferd noch nicht trainiert ist, mit der neuen Situation klarzukommen, zu Schuhen greifen. Das ist hundertmal gesünder als Beschlag, weil es die Durchblutung im Bein erhält. Deshalb laufen Pferde mit Beschlägen, grade auch Spezialbeschlägen, erstmal besser, denn sie spüren einfach nicht mehr, was in ihren Hufen und Beinen schon alles kaputt ist. Nur schade, dass sie im Alter oft wegen Beinproblemen in Rente geschickt oder sogar eingeschläfert werden, nur weil man die Probleme lange genug unter Beschlag versteckt hat. Dadurch dass das Pferd plötzlich etwas spürt, muss es fast ein bisschen "neu laufen lernen", denn es muss lernen, mit Bodenunebenheiten umzugehen, wofür es nun Jahre lang kein Gefühl hatte. Aber das kann man mit Spazieren gehen üben und dann ist das Pferd wieder viel gesünder. Und wenn man weiter reiten möchte, als das Pferd schon geübt hat, steckt man es eben schnell mal in Schuhe.

    Kommentar von Blondimausi007 Blondimausi007Blondimausi007

    Danke für die wirklich gute Antwort ;)

  • 0
    Pferd mit Eisen zu Barfußgänger?
    Antwort von Xenja123 Xenja123

    Wenn es die erste Zeit geschont wird , das heist nur auf weichem Boden geritten wird , sollten keine gesundheitlichen Probleme entstehen . Allerdings erspart einem das den Hufschmied nicht , der trotzdem regelmässig die Hufe beschneiden und in Form bringen muss .

    LG Xenja

    Kommentar von Baroque BaroqueBaroque

    Wenn es der Hufschmied macht und dann auch noch zu weichem Boden rät, werden sie meist weiterhin schlecht bleiben! Lieber einen guten Huforthopäden, bisschen mehr Geld für die Bearbeitung, weit weniger für Erkrankungen aktuell und im Alter wie Spat, Arthrosen in den Hufgelenken, Sehnenproblemen etc.

    Kommentar von Xenja123 Xenja123Xenja123

    Danke

  • 0
    Pferd mit Eisen zu Barfußgänger?
    Antwort von phlox1979 phlox1979

    Kommt auf den Untergrund an. Wenn es nur auf Wiesen etc rumrennt, wie so ein Pferd in Island, ist das kein Problem. Aber für Ställe, Straßen etc braucht es Schuhe.

    Kommentar von Blondimausi007 Blondimausi007Blondimausi007

    Es ist sogar ein Isländer ;)

    Es gibt aber auch genug Barfußgänger bei uns im Stall ;)

    Kommentar von phlox1979 phlox1979phlox1979

    Ja? Ok, hab noch ein bißchen recherchiert.

    Letztendlich kannst du es einfach ausprobierne und dann eben schauen, wie es läuft (ha!). Manche Pferde haben ja auch nur vorne oder nur hinten Hufeisen. Ich würde ihn aber langsam drangewöhnen und nicht gleich auf die Straße gehen. Und dann eben schauen, ob er Probleme damit bekommt.

    Kommentar von Baroque BaroqueBaroque

    Falsch! Für Straßen, Schotterweg und so braucht es definitiv keine Schuhe. Im Gegenteil: Viel auf hartem Boden gehen macht das Horn hart, viel Abrieb fördert viel Wachstum. Wenn dieses Prinzip nicht zu erkennen ist, dann ist der Huf katastrophal bearbeitet. Unsere Pferde leben im Aktivstall: 2.000 qm Betonpflaster, 1.600 qm feiner Kies ... und haben top Hufe vom Horn her. Von der Stellung her ist der eine mit einem Mal durchwachsen von oben nach unten wohl bald aus den Problemen raus, der andere braucht noch mehrmals durchwachsen, so sehr hat der Beschlag ihn verdorben. Dem ziehe ich für Ritte von mehr als 3 Stunden auf harten Schotterböden noch Schuhe an, sonst nie. Grade auf Asphalt MÜSSEN neu umgestellte Barhufpferde Kilometer machen, wenn der Huf nicht schnell genug hart wird und genug wächst. Meine HO wenn Pferde umstellt, verordnet den Besitzern von Boxenpferden immer täglich mindestens eine halbe Stunde auf Asphalt spazieren gehen oder reiten, weil der beschlagene Huf viel zu weich ist und zu langsam wächst, dass sie den verbessern könnte.

    Kommentar von Blondimausi007 Blondimausi007Blondimausi007

    Danke für die ausführliche Antwort ;)

  • 0
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von Ukina Ukina

    Also ich bezahl 95Euro Ganz Beschlagen.

  • 1
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von Milozo Milozo

    Meine 2 Pferde gehen Barhuf, Pony-Curly Mix und die Mutter ist ein Ponymix (weiß ich leider nicht genau). Knapp alle drei Monate kommt der Hufschmied, da kleinere Korrekturen von uns gemacht werden und die Hufe nicht so schnell wachsen oder extrem empfindlich sind. Das ganze kostet jedesmal 20 Euro pro Pferd, bei Leuten die der Hufschmied weniger kennt oder die nicht so viele Pferde haben (wohne auf einem Gestüt), kostet es zwischen 25-30 Euro. Von Huforthopäden rate ich eig. ab, einfach wegen schlechter Erfahrung und weil nicht viele dieses Handwerk WIRKLICH verstehen. Grundsätzlich brauchen Pferde nur aus Gesundheitlichen Gründen Hufeisen, oder wenn die Hufe schnell abreiben zb. bei Kutschpferden die grötenteils auf Asphalt fahren. Hoffe ich konnte helfen glg Milozo

    Kommentar von Blondimausi007 Blondimausi007Blondimausi007

    Dankeschön ;) Ja du konntest schon helfen ;)

    Kommentar von Milozo Milozo

    Freut mich! :)

  • 1
    Wie viel zahlt ihr für den Hufschmied?
    Antwort von 1609anne 1609anne

    Bei uns kommt der Hufschmieed alle 8 wochen +/- 1 Woche.... Immer sommer hat meiner alle 4 Hufe beschlagen, im winter nur vorne mit Grips und Stollen, wegen des Schnees.... Ich zahl je nachdem zwischen 50 und 90 Euro, kommt darauf an, ob mein Pferd gerade neue Eisen braucht oder nicht. Normalerweise braucht er nur alle 2 mal neue....

    Lg

    Kommentar von Blondimausi007 Blondimausi007Blondimausi007

    Okay danke für die Info ;)

    Das heißt du zahlst jedes 2. Mal die 90€ und sonst die 50€ ?

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.