So schnell und einfach ist das nicht erklärt, da es ein recht komplexes Thema ist.
Dosen sind bei weitem nicht so schlecht wie ihr Ruf, bzw. wurden und werden immernoch von den Pfandbeführwortern völlig zu Unrecht diskriminiert.
Sinn macht das ganze Einwegpfand keinen. Ziel war es durch das Pfand Einweggetränkeverpackungen für den Verbraucher unattraktiv zu machen um somit die Mehrwegquote zu stärken. Obwohl Experten schon vor der Einführung vorausgesagt haben, daß es nicht funktionieren wird, haben Trittin und Gefolge es stur durchgezogen. Das Ergebnis ist, daß heute deutlich mehr Einweg verkauft wird als vor dem Pfand. Und gerade die schlimmste Variante, die PET Flaschen, haben einen regelrechten Boom erlebt, was bedeutet, daß der Umwelt heute, begünstigt durch die Pfandeinführung, mehr geschädigt wird als je zuvor. Und und die unter Realitätsverlust leidenden Beführworter wie Herr Tritt-ihn oder Herr Resch (DUH) sprechen troztdem stolz von einem Erfolg. Mal abegesehen davon hat das Einwegpfand zudem einen Schaden in Milliardenhöhe (!!!) verursacht zzgl. der Laufenden jährlichen Kosten von schätzungsweise 750Mio Euro (für nichts und wieder nichts).
Aber zurück zur Dose. Das Hauptargument, weshalb Getränkedosen zu unrecht bepfandet sind ist schlicht und einfach die Tatsache, daß es keine Alternative gibt. Die Dose ist die qualitativ beste Verpackung für Getränke und die innovativste Verpackugnsart. Sie steht also ganz oben an der Spitze der Getränkeverpackungsevolution. Mit dem Pfand sollte eine Lenkungswirkung zu mehr Mehrweg erzwungen werden, aber wie soll das bei Dosen gehen? Es gibt keine Mehrwegdosen!!! Ein Dosentrinker hat gar nicht die Möglichkeit auf Mehrweg umzusteigen. Allein deshalb ist das Pfand auf Dosen schon sinnlos und vor allem unfair. Und ein Umstieg auf Mehrwegflaschen stellt in jedem Fall einen Qualitätsverlust für den Verbraucher dar.
Desweiteren ist die Dose die einzig Getränkeverpackung die unendlich oft ohne Qualitätsverlust recycelbar ist. Aus alten Dosen können immer wieder neue Dosen gemacht werden. Bei Glas oder PET kann nur ein bestimmter Anteil von recyeltem Material verwendet werden, es muss immer ein Großteil Neumaterial hinzugefügt werden.
Hier mal zwei weiterführende Links die dir vielleicht weiter helfen:
http://www.ball-europe.de/382_1663_DEU_PHP.html
Danke für die Tipps!