hallo
hier im land spricht man CATALISCH und GUARANI.
Viele Grüße
hallo
hier im land spricht man CATALISCH und GUARANI.
Viele Grüße
In "Herr der ringe". Dort nannte man sie Hobbits.
da hat dich wohljemand auf den arm genommen^^
"Reich", weil Peru theoretisch ein reiches Land sein könnte, z.B. wegen seiner Rohstoffe (Erdöl, Gold, Silber, Kupfer u.a.), weil durch die Vielfalt der Naturlandschaft und des Klimas die verschiedensten Formen der Landwirtschaft möglich sind. "Arm", weil es eben ein Entwicklungsland geblieben ist, durch Korruption, extrem ungleiche Verteilung des Vermögens, durch Analphabetismus, oft miserable Infrastruktur, fehlende Industrie, Arbeitslosigkeit oder versteckte Arbeitslosigkeit....
weil die wenig geld haben aber viele rohstoffe
Das von dir angesprochene Thema ist unglaublich komplex und reicht teilweise tief in die Vergangenheit zurück. Ich habe darüber schon einige Vorträge gehalten, und halte es für umöglich das Thema hier zu besprechen. Einige Grundlegendes:
Viele der sozialen Probleme Perus's und viele der dort vorherrschenden Strukturen sind stark von der spanischen Kolonialherrschaft geprägt. Das Brandschatzen heiliger religiöser Stätten, das Abmetzeln der Einheimischen, die zwangshafte Einführung des Christentums, das Rauben und einschmelzen heiliger Reliquien usw., all das hat tiefe Wunden hinterlassen. Allein ein Blick in Google Earth auf das Stadtbild von Lima lässt klare rasterförmige Strukturen erkennen, eine klare spnaisch geplante Stadt.
Nach der Unabhängikeit hat sich einiges geändert, doch wie so oft sind die armen und Bauern die Leidtragenden. "Landreformen" der Regierung unterstützen die Großgrundbesitzer und deren Betriebe. Ein kleiner Bauer hat kaum eine Chance auf dem Markt zu bestehen.......
Das wird alles jetzt zu komplex.......
Um auf deine eigentliche Frage zurück zu kommen:
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft sehr weit ausseinander. In den "Barriadas" (Slums) leben Millionen von Menschen in Armut und Hunger, im Stadtzentrum die reichen Patronen. Die Patronage ist in jeder familie allgegenwertig und es herrscht eine unglaubliche Abhängigkeit von den einflussreichen Patronen. Korruption ist allgegenwertig und ein sozialer Aufstieg ist so gut wie unmöglich. Wer in einem "Barriada" geboren wird wird es wohl nie verlassen. Die Polizie festigt die klaren Grenzen (sozial/gesellschaftlich) zwischen Arm und Reich und das oberste Gebot im Slum lautet, sich auf keinen Fall mit der Polizei anzulegen.
Schlussendlich kann man sagen, dass Korruption und vorallem die Patronage einen sozialen Aufstieg verhindern, und die Wirtschaft der Reichen noch mehr anfeuern.
Wie gesagt das ist ein sehr komplexes Thema,
ich hoffe ich konnte dir ein paar Gedankenanstöße geben....
mfg Golfi
googel/wiki sagt dir alles
"Das Zentrum Limas befindet sich auf rund 160 Metern über dem Meeresspiegel. Das Stadtgebiet erreicht bei Chosica eine Höhe von knapp 950 Metern."
Quelle (du wirst es kaum glauben): http://de.wikipedia.org/wiki/Lima#Geographische_Lage
Bei Wiki steht 161m (Zentrum). Man sieht aber auch, dass sich Lima vom Strand bis in die Berge bei 950m Höhe ersteckt.
Lima liegt 160 Meter über dem Meeresspiegel.
Woher hast Du die Daten? Vielleicht liegt sie am Hang und hat verschiedene Höhen?
Hi, mein Vater ist ein peruanischer Ureinwohner und hat bis zu seinem 9. Lebensjahr in einem Andendorf in 3800m Höhe gelebt.
Mit seinen 8 Geschwistern (von denen zwei noch im Säuglingsalter verstorben sind) lebte er in einem Lehmhaus. Seine Mutter (sein Vater ist gestorben, als er 6 Tage alt war) besaß einige Felder und viele Meerschweinchen, Rinder, Lamas und dazu ein großes Kaltblut. Sie war meist den ganzen Tag auf dem Acker und hat gearbeitet, während seine größeren Brüder eine Vaterrolle übernahmen, Geld verdienten und die jüngeren Geschwister hüteten. Einmal verlor er eine Cousine, sie stürzte in eine Schlucht nahe dem Dorf. Mit 9 Jahren zogen er und seine Geschwister in die Großstadt (Lima) um dort weiter die Schule zu besuchen. Dort lebten sie in selbstgebauten Pressspanhütten und er musste mit 12 Jahren als Eisverkäufer arbeiten, damit die Familie über die Runden kam. Seine Mutter war im Dorf geblieben und schickte ihren Kindern regelmäßig große Säcke mit Kartoffeln vom Acker zu, damit sie nicht verhungerten.
So, erstmal ein kleiner Einblick. Wenn du magst, kannst du mich gerne nochmal privat anschreiben und ich erzähle noch mehr, falls das noch nicht reicht.
(Also dafür habe ich mir jetzt aber mal einen Stern verdient! :D)
LG, hoffe ich konnte helfen.
Lila-Mais wird in Dt. überhaupt nicht angepflanzt. Es gibt 3 Sorten Mais ( Weiß Ess-bar,Gelb als Futter und Lila, auch essbar). Es kann als Pulver zum Backen und Kochen verwendet werden. Chicha kann mit und ohne Alkohol sein. Api wird in Bolivien getrunken -enthält sehr viele Vitaminen usw. Evtl. in ein 3.-Land-Laden zu bekommen
Lila Mais habe ich in Europa nur als getrockneten Zierkolben gesehen. Man muss hierzulande eh schon froh sein, ganz normalen, aber dafür frischen Zuckermais zu bekommen. Salt&pepper (weiß/gelb) habe ich selber hier schon angebaut. Mit Samen aus den USA.