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Hallo,
man kann Rechenschaftsberichte der Organisationen anfordern, aus denen hervorgeht, wieviel für Verwaltung drauf geht. Bei vielen sind es wirklich 20% oder mehr, d. h. von 10 gespendeten Euro kommen maximal 8 an.
Wenn Du für Afrika spenden willst, kann ich Dir den Verein Bulungi e.V. ans Herz legen (www.bulungi.de). Dort kommen über 99% der Spenden auch wirklich an (davon habe ich mich sogar schon 3x vor Ort persönlich überzeugen können!), da alle Mitarbeiter ehrenamtlich tätig sind und der Großteil der Verwaltungskosten durch Spenden bzw. Provisionen gedeckt wird.
Erstes Beispiel; Für mein Weihnachtsessen ist die Fleischbrühe schon fertiggekocht und eingefrohren, einen Tag vor dem Essen schnippel ich das Gemüse und bewahre es im Kühlschrank in einer Dose auf, genau so die Nudeln-al dente kochen und in die dose mit Gemüse, kocht die Fleischbrühe auf kommt das Gemüse und die Nudeln rein-Herd aus-fertig! Fleischbrühe hole ich Abend vorher raus und in dem Topf langsam auftauen lassen. Dessert kann man auch schon einen Tag vorher machen, den Braten bereite ich immer am Abend vor dem kochen soweit fertig im Bräter dass ich es am nächsten tag nur in den Backofen reinschieben brauche. Den Tisch decke ich schon am morgen als erstes!
Vielleicht hilft dir auch diese Seite weiter, da gibts einiges an Infos: www.gebrauchtmoebel.org
Überproduktion/Unterproduktion, nicht eingehaltene Liefertermine uvm.
Hallo, nicht die Organisation zahlt Bußgelder, sondern man kann sich beim Gericht der Stadt, in der der gemeinnützige Verein eingetragen ist, (in dem Fall Hamburg), melden, und beantragen, dass man, wenn Leute gerichtlich zur Zahlung von Geldstrafen verurteilt werden, diese Strafgelder bekommt. Das sind dann quasi zusätzliche Spenden, die für die Projekte vor Ort verwendet werden können. Andersrum, dass die Organisation selber Strafe zahlen muss, kann ich es mir nicht vorsellen!
Ich war auch mal bei Plan, fühlte mich aber am Ende nicht mehr wohl, weil inzwischen zu wenige Mitarbeiter zu viele Patenschaften verwalten und man das Gefühl hat, dass die Paten nicht mehr richtig betreut werden, wie noch vor 10 Jahren. Es ist eher so, dass man sich kurz abgefertigt vorkommt und den Eindruck hat es zählt nur die regelmäßige Spende aber darüber hinaus sollte man bitte nicht allzuviele das Patenkind betreffende Fragen stellen. Hängt aber sicher auch davon ab, welchen Mitarbeiter man erwischt. Mir ist Plan in den letzten Jahren wirklich zu groß und zu unpersönlich geworden. Wenn man wirklich seinem Patenkind gezielt mit etwas helfen will, ist das kaum möglich. Ich wollte, dass mein Patenmädchen eine weiterführende Schule besucht, da dies ihr großer Wunsch war. Ich hätte auch mehr dafür bezahlt, um die Schulgebühren abzudecken, aber Plan schrieb nur lapidar, dass der Besuch der Sekundarschule nicht gefördert wird und ich nichts tun könne. Ich frage mich da eher, wie ein armes Land aus seinem Dilemma rauskommen soll, wenn selbst durch Hilfsorganisationen nicht der Beuch einer weiterführenden Schule ermöglicht werden kann und die Menschen auf einem niedrigen Bildungsniveau stehen bleiben. Das Patenkind hätte nur die Sekundarschule besuchen können, wenn die Eltern dies selbst bezahlt hätten, aber mit 11 Kindern fällt es einem muslimischen Ehepaar um die 70, die nur Kleinbauern sind, sicher nicht ein, ausgerechnet das zweitjüngste Mädchen in dieser Weise zu unterstützen. Letztlich weiß ich auch nicht, was aus meinem Patenkind geworden ist (und auch bei einem weiteren Patenkind weiß ich das nicht), da der Kontakt mit Ablauf der Patenschaft leider endete. Dies empfand ich als sehr unbefriedigend. Ich habe mir daher vorgenommen, nur noch Patenschaften zu übernehmen, bei denen ich das Kid so lange begleiten kann, bis es wirklich im Berufsleben steht. Das geht z. B. bei Bulungi - Hilfe für Kinder in Uganda e.V. oder bei der Ausbildungshilfe Indien. Unter gewissen Umständen ist es glaube ich auch bei Hope International e.V. möglich.
Hoffe Du findest das Richtige für Dich!
Vielen Dank für Deine nette und ausführliche Antwort!
Das mit den Bußgeldern habe ich heute auch erfragt und mir wurde gleiches berichtet.
Von daher habe ich mich nun für eine Patenschaft für ein Kind in Ecuador entschieden. Ich hoffe, dass ich bessere Erfahrungen mache und dass ich auch Kontakt zu dem Kind haben werde. Ich weiß noch nicht, wie alt das Mädchen ist, das ich bekommen werde.
Wie oft hast Du denn Nachricht vom Kind selbst oder über die Ereignisse bekommen? Kann man dem Kind persönlich einen Brief schreiben? Wie lange warst Du Patin?
Ich bin wie gesagt, sehr gespannt darauf. Ich habe nun zwei Wochen lang jeden Tag das Internet durchforstet und habe nichts besseres zu Plan gefunden, womit ich mich auch identifizieren kann. Ich muss hinter diesen Dingen stehen, auch, was Plan speziell macht (ob gegen Überschwemmungen, Krankheiten, Aufbau von Schulen etc).
Mal sehen ... ich hoffe, dass ich lange helfen kann und dass ich gute Erfahrungen machen werde.
Hallo, ich würde Dir hierzu gerne eine E-mail schicken.
hallo oberzicke! Ich denke, dass du dir da schon die seriösestern Patenschaftsorganisationen herausgesucht hast. Es gibt zwar noch zigtausend andere aber da wäre ich ganz vorsichtig.
Hoffe ich konnte dir deine Frage beantworten.
Liebe Grüße sunnii
Danke! Eigentlich haben wir uns ja schon für Plan-Patenschaften entschieden. Die sind nicht soo groß, aber es steht doch einiges dahinter. Im Rechenschaftsbericht haben wir nun aber gelesen, dass allein 15.000,- € im Jahr für BUSSGELDER gezahlt werden ... wieso muss eine solche Organisation Bußgelder bezahlen und dann in der Höhe? Das hat uns ein wenig stutzig gemacht ...
Spenden kann man direkt an der Quelle. Es gibt auch in Deutschlnad viele Einrichtungen die Spenden benötigen. Spenden kann man dabei auf vielfache Weise. Man kann z.B. auch Nahrung, Spielzeug oder Kleindung kaufen und es entsprechenden Einrichtungen spenden. Dann kannste in der Tat davon ausgehen, dass Dein "Geld" zu 100% auch ankommt.
Diese Organisation von Karlheinz Böhm finde ich gut.
Also wenn Du an die Tafel spendest geht das Geld zu 100% der Arbeit der Tafel zu. Für ein Teil wird z.B. Dinge gekauft die sonst nicht so oft gespendet werden wie z.B. Hygieneartikel. Da aber bei einer solchen Organistion alle ehrenamtlich arbeiten fallen auch Kosten für die Organisation an wie Sprit, Reparaturen am Auto etc. Diese Arbeit zu unterstützen ist aber sicherlich gut...

je kleiner die Organisation, desto kleiner der Wasserkopf (Verwaltungsaufwand). Am besten man spendet im Ort und möglichst Naturalien.

kauf dir in bad homburg einen tannenbaum...davon gehen pro baum 2,50 euro an kinder in russland :-)
stöber mal auf www.aifs.de Da findest du Erfahrungsberichte zu allen möglichen Formen des Auslandaufenthalts.
Hannipuepp am 2. Dezember 2009 18:10 http://www.schulferien.org/kalender_drucken/jahreskalender/jahreskalender.html
nicht 100% das, was ich suche; aber wenn ich auf 4-seitigen Ausdruck gehe, habe ich in etwa das (nur doppelt so groß, aber das geht gerade noch).
Dankeschön!

Du kannst dir doch einen selbst erstellen einfach, wie es auch auf dem Bild ist. ist doch genau das was du suchst und dauert nicht lange. ;)
Hannipuepp am 2. Dezember 2009 18:02 Doch, das dauert sehr lange, bis man alle Wochentage eingetragen hat... das nervt!
Dieses Projekzt ist absolut nachahmenswert und durchaus seriös. Vor wenigen Wochen gab es in Heidelberg ein Benefiz-Konzert zu genau diesem Projekt. Sie haben einen Infostand gehabt und sogar Berichte aus erster Hand erzählt.
Vermutlich geht es um den Strukturvertrieb Carpediem. Ich kann dir dazu nur sagen, dies ist ein Vertrieb mit wahrscheinlich dem fairsten Mitarbeitervertrag und einem Produkt, dass viele Alleinstellungsmerkmale im positiven Sinn hat und wirklich eine nachvollziehbare Rendite im zweistelligen Bereich erwirtschaftet, ohne großes Risiko. Viele Angriffe auf diesen Vertrieb kommen sicherlich anonym von Personen, die Ihre Sparverträge wegen dem Produkt von Carpediem nicht mehr platzieren können, denn Lebensversicherungen sind "legaler Betrug", vom Landgericht Hamburg auch so besätigt, Bausparverträge sind zum sparen von der Rendite selbst, aber auch zum bauen, sinnlos und Bankprodukte nicht viel anders. Du sparst dich sprichwörtlich arm bei diesen üblichen Sparformen, denn man verschweigt bei der Renditeberechnung bewusst Inflation und Steuern. Diese mit einbezogen in der Renditeberechnung, brauchst du jährlich eine zweistellige Brutto-Rendite, sonst kannst du deinen Vermögensaufbau sprichwörtlich sparen. Verprasse dein Geld lieber und mache dir ein schönes Leben. Mit herkömmlichen Sparformen wirst du nie eine echte Altersversorgung aufbauen. Besuche eine Veranstaltung der Carpediem und bilde dir dein eigenes Bild und höre nicht auf die Meinung anderer. Ich kann nur soviel sagen, wer Lebensversicherer mit dem Namen Allianz, Hamburg-Mannheimer und AXA in dieser Deutlichkeit in der Zeitschrift "Der Freie Berater" angreift, kann keinen Dreck am Stecken haben. Allein diese drei Gesellschaften hätten mehr Anwälte, als Carpediem Mitarbeiter. Man würde diesen Vertrieb regelrecht in der Luft zerreissen, ... wenn man könnte und etwas negaives finden würde, aber anscheinend hat Carpediem, bzw. der "Freie Berater" recht. Wem Strukturvertrieb liegt, der ist dort sicherlich bestens aufgehoben.