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Nahrungsmittel - neue und gute Antworten

Nahrungsmittel - neue und gute Antworten

Hier werden die neuesten Antworten gelistet.

Welche Einfluss hat die Ernährung auf Diabetes?

anjar
beantwortet von anjar am 24. Juli 2008 10:28
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mit einer guten gemüse(+obst)reichen ernährung(bio o. aus dem garten),+ 3 liter wasser am tag trinken damit werden gifte abgebaut und einer übersäuerung entgegengewirkt,somit kann man auf alle fälle dem diabetes u.a. vorbeugen


sind glutamat als neurotransmitter und glutamat als "geschmacksverstärker" identisch?

anonym
beantwortet von wallenstein am 24. Juli 2008 09:30
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Ja, es handelt sich um ein- und dieselbe Substanz.

Die spannende Frage ist, wie viel Glutamat - oral aufgenommen - im ZNS (also im Gehirn) landet.

Dazu gibt es bis heute in der Tat nur wenige veröffentlichte Studien.

Aus Sicht einer konsequenten Nutzen-Risiko-Bewertung rate ich vom Einsatz derartiger Geschmacksverstärker kategorisch ab.

Was nützt Glutamat dem Verbraucher ? NIX ! Dagegen stehen all die möglichen Gefahren ... also lasse ich alle "geschmacksverstärkten" Lebensmittel im Regal liegen.

Ein bisschen anders sieht es mit Medikamenten aus, in denen Glutamat zur Leistungssteigerung enthalten ist. Die entsprechenden Studien haben da verblüffende Ergebnisse gezeigt. Nur gilt auch hier ... die Risiken sind nicht abschliessend geklärt ... also auch da Vorsicht ...

Kommentar von Simple_avatar3smallgartenzwergin am 24. Juli 2008 12:04

aber lieber wallenstein, ist das heute überhaupt noch möglich, solchen zusatzstoffen wie eben glutamat, tatsächlich aus dem weg zu gehen? werden sie nicht in nahezu allen industriellen lebensmitteln eingesetzt, eben weil sie billig sind, nicht nur im materialpreis vergleichweise zu gesünderen geschmacksstoffen wie bspw. gewürzen, sondern auch in der herstellung? und wenn man sich den bioladen um die ecke nicht leisten kann und kein subsistenzfähiges stück land sein eigen nennt (ca. 1000 qm), ist man dem nicht ziemlich ausgeliefert? zumal, wie beschrieben, dieser zusatzstoff sich mittlerweile auch hinter anderen begriffen "versteckt", wie hefeextrakt z.b.? denn die lebensmittelhersteller sind ja auch nicht dumm, die merken auch, daß der käufer nicht mehr dieses künstliche zeug kaufen will. und hefeextrakt hört sich doch erst mal natürlich an, wenn man etwas weniger informiert ist.

(ich bin da neulich auch drauf reingefallen. habe lebensmittel gekauft, auf denen ganz groß geschreiben stand: ohne zusatz von momonatriumglutamat! tja, gestern habe ich noch mal in die inhaltsliste geschaut. und dort stand doch glatt: hefeextrakt! aber noch ein weiteres mal werde ich darauf eben nicht hereinfallen.)

Kommentar von wallenstein am 24. Juli 2008 13:08

Liebe Gartenzwergin, vielen Dank für die kritische Anmerkung ;-)

Ich hatte beim Verfassen meiner Antwort vorhin schon einen Absatz zu dem Thema drin, diesen aber gestrichen, um nicht wieder zu viel zu schreiben.

Ihr Einwand ist völlig korrekt - die Industrie hat gemerkt, dass (glücklicherweise) ein Teil der Bevölkerung auf die Deklaration achtet, und nutzt Umgehungstatbestände - meist noch legal, weil die Gesetzgebung in Europa eine einzige Katastrophe ist.

Nur, konkret zum Glutamat bzw. den "Tarnnamen": Meines Erachtens ist nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft die gelegentliche Aufnahme kleiner Mengen Glutamat unproblematisch.

Einerseits müssten wir sonst ja sogar um Dinge wie Parmesankäse einen grossen Bogen machen, und andererseits kann man wohl davon ausgehen, dass Glutamat bei intakter Blut-Hirn-Schranke nicht in nennenswerten Mengen ins ZNS übertritt. Ich räume ein, dass a) die Wissenschaft um Fluss ist und b) bei unzähligen Menschen schon alleine durch Stress diese Blut-Hirn-Schranke partiell durchlässig ist. Ich bin mir auch der Tatsache bewusst, dass wir eine Vielzahl neurologischer Erkrankungen gegenüberstehen, bei deren Entstehung möglicherweise physikalische (Strahlung) und chemische Noxen (Schadstoffe) eine Rolle spielen. Wir müssen der Tatsache ins Gesicht sehen, dass psychische Erkrankungen, aber auch Erkrankungen aus dem Formenkreis der Multiplen Sklerose, und nicht zuletzt Demenz enorm zugenommen haben.

Dennoch meine ich, dass wir Substanzen, die möglicherweise nicht unproblematisch sind, zu einem guten Stück aus dem Weg gehen können - indem wir uns informieren, so gut es geht, und beim Einkauf wählerisch sind.

Dann fällt auch die Menge Glutamat, die wir über Hefeextrakt zu uns nehmen, nicht mehr ins Gewicht ;-)

ABER ... wir sollten auch unsere Politiker entsprechend sensibilisieren ... denn wie Sie völlig zutreffend schreiben, ist es eine Katastrophe, wenn pharmakologisch hochwirksame Substanzen unter dem Deckmäntelchen "Aroma" versteckt werden dürfen.

Als Pharmazeut bin ich es gewohnt, offen zu deklarieren ... der Mensch hat in meinen Augen ein Recht darauf, zu wissen, was er zu sich nimmt. Entscheiden kann er ja dann immer noch ;-)

Aber ... und da bin ich wieder Ihrer Meinung ... man muss halt auch bereit sein, auf die Inhaltslisten zu schauen, so wie Sie es getan haben ...


sind glutamat als neurotransmitter und glutamat als "geschmacksverstärker" identisch?

anonym
beantwortet von joschkaiser am 23. Juli 2008 17:50
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Was Zwiezeit sagt ist vollkommen richtig. Glutamat ist ein Geschmacksverstärker und kein Geschmacksverbesserer. Es verstärkt also auch ungewollten Geschmack. Aber zu deiner Frage: Ich hab das mal gelernt ist aber schon ne Weile her und wir haben das auch nur grob angeschnitten. Glutamat wird zu Glutaminsäure umgewandelt und die wird irgendwie vom Hirn aufgenommen. Warum weiß ich nicht mehr. Aber im Körper kommt sowieso Glutaminsäure vor, zuviel davon im Gehirn wirkt irgendwie giftig und deshalb besteht dort eine natürliche Barriere, die ein zuviel an Glutaminsäure im Gehirn verhindert. Ich hab zwar keine Ahnung was ein Neurotransmitter ist aber vielleicht hilft dir das ein wenig weiter. Wie gesagt: Grob stimmts, für Feinheiten keine Gewähr.


Welche Einfluss hat die Ernährung auf Diabetes?

Geli1953
beantwortet von Geli1953 am 23. Juli 2008 14:08
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Der Typ 2 Diabetes wird durch falsche Ernährung, fehlende Bewegung und Übergewicht zwar begünstigt, ist leider aber auch vererbbar, was bedauerlicherweise immer wieder vergessen bzw. nicht erwähnt wird. Dadurch entsteht das Vorurteil gegen Diabetes II-Patienten, daß sie an ihrer Erkrankung selbst schuld sind, was aber nur z. T. richtig ist. Durch ausgewogene Ernährung, wie sie RaiDam schon beschrieben hat, kann man die Erkrankung verzögern, jedoch nicht verhindern.


sind glutamat als neurotransmitter und glutamat als "geschmacksverstärker" identisch?

ZwieZeit
beantwortet von ZwieZeit am 23. Juli 2008 11:43
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Es handelt sich um den selben chemischen Stoff: http://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat

Glutamat ist nicht verdächtig. Im Gegenteil, unsere Zunge besitzt extra einen Rezeptor, um Glutamat als Geschmacksverstärker zu erkennen - den fünften Geschmackssinn.




Kommentar von Simple_avatar3smallgartenzwergin am 23. Juli 2008 11:49

ja, aber so weit ich weiß, täuscht glutamat unseren geschmackssinn, so daß uns eigentlich unappetitliche lebensmittel einen besseren geschmack vortäuschen.

und daß es keine auswirkungen hat, kann ich mir nicht vorstellen. es ist ein neurotransmitter. wenn wir den durch die industriell hergestellten lebensmittel in erhöhtem maße zu uns nehmen, soll das keine auswirkungen haben? halte ich für unwahrschenilich, die these.

übrigens: wikipedia kenne ich selbst auch. da schaue ich natürlich zuerst rein. aber leider war der artikel nicht besonders aufschlußreich zu dem thema.

Kommentar von 1fb9834292742b6d13915a4bcfee5712smallZwieZeit am 23. Juli 2008 12:31

Als Geschmacksverstärker wird ja die stabile Variante Natriumglutamat genommen. Die ist aber nur nichts für Leute, die sich Natriumarm ernähren müssen (zB auch Babies!).

Wie Salz und Fett verstärkt Glutamat den Geschmack des Lebensmittels. Damit lässt sich also ein unappetitliches oder ungenießbares (zB faules) Lebensmittel nicht überdecken, sondern eher fade Lebensmittel aufpeppen. In vielen deftigen Nahrungsmitteln, vor allem natürlich Fertigprodukten, ist Glutamat (wie offenbar immer zu viel Salz) auch drin, um an anderen, teureren Zutaten wie Kräutern zu sparen und dem Körper wird "vorgegaukelt" etwas leckeres, nahrhaftes zu essen. Wie beim Fett spielt der "Suchtfaktor" eine Rolle.

Eine schädigende Wirkung ist bisher nicht bewiesen, was natürlich nicht heißt, dass es nicht schädlich ist. Dass Glutamat im Körper als Neurotransmitter wirkt, wird laut dem wikipedia-Artikel ja auch bewusst ausgenutzt.

Wenn du Auswirkungen befürchtest, was ja nicht weit hergeholt ist, solltest du Nahrungsmittel mit Natriumglutamat einfach meiden.

Kommentar von Simple_avatar3smallgartenzwergin am 23. Juli 2008 21:42

das war schon mal recht interessant zu lesen. irgendwie würde ich dazu aber gerne noch etwas mehr lesen, finde aber im internet nichts so recht. alles, was ich finde, das ist ziemlich zweideutig.e s gehen offenbar die meinungen zu diesem thema weit auseiander. (und ich fürchte, die richtigen studientexte zu dem thema werde ich dann doch nicht verstehen können. dazu bin ich eben doch zu sehr laie im medizinischen bereich) "Wenn du Auswirkungen befürchtest, was ja nicht weit hergeholt ist, solltest du Nahrungsmittel mit Natriumglutamat einfach meiden." ja, das wäre wirklich gut, wenn man das könnte. aber ich fürchte, das läßt sich heute kaum noch machen. schon weil sich das glutamat, wie es in den industriell hergestellten lebensmitteln verwendet wird, auch hinter anderen begriffen VERBERGEN. wie z.b. hefeextrakt.


Welche Einfluss hat die Ernährung auf Diabetes?

anonym
beantwortet von Schwarzwurzel am 22. Juli 2008 18:30
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Mit einer guten Ernährung bei Erkrankung kann man den Blutzuckerspiegel beeinflussen.Der Diabetes Typ 1 Diabetes wird den Autoimmunerkrankungen zu geordnet.

Der Typ 2 Diabetes entsteht durch Überernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht.

Man kann durch eine ausgewogene Ernährung vielleicht Einfluss nehmen aber ganz verhindern nicht.


Welche Einfluss hat die Ernährung auf Diabetes?

RaiDam
beantwortet von RaiDam am 22. Juli 2008 18:20
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Zwar sagt die Literatur, dass gesunde Ernährung und ausreichend Sport Diabetes verhindern kann, ich persönlich bin allerdings der Meinung, dass eine gesunde, ausgewogene Ernährung mit ausreichend Sport Diabetes verzögert. UNd bei richtiger Ernährung und ausreichend Sport erheblich verzögert oder auch hinauszögert.
Das heisst viel Getreideprodukte (Vollkorn), Obst und Gemüse, anstatt täglich zum Fleisch greifen, mit Soja-Produkten begnügen (schmecken mittlereile auch sehr lecker). UNd zwei mal täglich in der Woche surch Sport jeweils 30 Minuten Schwitzen, dass kann Diabtes zumindest verzögern...


Welche Einfluss hat die Ernährung auf Diabetes?

anonym
beantwortet von Jutta März am 22. Juli 2008 18:18
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Es gibt verschiedene Diabeteserkrankungen. Die 1 ist vererbt, da kannst du nix machen. Die 2 kommt, wenn man Übergewicht hat und sich Jahrelang falsch ernährt.

Kommentar von Klabauter am 22. Juli 2008 18:33

Auch Diabetes Typ I muß nicht zwingend akut werden, wenn man sich dementsprechend ernährt.


Welche Nahrungsmittel sind pollenassoziiert?

Minimuf
beantwortet von Minimuf am 16. Juli 2008 13:02
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Also mein Freund ist gegen Birkenpollen allergisch und reagiert deswegen in der Pollenzeit besonders auf Äpfel und Birnen!!!


Welche Nahrungsmittel sind pollenassoziiert?

anonym
beantwortet von amoureuse am 16. Juli 2008 12:56
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Da sollte man auch bei verschiedenen Gewürzen aufpassen, zB Curry und Anis! Ich habe da mal drauf reagiert und mein Arzt hat mir das dann erklärt...!



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