Der Anspruch Jesu an Seine Kirche ist die Verkündigung des Evangeliums bis an die Grenzen der Erde und wenn das geschehen ist, kann man das als "Vorteil" bezeichnen.
Als Weltkirche hat sie durch die Vollmacht Jesu Christi ein offizielles Lehramt, verbindliche Glaubenssätze, die Binde- und Lösegewalt und eine einheitliche Liturgie, die die Menschen aller Länder vereint.
Wo auch immer man hinkommt, kann man Kirche erleben als große Glaubensgemeinschaft : ein Herr, eine Kirche, ein Glaube.
Es gibt heute kaum noch jemand, der Orientierung und Wegweisung anbieten kann.
Der Glaube, den die Kirche als Wahrheit durch die Zeit trägt und den Menschen unverändert verkündet, ist nicht demokratisierbar. Die Kirche ist undemokratisch, weil sie von Christus, der Weg, wahrheit und Leben ist, gegründet wurde. Und über die Wahrheit kann man nicht abstimmen. Man kann sie nur annehmen oder ablehnen.
Der Nachteil besteht darin, dass die Kirche oft als Machtapparat gesehen wird, um Menschen zu unterdrücken. Es ist vielen ein Dorn im Auge, dass sie unbeirrt an Werten festhält, die heute nicht mehr geschätzt werden. Es wäre ihnen angenehmer, die Kirche würde sich dem Zeitgeist anpassen.
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