Es ist die kulturelle Norm, eine Tradition, in schwarz oder dunkel zu kommen. So wie die Braut an ihrer Hochzei t weiß trägt. So was ändert sich auch: Die alten Römerinnen trugen einen roten Schleier. Im Mittelalter war weiß die Trauerfarbe, wie heute noch in Asien. Ich finde es eleganter und pietätvoller, einer alten Tradition zu folgen.
Im 14.Jahrhundert war es üblich das Freunde des Verstorbenen zum Leichenbegängnis goldbestickte Stoffe oder Kerzen mitbrachten (heute Blumen). Man war damals in Rot, Grün oder Blau gekleidet zu Ehren des Toten. Seltsam fand man es im 12. Jahrhundert das die Spanier beim Tode ihrer Angehörigen sich schwarz kleideten. Eine feierlich-schwarze Trauerkleidung wird zum ersten Mal am englischen Hof beim Tode Johannes des Guten erwähnt. Ludwig XII. Kleidete sich beim Tode Annes von England schwarz, sein Hofstaat war verpflichtet es ihm nachzutun.... Im 16. Jahrhundert war Schwarz als Trauerfarbe weit verbreitet, so war es damals doch noch nicht für die Könige selbst und ebenso wenig für die Würdenträger der Kirche verbindlich.
Es hat zwei Bedeutungen: es bezeichnet das düstere Wesen des Todes, wie es sich mit der makaberen Ikonographie entwickelt und die alte Ritualisierung der Trauer. Die schwarze Trauerkleidung entbindet aber auch von einer persönlichen Gebärdensprache und sie zeigt allen deutlich das getrauert wird.....
Eine Beerdigung ohne Pannen lässt sich kaum ertragen!
Das hört sich so schön an... ich hoffe, du weißt wie ich es meine.
Oh ja, danke.
Du hast das ganz richtig verstanden und gemeint ...
wow ... beeindruckend ... und ... echt !
danke für deine Worte, sie tun mir gut, auch wenn ich nicht der Fragesteller bin.
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