Mut - neue und gute Antworten

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von bountyeis bountyeis

    Es ist die kulturelle Norm, eine Tradition, in schwarz oder dunkel zu kommen. So wie die Braut an ihrer Hochzei t weiß trägt. So was ändert sich auch: Die alten Römerinnen trugen einen roten Schleier. Im Mittelalter war weiß die Trauerfarbe, wie heute noch in Asien. Ich finde es eleganter und pietätvoller, einer alten Tradition zu folgen.

    Im 14.Jahrhundert war es üblich das Freunde des Verstorbenen zum Leichenbegängnis goldbestickte Stoffe oder Kerzen mitbrachten (heute Blumen). Man war damals in Rot, Grün oder Blau gekleidet zu Ehren des Toten. Seltsam fand man es im 12. Jahrhundert das die Spanier beim Tode ihrer Angehörigen sich schwarz kleideten. Eine feierlich-schwarze Trauerkleidung wird zum ersten Mal am englischen Hof beim Tode Johannes des Guten erwähnt. Ludwig XII. Kleidete sich beim Tode Annes von England schwarz, sein Hofstaat war verpflichtet es ihm nachzutun.... Im 16. Jahrhundert war Schwarz als Trauerfarbe weit verbreitet, so war es damals doch noch nicht für die Könige selbst und ebenso wenig für die Würdenträger der Kirche verbindlich.

    Es hat zwei Bedeutungen: es bezeichnet das düstere Wesen des Todes, wie es sich mit der makaberen Ikonographie entwickelt und die alte Ritualisierung der Trauer. Die schwarze Trauerkleidung entbindet aber auch von einer persönlichen Gebärdensprache und sie zeigt allen deutlich das getrauert wird.....

    aus http://www.rowane.de/html/trauer.htm

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von dawala dawala

    Ich hatte 1969 zur Beerdigung meines Vaters einen neu gekauften organenen Mantel unter welchem ich ein dunkelblaues Kleid mit weißem Besatz trug und dazu passende Schuhe. Es waren Viele in Schwarz da. Am Ende habe ich dann mal gut verständlich meine Meinung zu den in Schwarz Erschienen geäußert welche dabei waren sich voll laufen zu lassen auf unsere Kosten und Zoten rissen. - Das war in Eschweiler, Kreis Aachen, Regierungsbezirk Köln, katholisch. Zur Beerdigung meines Kindes habe ich mir Schwarz verbeten. Das war dann 1980 auch in einem katholischen Ort. Es kam ein evangelisher Pastor auf meinen ausdrücklichen Wunsch da der katholische Pfarrer vorgeschlagen hatte und mir ausrichten ließ: "Werfen Sie den Bastard doch auf den Müll!"

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von mariannelund mariannelund

    schwarze kleidung sagt nichts aus über das was man selber fühlt und denkt, schwarze kleidung hat aber einen großen einfluß auf unser selbst weil alle farben ihre wirkung auf uns haben und jeder mensch hat seine farben ebenso wie sein sternzeichen, von daher macht es keinen sinn jemandem vorzuschreiben was er anzuziehen hat und in der bibel steht auch dass es egal ist wie man gekleidet ist. hinzu kommt dass der verstorbene es sicher nicht unbedingt gewünscht hätte in schwarz gekleidet zu sein, weil eben die farbe schwarz mit trauer verbunden wird und wer trauert schon gern

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von mariannelund mariannelund

    du hast vollkommen recht,

    nur das problem ist das unsere Gesellschaft der meinung ist zu einer Beerdigung muß man schwarz gekleidet sein, wobei es in anderen kulturen sogar die weiße Kleidung ist

    egal was man anzieht unsere Gesellschaft wird hinterher lästern was der eine oder andere an hatte und was er gesagt oder getan hat und so weiter unsere Gesellschaft ist immer darauf aus über andere zu reden es wird mehr über leute geredet als mit leuten geredet eine traurige entwicklung die uns die tägliche presse anhand von promibildern aufdrängt und vormacht, alle meinen dies irgendwie in ihr leben einbringen zumüssen

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von AnOnYmUsY AnOnYmUsY

    **Schwarze Farbe bedeutet TRAUER.Bunte Kleidung passt NICHT dazu,den du bist ja schließlich auf der Beerdigung und NICHT auf der Hochzeit. mit fg **

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    mutig
    Antwort von RoosterCogburn RoosterCogburn

    Für mich bedeutet mutig zu sein, seine Angst zu überwinden oder zu kontrollieren.

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von sevensupreme sevensupreme

    Ich finde überhaupt die ganze Prozedur unsinnig. Früher tat man es ja auch, um einen optimalen Übergang ins neue Leben im Himmel zu gewährleisten. Heute wissen wir es besser. Mit Respekt hat das auch wenig zu tun, der Mensch ist tot, seine Zellen sind abgestorben, da ist nicht mehr viel mit Respekt.

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von JackySmith JackySmith

    Vor nicht allzu langer Zeit war ich auf einer Beerdigung und hab mir dabei reichlich wenig Gedanken darüber gemacht, was ich anziehen soll/muss. Stattdessen habe ich mich so gekleidet, wie ich es immer tue. Es war mir letztlich egal, was ich anhabe. Es ging ja mehr darum, dem Verstorbenem die letzte Ehre zu erweisen. Und an sich dachte ich mir, eigentlich müsste es den Trauernden ebenfalls ziemlich egal sein, wie ich gekleidet bin, denn sind da um jemanden zu verabschieden. Nicht um darauf zu achten, was angebracht ist und was nicht.

    Zu meinem Pech hatten doch tatsächlich allesamt dunkle, nicht besonders farbenfrohe Kleidung an. Genau in diesem Moment fiel mir auf, dass ich etwas Knallrotes angezogen hatte. Also wäre ich ein deutlicher Farbtupfer in tristen Farbsuppe gewesen und ich hätte dabei nicht gerade ein angenehmes Gefühl gehabt. Mein Glück war dann wiederum, dass es in der Kirche so kalt war, dass wir unsere Jacken anbehalten konnten. Da meine dunkelbraun war, fiel ich nicht ganz so aus dem Farbspektrum und war somit doch recht passabel gekleidet. Kaum vorstellbar, wie froh ich darüber war.

    Ich bin eigentlich recht zufrieden mit meiner Denkweise an dem Tag. Und wenn ich bedenke, dass das Hauptaugenmerk darauf liegen sollte, entsprechende Person zu verabschieden, sogar noch zufriedener. Dennoch... Sollte ich noch einmal an so einem Trauerfest teilnehmen, werde ich zwar nicht in Schwarz kommen, aber gewiss darauf achten, möglichst angepasst zu erscheinen. Schon allein, weil es (je nach Trauergemeinde) ziemlich nach hinten losgehen kann, dies nicht zu tun.

    Wenn du gerne mal farbig zu einer Beerdigung erscheinen möchtest, würde ich dir empfehlen, es nur dann zu tun, wenn es erwünscht ist oder du dir zumindest sicher sein kannst, dass die Trauergemeinde es toleriert. Damit fährst du besser, als Mut beweisen zu müssen, der dann wahrscheinlich sogar noch recht entbehrlich ist. ;-)

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von Quandt Quandt

    Die Hindus machen´s in gelb, die Buddisten in weiss, in New Orleans zu flotten Jazz-Rhythmen. Welche Norm also?!? ;O)

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von Virginia47 Virginia47

    Es ist nunmal Tradition und eine Würdigung des Verstorbenen, gedeckte Kleidung zu tragen. Wobei schwarz nicht mehr unbedingt ein Muss ist. Es geht auch schwarz weiß, oder eben ein gedecktes Blau oder Braun.

    Ich weiß allerdings von einer Kollegin, die bei der Beerdigung ihres Sohnes eine rote Bluse getragen hat. Damit ist sie nur auf Unverständnis gestoßen.

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von Mucker Mucker

    Ein Beerdigung ist nicht der Ort und der Zeitpunkt - wo man Mut beweisen muss ! Da geht es um was anderes !

    Mut kannst du da beweisen - wo andere Menschen deine Unterstützung bzw. Hilfe brauchen - und wo vllt. auch Zivilcourage gebraucht wird !

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von holodeck holodeck

    Ich glaube, das kommt ein wenig an auf die Gesellschaft, da braucht es Fingerspitzengefühl. Nicht jedem ist nach bunt, wenn noch Wert gelegt wird auf traditionelle Trauerkultur. Die wandelt sich aber gerade gewaltig und insofern wird sich das sehr bald auch ändern.

    Auf der Trauerfeier meiner Mam war von schwarz gedeckt bis girlie bunt jedes Kleidungsstück und jede Farbe vertreten. Ich habe mich über alle gefreut, die da waren. Und meine Mam ganz sicher auch. Die Trauerkarte, die ich selbst gestaltet habe, war ja ebenfalls bunt. Ich hasse diese fürchterlich nichtssagenden unpersönlichen Standardtrankarten! Vielleicht hatte das sogar einen ganz erheblichen Einfluss auf die Kleidungsfarben der Trauergäste. Auch die Kapelle habe ich gezielt ausgesucht nach Lichtverhältnissen, Leichtigkeit und Wärme. Bloß nichts eibenumzäuntes düster Drückendes. Und so umgab die stilvolle neugotische Kapelle ein ganz zauberhaftes, fast mediterranes Ambiente aus lichten Korkeichen. Der Tod gehört ins Leben, ist auch eine Form von Leichtigkeit, und dieser Ort hat die Message perfekt transportiert.

    Meine Mam hatte ohnehin anscheinend ihre ganz eigenen Vorstellungen von dieser Veranstaltung - technische Pannen ohne Ende, ein komplett zerhacktes Ave Maria, (ich sagte nach diversen seltsamen Vorkommnissen elektronischer Art im Vorfeld der Trauerfeier noch im Auto zu den Mitfahrern: "hoffentlich lässt Mutti die Finger von der Stereoanlage), eine geniale Trauerrednerin, die das mit dezentem Humor zu überspielen wusste, und ein am Ende verzweifelt peinlich berührter Bestatter, den ich erst einmal "trösten" musste. Dafür lief die Multimediapräsentation mit Bildern aus ihrem Leben ohne jedes Problem glatt durch. Du merkst schon, es war keine Trauerfeier der gewöhnlichen Art.

    Trotzdem, oder vielleicht auch gerade deshalb, war es eine sehr schöne und sehr würdige Feier. Ich war erst ein wenig besorgt wegen der vielen älteren Menschen, bei denen weiß man ja nie, aber alle zeigten sich zu meiner großen Erleichterung sehr angetan und berührt.

    Ja, ich denke, ihr "bunter" Abschied hat meiner Mam sehr gut gefallen.

    Kommentar von aurata aurataaurata

    Eine Beerdigung ohne Pannen lässt sich kaum ertragen!

    Das hört sich so schön an... ich hoffe, du weißt wie ich es meine.

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Oh ja, danke.
    Du hast das ganz richtig verstanden und gemeint ...

    Kommentar von Entdeckung EntdeckungEntdeckung

    wow ... beeindruckend ... und ... echt !

    danke für deine Worte, sie tun mir gut, auch wenn ich nicht der Fragesteller bin.

    e

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von chriskell chriskell

    das hat mit anstand und respekt gegenüber den trauernden zu tun.vielleicht gibt es auch länder die es nicht so halten ! könnte ich mir auch vorstellen ohne schwarze kleidung.

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von veritas55 veritas55

    Mit Mut hat das wenig zu tun sondern eher mit Rücksicht auf die Gefühle der Angehörigen.

    Auf meiner Beerdigung wünsche ich mir auch, dass alle so kommen wie sie immer sind und das tun was sie auch sonst tun: miteinander reden (am besten natürlich was Freundliches über mich ;)), lachen (auch gerne über mich ;)), Musik hören und tanzen - denn irgendwie bin ich sicher, dass ich bei meiner letzten Party dann in irgendeiner Weise auch nochmal anwesend sein werde.

    Genau so war es bei meinem Mann und das war - obwohl wir alle sehr traurig waren trotzdem wunderschön und sogar auch fröhlich. Dazu braucht es aber keinen Mut sondern nur die innere Verbindung zu einem ganz besonderen Menschen.

    Wenn ich allerdings zu der Beerdigung von andersartigen Leuten gehe - wie neulich zu der meiner Nachbarin - dann weiß ich, dass für ihre Angehörigen andere Maßstäbe gelten weil die mehr der Tradition verpflichtet sind und wohl auch eine andere Einstellung zum Tod haben als ich. Dann ist es für mich selbstverständlich, in Schwarz zu gehen um die Gefühle der Angehörigen nicht zu verletzen.

    Kommentar von snowlana snowlanasnowlana

    Genau da hast du recht, das ist der Unterschied, der einer guten Aufmerksamkeit bedarf :-) Danke!

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von Kristall08 Kristall08

    Ich fände es nicht mutig, sondern respektlos. Wäre jemand Buntgekleidetes auf der Beerdigung eines mir nahestehenden Menschen, würde ich ihm nahelegen, die Trauerfeier zu verlassen.

    Kommentar von snowlana snowlanasnowlana

    interessant.. ich verstehe was du meinst, aber es ist schon wirklich erstaunlich, wie die Dinge auch missverstanden werden.... Nur weil jemand bunt gekleidet kommt, sagt es doch nicht aus, das er nicht trauert oder Anteil nimmt.... Was ist denn wichtiger? Die Normerfüllung: Also die schwarze Kleidung , die ja "nur etwas äußerliches ist" oder das Dasein und mitfühlen, egal in welcher Art und Weise der Kleidung??? Auch wenn ich verstehe, das die schwarze Kleidung für Ausdruck der Trauer ist.... Vielleicht ist es auch da Bild, das wir mit dem Tod nur etwas schlechtes sehen, anstatt es auch mit den schönen Augen zu sehen, nämlich der Erinnerung und der Verbindung zu demjenigen :-)

    Kommentar von Kristall08 Kristall08Kristall08

    Ich wohne auf dem Dorf, hier ist alles etwas traditioneller. Und in dem Fall muss ich auch sagen, fände ich es mehr als unpassend. Hier kommt auch nicht jeder in Schwarz, es sind andere, aber eher gedeckte Farben dabei. Bunt bedeutet für mich leuchtend Rot, Orange oder Pink und das passt gar nicht.

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von Angel84 Angel84

    Ich kann mich noch gut erinnern, dass ich vor ca. 30 Jahren als Landpomeranze auf einer Beerdigung in München war. Ich glaube ich war die Einzige in Schwarz...

    Die Kleidung sagt sicherlich gar nix über die Beziehung aus und alleine die Überlegung, was ich anziehen kann / darf / soll, ist letztlich Idiotie. Dennoch kann ich verstehen, wenn es so Manchem schwer fällt, mit dieser Tradition zu brechen und sich der Unsicherheit auszusetzen, vielleicht als Farbtupfer hervor zu stechen.

    Ich kann da grade nicht so mitreden, weil ich höchst selten bis gar nicht auf Beerdigungen anzutreffen bin. Ich muss nicht auf diese "Versammlungen" gehen, um mich von dem Verstorbenen zu verabschieden. Und die Idee, den Hinterbliebenen gerecht werden zu müssen, davon habe ich mich schon länger verabschiedet.

    Meine Vision von meinem Sterben ist so, dass ich es bewusst wahrnehme, eine Art Abschiedsparty feiere und sich alle hoffentlich in Liebe an mich erinnern, aber Trauern nicht gefragt ist .-)

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von cyberoma cyberoma

    Wäre es nicht auch etwas wunderbares, das anzuziehen, wonach einem ist?

    Aber sicher, das ist wunderbar. Das kannst du jeden Tag tun.

    Frage: Warum gehst du überhaupt zu einer Beerdigung? Deinetwegen? Dann bleib zu Hause.

    Zu einer Beerdigung geht man, um "den Verstorbenen auf seinem letzten Weg zu begleiten", und um den traurigen Angehörigen Trost zu geben und ihnen zu zeigen, dass sie nicht allein sind.

    Den Trauernden zuliebe wirst du gebeten, dich ans Übliche (hierzulande: Schwarz, Grau, Dunkel) zu halten und diese armen Menschen, in deren Herzen es augenblicklich auch Schwarz aussieht, nicht mit bunten Farben aufzuschrecken. Denn Bunt gilt hier bei uns als Fröhlich, und das ist beim Begräbnis unangebracht. Ebenso wie Witze erzählen, laut lachen, knutschen und einiges andere.

    Das ist eine Frage des Respekts vor den Gefühlen der anderen.

    Um dich und das, wonach dir vielleicht ist, geht es überhaupt nicht.

    Kommentar von snowlana snowlanasnowlana

    So meinte ich es auch nicht... Es war lediglich eine allgemeine Frage.. Und mehr der Sinn nach innerer Anteilnahme auch ohne äußere Form....Man muss sich nicht schwarz kleiden, um zu trauern, das kann man auch , wenn man andere Kleidung an hat.... Das Trauern kommt nicht von aussen....Und warum gelten Beerdigungen auch "nur "als Trauerzeremonie...geht es nicht auch um Ehrung und die Erinnerung an den Menschen mit all seinen Fassetten??... Mir geht es dabei nicht um mich , sondern um die generelle Frage der Trauerarbeit :-) ohne jemanden verletzen zu wollen oder Wünschen im Wege zu stehen:-)

    Kommentar von cyberoma cyberomacyberoma

    Der Trauernde braucht für seine "generelle Trauerarbeit" wahrscheinlich keine bestimmte Farbe.

    Aber bei Beerdigungen, so wenige Tage nach dem Todesfall, stehen die nächsten Anverwandten oft noch unter Schock, das ist eine schreckliche und hochemotionale (Abschieds-)Situtation, in der man einfach nur Rücksicht nehmen sollte, wenn man nicht so eng betroffen ist.

    Selbst wenn sich der Verstorbene gewünscht haben sollte, dass niemand trauert und alle sich fröhlich an ihn erinnern: die ihm sehr nahe standen, werden es nicht können.

    Kommentar von Mucker MuckerMucker

    Hast du gut ausgedrückt - sehe ich genau so ! :-))

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von elmarotto elmarotto

    Wenn es der Verstorbene so gewünscht hat ...

    Kommentar von snowlana snowlanasnowlana

    Das sollte natürlich im Vordergrund stehen , wenn das möglich ist :-)

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von sandra01 sandra01

    der meinung bin ich auch, das mit dem schwarz hat sich bei uns so eingebürgert, in indien trägt man z.b. weiß zu solchen anlässen, ich habe auf der beerdigung meines vaters eine weiße bluse und eine schwarz/weiße hose getragen.....ich bin der meinung, dass es im sinne des verstorbenen ist, dass man überhaupt kommt, um ihm die letzte ehre zu erweisen

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    Warum nicht auch mal den Mut haben und auf Beerdigungen farbige Kleidung tragen oder?
    Antwort von SusaSumsi SusaSumsi

    Naja, schwarz ist halt die Trauerfarbe. Mit anderen Farben signalisierst du - auch wenn es nicht so gemeint ist - dass du nicht trauerst und dich das ganze kalt lässt. Das wäre schon sehr provozierend und passt deswegen gerade nicht auf eine Beerdigung. Ich glaube, früher war die Trauerfarbe mal weiß, in schwarz wurde geheiratet ...

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