Also zu ersteinmal finde ich es klasse, dass du dir schon solche Gedanken um das Thema gemacht hast.
Du bist dir der Risiken durchaus bewusst. Und hast sie in deine Entscheidung mit einbezogen. Dann will ich mal meinen Senf dazu geben ;)
Also ich arbeite seit geraumer Zeit ein Praktikum bei der hiesigen Polizei absolviert und da fällt einem sowas schon mehr auf. Besonders im Sommer kommt es zu den krassesten Motorradunfällen (weil da natürlich vornehmlich gefahren wird).
Ich denke mal, dass keiner derjenigen die einen Unfall haben, das auch geplant oder gewollt haben. Es sind meistens die, die sich selbst überschätzen und angeben wollen.
Ein guter Freund von mir hat genau diese Eigenschaft. Ich kenne das Gefühl zwar nur vom Autofahren, aber die Beschleunigung ist halt echt Hammer und fühlt sich gut an. Genauso wird es bei dem Motorrad sein. Und das ist das Problem, viele gehen das Risiko ein um diesen Adrenalinkick zu bekommen.
Ich habe, bevor ich meinen Autolappen gemacht habe natürlich auch die ollen Kamellen geschwungen: "Ich werde mich an die StVO halten", "Ich will ja nicht draufgehen" usw usw.
In den ersten Wochen bin ich dann echt nicht gut gefahren, mit 80 auf einer 50er Straße, schnelles beschleunigen etc. Bis ich dann irgendwann einen Auffahrunfall hatte, zwar war ich nicht Schuld, aber der Schock hatte gesessen.
Seitdem fahe ich sehr sicher aber sekbstbewusst.
Ich würde dir nicht davon abraten den Motorradschein zu machen, was du vermutlich sowieso nicht tun würdest ;)
Aber ich bitte dich wirklich aufzupassen und nicht "Mal eben einmal nur schnell gasgeben", so schnell kanns passieren dass man dann "Nur mal schnell" und "die beschleunigung haut voll rein" , und zack liegt man da auf der nächsten Landstraße.
Also fahre sicher, vorsichtig und dann kann dir nichts passieren. (Denk an ein Fahrsicherheitstraining, das ist vor allem bei Krad's nützlich)
Also einen Führerschein kann man immer 3 Monate vor dem Geburtsdatum anfangen undbekommt ihn dann mit dem Geburtstag ausgehändigt...