Speziell für Deutschland wüßte ich jetzt nichts, aber grundsätzlich...
Das Amt des Staatsoberhaupts wird dem Zugriff der politischen Parteien entzogen. So steht das Staatsoberhaupt wirklich über dem politischen System.
Der Monarch wird - normalerweise - über Jahre oder Jahrzehnte auf sein Amt vorbereitet.
Höhere Identifikation der Bürger, wie Umfragen aus unseren monarchischen Nachbarländern zeigen oder auch die Anteilnahme an Familienereignissen (Hochzeiten, Taufen...)
Zur Repräsentation besser geeignet als eine Republik mit je nach Stimmung wechselnden Präsidenten. Ohne Spicken auf wikipedia: Weißt Du, wer der König von Spanien ist? Weißt Du, wer der Präsident von Österreich ist? Eben.... :-)
Möglicherweise günstiger als eine Republik mit einem Präsidenten plus 1,2,3,4, ... noch lebenden Vorgängern, die auch alle noch finanziert werden. Die spanischen Steuerzahler zahlen jedes Jahr 18 Cent für die Monarchie, uns kostet die Republik jährlich 29 Cent. Allerdings soll die britische Monarchie wiederum teurer sein als unsere Republik. (Quelle: dpa, Süddeutsche)
Dadurch, daß der Monarch nicht von einem Wahltermin zum nächsten schielen muß, kann er langfristigere Ziele im Auge haben. Allerdings, da er in Europa keine echte politische Macht hat, beschränkt sich seine Rolle darauf, Anstöße zu geben.
Nein. Ich behaupte sogar, daß je nach Persönlichkeit das Amt auch Nachteile mit sich bringt. Otto v. Habsburg sagte mal, er wolle kein Kaiser werden, dann könne er ja nicht mehr sagen, was er denke....