Die nächtliche Ruhe macht einfach kreativ. Die Stille, die Weite. Man fühlt die Konzentration durch die Adern rasen. Das Blut konvertiert in Leistung, da ist man sich ganz sicher.
Aber die Effizienz wird natürlich genau durch die "Ausnahme" erkauft: Man arbeitet, während andere Ruhen. Aber dafür muss man bezahlen, wie du auch schon selber schreibst.
Sei dir einfach bewusst darüber, dass die nachmittagliche Arbeit auch verdammt effektiv ist. Es ist natürlich mit mehr Stress verbunden, in dem Wirrwar seine Gedanken zu sortieren, aber es ist fast genauso effektiv.
Man sagt: Es kommt nur darauf an, die ersten 20% einer Aufgabe zu erledigen. Dann kommt der Rest ganz automatisch von Innen. Meiner Erfahrung nach stimmt das.
Vielleicht mein Rat: Denke nicht, sondern fang einfach sofort an -- der Appetit kommt auch Nachmittags beim Essen.
Vielleicht hilft es ja draußen in der Natur etwas zu schaffen?! Im Winter ist es aber blöd.
Ausnahmesituationen zu schaffen ist ein Trick. Das geht aber auch schnell mal nach hinten los ;-)
Wie gesagt: Versuch einfach mal anzufangen, gerade weil du keine Lust hast.