Hallo
aktuelle Motore haben Sinterlagertechnik und extrem schmalle Pleul da ist fraglich ob die Motore länger als die Garantiezeit durchhalten, spätestens wenn der Nächstbesitzer am Öl spart sind die Motore dann tot.
Motore mit genug "Fleisch" für über 500000km Laufleistung wurden mal vor 20/30 Jahren gebaut als es noch keine Computeroptimierungen gab und die Technikern denn Käufmännern denn Marsch blasen konnten (Built to Survive heute heisst es Build to Cost).
Am Ende gehts drum ob man einen aktuelllen Daimler V6 "Rüttler" oder einen BMW Reihensechser fahren will.
Ach ja ein Tipp der "billigste" Motor mit dem grössten Hubraum ist meist der langlebigste in der Palette, aber nicht unbedingt der sparsamste oder schnellste.
55 Jahre nach dem letzten WM-Titel mit Juan Manuel Fangio feierten die Mercedes-Silberpfeile mit einem eigenen Werksteam 2010 ein Comeback in der Formel 1. Der Stuttgarter Automobilhersteller hat dafür Ende 2009 seine 40 Prozent an McLaren verkauft und stattdessen 45,1 Prozent am Weltmeisterteam Brawn übernommen. Weitere 30 Prozent unterliegen der Kontrolle von Daimler-Mehrheitseigentümer Aabar Investments PJLC.
Die Geburtsstunde der Silberpfeile geht auf das Eifelrennen 1934 zurück, für das ein Maximalgewicht von 750 Kilogramm Regel war. Der W25 wog jedoch 751 Kilogramm. Also gab Rennleiter Alfred Neubauer den Befehl, über Nacht die weiße Lackierung abzukratzen, wodurch das silberne Blech zum Vorschein kam. Nach dem Formel-1-Ausstieg im Jahr 1955 wurde dieser Mythos erst 1997 als Partner des McLaren-Teams wiederbelebt.
Mercedes gewann in der modernen Formel 1 die Fahrer-WM-Titel 1998 und 1999 mit Mika Häkkinen sowie 2008 mit Lewis Hamilton sowie 1998 die Konstrukteurskrone. 2009 sicherte man sich als Motorenlieferant des Brawn-Teams indirekt ebenfalls beide WM-Titel. Brawn wurde anschließend aufgekauft und in Mercedes umbenannt.
2010 ging Mercedes übrigens gleich mit drei deutschen Fahrern an den Start: Rekordweltmeister Michael Schumacher feierte nach drei Jahren in der Frührente sein Comeback, dazu kam Nico Rosberg (von Williams) und Test- und Ersatzfahrer Nick Heidfeld, der das Team inzwischen wieder verlassen hat. Letzter Deutscher in einem "echten" Mercedes-Silberpfeil war davor in Monza 1955 Karl Kling gewesen.