Menschenrechte - neue und gute Antworten

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    deutsche staatsbürgerschaft wurde mır aberkannt als reın deutsche, habe nun nur dıe türkısche :)
    Antwort von Rudolf36 Rudolf36

    Du hast also deutsche Eltern und bist in Deutschland geboren.

    Und jetzt hat man dich zu einem Türken gemacht. Gibt's dazu auch eine amtliche Begründung?

    Du hast aber einen PC mit türkischer Tastatur. Du schreibst jedenfalls das i ohne Punkt. Das kann ich nicht.

    und: "bın normal deutsche " - "ıch als reın deutscher" . . . was denn nun?

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von AlphaundOmega AlphaundOmega

    Vor Gott oder dem Universum , wären wir alle gleich und jedem steht als Mensch gleichermaßen sein Freiraum bzw. seine Menschlichen Bedürfnisse in ausgleichender Gerechtigkeit und weise zu.

    Die vom Menschen erstellte Gerechtigkeit durch hervorhebung von Gesetzen und Geldsystem , illusionieren ein Weltbildparadoxum das mehr Schein als Sein darstellt.

    Ein Auge um Auge , hört sich ebenfalls Logisch und Gerecht an ,bedeutet aber das letztendlich die ganze Welt erblindet. Gandi

    Daher gibt es sie überhaupt nicht .

    Z.B. jene ," Familien" die ihre Kinder im Krieg verloren haben , können nie eine wirkliche ausgleichende Gerechtigkeit erfahren , da sie ihre Kinder auf keine Weise damit ersetzen könnten. Es sei denn ,man bezeichnet es so, das aus Liebe nun Hass entsteht , was nun wirklich kein Trostpflaster ist.

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    Menschen die sich für die Meinungsfreiheit eingesetzt haben?
    Antwort von tradaix tradaix

    [Peter; Anm. von mir] Benenson schrieb: „Sie können ihre Zeitung an jedem x-beliebigen Tag der Woche aufschlagen und Sie werden in ihr einen Bericht über jemanden finden, der irgendwo in der Welt gefangengenommen, gefoltert oder hingerichtet wird, weil seine Ansichten oder seine Religion seiner Regierung nicht gefallen.“

    (Quelle: Wikipedia)

    Derweilen gibt es viele im Exil lebende Personen nicht nur aus Nordafrika und dem Nahen Osten, die sich für die Meinungs- und Demonstrationsfreiheit einsetzen.

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    Menschen die sich für die Meinungsfreiheit eingesetzt haben?
    Antwort von 10Leo 10Leo

    Gandhi würde mir da spontan einfallen. Schau mal bei Wikipedia unter Mohandas Gandhi.

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    Menschen die sich für die Meinungsfreiheit eingesetzt haben?
    Antwort von Rusty1995 Rusty1995

    Gandhi?

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    Gibt es Länder ohne Mneschenrechte?
    Antwort von Tobias87 Tobias87

    Als einziges Land weltweit hat der Vatikan die Allg. Erklärung der Menschenrechte nicht unterzeichnet.

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von Tobias87 Tobias87

    Ethische Aussagen lassen sich mittels der Vernunft allein nicht begründen. Das liegt daran, dass Sollens- und Seins-Aussagen voneinander logisch unabhängig sind, man also aus dem einen nicht auf das andere schließen kann.

    Recherchestichpunkte bei näherem Interesse wären: - naturalistischer Fehlschluss - Humes Gesetz - Nonkognitivismus

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Ohne deine Stichpunkte nachgeschlagen zu haben, würde ich dir spontan widersprechen. Der Mensch als vernunftbegabtes Wesen hat sich Wertmaßstäbe angeeignet, um das Zusammenleben zu gestalten. Dies geschieht aus Rationalismus.

    Gewiss mag es weitere Gründe für ethisches Verhalten geben: emotionale und instinktive.

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von Angel84 Angel84

    Ich beziehe mich nun lediglich auf die Überschrift und lass mal fließen, was da IN mir dazu auftaucht ;-)

    Für mich ist Gerechtigkeit weder logisch, noch rational, wenn sie ausschließlich auf sicht- und greifbare Fakten aufbaut. Die kurzsichtige Sichtweise, dass nur der kleine Ausschnitt einer Situation ausreichend dafür ist, um über gerecht oder ungerecht urteilen zu können, macht so ein Urteil vielleicht logisch, aber bestimmt nicht geistreich.

    Unsere Gesetze, die für Gerechtigkeit sorgen sollen, entspringen einer Zeit, die geprägt ist von rationalem und logischem Denken und tiefere Zusammenhänge von Geist und Seele völlig außen vor lässt.

    Von daher ist unsere sogenannte Gerechtigkeit für mich vor allem eines, nämlich hochgradig unmenschlich!

    Verbrechen jeglicher Couleur haben einen gemeinsamen Ursprung: einen Mangel an LIEBE.

    Das beginnt mit dem Mangel an Liebe und Anerkennung für sich selbst, geht weiter mit der Hoffnung, dies von anderen aufgefüllt zu bekommen und endet mit dem Versuch wenigstens überhaupt auf sich aufmerksam zu machen, beachtet zu werden, das Gefühl zu haben "auch wer zu sein" und wenn es eben in den negativsten Ausformungen ist.

    Ich könnte auch so sagen: aus irrationalen Gründen bestehende und entstehende scheinbare Ungerechtigkeiten werden mit Hilfe von Gesetzen und unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit "berichtigt".

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Hallo. Ich musste deine Antwort mehrmals lesen, da sie reichlich abstrakt ist

    Verbrechen jeglicher Couleur

    Nenn bitte ein Beispiel und gib auch an, inwiefern unser Gesetz dieses "Verbrechen" unterstützt. Ich finde immer, dass man anhand von Veranschaulichungen besser diskutieren kann, abstrahieren kann man hinterher.

    Kommentar von Angel84 Angel84Angel84

    Ich sagte nicht, dass das Gesetz Verbrechen unterstützt, sondern meine damit, dass dann, wenn die Gesamtheit aller Zusammenhänge erkannt, anerkannt werden würde, wenn Mensch einsehen würde, dass seine vermeintliche Wahrheit nur einen winzigen Ausschnitt des Ganzen zeigt, die Unsinnigkeit von Gesetzen erkennbar wäre. Das Ganze ist die Gerechtigkeit in Reinkultur und nur der Blick auf ein Puzzleteil des Ganzen kann ungerecht erscheinen.

    Lies mal auch hier und nicht nur meine Antwort....

    http://www.gutefrage.net/frage/gibt-es-ueberhaupt-eine-wahrheit-

    Wie willst du da rational und logisch Gerechtigkeit herstellen??

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    Sich für einen guten Zweck engagieren in der Schweiz? Wo? Wie?
    Antwort von Bastim83 Bastim83

    Geld zu spenden ist immer eine tolle Sache.

    Mein tipp:

    Du kannst auch Geld spenden, ohne selbst Geld zu bezahlen. Immer wenn Du irgendwo im Internet einkaufen gehst, solltest Du vorher auf der Webseite http://www.kauf-ein-zeig-herz.de vorbeischauen und über diese Seite auf den Webshop Deiner Wahl klicken. Dann bekommen die eine Provision für Deinen Einkauf, die sie dann spenden. Lies es dir einfach mal auf der Webseite durch. ist echt toll, was die machen.

    Das geht für fast alle Shops, wie Amazon, brandsforfriends, aber auch online-apotheken oder Spieleplattformen. Einfach mal anschauen

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von Suboptimierer Suboptimierer

    Gerechtigkeit ist rational und logisch.
    Gerechtigkeit bedeutet, dass alle Individuen unter den gleichen Bedingungen gleich behandelt werden.

    Das Problem besteht einzig darin, die Bedingungen vergleichbar zu machen. Außerdem könnte man sich darüber streiten, wen man in den Kreis der Individuen aufnehmen möchte.

    Ist es gerecht, wenn alle Menschen gleich viel Geld verdienen würden? Nimmt man die Bedingung hinzu, dass für die einzelnen Arbeiten unterschiedliche Kenntnisse vorausgesetzt werden, muss man die Frage stellen, ob es gerecht ist, wenn alle Menschen einer Innung das gleiche Geld verdienten. Das ganze kann man weiterspinnen. Will man in die Bedingungen die Stellen zwischen den Firmen oder innerhalb einer Firma vergleichen?
    Will man unterscheiden, wie schwer die Personen sind? Schwere Personen müssen mehr Nahrung zu sich nehmen und benötigen deshalb mehr Geld für Nahrung.
    Soll jemand, dem ein Finger fehlt, gleich viel verdienen wie die anderen? Er könnte mehr bekommen, weil er verhältnismäßig mehr leistet, er könnte aber auch weniger bekommen, weil er absolut in bestimmten Jobs nicht so viel leisten kann. (Dies soll nicht diskriminierend sein, es soll nur veranschaulichen, wie schwer eine objektive Gerechtigkeit zu definieren ist.)

    Insgesamt kann man sagen:
    Je mehr man die Bedingungen verallgemeinert, desto ungerechter wird man zu Individuen.
    Je mehr man sich auf Individuen konzentriert, desto schwieriger wird es, allgemeine Gesetze und Richtlinien zu definieren und gerechte, allgemeine Fördermaßnahmen zu finden.
    Aber: Nur weil es mehrere Möglichkeiten gibt, muss nicht der Weg, den man beschreitet unlogisch sein. Die Entscheidung für den Weg ist eine Symbiose aus Verstand und Emotion, bzw. des kulturellen Entwicklungsstands.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Hallo. Vielen Dank für deine auf Ausführlichkeit bedachte Antwort. Generell sehr gut gefällt mir die letzte Passage, auch wenn sie den Kern der Frage nur streift.

    Pass aber auf, Gerechtigkeit nicht mit Gleichheit gleichzusetzen. Diese fordern die eingangs erwähnten Menschenrechte, derer ich mich zwecks einer Definition des modernen Gerechtigkeitsbegriffs bediene, nicht. Das Ideal einer absoluten (nicht erreichbaren) Chancen(!!)gleichheit kann jedoch von den Menschenrechten abgeleitet werden. Weil gleiche Chancen unterschiedlich gut genutzt werden, kann sich hieraus noch lange keine Gleichheit entwickeln. Und sollte sich auch nicht, denn die Wahrnehmung von Chancen ist belohnenswert.

    Kommen wir zum Kern der Frage. Erst einmal: Absolute Objektivität ist eine Illusion. Selbst wenn wir wert- und kriterienorientiert vorgehen, ist diese in keinerlei Einschätzung zu erreichen, weil die Auswahl hinzugezogener Werte und Kriterien zu beliebig erscheint.

    Warum ist Gerechtigkeit logischer als Ungerechtigkeit? Welches ist also das grundlegende Ziel, das hinter (!) Gerechtigkeit nach modern-westlichen Maßstäben steht? Wenn der Begriff nicht historisch abgegriffen würde, wäre die Frage, warum das "Endziel" der Weltgemeinschaft auf vollkommene Gerechtigkeit ausgerichtet sein soll. Wie würdest du einem redegewandtem Islamisten entgegentreten, ohne dir anlasten zu müssen, ideologiebeschränkt zu argumentieren? Gibt es also eine ideologieunabhängige, damit rational-objektive, Rechtfertigung für unser Streben nach Gerechtigkeit?

    Kommentar von Suboptimierer SuboptimiererSuboptimierer

    Pass aber auf, Gerechtigkeit nicht mit Gleichheit gleichzusetzen.

    Ich glaube, ich habe es verstanden. Das wäre übertragbar auf den Unterschied zwischen Gleichberechtigung und Gleichstellung beim Thema "Diskriminierung von Frauen", oder?

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Richtig. Deshalb lehne ich generell Quoten ab - ob Frauen auf der Führungsebene oder Migranten im Polizeidienst. Was kommt als nächstes? Eine Quote für Menschen mit krummer Nase?

    Gerechtigkeit ist für mich mit Gleichheit nicht vereinbar. Sowohl Frauen, Migranten wie auch mit Menschen mit krummer Nase sollen möglichst gleiche Chancen erhalten, gleich stark gefördert werden. Wer diese Chancen am besten nutzt, soll im Vorteil sein, nicht derjenige, der wegen mangelnder Chancennutzung das Mitleid der Gesellschaft auf sich zieht. Bei Frauen halte ich die These für gar nicht so falsch, dass sie oft andere Lebensziele verfolgen, die nicht vom absoluten Ehrgeiz- und Konkurrenzdenken ihrer männlichen Kollegen getrieben werden (generalisierend ist das nicht gemeint, sondern nur zusammenfassend). Insofern lassen sie also begründet Chancen aus: Will man jene Frauen, die diese Chancen nutzen wollen und aufgrund mangelnder weiblicher Konkurrenz in ihrer Geschlechtsgruppe am höchsten qualifiziert sind, gegenüber ebenso gut (oder besser) qualifizierten männlichen Kollegen bevorteilen? Absurd.

    Ich schweife ab. Die Gerechtigkeitsdefinition wäre wohl einigermaßen geklärt, bleibt die Beantwortung meiner Frage: "Wie würdest du einem redegewandtem Islamisten entgegentreten, ohne dir anlasten zu müssen, ideologiebeschränkt zu argumentieren? Gibt es also eine ideologieunabhängige, damit rational-objektive, Rechtfertigung für unser Streben nach Gerechtigkeit?"

    Kommentar von Suboptimierer SuboptimiererSuboptimierer

    ist diese in keinerlei Einschätzung zu erreichen, weil die Auswahl hinzugezogener Werte und Kriterien zu beliebig erscheint.

    Genau das wollte ich eigentlich sagen ^^ Deswegen auch die übertriebenen Beispiel mit Nahrung und Fingerlosen.

    Warum ist Gerechtigkeit logischer als Ungerechtigkeit?

    Das kann man so nicht sagen. Man kann sich auf beide Standpunkte stellen. Man könnte sagen, dass das komplette Leben gerecht ist, weil wir alle sterben müssen. Man könnte aber auch alles für ungerecht erachten, weil jeder einzelne von uns andere Voraussetzungen für das Leben und andere Veranlagungen hat.

    Beides ist sozusagen "gleichlogisch", wollte man es vergleichen.

    Welches ist also das grundlegende Ziel, das hinter (!) Gerechtigkeit nach modern-westlichen Maßstäben steht?

    Ich schätze mal, gleiche Voraussetzungen für alle zu schaffen und Spielregeln zu schaffen, die Chancengleichheit herstellen, einschließlich eines Strafbuchs, das die Verfahrensweise bei Übertretung der Spielregeln vorgibt.

    Wie würdest du einem redegewandtem Islamisten entgegentreten

    Ich würde niemandem Redegawandten gegenübertreten, weil ich selber nicht redegewandt bin.

    Gibt es also eine ideologieunabhängige, damit rational-objektive, Rechtfertigung für unser Streben nach Gerechtigkeit?

    In einem Fantasieland, in dem alles gerecht ist und dessen Existenz nur im Kopf möglich ist, wird jeder so behandelt, wie es ihm zusteht.
    Im Prinzip steht genau das hinter allem: Jeder soll das bekommen, was ihm zusteht und Alle sind damit einverstanden, weil alle es als gerecht empfinden

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    " Man könnte aber auch alles für ungerecht erachten, weil jeder einzelne von uns andere Voraussetzungen für das Leben und andere Veranlagungen hat." <

    Unbestreitbar. Nicht nur der Wille zählt, sondern auch die individuelle, genetisch veranlagte Begabung für eine Sache. Ich behaupte allerdings, dass für jeden ein Weg besteht, um seine Ziele zu verwirklichen (Reichtum, Glück). Nur muss dieser (in seiner Einschlagung stochastisch unwahrscheinliche) Weg gefunden werden. Wenn man diese Vorstellung einer dennoch existierenden mathematischen Möglichkeit verfolgt, ist die Welt gerecht. Denn noch ungerechter wäre es, Nichtbegabte Begabten vorzuziehen. Vielleicht haben nicht Begabte in ganz anderen Bereichen ihre Stärken, wo sie sich durchsetzen können. In dieser Annahme wäre die Maßnahme, Unbegabte zu bevorteilen, idiotisch, weil Potenziale nicht richtig auf Funktionen verteilt würden. Insofern wäre bereits das Optimum erreicht.

    Da wir ständig abschweifen, äußere ich mich selbst zum Kern meiner Frage. Gerechtigkeit nach unserer Definition kann als perfekter Zustand betrachtet werden, weil in diesem Stadium die größtmögliche Stabilität und gesellschaftliche Befriedung erreicht wäre. Das ist für mich das Ziel, das alle rational denkenden Menschen am Ideal von Gerechtigkeit festhalten lassen sollte, weil in einer sicheren Umgebung die beste persönliche Entfaltung realisierbar ist.

    Kommentar von Suboptimierer SuboptimiererSuboptimierer

    Gerechtigkeit herrscht nicht, wenn alle Bedürfnisse befriedigt sind, nur beschwert sich dann keiner.

    Nehmen wir an, das einzige Bedürfnis bestände darin, viel Geld zu haben. Gib einem Menschen 10 Mrd. €, einem anderen 20 Mrd. €. Die werden beide ihr Bedürfnis befriedigt sehen, trotzdem wäre es nicht gerecht.

    Ansonsten stimme ich dir 100%ig zu. Zu dem Thema (auch das mit den Frauen) besteht zwischen unseren Ansichten wenig Disputpotzenzial.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Bedürfnisdeckung ist weder gerecht noch ungerecht, die Begriffe sind voneinander abgekoppelt.

    Es gibt Gerechtigkeit, ohne dass Bedürfnisse gedeckt sind. Wenn sich in einer absolut gerechten Welt alle Individuen täglich nur eine Banane erwirtschaften, sind Bedürfnisse nicht gedeckt. Es kommt nicht zu systemischer Instabilität (zumindest dann nicht, wenn alle sich der Gerechtigkeit verpflichten), denn wenn niemand etwas hat, gibt es niemanden, der Neid auf sich zieht und deshalb angreifbar ist. Die Menschheit würde also - obwohl das Stadium absoluter Gerechtigkeit erreicht ist - verrecken.

    Es gibt Ungerechtigkeit mit Bedarfsdeckung. Du hast ein Beispiel genannt. Ein anderes wäre Diktatur im Sinne einer von vornerein ungleichen Machtverteilung, das keinen Aufstieg erlaubt. Ob es zu Revolten kommt, hängt davon ab, ob die Menschen auf (rein) materielle oder (auch) inmaterielle Werte fixiert sind.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Was wir die ganze Zeit leicht unterschlagen haben, ist die Gerechtigkeit im Sinne sozialer Umverteilung, weil nur auf einer gewissen materiellen Basis Chancengerechtigkeit entstehen kann. Niemand kann theoretisch verfügbare Chancen wahrnehmen, wenn seine Gehirnleistung durch mangelnde Ernährungszufuhr gehemmt ist.

    Hierzu das erste Szenario um die Komponente erweitert, dass eine Minderheit des im Durchschnitt hungernden, armen Volkes in Wohlstand lebt. Um die gesellschaftliche Stabilität zu gewähren, müsste diese Minderheit der Mehrheit etwas abgeben, um ihnen zumindest ein Leben am Existenzminumum zu bieten. Da diese Minderheit aufgrund der zu unterstützenden Mehrheit materiell erheblich geschwächt wäre, könnte die Gerechtigkeit schon überstrapaziert sein, sodass sich die Frage stellt, ob ich es mir mit meiner obigen Definition vom Gerechtigkeitssinn nicht zu einfach gemacht habe.

    Kommentar von Suboptimierer SuboptimiererSuboptimierer

    Niemand kann theoretisch verfügbare Chancen wahrnehmen, wenn seine Gehirnleistung durch mangelnde Ernährungszufuhr gehemmt ist.

    Das ist aber nur ein Beispiel. Es kann auch andere Gründe geben, weshalb man seine Chancen nicht erkennt.
    Abgesehen von der nüchternen Seite darf man die emotionale und kulturelle Seite nicht vergessen. Zum Beispiel hat der Weg, den die Eltern gehen, oft einen kleinen Sympathiebonus, obwohl es nicht der beste sein muss. Als auch können Depressionen dazu führen, dass man Chancen nicht als Chancen wahrnimmt und wenn man noch so rational ist.

    Um die gesellschaftliche Stabilität zu gewähren, müsste diese Minderheit der Mehrheit etwas abgeben, um ihnen zumindest ein Leben am Existenzminumum zu bieten [...] die Frage stellt, ob ich es mir mit meiner obigen Definition vom Gerechtigkeitssinn nicht zu einfach gemacht habe.

    Sobald eine Aktion eingeleitet wird, um Gleichheit herzustellen, sind wir sowieso, wie du selbst oben geschrieben hast, vom Thema Gerechtigkeit ab.
    Dass es Reiche und Arme gibt ist nicht ungerecht schlecht hin. Auch reich geboren zu werden ist nicht ungerecht, denn dafür hat sich eben jemand anderes den Allerwertesten aufgerissen oder einfach nur Glück gehabt. Ungerecht ist es, wenn die Reichen sich das Geld ergaunern, sich also nicht an die Spielregeln halten, die für alle gelten. Das setzt natürlich erstmal voraus, dass für alle die gleichen Spielregeln gelten. In manchen Ländern ist das leider nicht der Fall.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Sobald eine Aktion eingeleitet wird, um Gleichheit herzustellen, sind wir sowieso, wie du selbst oben geschrieben hast, vom Thema Gerechtigkeit ab.

    Ich habe davor gewarnt, Gerechtigkeit mit Gleichheit gleichzusetzen, also die Formel "Gerechtigkeit besteht, wenn Gleichheit besteht" aufzustellen. Damit sollen nicht sämtliche soziale Ausgleichungsmechanismen infrage gestellt werden.

    In Reaktion auf die freie Marktwirtschaft/Kapitalismus und dem Gegenmodell Sozialismus/Kommunismus haben wir die Soziale Marktwirtschaft erschaffen, welche ich als das praktikabelste von allen drei historisch und auch noch gegenwärtig getesteten Systemen halte.

    Deshalb, weil selbst für die Erfolgslosen eine materielle Basis geschaffen wird, welche zumindest die Grundbedürfnisse deckt. Genetisch bedingte (=angeborene) Talentfreiheit ist ungerecht, weil es das Ideal der Chancengleichheit zunichte macht. Natürliche Ungerechtigkeit (genetische Benachteiligung) wird mit menschengemachter Ungerechtigkeit (den Leistungsträgern wird etwas "geklaut") kompensiert.

    Wir weichen wir also vom Gerechtigkeitsideal ab, um soziale Unruhen zu vermeiden. Wir geben Gerechtigkeit aus praktikablen Gründen auf.

    Soziale Ausgleichsmechanismen sind nicht gerecht, aber rational begründbar.

    Kommentar von Suboptimierer SuboptimiererSuboptimierer

    Damit sollen nicht sämtliche soziale Ausgleichungsmechanismen infrage gestellt werden.

    Ich behaupte, dass sämtliche Ausgleichsmechanismen ungerecht sind.
    Es wird künstlich versucht etwas auszugleichen, das auf "natürliche" Weise sich nicht ausgleichen würde. Entweder schwingt das Pendel dabei zu stark aus oder zu schwach.
    Ich muss immer an die in Australien eingeführte Aga-Kröte denken. Schädlingsbekämpfung mal anders. Jetzt muss der Schädlingsbekämpfer bekämpft werden.
    Am Ende flickt man die Welt zugrunde.
    Wenn etwas gerecht ist, dann ist es Evolution.

    Soziale Ausgleichsmechanismen sind nicht gerecht, aber rational begründbar.

    So isses-

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    ...womit wir herausgestellt hätten, dass die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Ungerechtigkeiten fordert (siehe Artikel 22). Ich möchte hinzufügen, dass ich soziale Ausgleichungsmechanismen als Anhänger der Sozialen Marktwirtschaft ausdrücklich begrüße. Diese finden ihre Legitimation nicht in der Gerechtigkeit, sondern in ihrer Notwendigkeit, um weitergehende gesellschaftliche Ideale zu erfüllen.

    Wir haben hiermit eine in sich schlüssige Gerechtigkeitsdefinition herausgearbeitet. Es gibt meines Erachtens aber viele verschiedene, ebenfalls in sich schlüssige und daher gültige Definitionen. Nicht nur die unsrige.

    Elementar bleibt die Erkenntnis, dass solch abstrakte Begriffe in Diskussionen stets mit Inhalt gefüllt werden müssen, um einerseits nicht zu riskieren, komplett aneinander vorbeizureden, andererseits die gefährliche Instrumentalisierung der Begrifflichkeit zu verhindern.

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von Kampy Kampy

    Ich weiß nicht, ob das nicht deine Hausaufgabe verfehlt, wenn du das andere machen lässt, aber im Grunde lernst du ja so auch etwas, also bitte:

    Der Gerechtigkeitsbegriff ist in der Tat logisch begründbar und fußt auf objektiver Ethik. Daraus leiten sich nämlich bestimmte Grundsätze ab, die in Großen Teilen auch in der Praxis auch umgesetzt werden können (Rechtssystem).

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Hallo. Auch hier wiederum die Richtigstellung, dass dies eine reine Interessensfrage ist. "Hausaufgaben" (ich bin nebenher weder Schüler noch Student) von einer anonymen Internetgemeinschaft erledigen zu lassen, würde doch an meinem Selbstrespekt nagen. Deine arrogante Einleitung hält mich leider vom Weiterlesen ab. Nix für ungut.

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von ToniLatinovic78 ToniLatinovic78

    Gerechtigkeit ist ein Begriff, den man nicht so einfach definieren kann, schon gar nicht politisch. Soldaten brennen ganze Dörfer weg, für die Gerechtigkeit. Menschen werden gesteinigt für die Gerechtigkeit.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Um es nicht zur Worthuelse verkommen zu lassen, habe ich das Abstraktum auf die Menschenrechtserklaerung von 1948 eingeschraenkt. Es geht mir weniger um die Frage nach der Legitimation der Umsetzung, vielmehr um die idealisierten Werte: Antidiskriminierung, Freiheiten, Chancengerechtigkeit.... Warum ist dies in unserer Gesellschaft ein annaehernder, relativ unumstrittener Konsens?

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    Ist Gerechtigkeit logisch und rational?
    Antwort von Kapaun Kapaun

    Es gibt kein "westliches Gerechtigkeitsideal". Geh auf die Straße und frage 100 Leute, was Gerechtigkeit wohl sein mag oder was sie konkret unter "gerecht" verstehen - und du wirst -zig verschiedene und sogar gegensätzliche Antworten bekommen. Es gibt keine allgemein anerkannte Definition von Gerechtigkeit. Sie ist zu einem politischen Kampfbegriff ohne Inhalt verkommen, zu einer leeren Worthülse...

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Deine Antwort ist weder falsch noch richtig. Richtig ist, dass in einer pluralistischen Gesellschaft differierende Ansichten bestehen. Zu bedenken ist aber, dass bei uns ein majoritaerer Grundkonsens ueber zentrale Werte vorliegt. Ohne solch einen Grundkonsens ware unser Zusammenleben gar nicht gestaltbar.

    Kommentar von Kapaun KapaunKapaun

    Vielleicht kommen wir weiter, indem wir konkreter werden: Welche zentralen Werte wären das?

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Chancengleichheit, Nichtdiskriminierung, relative Freiheiten, Demokratie.

    95 Prozent der auf der Straße befragten Menschen würden dem zustimmen. Natürlich lassen sich diese Begriffe biegen und dehnen, ein Grundkonsens ist dennoch zu erwarten. Jede funktionierende, freiheitliche Gesellschaft ist eine Wertegesellschaft, in der über solch grundlegende Prinzipien weitestgehende Einigkeit herrscht.

    Kommentar von Kapaun KapaunKapaun

    Okay, das ist doch schon was. In dem Falle würde ich sagen, dass diese Werte logisch sind, in dem Sinne, dass sie allen Beteiligten ein möglichst gutes Leben und der Gesellschaft insgesamt eine möglichst schnelle Entwicklung ermöglichen. Diese Werte sind also rational, ja.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Danke, das geht schon in eine sehr konstruktive Richtung. Ergänzend dazu mein Kommentar auf die Antwort von Suboptimierer:

    Gerechtigkeit nach unserer Definition kann als perfekter Zustand betrachtet werden, weil in diesem Stadium die größtmögliche Stabilität und gesellschaftliche Befriedung erreicht wäre. Das ist für mich das Ziel, das alle rational denkenden Menschen am Ideal von Gerechtigkeit festhalten lassen sollte, weil in einer sicheren Umgebung die beste persönliche Entfaltung realisierbar ist.

    Somit wäre Gerechtigkeit als ein dem sowohl gesamtgesellschaftlichem als auch individuellem Nutzen dienendes Ideal begreifbar.

    Kommentar von Kapaun KapaunKapaun

    Grundsätzlich ja, wenngleich ich das Wort "Gerechtigkeit" in diesem Zusammenhang nicht gebrauchen würde (siehe oben). Eigentlich gebrauche ich das Wort überhaupt nicht mehr - es wurde zuviel Schindluder damit getrieben.

    Kommentar von Nikiki Nikiki

    Es wurde mit allen Begriffen, die leicht instrumentalisiert werden können, weil sie Gemeinwohlorientierung implizieren, "Schindluder" getrieben. Deshalb ist eine Spezifikation notwendig, die ich mit der Nennung der Menschenrechte von 1948 vorgenommen habe.

    Kommentar von Kapaun KapaunKapaun

    Mit der Spezifikation bin ich ja auch soweit einverstanden, nur mit dem Begriff "Gerechtigkeit" nicht.

    Stellen wir uns doch mal eine total überwachte Gesellschaft ohne jegliche Meinungsfreiheit vor. Man könnte durchaus annehmen, dass dieser Zustand nicht nur für das Volk, sondern auch für die Führung bis weit nach oben gilt. In der Geschichte der Sowjetunion gab es Phasen, in denen sogar gerade die Parteimitglieder besonders gefährdet waren. Man könnte sogar postulieren, dass der allerengste Kreis der Führung selbst diesen Regeln weitgehend unterliegt. Einige wenige Hinweise auf solche Verhältnisse gibt es sowohl in Bezug auf das Politbüro der KPdSU als auch auf das der SED. Sie gelten also praktisch für jeden.

    Wenn sie also praktisch für jeden gelten, sind die Verhältnisse dann gerecht? Du wirst das wahrscheinlich ähnlich wie ich verneinen - und doch könnte ich dir jetzt eine Diskussion liefern, in der du deine liebe Mühe haben würdest, diese Verneinung durchzuhalten. Also, Gerechtigkeit ist ganz einfach keine Kategorie, die man verwenden sollte.

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    Wie sollte ein Spiel für die Menschenrechte aussehen?
    Antwort von Nimber Nimber

    kennt jemand noch bessere???

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    Wie sollte ein Spiel für die Menschenrechte aussehen?
    Antwort von Nimber Nimber

    super antworten(stöhn)

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    Frage zu Menschenrechten
    Antwort von basado basado

    Weil die Menschheit an sich, leider von Anfang an glaubt, immer jemanden unterordnen, knechten oder sich gefügig machen zu müssen/dürfen. Irgeneiner fühlt sich immer als sog. "Herrenrasse" Bis heute. Das Schlimme dabei ist, sie glauben auch noch, im Recht zu sein. Du kannst die Geschichte zurückverfolgen und dir begegnen immer wieder die gleichen, schrecklichen Verhaltensmuster. Geben wir mal die Hoffnung nicht auf? Allerdings, wenn z.B. in der heutigen Zeit Menschen in der Zivilisation grundlos und nur so aus Spaß zusammengeschlagen werden, und selbst wenn sie schwerst verletzt auf dem Boden liegen, wird noch weiter gemacht...... Wo bleibt da unsere Hoffnung??

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    Frage zu Menschenrechten
    Antwort von Nusserle3 Nusserle3

    Zuerst wer soll kontrollieren bzw. sanktionieren ob bzw. wenn Menschenrechte nicht eingehalten werden.

    Und noch viel wichtiger: Falls auf der ganzen Welt die MRs durchgestetzt werden müssten, dann hätten von den ca. 180 (oder wieviel Staaten es überhaupt gibt) warscheinlich 180 Staaten keine Machtlegitimation mehr.

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    Frage zu Menschenrechten
    Antwort von tapri tapri

    weil jeder was anderes darunter versteht. In einer Familie oder einer Gruppe von Menschen verstehen sich ja auch nie alle und vorallem nie alle gleich und ncht jeder wird gleich angesehen......was im Kleinen nicht mal klappt, hat im Großen erst recht keine Chance

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    Frage zu Menschenrechten
    Antwort von Triton92 Triton92

    frag kony

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