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ich beiss mir auf die zunge und kratz mich nicht am kopf..

Das sind sogenannte Übergangs- bzw. Verlegenheitshandlungen die wir vornehmen, um die Zeit zu überbrücken, bis uns etwas besseres einfällt. Das kann sich verschieden äußern, die einen kratzen sich, die anderen streichen durch Haar, der nächste knackt mit den Fingern usw. Wie gesagt, solche Aktionen sind nur zur Überbrückung, um nicht einfach so da zu stehen.

Man massiert Blutgefässe in der Hoffnung, das mehr Sauerstoff das Gehirn anreizt. Is aber Unfug.

Wir reden NICHT von "normaler", situationsangemessener Angst, die dem Instinkt zur existenziellen Selbsterhaltung entspringt, richtig? Also reden wir nicht über jene Angst, die Dich instinktiv schreckhaft überfällt, wenn z. B. unversehens ein Hund um die Hausecke geschossen kommt. Oder die Dich z. B. lebenslang traumatisieren kann, wenn Dich jemand im Schwimmbad "döppt" (Dich unvorhersehbar mit Gewalt unter Wasser drückt - was naturgemäß Todesangst auslöst!) und diese Situation unverarbeitet bleibt (die Traumatisierung ist dann ein solcher, blockierender Angstzustand). Oder oder oder…
Angst hat eine höhere Empfindlichkeit zur Folge, keineswegs aber eine höhere Sensibilität.
Will sagen, dass Angst dazu führt, dass der Mensch in jeder verdammten Kleinigkeit gleich eine große Gefahr, einen persönlichen Angriff, eine untragbare Vernachlässigung sieht - meint: empfindet. Aber andererseits blockiert Angst die Fähigkeit zur umfassenden Wahrnehmung und klaren und distanzierten Analyse – meint, dass die Empfindsamkeit für alle Aspekte einer Situation oder Umgebung stark beeinträchtigt ist.
Angst führt zu unangemessenen Reaktionen, meistens übersteigerten Abwehrhaltungen, zu falschen Schlussfolgerungen.
Falls Du Dich davon betroffen sieht (sonst fragtest Du wahrscheinlich nicht), dann solltest Du Dich daran machen, Deine Ängste zu beobachten und zu analysieren. Ggf. nimm Hilfe Dritter in Anspruch.
JackySmith am 24. Dezember 2009 11:50 Ja, ich meine eine dauerhaft stand haltende Angst oder eine bei der ein Trauma gefolgt ist. Ich meine aber nicht nur eine höhere Empfindlichkeit auf alles, was damit zu tun hat. OK... der Mensch sieht in jeder Kleinigkeit eine größere Gefahr als sie überhaupt besteht und zieht falsche Schlussfolgerungen. Aber ich meine, ob er die Umwelt besser wahrnehmen könnte in einem positiven Sinne, was man aber auch anders sehen kann. Ich meine, ob er ein Gefühl für die guten Dinge im Leben besser bekommen kann oder andere Menschen besser versteht sich besser einfühlen kann oder ihm Dinge auffallen, die anderen nicht auffallen. Vielleciht sind das auch Sachen, die einfach schon vorhanden sind oder dienen auch zu einer Art Verteitigung sich nicht selbst durch die Angst auszulöschen. So habe ich nämlich das Gefühl. Die Angst ist zwar da und lässt alles schrecklicher aussehene als es ist, doch trotz der Angst ist das Leben irgendwie klasse, weil man doch in jedem Augenblick auch das Gute entdecken kann. Ich hab eventuell eine Soziale Phobie. Das hast du richtig erkannt und ich analysiere mich jetzt bereits seit einem dreiviertel Jahr. Aber ich sollte mich mit Selbstdiagnosen lieber zurück halten. Bin ja kein professioneller Therapeut. Ich habe auch noch vor zu einem Psychologen oder Verhaltentherapeuten zu gehen. Dieses Jahr wird es nichts mehr. Aber nächstes Jahr muss ich es schaffen.

Hier hast Du einen speziellen BMI-Rechner (Body-Maß-Index) für Kinder und Jugendliche bis 18 J:
http://www.bzga-kinderuebergewicht.de/adipo_mtp/bmi/bmi-rechner/rechner.php
Daten eingeben, berechnen, und unter der Grafik kriegst Du Infos.
.
Dieser sogenannte Kinder-BMI-Rechner ist sehr gut und schwer zu finden. - Speicher ihn Dir gut ab.

Ich glaube das man sich nur vor dem ekelt auf das man negativ konditioniert wird. Ich glaube nicht das sich Leute in der Sex-, Medizin-, Sanitär- oder anderen Branchen in denen man mit Körperflüssigkeiten in Berührung kommt davor ekeln. Ich persönlich möchte jedoch keine Nachttöppe leeren oder Verstorbene sezieren.
Angst ist ein negativer Erregungszustand-ganz doof gesagt-und erregt wird etwas nur durch Reize.Wenn nun die Reize auf die Nerven treffen,gibt es ja eigentlich nur die beiden Möglichkeiten:auf Dauer-abstumpfen oder :sensibilisieren
durch Angst ist der Körper "wacher" und ja man ist sensibeler da alle Muskeln angespannt sind, alle Sinnen im Allert.
JackySmith am 24. Dezember 2009 00:03 OK. Danke. Aber ich meine nicht nur sensibler, sonder auch emotionaler oder feinfühliger.

Ja, meist ist es aber umgekehrt. Menschen mit hoher Sensibilität sind auch für Angstgefühle empfänglicher.
JackySmith am 24. Dezember 2009 00:01 Das macht Sinn. Danke für deine Antwort.

natürlich, wenn es eine konkrete angst ist, ist man genau für diese extrem sensibel.....!!
JackySmith am 23. Dezember 2009 23:59 Ja, OK. Das ist wahr. Aber ich meine nicht direkt auf die Angst bezogen, sondern noch auf andere Dinge.

Ja,besonders bei und nach der Angst folgt eine Sensibilisierung, welche eine Art Selbstschutz ist. Das ist auch gar nicht so selten.
JackySmith am 24. Dezember 2009 00:02 Kann man diese denn mehr positiv oder eher negativ betrachten?

Die Antwort ist mehr als simpel, weil der Körper sich von etwas befreien will, was ihn belastet. Kotz.. (Übergeben) ist ein Art Selbstheilungseffekt. GALLARIAOY
ab zum doc
Das er zum Arzt muss weiß ich selber!

Sowas fragt man grundsätzlich seinen Arzt ! Selbst wenn man einen gelernten praktizierenden Arzt anruft, wird der sich weigern viele Vermutungen an zu stellen ohne den Arm gesehen zu haben.
Ich hatte im Leben schon sicher 5 x eine Sehnenentzündung, da war aber nie etwas geschwollen.

Sehnenscheidenentzündung ! Kommt vom onanieren.
Sowas brauch er nicht, aber du scheinst ja Ahnung davon zu haben
zum Arzt gehen, von alleine gehts nicht weg.
Ist mir schon klar, ich komm nicht vom Mond weiß das es Ärzte gibt..
Ist mir schon klar, ich komm nicht vom Mond weiß das es Ärzte gibt..
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gute Frage! ich denke, wenn du in deinem privaten Leben dich ausgeglichener und glücklicher fühlst, dann bist du automatisch belastbarer im Berufsleben... finde heraus, was dir guttut, umgebe dich mit Leuten, die dir guttun, etc. Ein Psychotherapeut kann dir dabei sicher auch helfen.
Canora am 23. Dezember 2009 23:14 Die Methode hat ein dreiviertel Jahr ziemlich gut funktioniert und plötzlich wurde alles wieder schwieriger. Dann muss ich wohl erneut herausfinden, was mir noch gut tut. Ich danke dir.

Ich hab grad mal ein bißchen bei dir rumgelesen und mir scheint, dass du ein Mensch bist, der lange und gründlich nachdenkt- und sich überhaupt etwas denkt bei dem was er tut. Das setzt auch ein hohes Maß an Sensibilität voraus- soll heißen, du machst nicht einfach weil "man" es so macht, sondern hinterfragst- richtig? Das wird in unserer stumpfsinnigen, gleichgültigen Gesellschaft nicht gerne gesehen und viele können einfach nichts damit anfangen. Du hast zu "funktionieren" und fertig- so ist es vom System gewollt- kann es sein, dass du nicht wirklich ins Schema passt?
Weißt du was? Mach dir nichts draus und bleib wie du bist! Das ist nämlich ok so- und wie sagt man so schön im Rheinland? Jeder Jeck is anders! Du wirst auch etwas finden wo du genau diese Fähigkeiten einsetzen kannst und wo die sogar gewünscht sind.
Canora am 23. Dezember 2009 23:06 Stimmt. Ich hinterfrage vieles, aber ich weiß nicht, ob das immer so gut ist. Wenn ich wirklich etwas finden könnte, bei dem ich damit etwas anfangen könnte. Es wäre fantastisch. Aber im Allgemeinen wird meine Art falsch aufgefasst. Alle müssen gleich oder ähnlich sein und, wie du schon sagst, "funktionieren". Tja... funkioniere nicht so einfach. Dann werde ich mal nach meiner Berufung suchen und ich hoffe sie zu finden. Das neue Jahr wird der gute Beginn für die Suche sein. Wenn ich mir vorstelle irgenwo zu landen, wo ich mich verbiegen muss oder ich irgendwie untergehe, bekomme ich leicht Angst. Andererseits mache viele Leute Dinge, bei denen die sich verbiegen müssen.
es ist ein beispielsvideo zu meiner Frage und sehr passend. Eher das gegenteil von dumm, deine behauptung und deine kurze antwort ist eher ungebildet und naiv.