Das kann klappen, wenn der Welpe schon beim Züchter vorher gut sozialisiert ist. D.h. also schon beim Züchter schon mit in der Familie war und Menschen und erwachsenen Hund zusammen war.
Er muss sich ja erst einmal eine Woche lang bei Euch eingewöhnen, bevor ihr beginnt, als auch schon stubenrein sein.
Ich würde ganz klein anfangen, z.B. beim Essen darf er nicht unterm Tisch sitzen, sondern muss in seinem Körbchen sein. Betteln von Anfang an unterbinden, bei allen Familienmitgliedern, nicht nur wegen Nahrung, sondern auch keine Streicheleinheiten, einfordern lassen. Sondern alles, jede Aktivität geht von Euch aus und ihr beendet sie auch..
Damit er schon mal so eine Grundregel kennt, die er zu akzeptieren hat.
Dann darf er nicht mit ihn jeden Raum laufen, z.B. mit auf die Toilette, oder nicht mit in den Keller oder zum Mülleimer gehen.
Dann beginnt das erste Allein-sein-Training, wie schon von anderen beschrieben. Kurz den Raum verlassen und er muss in seinem Körbchen bleiben. 5min. kommt ihr wieder und beachtet ihn zunächst 3-10min. nicht, erst dann kann man mit ihm spielen oder ihn sonst wie beachten. Damit er die Rückkehr nicht mit einem inneren Erwartungsdruck verbunden ist.
Dann erweitert ihr es so 5min,-weise von Tag zu Tag, immer etwas unregelmäßig, mal mehr, mal weniger.
Es kommt wirklich auf Euch an, wie ihr es gemeinsam mit liebevoller Konsequenz/strenge umsetzt, ob ihr Erfolg haben werdet. Aus Sicherheitgründen würde ich in jedem Falle einen Hunde-Sitter als Alternative im Petto haben.
Denn, dass es so klappt, wie ich beschrieben habe, das ist der Idealfall, der wohl selten so genau umsetzbar ist.
Wenn das so nicht gehen sollte, dann lasst es lieber, denn ein gestörter Hund ist mit vielen Nachteilen verbunden oder eben eine Gleichung mit vielen Unbekannten, die niemand im Griff vorhersehen kann.
ja vielleicht gebe ich den welpen ins hundehotel wahrscheinlich fahren wir erst nach einem halben jahr weg